Suzanne Bonamici

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Suzanne Bonamici (2012)

Suzanne Bonamici (* 14. Oktober 1954 in Detroit, Michigan) ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei. Seit Januar 2012 vertritt sie den Bundesstaat Oregon im US-Repräsentantenhaus.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suzanne Bonamici besuchte bis 1978 das Lane Community College in Eugene. Danach studierte sie bis 1980 an der dortigen University of Oregon Journalismus. Nach einem anschließenden Jurastudium an derselben Universität und ihrer 1983 erfolgten Zulassung als Rechtsanwältin begann sie in Washington, D.C. für die Bundeshandelskommission zu arbeiten. Dort war sie als Juristin im Bereich Verbraucherschutz tätig. Später praktizierte sie in Portland als private Rechtsanwältin.

In den Jahren 2007 und 2008 war Bonamici Abgeordnete im Repräsentantenhaus von Oregon; von 2008 bis 2011 gehörte sie dem Staatssenat an. Dabei war sie Vorsitzende der Ausschüsse für Verbraucherschutz und für öffentliche Angelegenheiten. Außerdem gehörte sie dem Justiz- und dem Bildungsausschuss an.

Nach dem Rücktritt des Abgeordneten David Wu wurde Bonamici bei der fälligen Nachwahl für den 1. Kongresswahlbezirk Oregons als dessen Nachfolgerin in das US-Repräsentantenhaus in Washington gewählt, wo sie am 31. Januar 2012 ihr neues Mandat antrat. Im Kongress war sie Mitglied im Haushaltsausschuss und im Ausschuss für Wissenschaft, Raumfahrt und Technologie. Außerdem ist bzw. war sie Mitglied im Ausschuss für Bildung und Arbeit (Committee on Education and the Workforce). Bei der regulären Wahl im November 2012 setzte sie sich mit 60 zu 33 Prozent der Stimmen gegen die Republikanerin Delinda Morgan durch.[1] Da sie bei den Wahlen 2014 und 2016 bestätigt wurde, gehört sie auch dem derzeitigen 115. Kongress der Vereinigten Staaten an. Ihr Mandat läuft bis zum 3. Januar 2019.

Suzanne Bonamici ist mit dem Bundesrichter Michael H. Simon verheiratet, mit dem sie zwei erwachsene Kinder hat.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Suzanne Bonamici – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ken Belson: Elections 2012: Oregon. In: The New York Times, November 2012.