Swartzia

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Swartzia
Swartzia myrtifolia, Illustration von Taubert

Swartzia myrtifolia, Illustration von Taubert

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Swartzieae
Gattung: Swartzia
Wissenschaftlicher Name
Swartzia
Schreb.

Swartzia ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die etwa 150 Swartzia-Arten sind in tropischen Gebieten Amerikas, der Neotropis verbreitet. Das Holz von zumindest einigen Swartzia-Arten besitzt eine höhere spezifische Dichte als Wasser und ist besonders hart, deshalb wird diese Arten häufig auch Eisenholz genannt.


Beschreibung[Bearbeiten]

Swartzia-Arten wachsen als Bäume. Die Laubblätter sind gefiedert. Die Blüten sind zygomorph und fünfzählig. Es werden Hülsenfrüchte gebildet.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Swartzia wurde 1791 durch Schreb. in Genera Plantarum, 2, S. 518 aufgestellt. Typusart ist Swartzia alata Willd.. Homonyme sind Swartzia Brid., Journal für die Botanik 1800, (2), 1801 S. 289 und Swartzia J.F.Gmel., Systema Naturae ... editio decima tertia, aucta, reformata, 2, S. 360.[1] Die Gattung Swartzia gehört zur Tribus Swartzieae in der Unterfamilie Faboideae innerhalb der Familie der Fabaceae. Synonyme für Swartzia L. sind: Possira Aubl., Rittera Schreb., Riveria Kunth, Tounatea Aubl..[2]

Die früher hier eingeordneten afrikanischen Arten Swartzia fistuloides Harms Swartzia madagascariensis (Taub.) Desv. werden seit Kirkbride 1997 [3] in die neu aufgestellte Gattung Bobgunnia J.H.Kirkbr. & Wiersema ausgegliedert, seitdem sind alle verbleibenden Swartzia-Arten in der Neotropis heimisch. Nach Magalhães 2006 sollten die beiden Arten aber wieder in die Gattung Swartzia [4].

Die Gattung Swartzia wird in zwei Sektionen untergliedert [4]:

  • Sektion Possira (Aubl.) DC.
  • Sektion Swartzia:
    • Untersektion Swartzia
    • Untersektion Terminales
Illustration von Hülsenfrucht und Samen von Swartzia sericea.
Habitus von Swartzia langsdorffii.
Unpaarig gefiedertes Laubblatt von Swartzia langsdorffii.

Es gibt etwa 150 Swartzia-Arten [5]:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Swartzia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Swartzia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  2. Swartzia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  3. Joseph H. Kirkbride, Jr. & John H. Wiersema: Bobgunnia, a New African Genus of Tribe Swartzieae (Fabaceae, Faboideae), In: Brittonia, Volume 49, No. 1, 1997, S. 1-23 1. Seite Online.
  4. a b A. F. Magalhães, A. M. G. A. Tozzi, C. C. Santos & E. G. Magalhães: Analysis of metabolites from plants of the Swartzia genus using chemical indexes: evolutionary tendencies, In: Eclética Química, Volume 31 Nr. 2, São Paulo 2006. doi:10.1590/S0100-46702006000200002 Online.
  5. Swartzia bei ILDIS - World Database of Legumes in die Suchmaske eingeben.