Susanne Abbuehl

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Susanne Abbuehl (* 30. Juli 1970 in Bern, Kanton Bern) ist eine schweizerisch-niederländische Jazzsängerin und Komponistin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abbuehl erhielt als Kind eine Ausbildung am Cembalo in Barockmusik. Mit 17 Jahren ging sie nach Los Angeles und besuchte dort eine High School, an der sie jeden Tag Musikunterricht erhielt. Sie studierte dann am Königlichen Konservatorium von Den Haag (u. a. bei Jeanne Lee) und schloss mit einem Masters Degree in Jazz Performance und Musikpädagogik cum laude ab. Sie verbrachte mehrmals einige Monate in Indien, um bei Prabha Atre klassischen indischen Gesang zu studieren.[1] Bei Diderik Wagenaar in Den Haag studierte sie Komposition.

Als Sängerin tourt sie mit ihren Ensembles weltweit. In ihrer Arbeit sind Einflüsse von europäischer Kunstmusik erkennbar; ihr Ansatz bei der Instrumentierung und der Interaktion könnte als kammermusikalisch beschrieben werden. Ihre künstlerische Identität zeichnet sich durch Reduktion auf wesentliche Instrumentierung und Gestaltungsmittel aus. Sie unterrichtete zunächst Jazzgesang an der Musikhochschule Basel, derzeit in Lausanne und als Professorin an der Hochschule Luzern.[2]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ihre CD April, die beim Label ECM erschien, gewann einen Edison.
  • Die Hörspielproduktion „Der Gaukler Tag“ für SRF wurde 2013 für den Prix Marulić nominiert.
  • Das Album Princess (Vision Fugitive) von Stéphan Oliva, Susanne Abbuehl und Øyvind Hegg-Lunde erhielt 2017 den Grand Prix du Disque der „Académie Charles Cros“ in der Kategorie Jazz.
  • Am 21. Januar 2018 wurde Susanne Abbuehl in Paris mit dem Prix du Musicien Européen der Académie du Jazz ausgezeichnet.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview (2001)
  2. Eintrag Hochschule Luzern