Sven Kmetsch

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Sven Kmetsch
Spielerinformationen
Geburtstag 13. August 1970
Geburtsort BautzenDDR
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1975–1978
1978–1981
1981–1989
BSG Motor Großdubrau
BSG Motor Bautzen
Dynamo Dresden
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1989–1995
1995–1998
1998–2005
Dynamo Dresden
Hamburger SV
FC Schalke 04
102 (7)
80 (4)
88 (3)
Nationalmannschaft
1997–1998 Deutschland 2 (0)
Stationen als Trainer
2005–2008
2008
2008–2010
2010–2011
2012–2015
2015–2016
2016-
FC Schalke 04 II (Co-Trainer)
FC Schalke 04 II
FC Schalke 04 II (Co-Trainer)
FC Ingolstadt 04 (Co-Trainer)
FSV Frankfurt (Co-Trainer)
TSV 1860 München (Co-Trainer)
FC Schalke 04 II (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Sven Kmetsch (obersorbisch Sven Kmjeć;[1] * 13. August 1970 in Bautzen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger Fußballtrainer.

Karriere als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kmetsch begann seine Karriere bei der BSG Motor Großdubrau und der BSG Motor Bautzen. 1981 wechselte er in die Nachwuchsabteilung von Dynamo Dresden und wurde mit der Juniorenmannschaft 1988 DDR-Meister. In der DDR-Oberliga absolvierte Kmetsch neun Spiele und schoss dabei ein Tor, anschließend spielte er von 1991 bis 1995 mit Dynamo Dresden in der 1. Bundesliga. Nachdem Dynamo Dresden 1995 die Lizenz verweigert wurde, wechselte Kmetsch zum Hamburger SV, für den er in drei Spielzeiten insgesamt 80 Bundesligaspiele absolvierte. Von 1998 bis 2005 spielte Kmetsch für den FC Schalke 04, mit dem er 2001 und 2002 den DFB-Pokal gewann.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1989 wurde Kmetsch in die Fußball-Olympiaauswahl der DDR berufen, mit der er mehrere Testspiele bestritt. Noch vor Beginn der Qualifikationsspiele für die olympischen Sommerspiele 1992 wurde die Mannschaft im Zuge der deutschen Wiedervereinigung zurückgezogen.

Am 10. September 1997 debütierte Kmetsch in der deutschen Fußballnationalmannschaft. Er stand beim Spiel gegen Armenien in der Startaufstellung.

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005 beendete er seine Karriere und wurde Co-Trainer der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04. Nachdem Michael Büskens Trainer der ersten Mannschaft wurde, übernahm Kmetsch dessen Amt als Trainer der zweiten Mannschaft.[2] Zur Saison 2008/09 wurde er Co-Trainer des neuen Trainers Markus Högner, nach dessen Entlassung im Mai 2009 übernahm Kmetsch zusammen mit dessen Nachfolger Oliver Ruhnert das Training der Mannschaft. Nachdem im Januar 2010 Oliver Ruhnert durch Michael Boris ersetzt wurde, verließ Kmetsch den Verein.

Am 7. November 2010 wurde Sven Kmetsch als neuer Co-Trainer des FC Ingolstadt 04 vorgestellt, fast genau ein Jahr später gab der FC Ingolstadt 04 am 9. November 2011 die Beurlaubung von Kmetsch und Chef-Trainer Benno Möhlmann bekannt. Im Januar 2012 wechselte Kmetsch zum FSV Frankfurt, der zuvor Möhlmann als Cheftrainer verpflichtet hatte.[3] Am 18. Mai 2015 wurde er gemeinsam mit Möhlmann beurlaubt.[4]

Am 13. Oktober 2015 folgte er Benno Möhlmann zum TSV 1860 München.[5] Dort wurden beide am 19. April 2016 freigestellt.[6] Am 23. Juni 2016 kehrte Kmetsch, als Co-Trainer des FC Schalke 04 II zurück.[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Serbske Nowiny, 22. Juni 2012, S. 3
  2. Schalke 04 II: Kmetsch übernimmt Traineramt bis Saisonende. Meldung des FC Schalke 04, 15. April 2008, abgerufen am 19. April 2016.
  3. Sven Kmetsch ist neuer Co-Trainer des FSV Frankfurt. Website des FSV Frankfurt, 9. Januar 2012, abgerufen am 19. April 2016.
  4. Möhlmann entlassen – Oral übernimmt. kicker.de, 18. Mai 2015, abgerufen am 19. April 2016.
  5. Sven Kmetsch komplettiert das Löwen-Trainerteam. Website des TSV 1860 München, abgerufen am 13. Oktober 2015, abgerufen am 19. April 2016.
  6. Holger Luhmann, Reinhard Franke: Benno Möhlmann bei Zweitligist 1860 München entlassen: Aus für Möhlmann – Bierofka übernimmt. Sport1.de, 19. April 2016.
  7. Ex-Nationalspieler ersetzt Ex-Nationalspieler vom 23. Juni 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]