Susanne Daubner

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Susanne Daubner (* 26. März 1962 in Halle (Saale)) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und Nachrichtensprecherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrem Abitur absolvierte sie zunächst eine kaufmännische Berufsausbildung und ließ sich anschließend als Sprecherin und Moderatorin vom Rundfunk der DDR ausbilden. Ab 1987 war sie dort Nachrichtensprecherin und Moderatorin des Jugendprogramms DT64.

In der DDR lebte sie zuletzt im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Nach erfolglosen Anwerbeversuchen des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) entschied sie sich zur Flucht aus der DDR. Nach der Flucht im Juli 1989 über Ungarn und Jugoslawien[1] arbeitete sie für den Sender Freies Berlin (SFB) als Nachrichten- und Programmsprecherin. Ab 1992 war sie für den Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) tätig und kehrte 1997 wieder zum SFB zurück.[2]

Seit 1999 gehört sie zum Team der ARD-Tagesschau-Sprecherinnen und -Sprecher. Hier trat sie die Nachfolge von Wilhelm Wieben an.[3] Als alleinerziehende Mutter zog sie ihre 1990 geborene Tochter auf. Die Ehe war nach zehn Jahren 2000 geschieden worden.

Mitarbeit in TV-Sendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 1999: Tagesschau
  • 2003: Boulevard Bio – Befreit!
  • 2008: Beckmann
  • 2009: NDR Talk Show
  • 2010: Die große Geburtstagsshow – 60 Jahre ARD
  • 2010: Riverboat – Die MDR-Talkshow aus Leipzig

Mitwirkung in Filmen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auf der Flucht fast ertrunken. In: mopo.de. 22. Juli 2009, abgerufen am 3. Mai 2016.
  2. Susanne Daubner. In: tagesschau.de. Abgerufen am 3. Mai 2016.
  3. Die erste Dunkelhaarige. In: rhein-zeitung.de. 5. Januar 1999, abgerufen am 3. Mai 2016.