Systemhaus

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Ein Systemhaus ist ein Unternehmen der Informationstechnologie-Branche, das nicht nur Softwareprodukte (Softwarehaus) oder Hardware anbietet, sondern Softwaresysteme zusammen mit der erforderlichen Hardware,[1] also betriebsfertige IT-Komplettlösungen.

Systemhäuser nehmen als IT-Dienstleister eine wichtige Brückenfunktion zwischen den verschiedenen Anwendern und Herstellern von IT-Produkten (Hard- und Software etc.) wahr.
Das Leistungsspektrum eines Systemhauses, das als Komplettanbieter auf dem Markt auftritt, umfasst zumeist auf allen Wertschöpfungsebenen

  • die Bereitstellung prozessneutraler Infrastrukturen,
  • die Entwicklung, Implementierung und den Betrieb von Anwendungssoftware,
  • die Anpassung bestehender, zugekaufter Anwendungen wie ERP und CRM an die individuellen Bedürfnisse des Kunden und seiner Branche und
  • das Management kompletter Prozesse.

Die acht umsatzstärksten Systemhäuser in Deutschland waren laut der Zeitschrift Computerwoche im Jahr 2014 die Firmen Bechtle AG, Computacenter, Comparex, Cancom, Allgeier, Dimension Data, Fritz & Macziol Group, und Arvato.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gabler Wirtschaftslexikon: Systemhaus
  2. http://www.computerwoche.de/a/die-groessten-systemhaeuser-2014,3043190