Tötung von Renée Good

Die Tötung von Renée Good (auch Renée Nicole Macklin) ereignete sich am 7. Januar 2026 im Süden der Stadt Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota.[1] Die 37-jährige US-Staatsbürgerin wurde vom ICE-Beamten Jonathan Ross erschossen. Der Vorfall löste eine landesweite Debatte über die Befugnisse der Bundesbehörden, den Einsatz tödlicher Gewalt und die Einwanderungspolitik der zweiten Trump-Regierung aus. Tausende Menschen haben in Minneapolis und vielen anderen Städten wie Chicago, New York City und Washington, D.C. protestiert.
Vorgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 6. Januar 2026 kündigte das Heimatschutzministerium die bislang größte Operation in der Metropolregion Minneapolis–Saint Paul an und erklärte, dafür 2000 Bundesbeamte einzusetzen. Die Behörde führte Fahrzeugkontrollen durch und nahm innerhalb kurzer Zeit rund 150 Personen fest. Vor Ort war auch Heimatschutzministerin Kristi Noem.[2][3]
Hintergrund des Einsatzes war nach Darstellung des Ministeriums ein millionenschwerer Betrugsfall um die Nichtregierungsorganisation „Feeding Our Future“, bei dem die Trump-Regierung hart gegen Einwanderer vorgehen wolle.[4] Die verurteilte Gründerin der Organisation und Drahtzieherin des Betrugs, Aimee Bock, ist eine Weiße, doch die Mehrheit der Angeklagten sind somalischer Abstammung und die meisten eingebürgerte US-Bürger. Trump bezeichnete somalische Amerikaner als „Abfall“ und griff damit auch eine seiner schärfsten Kritikerinnen, die demokratische Kongressabgeordnete Ilhan Omar aus Minneapolis, an.[5] In einer gemeinsamen Pressekonferenz von Keith Ellison, Jacob Frey und Kaohly Her wurde diese Begründung als Vorwand bezeichnet, um gegen den demokratisch regierten Staat Minnesota vorzugehen.[6][7] Auch ICE-Mitarbeiter sprachen ihrer Behörde und deren Mitarbeitern die Qualifikation ab gegen Finanzbetrug zu ermitteln.[8] Der ICE-Einsatz erfolgte gegen den erklärten Willen lokaler Amtsträger. Tim Walz, der Gouverneur von Minnesota, bezeichnete den Einsatz im Vorfeld als einen „Krieg“ gegen seinen Bundesstaat.[3] „Sie versuchen, uns zu brechen“, sagte die demokratische Abgeordnete Emma Greenman zum ICE-Einsatz.[9][10] Medienberichte schreiben, Trump sei auf Minnesota fixiert; lokale Politiker und Strategen, die in der Landes- und Bundespolitik tätig sind, weisen auf Trumps langjährige erfolglose Versuche hin, den Staat für sich zu gewinnen, sowie auf seine persönliche Verachtung für Walz, der während der Präsidentenwahl des Jahres 2024 für die Vizepräsidentschaft kandidierte.[5] Trump hatte Walz bereits früher als „Schleimball“, „korrupt“ und „dumm“ bezeichnet und gesagt, Walz habe seinen Bundesstaat „zerstört“.[3][11][12]
Nach Angaben ihrer Ehefrau Becca Good hatten Renée Good und sie angehalten, um ihren Nachbarn gegen die ICE-Operation beizustehen: „Wir hatten Pfeifen. Sie hatten Schusswaffen.“[13] Pfeifen werden von Aktivisten verwendet, um vor der Präsenz der ICE zu warnen.[14] Wenige Minuten zuvor hatte sie ihren Sohn an der Grundschule abgesetzt.[15]
Tathergang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Renée Nicole Good befand sich am 7. Januar 2026 gegen 09:40 Uhr während der ICE-Operation in der verschneiten Portland Avenue in einem Auto, das zunächst quer auf einem der Fahrstreifen in dem Wohngebiet stand.[3][16][17] Sie winkte ein erstes ICE-Auto vorbei, ein zweites Fahrzeug hielt hinter ihrem Wagen an. Der spätere Schütze, der vermummte ICE-Beamte Ross, umrundete da bereits zu Fuß langsam mit seinem hochgehaltenen Handy filmend ihr Fahrzeug.[18][19] Renée Goods Lebensgefährtin Becca verließ von der Beifahrerseite aus das gefilmte Fahrzeug und filmte mit ihrem Handy ihrerseits Ross bei seinem Gang um ihr Auto. Es kam dabei zu einer Ansprache von Ross durch sie. Zwei weitere vermummte ICE-Beamte verließen parallel dazu ihr Fahrzeug, gingen auf die Fahrerseite von Goods Auto zu und forderten sie zum Aussteigen auf.[20] Zeugen vernahmen widersprüchliche Anweisungen: einerseits solle Good wegfahren, andererseits aussteigen.[21][22][23][24]
