Susanne Kronzucker

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Susanne Kronzucker (* 24. Februar 1965 in Köln) ist eine deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin.

Leben[Bearbeiten]

Susanne Kronzucker ist die Tochter des Fernsehjournalisten Dieter Kronzucker. 1980 wurde sie mit ihrer Schwester und ihrem Cousin in der Toskana entführt und über zwei Monate gefangengehalten (Kronzucker-Entführung).

Kronzucker erhielt 1983 ein International Baccalaureate in Washington. Anschließend studierte sie von 1983 bis 1986 Politikwissenschaften am Mädchencollege der Columbia University und schloss mit dem Bachelor of Arts-Degree ab. Seit 1985 war sie bei NBC, im ZDF-Büro in Washington D.C. und bei Hubert Burda Media in New York tätig.

Danach war Kronzucker von 1986 bis 1988 Redakteurin bei RTL plus in Luxemburg. Dort moderierte sie von 1988 bis 1992 den Prominententalk sowie Ein Tag wie kein anderer. Zudem war sie als Ansagerin tätig. Von 1992 bis 1995 studierte sie internationale Politik und Wirtschaft, Master of International Affairs (MIA) und machte eine Fortbildung an der Journalism School der Columbia University in New York.

Ab 1. Mai 1995 war sie Redakteurin bei RTL. Ab September 1995 war sie Moderatorin von RTL aktuell Weekend und Stellvertreterin von Peter Kloeppel. Im Januar 2004 übernahm Kronzucker als Nachfolgerin von Heiner Bremer die Moderation des RTL Nachtjournal. In dieser Funktion arbeitete sie bis zum 15. Dezember 2007, als sie die Tätigkeit aus familiären Gründen aufgab. Von März 2008 bis April 2011 war sie Hauptmoderatorin des ZDF-Frauenmagazin ML Mona Lisa.

Seit Januar 2010 ist Kronzucker offizielle Patin des Kinderhospizes Bethel für sterbende Kinder.[1]

Kronzucker heiratete 1993 in New York einen Münchner Anwalt. Nach jahrelangem Pendeln zwischen dem Wohnort ihres Mannes und ihrem Arbeitsort zog Kronzucker 2008 für die neue Stelle von Köln nach München um und lebt dort mit ihrem Mann und ihren Kindern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Susanne Kronzucker weiß um das Geschenk jedes Tages. In: Kinder- und Jugendhospiz Bethel. Abgerufen am 13. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten]