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Sylvain Freiholz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sylvain Freiholz
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 23. November 1974
Geburtsort Le Brassus, Schweiz
Grösse 185 cm
Beruf Uhrmacher
Karriere
Verein SC Le Brassus
Nationalkader seit 1987
Pers. Bestweite 196,0 m (Planica 1999)
Status zurückgetreten
Karriereende 2003
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 1997 Trondheim Grossschanze
 Nordische Junioren-Ski-WM
Silber 1992 Vuokatti Einzel
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 02. Dezember 1990
 Gesamtweltcup 23. (1991/92, 1995/96)
 Skiflug-Weltcup 15. (1993/94)
 Vierschanzentournee 08. (1990/91)
 Nordic Tournament 05. (1998)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 1 0
 Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 28. August 1994
 Gesamtwertung Grand Prix 13. (1995)
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 13. Dezember 1993
 COC-Siege (Einzel) 02  (Details)
 Gesamtwertung COC 50. (1998/99)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 3 1
 Teamspringen 0 0 1
 

Sylvain Freiholz (* 23. November 1974 in Le Brassus) ist ein ehemaliger Schweizer Skispringer. Er sprang für den SC Le Brassus.

Freiholz gab sein Debüt im Skisprung-Weltcup als 16-Jähriger am 2. Dezember 1990 in Lake Placid und erreichte auf Anhieb Rang 27. Bereits eine Woche darauf wurde er in Thunder Bay Fünfter, und bei der Vierschanzentournee wurde er in diesem Jahr Achter der Gesamtwertung. In den folgenden Jahren zählte Freiholz zur erweiterten Weltspitze der Skispringer.

Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville erreichte er auf der Kleinschanze den 24., auf der Grossschanze den 14. Rang; im finnischen Vuokatti wurde er im selben Jahr Juniorenvizeweltmeister hinter Toni Nieminen. Für diesen Erfolg zeichnete ihn die Stiftung Schweizer Sporthilfe als Schweizer Nachwuchsathleten des Jahres 1992 aus. Seine beste Weltcupplatzierung erreichte er im folgenden Winter; in Engelberg wurde er Zweiter.

In den folgenden Jahren war er zwar im Weltcup eher selten auf den vorderen Rängen, war aber bei Weltmeisterschaften immer wieder gut in Form. So erreichte er 1995 in Thunder Bay den vierten Rang auf der Normalschanze; 1997 in Trondheim wurde er Siebter auf der Normalschanze und gewann auf der Grossschanze die Bronzemedaille. In den folgenden Jahren konnte er an diese Erfolge jedoch nicht anknüpfen.

Auf nationaler Ebene gewann Freiholz sieben Titel bei Schweizer Meisterschaften. Nach dem Winter 2002/03 beendete er seine Karriere. Heute arbeitet der studierte Mikroelektroniker in seinem Heimatort Le Brassus als Uhrmacher bei seinem langjährigen Sponsor Audemars Piguet. Beim französischsprachigen Schweizer Rundfunk RTS wurde er als Experte für Skisprungwettbewerbe tätig.[1]

Continental-Cup-Siege im Einzel

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Nr.DatumOrtTyp
1.1. August 1998 OberstdorfNormalschanze
2.26. Dezember 1998 St. MoritzNormalschanze

Weltcup-Platzierungen

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SaisonPlatzPunkte
1990/9127.31
1991/9223.36
1993/9427.144
1994/9539.69
1995/9623.292
1996/9727.173
1997/9825.232
1998/9942.78
1999/0053.35
2000/0142.89
2001/0274.6
2002/0366.15

Grand-Prix-Platzierungen

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SaisonPlatzPunkte
199424.489,9
199513.822,4
199733.26
199817.91
199914.71
200055.4

Einzelnachweise

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  1. Un trio suisse se qualifie pour Oberstdorf en saut à ski: interview de Sylvain Freiholz. In: Radio Télévision Suisse francophone. 29. Dezember 2019, abgerufen am 21. Februar 2023.