Good setzte ihren Pkw in diesem Moment langsam zurück. Sie änderte den Lenkradeinschlag, um zwischen den drei Beamten und dem vor ihr stehenden Wagen im Schritttempo wegzufahren.[16][20][25] Während der Pkw zurücksetzte, zog der ICE-Beamte Ross mit der rechten Hand seine Waffe aus dem Holster. Dann scheint seine linke Hand durch den Kontakt mit dem Fahrzeug bewegt zu werden, wobei sein Arm in Richtung Brust gedrückt wird, während sein linker Fuß nach hinten rutscht.[26] Die Beweislage ist nicht eindeutig, was die Frage betrifft, ob das Fahrzeug seine Brust berührt. Danach gab er von seitlich vorne links einen Schuss auf Good durch die Windschutzscheibe ab. Daraufhin beugte er sich vor und gab 0,4 Sekunden nach dem ersten Schuss[27] aus kurzer Distanz zwei weitere Schüsse durch das Seitenfenster auf den Kopf von Good ab. Mindestens einer der Schüsse traf Good am Kopf. Das Untersuchungsergebnis einer amtlichen Leichenschau dazu ist noch nicht bekannt.[28][29][30] Dann fiel seitens Ross eine frauenfeindliche Beleidigung ("fucking bitch").[31][32]
Nach den Schüssen beschleunigte Goods Fahrzeug[33] unkontrolliert und prallte nach wenigen Metern von hinten gegen ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite geparktes Auto und einen Lichtmast.[3] Ross steckte seine Waffe ins Holster und ging hinter Goods Fahrzeug her. Er schaute in den Wagen und ging ruhigen Schritts zurück zu den anderen Beamten. Weitere bewaffnete Beamte begaben sich zum Auto und schirmten Renée Good in ihrem Fahrzeug ab und hinderten Anwesende, medizinische Erste Hilfe zu leisten mit der Begründung, dass man eigene Sanitäter habe. Ein Mann, der angab, Arzt zu sein, wurde nicht zu Good vorgelassen.[34] Nach etwas über 6 Minuten unternahmen Sanitäter, welche wegen der Blockade durch die ICE ohne Krankentrage zu Fuß bei Good anlangten, erfolglose Reanimationsversuche am Straßenrand. Good wurde etwa 8 Minuten nach den Schüssen ohne Krankentrage an den Gliedmaßen weggetragen und mit einem Krankenwagen in das Hennepin Healthcare Krankenhaus eingeliefert, wo ihr Tod festgestellt wurde.[27][35] Der Schütze und weitere beteiligte ICE-Beamte verließen den Tatort vor einer Befragung und ohne Hilfeleistungen für Good geleistet zu haben.[36]
Videoaufzeichnungen am Tatort und deren Auswertung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine Besonderheit des Tathergangs in Minneapolis am 7. Januar ist, dass Filmmaterial aus mehreren Perspektiven vorhanden ist:[37] von Passanten, einer Überwachungskamera, filmenden Anwohnern. Es gibt eine 47 Sekunden lange Videoaufzeichnung des Täters mit einer Unterbrechung unmittelbar vor und während den 3 oder 4 Schüssen.[38][39]
Weitere Aufnahmen aus anderen Perspektiven, die unter anderem durch die New York Times ausgewertet wurden, zeigen, dass der Beamte während der Abgabe der Schüsse links neben dem Wagen zu sehen ist. Der Wagen drehte sich zu diesem Zeitpunkt nach rechts, also von ihm weg. Seine linke Hand war zu dem Zeitpunkt auf dem Auto positioniert und sein Arm scheint durch den Kontakt in Richtung seiner Brust bewegt zu werden, während sein Fuß nach hinten rutscht. Es lässt sich nicht eindeutig feststellen, ob es zu einem Kontakt zwischen der Brust und dem Fahrzeug kommt.[38][40]
