Syri i Kaltër
| Syri i Kaltër | |||
|---|---|---|---|
| Lage | |||
| Koordinaten | 39° 55′ 25″ N, 20° 11′ 34″ O | ||
| Höhe | ca. 170 m | ||
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| Geologie | |||
| Gebirge | Mali i Gjerë | ||
| Quelltyp | Karstquelle | ||
| Austrittsart | Quelltopf | ||
| Gestein | Kalkstein | ||
| Hydrologie | |||
| Flusssystem | Bistrica | ||
| Vorfluter | Bistrica → Ionisches Meer | ||
| Schüttung | 6000 l/s | ||
Koordinaten: 39° 55′ 25″ N, 20° 11′ 34″ O
Syri i Kaltër (dt. Blaues Auge) ist eine Karstquelle in Südalbanien östlich von Saranda. Sie liegt am westlichen Fuß des Gebirges Mali i Gjerë und ist mit 6 m³/s die wasserreichste Quelle des Landes.
Das Syri i Kaltër gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die bei ausländischen Touristen am beliebtesten sind und am häufigsten besucht werden.[1]
Quelle
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Das Wasser tritt unter hohem Druck aus einem Quelltopf hervor, dessen genaue Tiefe noch nicht erkundet werden konnte. Die Temperatur beträgt 12,75 °C mit einer maximalen Abweichung von lediglich 0,15 °C. Im Sommer 2004 war die Quelle vorübergehend ausgetrocknet.
Vor dem Hintergrund des hellen Kalksteins hat das Wasser im Sonnenlicht eine tiefblaue Farbe, die ihr auch den Namen verleiht.
Das Wasser von Syri i Kaltër fließt in die Bistrica ab, die kurz nach der Quelle zur Energiegewinnung gestaut wird.
Naturschutzgebiet & Umgebung
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Die unmittelbare Umgebung steht unter Naturschutz und ist durch Eichen- und Platanenhaine gekennzeichnet. 2022 wurde das Schutzgebiet erweitert von 180 Hektar auf 290 Hektar und der Schutzstatus vom Naturdenkmal zum Naturpark erhoben.[2]
Obwohl als Schutzgebiet ausgewiesen, wurde Ende der 1990er Jahre der Bau eines Restaurants bei Syri i Kaltër gestattet, wodurch die Umgebung viel von ihrem ursprünglichen Reiz verloren hat. 2025 wurde Teile des Parks durch Waldbrände zerstört.[3]
Nach wie vor ist die Quelle aber ein beliebtes Ausflugsziel, das von den nahe gelegenen Städten Delvina und Saranda mit dem Auto binnen einer halben Stunde zu erreichen ist. 2022 wurde die Zufahrt neu geregelt mit einem Parkplatz außerhalb des Schutzgebiets. Für den Quelltopf wurde ein Badeverbot erlassen, das aber – zumindest zeitweise – weitgehend ignoriert wurde.[4]
In der Nähe der Quelle wurden Fischzuchtbecken angelegt, die aus ihrem Wasser gespeist werden. Heute werden sie nicht mehr genutzt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Perikli Qiriazi u. a.: Ekosistemet karstike të Shqipërisë. Tirana 1999.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Limos Didani: ‚Magjia‘ e Syrit të Kaltër/ Parku natyror 'pushtohet' nga turistët: Shqipëria na ka lënë pa fjalë, do të kthehemi përsëri. In: Shqiptarja.com. 24. April 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (albanisch).
- ↑ Syri i Kaltër merr statusin Park Natyror, sipërfaqja e zonës së mbrojtur rreth 290 hektarë. In: PO.al. 17. Januar 2022, abgerufen am 5. August 2022 (albanisch).
- ↑ Alba Cano: “Syri i Kaltër” Natural Park Reopens to Visitors. In: RTSH English. 15. August 2025, abgerufen am 21. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Al-Ben Guide Kola: Situat alarmante në syrin e kaltër të Delvinës! In: Facebook. 4. August 2022, abgerufen am 5. August 2022 (albanisch, Video-Post).

