Svenja Jung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Svenja Jung (2020)

Svenja Jung (* 28. Mai 1993 in Weroth) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Svenja Jung machte 2012 Abitur, nebenher nahm sie Schauspielunterricht bei Juniorhouse in Köln.[1] Danach drehte sie Fernsehmehrteiler des Bayerischen Rundfunks und war in Kurzfilmen zu sehen.

Größere Bekanntheit erlangte Jung durch ihre Hauptrolle in der Seifenoper Unter uns, in der sie ein Jahr lang die Rolle der Lisa Brück verkörperte. Weitere Episodenhauptrollen in den ZDF-Krimiserien Heldt, Der Alte und Soko Köln folgten. Nach ihrem Ausstieg aus Unter uns wurde sie von Florian Gottschick für die Verfilmung des autobiographischen Romans Fucking Berlin für die Rolle der Sonia Rossi besetzt. Der Film wurde 2016 auf DVD veröffentlicht und ist seit 2018 auch auf Netflix verfügbar.

2016 erschien die Verfilmung Andreas Steinhöfels Die Mitte der Welt, in der Jung die Hauptrolle der Kat spielt. Dafür wurde sie für den Förderpreis Neues Deutsches Kino als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ auf dem Filmfest München nominiert. Der Kurzfilm Darth Maul: Apprentice, in dem sie die Hauptrolle der Jedi-Schülerin übernahm, gewann den „Deutschen Webvideo-Preis 2016“ in der Kategorie „Best Video of the Year“.[2]

In der ZDF-Buchverfilmung Ostfriesenkiller spielte Jung die Rolle des geistig behinderten Mädchens Sylvia Kleine an der Seite von Christiane Paul.[3] Für die Hauptrollen in Fucking Berlin, Die Mitte der Welt und Ostfriesenkiller wurde sie für den New Faces Award 2017 nominiert. 2017 war sie eine der Hauptdarstellerinnen der 1970er-Jahre-Serie Zarah – Wilde Jahre.

Für ihre Rolle in dem Kinofilm A Gschicht über d’Lieb als Maria wurde Jung am 25. Januar 2019 mit dem Bayerischen Filmpreis 2018 als beste Nachwuchsschauspielerin geehrt.[4] 2019 war Jung in dem deutschen Mehrteiler Zeit der Geheimnisse zu sehen, der für Netflix produziert wurde.

In dem Sechsteiler Der Palast spielt sie in einer Doppelrolle die Hauptrollen der Zwillingsschwestern Christine Steffen und Marlene Wenninger. Er wurde im Dezember 2021 in der ZDF-Mediathek veröffentlicht und ab Januar 2022 im linearen Programm des Senders gezeigt.

Jung lebt in Berlin und studierte Europäische Medienwissenschaften an der Fachhochschule Potsdam.[5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Stamp Amsterdam
  • 2012: Der Schlüssel
  • 2014: Besonders
  • 2014: Sirene
  • 2015: Annabelles Anker
  • 2016: Darth Maul: Apprentice
  • 2019: Schlaf gut, du auch (HFF/BR)
  • 2020: Jung Fragil

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Svenja Jung – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen aus einer regionalen Tageszeitung (Memento vom 26. April 2014 im Internet Archive)
  2. Steckbrief: Svenja Jung. RTL.de, 2018, abgerufen am 11. Januar 2019.
  3. Interview: Christiane Paul und Svenja Jung über den Krimi Ostfriesenkiller. TV Spielfilm Online, abgerufen am 28. Januar 2019.
  4. SWR Kinokoproduktion "A Gschicht über d’Lieb": Bayrischer Filmpreis für Svenja Jung. SWR Fernsehen, 26. Januar 2019, abgerufen am 28. Januar 2019.
  5. Svenja Jung. In: limelight-pr.de. 2018, abgerufen am 12. Januar 2019.