Beteiligte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Renée Nicole Good
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Die Getötete Renée Nicole Good (* 2. April 1988 in Colorado Springs)[41] war eine 37-jährige US-Bürgerin. Good war Mutter von drei Kindern und lebte zuletzt zusammen mit ihrer Partnerin Rebecca Brown Good in Minneapolis.[42] Renée Nicole Good war Absolventin der Old Dominion University, wo sie im Dezember 2020 einen Abschluss in Englisch erwarb und für ihre Lyrik mit dem Academy of American Poets Prize ausgezeichnet wurde.[43] Good arbeitete danach zeitweise als zahnärztliche Assistentin.[44] Im Anschluss bot sie zusammen mit ihrer Partnerin und einem eigenen Unternehmen Dienstleistungen im Bereich der Hausrenovierungen an.[45] Laut Angaben ihres Ex-Mannes hatte Good vorher ihren sechsjährigen Sohn in die Grundschule gefahren und war auf dem Weg zurück nach Hause. Good, so ihr Ex-Mann, sei keine Aktivistin gewesen.[46] Zum Zeitpunkt ihres Todes fungierte Good als „Rechtsbeobachterin“ (Legal Observer), um die Aktivitäten der föderalen Einsatzkräfte in der Stadt zu dokumentieren.[47]
ICE-Beamter
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Auf seiner Dienstkleidung wird er als „HSI Special Agent“ ausgewiesen. Bei dem Vorfall war er der erste ICE-Beamte am späteren Tatort. Er fuhr mit seinem Wagen rechts an dem Wagen der Goods auf dem Radfahrstreifen vorbei und hielt dicht vor ihm. Er verließ seinen Wagen und umkreiste den Wagen der Goods.
Das Heimatschutzministerium gab die Identität des Schützen zunächst nicht preis und gab hierfür Sicherheitsgründe an. Heimatschutzministerin Kristi Noem äußerte bei einer Presseerklärung wenige Stunden nach den Schüssen auf Good, dass der ICE-Schütze früher vom Auto eines Verdächtigen mitgeschleift worden sei, nannte jedoch keine Details. Die Tageszeitung Minnesota Star Tribune recherchierte daraufhin die eskalierte Fahrzeugkontrolle in Bloomington im Juni 2025. Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums bestätigte, dass der Schütze jener Beamte war. Die Minnesota Star Tribune konnte ihn daraufhin anhand von Gerichtsdokumenten als Schützen identifizieren und machte den Namen öffentlich.[48][49][50] Bei dem Schützen handelt es sich um den 43-jährigen ICE-Beamten Jonathan Ross, der in St. Paul lebte.[48][51] Ross hatte laut Nachbarn bei seinem Haus zeitweise das Emblem der Gadsden Flag gezeigt.[52][53] Jonathan Ross war als Teil der Indiana National Guard von 2004 bis 2005 im Irak eingesetzt und fungierte dort als Maschinengewehrschütze. Nach seiner Rückkehr in die USA besuchte er das College und schloss sich in Texas der US-Grenzschutzbehörde Border Patrol an. Dort war er für die Analyse von Informationen über Kartelle sowie Drogen- und Menschenschmuggel zuständig. Im Jahr 2015 wechselte er zur Einwanderungspolizei ICE in Minneapolis. Innerhalb von ICE war er Mitglied eines „Special Response Teams“ sowie Ausbilder für Schusswaffen und sogenannte Active-Shooter-Szenarien.[49]
Im Juni 2025 wollten Ross und sein Team in Bloomington, einer Vorstadt von Minneapolis, einen mexikanischen Staatsbürger festnehmen. Im Verlauf der Maßnahme schlug Ross das hintere Fahrzeugfenster mit einem Werkzeug ein und griff hinein.[54] Daraufhin fuhr der Verdächtige los, der Arm des Beamten wurde im eingeschlagenen Fenster eingeklemmt und Ross mit dem Fahrzeug zwölf Sekunden mitgeschleift. Er und der Fahrer mussten anschließend ärztlich behandelt werden.[48][49][50][55]
Ermittlungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ermittlungen zu dem Todesfall sollten zunächst gemeinsam durch die Bundespolizei FBI und das Minnesota Bureau of Criminal Apprehension geführt werden. Das FBI zog dieses Angebot jedoch nach kurzer Zeit zurück. Dem Vernehmen nach geschah dies, weil auf Bundesebene die Sorge bestand, dass die Identität von beteiligten ICE-Beamten gedoxt werden könne und diese dadurch in Gefahr geraten würden.[56] Bob Jacobson, Leiter des Minnesota Department of Public Safety, erklärte, es sei für Landesbehörden extrem schwierig bis unmöglich, die Geschehnisse ohne Kooperation der Bundesbehörden zu untersuchen, da das FBI alle Beweise der Ursprungsuntersuchung vor Ort besitze und sie nicht teile.[57][58][59]
Das Bundes-Justizministerium lehnte eine Untersuchung, ob die Schussabgabe durch den Beamten ungesetzlich gewesen sei, ab. Aus Protest gegen diese Entscheidung haben mehrere leitende Beamte des Justizministeriums ihren Dienst quittiert.[60] Berichten zufolge habe das Justizministerium außerdem Ermittlungen angeordnet, die sich gegen die Getötete und ihre Witwe richten sollen. Als Reaktion hierauf haben mehrere Staatsanwälte, darunter der Staatsanwalt für den District of Minnesota, Joseph H. Thompson, ihr Amt niedergelegt.[61][62][63] Am 15. Januar gab die Anwaltskanzlei Romanucci & Blandin bekannt, sie sei von der Familie Renée Goods beauftragt worden, die Anklage gegen den Schützen zu übernehmen. Die Kanzlei hatte bereits die Angehörigen von George Floyd vertreten und erklärte, sie wolle Good als „agent of peace“ (etwa: friedensstiftende Person) erinnert wissen.[64]
Reaktionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Äußerungen der US-Regierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verschiedene Personen der US-Regierung tätigten Falschaussagen zu den Vorfällen und sahen die Schuld am Tod bei der Getöteten selbst.[65][66] So behauptete die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem, Good hätte versucht den Polizisten zu töten[67] und bezeichnete Good als „Inlandsterroristin“ (englisch domestic terrorist).[68] Good habe ihr Fahrzeug als Waffe gegen die Beamten eingesetzt und dieser habe um sein Leben gefürchtet.[3] US-Präsident Donald Trump verbreitete in sozialen Medien, Good sei „äußerst ungehorsam“ gewesen, sie habe im Weg gestanden und sich gewehrt. Dann habe sie gewalttätig, absichtlich und bösartig den ICE-Beamten überfahren.[69] „Es ist kaum zu glauben, dass er noch lebt, aber er erholt sich derzeit im Krankenhaus“, schrieb Trump auf Truth Social.[70] Er gab der „radikalen Linken“ die Schuld an der Eskalation[3][16] und behauptete, Good sei Teil eines linken Netzwerkes bezahlter Unruhestifter.[71] Vizepräsident JD Vance wiederholte diese Vorwürfe.[70] Während ICE-Direktor Tom Homan zunächst sagte, er könne den Fall nicht beurteilen, da er nicht vor Ort gewesen sei,[72] machte er später die „hasserfüllte Rhetorik“, die gegen Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und Grenzschutzbeamte verwendet werde, für die tödlichen Schüsse verantwortlich.[73]
Position der lokalen Behörden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die politische Führung von Minnesota und Minneapolis reagierte mit scharfer Ablehnung auf die Darstellung der Bundesbehörden. Der Bürgermeister von Minneapolis Jacob Frey bezeichnete die Behauptung der Notwehr als „Schwachsinn“ (Bullshit). Er warf der ICE vor, „Chaos und Misstrauen“ zu säen, statt Sicherheit zu gewährleisten, und forderte die Behörde auf, die Stadt sofort zu verlassen.[3] Gouverneur Tim Walz warnte die Bürger davor, der „Propagandamaschine“ des DHS zu glauben, und kündigte eine unabhängige Untersuchung durch das staatliche Bureau of Criminal Apprehension (BCA) an.[3] Er versetzte zudem die Nationalgarde von Minnesota in Bereitschaft.
