Sven Bremer (Autor)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sven Bremer während einer Lesung in Berlin, November 2012

Sven Bremer (* 4. November 1979 in Bernau) ist ein deutscher Schriftsteller und Illustrator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sven Bremer wuchs in Biesenthal (Brandenburg) auf. Er absolvierte ein Studium als Grafik-Designer bei Professor Otto Kummert und erwarb danach in einer Weiterbildung den Beruf des Multimediadesigners. Bremer schloss mit dem schuleigenen Leistungsdiplom ab anstatt des normalen Diploms, der Auszeichnung für die Absolventen mit der Abgangsnote „Sehr gut“. Danach arbeitete er zeitweise in bekannten Werbeagenturen. Noch zu seiner Studienzeit gründete er mit anderen zusammen die Künstlergruppe „Zerrpeleptic“. Von 2003 bis 2010 leitete er als Dozent ein Seminar über Internetgestaltung an der Freien Universität Berlin. Sven Bremer ist Verfasser von Prosatexten und Gedichten. Neben dem Schriftstellerischen Werk veröffentlicht Bremer noch Bücher mit Illustrationen und Zeichnungen. Seine Werke werden in verschiedenen Städten Deutschlands und international ausgestellt. 2010 gründete er den „Sven Bremer Verlag“, der unbekannte Autoren verlegt, aber auch bekannte Autoren wie Johannes Jansen oder Helmut Maletzke veröffentlicht. Bremer lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Kunstpreis Worpswede[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 erhielt Bremer den Kunstpreis Worpswede der mit 5000,- Euro dortiert war. Prämiert wurden Arbeiten in der bildenden Kunst, in der Fotografie und im Bereich Skulpturen. Bremer bekam den Preis für ein Werk in der bildenden Kunst, über die Flüchtlingskrise. [1] Es gab an die 500 Teilnehmer. Die Teilnehmer durften bis zu drei Werke einreichen, wovon dann eines oder mehrere für den Preis von der Jury nominiert worden waren. Bremer war der einzige Künstler von dem gleich zwei der eingereichten Werke nominiert worden waren. Das diesjährige Thema des Preises war "Gewalt, Macht, Herrscher". Die Preisverleihung und eine anschließende Ausstellung der nominierten Werke erfolgte im Hotel Adlon-Kempinski, in Berlin.[2]

Mitgliedschaften und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Lächeln. U-books, Augsburg, ISBN 3-935798-08-3.
  • 2007: Ich, Du, Er. Edition Octopus im Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Münster, ISBN 978-3-86582-534-6.
  • 2009: Strandgut. Kurzgeschichtensammlung. 2. Auflage 2012.
  • 2010: Augenblicke. Grafikband.
  • 2013: Suche, Versuchung, Sucht - Reiseskizzen vom Farbenmeer. Grafikband.
  • 2014: Musische Monaden. Aphorismensammlung.
  • 2015: Suche, Versuchung, Sucht - Gezeichnetes Berlin.
  • 2016: Flora und Fauna.
  • 2018: Suche, Versuchung, Sucht - Wasserfarben der Ostsee.

Illustrationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: get shorty. Heft 7.
  • 2010: Johannes Jansen: Einsichten.
  • 2011: Johannes Jansen: Katalyse.
  • 2012: Johannes Jansen: Fortschritt.
  • 2014: Johannes Jansen: Kein Richtig - Kein Falsch.
  • 2014: Youth Citizen Entrepreneurship Competition. UNESCO Fernsehwerbung für CNN
  • 2015: Günter Faltin: Wir sind das Kapital. Erkenne den Entrepreneur in dir. Aufbruch in eine intelligente Ökonomie. Murmann, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86774-419-5.

Grafik-Zyklen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Intra Muros. Berlin
  • 2007: Seelenlandschaften. Berlin
  • 2007/2008: Morgen - Heute - Gestern. Berlin
  • 2008–2012: Das Jeu der Quisquilien. Berlin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunstpreis Worpswede 2016 Website des Kunstpreis Worpswede mit den beteiligten Künstlern, abgerufen am 09. Dezember 2017.
  2. Kunstpreis Worpswede Verleihung Video des Kunstpreis Worpswede zur Verleihung des Kunstpreises im Hotel Adlon-Kempinski, abgerufen am 09. Dezember 2017.
  3. Sven Bremer als Mitglied des VS Homepage des Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) für Berlin und Brandenburg, abgerufen am 09. Dezember 2017.