Susanne Hochuli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Susanne Hochuli

Susanne Hochuli (* 26. August 1965; heimatberechtigt in Reitnau) ist eine Schweizer Politikerin (Grüne). Sie war 2009 bis 2016 Regierungsrätin des Kantons Aargau.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochuli wurde als zweitältestes von vier Kindern eines Bauernehepaars geboren. Nach der Diplommittelschule machte sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin, wechselte aber bald in den Journalismus. Zwei Jahre lang war sie für die Berner Zeitung als Redaktorin tätig. Ab 1990 arbeitete sie wieder auf dem elterlichen Bauernhof in Reitnau, besass aber auch eine Teilzeitstelle beim Schweizer Fernsehen. Sie liess sich zudem zur diplomierten Reitpädagogin SV-HPR ausbilden. Seit der Übernahme des elterlichen Hofes 1994 und der Umstellung auf Bio-Landwirtschaft war sie als Landwirtin und Reitlehrerin/Reitpädagogin tätig.

Am 30. November 2008 wurde sie im Aargau mit 70'751 Stimmen für vier Jahre in den Regierungsrat gewählt.[1] Zuvor war sie seit 2004 Mitglied des Grossen Rates des Kanton Aargaus gewesen. Im Regierungsrat ist sie Vorsteherin des Departements «Gesundheit und Soziales». Am 28. März 2012 wurde sie vom Regierungsrat für die Amtsdauer 2012/2013 zur Frau Landammann gewählt.[2] Auch im Jahre 2016 amtete sie als Frau Landammann. Bei den Gesamterneuerungswahlen 2016 trat sie nicht mehr an.[3]

2017 wurde Susanne Hochuli zur Präsidentin der Stiftung für Patientenschutz gewählt.[4]

Hochuli hat eine erwachsene Tochter.[5] Susanne Hochuli wohnt in Reitnau.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlergebnisse auf der Website des Kantons Aargau
  2. Medienmitteilung. Kanton Aargau, abgerufen am 30. März 2012.
  3. Also doch: Susanne Hochuli hat genug und tritt ab! Grüne präsentieren neuen Kandidaten. In: az Aargauer Zeitung. 28. Juli 2016 (aargauerzeitung.ch [abgerufen am 19. Mai 2017]).
  4. Simon Hehli: Neuer Job für Aargauerin: Susanne Hochuli schützt künftig die Patienten. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. Mai 2017, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 19. Mai 2017]).
  5. Urs Zurlinden: Die Grüne, die für die Asylverschärfung ist. Porträt in: Berner Zeitung vom 7. Juni 2013