Die Senatorin Tina Smith wies darauf hin, dass Good eine Terroristin genannt wurde, bevor auch nur ihr Name bekannt war. Das Weiße Haus versuche seither zu vertuschen (englisch White House ‚attempting to cover up‘ Good shooting. ‚Das Weiße Haus versucht die Erschießung von Good zu verdecken.‘). Als ehemalige Vize-Gouverneurin wisse sie, wie Beamte professionell in Deeskalation geschult würden. Kein professioneller Ermittler sollte derart die Kontrolle verlieren.[74]
Die Bundesjustiz ermittelte gegen Frey und Walz wegen Verschwörung. Tim Walz schrieb auf seiner Twitter-Seite (X): „Das Justizsystem in eine Waffe gegen Gegner zu verwandeln, ist eine autoritäre Taktik. Die einzige Person, die nicht Gegenstand einer Untersuchung zum Mord an Renee Good ist, ist der Bundesagent, der sie erschossen hat.“[75]
Bundesweite politische Folgen in den USA
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Die Kongressabgeordnete Robin Kelly kündigte an, ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen Ministerin Kristi Noem einzuleiten. Sie warf ihr Rechtsbeugung, Verletzung des öffentlichen Vertrauens und Amtsmissbrauch vor.[76][77] Auch die Senatoren Adam Schiff und Amy Klobuchar sowie der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, verurteilten das Vorgehen der ICE scharf.
In Interviews und öffentlichen Auftritten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine frühere DHS-Sprecherin meinte, das erste, was Beamte lernten, sei, nie vor dem Auto zu stehen, sodann „you never use lethal force in a moving car setting unless it is a risk for you or others“ („Man sollte bei einem fahrenden Auto niemals tödliche Gewalt anwenden, es sei denn, es stellt eine Gefahr für einen selbst oder andere dar.“). Zudem seien mehrere der stattgefundenen Handlungen eskalierend gewesen, obwohl Beamte zur Deeskalation angehalten seien.
Ein ehemaliger FBI-Agent nannte die immer wichtige Kommunikation in dem Fall unprofessionell: „Hätte der Beamte fünf Sekunden normal mit ihr [der Fahrerin] geredet, wäre sie weggefahren.“[27]
Die Verwendung eines Smartphones durch den ICE-Beamten wurde von einem erfahrenen Polizeibeamten kritisiert, der von CNN interviewt wurde: „Wenn du dir wirklich Sorgen um deine Sicherheit machst, warum bindest du deine Hände und deine Aufmerksamkeit mit deinem Handy? Die ICE-Beamten fühlten sich eindeutig nicht bedroht.“[78]
Brian O. Hemphill, Präsident der Old Dominion University, veröffentlichte einen Nachruf der Hochschule auf Renée Nicole Good.[79]
Eine Spendenaktion für die Familie von Good auf der Plattform GoFundMe erreichte innerhalb kurzer Zeit mehr als 1,5 Millionen US-Dollar.[80]
Verschiedene Late-Night-Shows widmeten sich dem Vorfall und der durch die US-Regierung verbreiteten Falschinformationen, so u. a. Jimmy Kimmel Live! und The Daily Show.[81][82][83] Bei einem Auftritt der Popgruppe Duran Duran am 9. Januar in Kalifornien wurde das Lied Ordinary World der Erschossenen gewidmet.[84]
Der Musiker Bruce Springsteen verurteilte bei einem Auftritt auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in New Jersey am 17. Januar 2026 den Vorfall mit scharfen Worten. Wie nie zuvor in der Geschichte der Vereinigten Staaten seien die Werte in Gefahr, für die das Land 250 Jahre lang gestanden habe. Er forderte dazu auf, den Bürgermeister von Minneapolis zu unterstützen und von Donald Trump den sofortigen Abzug der ICE-Einheiten aus Minneapolis zu verlangen. Er widmete das Lied „The Promised Land“ Renée Good.[85] Ähnlich äußerten sich Dave Matthews, Neil Young und Billie Eilish. Letztere bezeichnete ICE als eine „vom Bund bezahlte und unterstützte Terrorgruppe“, Young sprach von „maskierten Schlägern, die sich auf der Straße herumtreiben und die Gemeinden terrorisieren.“[86]
Öffentliche Proteste und Demonstrationen
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Am Abend des Vorfalls versammelten sich mehr als tausend Menschen zu einer Mahnwache am Tatort. Die Teilnehmer riefen gemeinsam „Say her name! Renée Good!“ und erinnerten damit auch an die Proteste nach dem Mord George Floyds, der 2020 zwei Kilometer entfernt in dieser Stadt getötet worden war.[87]
