Systemhaus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ein Systemhaus ist ein Unternehmen der Informationstechnologie-Branche, das nicht nur Softwareprodukte (Softwarehaus) oder Hardware anbietet, sondern Softwaresysteme zusammen mit der erforderlichen Hardware,[1] also betriebsfertige IT-Komplettlösungen.

Systemhäuser nehmen als IT-Dienstleister eine wichtige Brückenfunktion zwischen den verschiedenen Anwendern und Herstellern von IT-Produkten (Hard- und Software etc.) wahr.
Das Leistungsspektrum eines Systemhauses, das als Komplettanbieter auf dem Markt auftritt, umfasst zumeist auf allen Wertschöpfungsebenen

  • die Bereitstellung prozessneutraler Infrastrukturen,
  • die Entwicklung, Implementierung und den Betrieb von Anwendungssoftware,
  • die Anpassung bestehender, zugekaufter Anwendungen wie ERP und CRM an die individuellen Bedürfnisse des Kunden und seiner Branche und
  • das Management kompletter Prozesse.

Die zehn umsatzstärksten Systemhäuser in Deutschland waren laut der Zeitschrift Computerwoche im Jahr 2020 die Unternehmen Bechtle AG, Computacenter, SoftwareONE, T-Systems, Cancom, SVA System Vertrieb Alexander, Axians, Msg systems, Atos SE, ACP Group.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]