Svenja Jung

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Svenja Jung (* 28. Mai 1993 in Weroth, Rheinland-Pfalz) ist eine deutsche Schauspielerin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Svenja Jung machte 2012 das Abitur, nebenher nahm sie Schauspielunterricht bei Juniorhouse in Köln.[1] Danach drehte sie für Fernsehmehrteiler des Bayerischen Rundfunks und war in Kurzfilmen zu sehen.

Größere Bekanntheit erlangte sie durch ihre Hauptrolle in der Seifenoper Unter uns, in der sie ein Jahr lang die Rolle der Lisa Brück verkörperte. Weitere Episodenhauptrollen in den ZDF-Krimiserien Heldt, Der Alte und Soko Köln folgten. Nach ihrem Ausstieg wurde sie von Florian Gottschick für die Verfilmung des autobiographischen Romans Fucking Berlin für die Rolle der Sonia Rossi gecastet. Der Film wurde im Jahr 2016 auf DVD veröffentlicht und ist seit Juli 2018 auch auf Netflix verfügbar.

2016 erschien zudem die Verfilmung Andreas Steinhöfels Die Mitte der Welt, in der Jung die Hauptrolle der Kat spielt. Für diese Leistung wurde Jung für den Förderpreis Neues Deutsches Kino als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ auf dem Filmfest München nominiert. Der Kurzfilm Darth Maul: Apprentice, in welchem Jung die Hauptrolle der Jedi-Schülerin übernimmt, wurde zum YouTube-Hit (über 18 Millionen Klicks[2]) und gewann den „Deutschen Webvideo-Preis 2016“ in der Kategorie „Best Video of the Year“.[3]

In der ZDF-Buchverfilmung Ostfriesenkiller spielte Jung die Rolle des geistig behinderten Mädchens Sylvia Kleine an der Seite von Christiane Paul[4]. Für ihre drei Hauptrollen in Fucking Berlin, Die Mitte der Welt und Ostfriesenkiller wurde Svenja Jung für den New Faces Award 2017 nominiert. 2017 war sie eine Hauptdarstellerin in der 1970er-Jahre-Serie Zarah – Wilde Jahre.

Für ihre Leistung in dem Kinofilm A G'schicht über d'Lieb als Maria wurde sie am 25. Januar 2019 mit dem Bayrischen Filmpreis[5] 2018 als beste Nachwuchsschauspielerin geehrt.

Svenja Jung lebt in Berlin und studiert Medienwissenschaft an der Universität Potsdam.[6]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Stamp Amsterdam
  • 2012: Der Schlüssel
  • 2014: Besonders
  • 2014: Sirene
  • 2015: Annabelles Anker
  • 2016: Darth Maul: Apprentice
  • 2019: Schlaf gut, du auch (HFF/BR)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen aus einer regionalen Tageszeitung
  2. T7pro: DARTH MAUL: Apprentice - A Star Wars Fan-Film. Abgerufen am 28. Januar 2019.
  3. Steckbrief: Svenja Jung. RTL.de, 2018, abgerufen am 11. Januar 2019.
  4. TV Spielfilm Online: Interview: Christiane Paul und Svenja Jung über den Krimi Ostfriesenkiller - TV SPIELFILM. Abgerufen am 28. Januar 2019 (deutsch).
  5. SWR Kinokoproduktion "A Gschicht über d´Lieb": Bayrischer Filmpreis für Svenja Jung | SWR Fernsehen. 26. Januar 2019, abgerufen am 28. Januar 2019.
  6. Svenja Jung. In: limelight-pr.de. 2018, abgerufen am 12. Januar 2019.