Aus Sicherheitsgründen wurde bei rund 100 Schulen der Umgebung für den Rest der Woche der Unterricht für 30.000 Schüler abgesagt.[88]

Bundesweite Protestversammlungen und Demonstrationen gab es in Albuquerque,[89] Atlanta,[90] Austin,[91] Birmingham,[92] Boston,[93] Charlotte,[94] Chicago,[95] Cincinnati,[96] Colorado Springs,[97] Columbia, S.C.[98] Columbus, Ohio,[99] Detroit,[100] Duluth,[101] El Paso,[102] Eugene,[103] Grand Rapids,[104] Hattiesburg,[105] Houston,[106] Kansas City,[107] Miami,[108] New York City,[109] Oakland,[110] Omaha,[111] Philadelphia,[112] Phoenix,[113] Pittsburgh,[114] Portland, Oregon,[115] Richmond,[116] Salt Lake City,[117] San Antonio,[118] San Diego, San Francisco,[119] Seattle,[120] Tallahassee,[121] Washington, D.C.,[122] und in Worcester.[123]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Video Analysis of ICE Shooting Sheds Light on Contested Moments. In: The New York Times, 15. Januar 2026 (mit Transcript).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ In den amerikanischen Medien lautet der Sprachgebrauch insbesondere „was killed“, z. B. in der Titelzeile Walz puts Minnesota National Guard on alert after ICE agent kills woman in Minneapolis. In: CNN. 7. Januar 2026 (mit eingebettetem Video von 22 Sekunden Länge).
In der New York Times die Titelzeile The Latest on the ICE Killing in Minneapolis, a Shadow Fleet of Oil Tankers, and More – Contradict Trump Administration Account of ICE Shooting in Minneapolis … - ↑ Rebecca Santana, Mike Balsamo: Homeland Security plans 2,000 officers in Minnesota for its ‘largest immigration operation ever’. In: AP. 7. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ a b c d e f g h i Joshua Barajas: What we know so far about the ICE shooting in Minneapolis. In: PBS. 7. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Priscilla Alvarez, Zoe Sottile: Trump administration plans aggressive immigration crackdown with 2,000 agents in Minnesota amid welfare fraud scandal. In: CNN. 5. Januar 2026, abgerufen am 20. Januar 2026.
- ↑ a b Matt Sepic: Minnesota leaders defend the Somali community after a blistering attack by Trump. In: NPR. 3. Dezember 2025, abgerufen am 20. Januar 2026.
- ↑ City of Saint Paul, Attorney General Keith Ellison, and City of Minneapolis sue to halt ICE surge into Minnesota vom 12. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026
- ↑ MPR News: Ellison says Minnesota suing feds to end ICE surge auf YouTube, 12. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026 (Laufzeit: 33:41 min).
- ↑ Philip Wang: ICE Agents Speak About Shooting in Minneapolis. In: Time. 14. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026 (englisch).
- ↑ 'They're trying to break us': Trump’s focus on Minnesota boils over with ICE shooting. In: NBC. 9. Januar 2026, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Donald Trump rächt sich eiskalt am badischstämmigen Tim Walz. In: bnn.de. 6. Januar 2026, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Ernesto Londoño: How Fraud Swamped Minnesota’s Social Services System on Tim Walz’s Watch. In: The New York Times. 29. November 2025, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Jonah Kaplan, Joe Walsh: Everything we know about Minnesota’s massive fraud schemes. In: CBS News. 5. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Renee Good’s wife speaks out after fatal ICE shooting in Minneapolis: ‘She literally sparkled’. In: ABC 7. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Heather Schlitz: How plastic whistles are becoming an anti-ICE resistance tool in Chicago. In: AP. 23. Oktober 2025, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Richard Luscombe and agencies: ‘Poet, writer, wife, mom’: who was Renee Nicole Good, the woman killed by an ICE agent? In: The Guardian. 8. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026.
- ↑ a b c Cornelius Dieckmann: Sie wurde per Kopfschuss im Auto getötet. Trump nennt es Notwehr. In: Der Spiegel. 8. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Was wirklich beim tödlichen Einsatz in Minneapolis geschah. In: ZDF Heute. 8. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026.
- ↑ Dakin Andone, John Miller: 3 unanswered questions a day after the fatal ICE shooting in Minneapolis. In: CNN. 8. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Gaby Vinick: ‘A state of terror and fear’: Eyewitness shares her recount of fatal Minneapolis ICE shooting. In: ABC News. 7. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b Holmes Lybrand: DHS said a woman attempted to run over ICE officers before being shot in Minneapolis. Here’s what videos show. In: CNN. 8. Januar 2026, abgerufen am 20. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Renee Macklin Good shot and killed by ICE agent, eyewitnesses say Renee Good posed ‘no threat’ to ICE agents. In: MPR News. 7. Januar 2026, abgerufen am 20. Januar 2026.
- ↑ Bill Chappell, Juliana Kim: What we know one day after the killing of Renee Good by an ICE agent in Minneapolis: NPR. In: NPR. 8. Januar 2026, abgerufen am 20. Januar 2026.
- ↑ Jessica Schulberg: ‘You Just Killed My F**king Neighbor!’ Eyewitness Describes Deadly ICE Shooting. ( vom 8. Januar 2026 im Internet Archive) In: Huffpost. 7. Januar 2026.
- ↑ Jacey Fortin: Horns, Whistles and Then Gunfire on a Minneapolis Street. In: nytimes.com, 7. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026.
- ↑ Nicholas Bogel-Burroughs: Court Records Reveal Details of ICE Agent’s Previous Dragging Incident. In: The New York Times. 8. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Video Analysis of ICE Shooting Sheds Light on Contested Moments. In: New York Times. 15. Januar 2026, upgedatet am 17. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026 (neue vergleichende Bilderanalyse).
- ↑ a b c Josh Margolin: Minneapolis ICE shooting: A minute-by-minute timeline of how Renee Nicole Good died. In: bcnews.go.com, 9. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026.
- ↑ Jacey Fortin: Horns, Whistles and Then Gunfire on a Minneapolis Street. In: The New York Times. 7. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Lucy Carter, Michael Workman: Self defence or murder? What the videos of the Minnesota ICE shooting show us. In: ABC Australia. 8. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Ali Winston: ICE agent in Minneapolis killing identified as 10-year law enforcement veteran. In: The Guardian. 8. Januar 2026, abgerufen am 20. Januar 2026.
- ↑ Was das neue Handy-Video des ICE-Beamten wirklich zeigt
- ↑ Video Analysis of ICE Shooting Sheds Light on Contested Moments. In: New York Times. 15. Januar 2026, upgedatet am 17. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026 (neue vergleichende Bilderanalyse).
- ↑ Cell phone footage raises new questions about ICE agent’s tactics before fatal shooting
- ↑ Devon Lum, Robin Stein, Ainara Tiefenthäler: Video: Videos Contradict Trump Administration Account of ICE Shooting in Minneapolis. In: The New York Times. 8. Januar 2026, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 12. Januar 2026]).
- ↑ Ray Sanchez: Whistles, then gunfire: How the deadly ICE shooting unfolded in Minneapolis. In: cnn.com, 10. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026.
- ↑ George Chidi: Federal officers blocked medics from scene of ICE shooting, witnesses say. In: The Guardian. 9. Januar 2026, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 12. Januar 2026]).
- ↑ Das Transkript zur Videoanalyse der New York Times am 8. Januar 2026 (An analysis of footage from three camera angles show that the vehicle appears to be turning away from a federal officer as he opened fire.)
- ↑ a b ICE-Einsatz in Minneapolis: Weiteres Video von tödlichen Schüssen. In: Tagesschau. 10. Januar 2026, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Tote Frau in Minneapolis:„Geh lieber was zu Mittag essen“. In: Süddeutsche. 11. Januar 2026, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ [Video Analysis of ICE Shooting Sheds Light on Contested Moments. ( vom 16. Januar 2026 im Webarchiv archive.today) In: New York Times. 15. Januar 2026, 11:10 p.m. ET.
- ↑ Judy L. Thomas, Nathan Pilling, PJ Green and Eric Adler, ICE killing of Renee Good leaves son orphaned and former KC neighbors reeling, in: The Kansas City Star, 9. Januar 2026 (online ( vom 9. Januar 2026 im Internet Archive))
- ↑ Judy L. Thomas , Nathan Pilling , PJ Green, Eric Adler: ICE killing of Renee Good leaves son orphaned and former KC neighbors reeling. In: The Kansas City Star. 9. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Renee Nicole Good: Frau, Mutter und Dichterin. In: Deutschlandfunk. Deutschlandradio, 12. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
- ↑ Eva Schweitzer: Renee Nicole Good (37): „Sie war ein unglaublich liebenswerter Mensch“. 9. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Renee Good’s wife claimed Minneapolis shooting was ‘my fault’ in video amid anti-ICE fury. In: Fox News. Abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Michael Biesecker, Jim Mustian, Giovanna Dell’orto: Family and neighbors mourn woman who was shot by ICE agent and made Minneapolis home. 8. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Tiffany Wertheimer: Renee Nicole Good: Who was the woman killed by ICE in Minneapolis? In: bbc.com. 8. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b c Liz Sawyer, Andy Mannix, Sarah Nelson: Star Tribune identifies ICE agent who fatally shot woman in Minneapolis. In: Star Tribune. 8. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b c Ryan J. Foley: ICE officer who shot Renee Good in Minneapolis has served decades in military and law enforcement. In: AP. 9. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b ICE officer in Minneapolis shooting was seriously injured in 2025 arrest attempt. In: The Hill. 8. Januar 2026, abgerufen am 1. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Jacqueline Sweet, Noah Hurowitz, Jessica Washington: ICE Agent Who Shot Renee Nicole Good Identified as Jonathan Ross. In: The Intercept. 8. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026 (englisch).
- ↑ The ICE officer who killed a Minnesota woman is a war veteran who spent over a decade at DHS. 10. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Er feuerte die tödlichen Schüsse ab: Das ist der ICE-Beamte von Minneapolis. (focus.de [abgerufen am 12. Januar 2026]).
- ↑ FBI Agent’s Sworn Testimony Contradicts Claims ICE’s Jonathan Ross Made Under Oath
- ↑ Who is Jonathan Ross, the ICE agent who killed US woman Renee Nicole Good?
- ↑ Hannah Rabinowitz, Evan Perez, Kristen Holmes: Mutual distrust derailed plans for a joint FBI and state criminal investigation into Minneapolis ICE shooting. In: CNN. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Minnesota officials say they can’t access evidence after fatal ICE shooting and FBI won’t work jointly on investigation. In: PBS. 8. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Lydia O’Connor: It Sure Looks Like The Trump Administration Is Trying To Cover Up A Killing. In: Huffpost. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Sarah Davis: Minnesota investigators: FBI won’t work jointly on ICE shooting probe. In: The Hill. 8. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Carol Leonnig, Ken Dilanian: Top DOJ officials quit after their division refused to probe Minnesota ICE shooting. In: MS NOW. 12. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026.
- ↑ Ernesto Londoño: Six Prosecutors Quit Over Push to Investigate ICE Shooting Victim’s Widow. In: The New York Times. 13. Januar 2026.
- ↑ Tödliche Schüsse in Minneapolis. Protest gegen Vorgaben des US-Justizministeriums – mehrere Staatsanwälte reichen Rücktritt ein, in: Spiegel online, 14. Januar 2026
- ↑ Ermittlungen gegen Good-Witwe Mindestens zwölf US-Staatsanwälte treten aus Protest zurück, in: ntv, 14. Januar 2026
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Koordinaten: 44° 56′ 32″ N, 93° 16′ 4″ W