Türkische Fußballnationalmannschaft

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Türkei
Türkiye
Roundel flag of Turkey.svg
Spitzname(n) Ay-Yıldızlılar
(die Mond-Sterne)

Bizim Çocuklar
(unsere Kinder)
Verband TFF
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Deutschland Stefan Kuntz
(seit 2021)
Co-Trainer Turkei Kenan Kocak
(seit 2021)

Deutschland Jan-Moritz Lichte
(seit 2021)
Torwarttrainer Deutschland Michael Rechner
(seit 2021)
Kapitän Hakan Çalhanoğlu
(seit 2022)
Rekordspieler Rüştü Reçber (120)
Rekordtorschütze Hakan Şükür (51)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code TUR
FIFA-Rang 45. (1460,14 Punkte)
(Stand: 6. Oktober 2022)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
612 Spiele
236 Siege
145 Unentschieden
231 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Turkei Türkei 2:2 Rumänien Rumänien Konigreich
(Istanbul, Türkei; 26. Oktober 1923)
Höchste Siege
Turkei Türkei 7:0 Syrien Syrien 1932
(Ankara, Türkei; 20. November 1949)
Turkei Türkei 7:0 Südkorea Korea Sud
(Genf, Schweiz; 20. Juni 1954)
Turkei Türkei 7:0 San Marino San Marino
(Istanbul, Türkei; 10. November 1996)
Höchste Niederlagen
Polen 1944 Polen 8:0 Türkei Turkei
(Chorzów, Polen; 24. April 1968)
Turkei Türkei 0:8 England EnglandEngland
(Istanbul, Türkei; 14. November 1984)
England England 8:0 Türkei Turkei
(London, England; 14. Oktober 1987)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1954)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 2002
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1996)
Beste Ergebnisse Halbfinale 2008
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2003)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 2003
(Stand: 19. November 2022)

Die türkische Fußballnationalmannschaft ist eine nationale Auswahl von türkischen Fußballspielern, die den türkischen Fußballverband (TFF) auf internationaler Ebene, z. B. bei Freundschaftsspielen, der Europameisterschaft oder der Weltmeisterschaft, vertritt.

Ihr größter Erfolg ist der dritte Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 unter Trainer Şenol Güneş. Ihr bislang bestes Ergebnis in einer Fußball-Europameisterschaft war der Einzug ins Halbfinale im Jahr 2008.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der türkische Fußballverband Türkiye Futbol Federasyonu, kurz TFF genannt, wurde am 23. April 1923 gegründet. Er ist seit dem Jahr 1923 Mitglied der FIFA und seit 1962 der UEFA. Das erste Länderspiel der Türkei fand am 26. Oktober 1923 im Taksim-Stadion in Istanbul statt. Gegner war Rumänien. Rumänien ging zunächst durch den österreichischen Gastspieler Isidor Gansl in der 25. Minute mit 1:0 in Führung, doch durch zwei Tore von Zeki Rıza Sporel in der 32. Minute und 50. Minute gelang es der Türkei überraschend, für kurze Zeit in Führung zu gehen. Doch in der 67. Minute schaffte Rumänien durch ein erneutes Tor von Gansl noch den Ausgleich und so blieb der Spielstand des ersten Freundschaftsspiels für die Türkei bis zum Abpfiff. Mit seinen beiden Toren war Zeki Rıza Sporel der erste Torschütze der türkischen Nationalmannschaft. Insgesamt schoss er 15 Tore für die Türkei und war lange Zeit bester Torschütze, bis er von Lefter Küçükandonyadis eingeholt wurde. Den ersten Sieg feierte die türkische Nationalelf mit einem 4:2 am 17. Juni 1924 gegen Finnland. In Helsinkis Helsingfors-Stadion traf Zeki Rıza Sporel viermal und erzielte somit alle Treffer der Türken.

Aufstellung der Türkei im ersten Länderspiel:[2]

Die türkische Mannschaft im Taksim-Stadion vor ihrem ersten Spiel am 26. Oktober 1923 gegen Rumänien.
Position Name Verein
Tor Nedim Kaleci Turkei Altınordu İdman Yurdu
Abwehr Hasan Kâmil Sporel (C)ein weißes C in blauem Kreis Turkei Fenerbahçe Istanbul
İsmet Uluğ Turkei Fenerbahçe Istanbul
Fevzi Baron Turkei Altınordu İdman Yurdu
Cafer Çağatay Turkei Fenerbahçe Istanbul
Mittelfeld Nihat Bekdik Turkei Galatasaray Istanbul
Sabih Arca Turkei Fenerbahçe Istanbul
Emin Bey Turkei Altınordu İdman Yurdu
Sturm Alaaddin Baydar Turkei Fenerbahçe Istanbul
Zeki Rıza Sporel Turkei Fenerbahçe Istanbul
Bedri Gürsoy Turkei Fenerbahçe Istanbul

Teilnahme der Türkei an der Fußball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei nahm bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erstmals an einer WM-Endrunde teil. Die türkische Mannschaft war in Gruppe 2 mit Ungarn, Deutschland und Südkorea in einer Gruppe, wo sie als Außenseiter galt. Das erste Spiel verlor die Türkei gegen Deutschland mit 1:4. Drei Tage später besiegte man den WM-Neuling Südkorea deutlich mit 7:0. Am 23. April 1954 kam es zu einem Entscheidungsspiel zwischen Türken und Deutschen. Die Türkei unterlag dem späteren Weltmeister mit 2:7 und schied daraufhin aus dem Turnier aus.

Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Fußballnationalmannschaft auf einer aserbaidschanischen Briefmarke zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002

Erst 48 Jahre später konnte sich die Türkei erneut für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren. Die Türkei setzte sich in der Relegation gegen Österreich mit einem Auswärtssieg 1:0 und einem Heimsieg mit 5:0 durch und erhielt die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. In der Gruppe C trafen die Türken auf den Rekordweltmeister Brasilien, Costa Rica und China. Man galt hinter Brasilien als Favorit für die Qualifikation ins Achtelfinale. Im ersten Gruppenspiel gegen Brasilien boten die Türken ein gutes Spiel und gingen durch ein Tor von Hasan Şaş in Führung. Nachdem Ronaldo die Partie egalisiert hatte, bewertete der koreanische Schiedsrichter eine strittige Situation als Notbremse, verwies den Türken Alpay des Feldes und sprach den Brasilianern einen Elfmeter zu, den Rivaldo zum Siegtreffer verwandelte. In der Nachspielzeit sorgte Rivaldo für eine unrühmliche Szene, als er von Hakan Ünsal angeschossen wurde, eine Kopfverletzung vortäuschte und so den Platzverweis des türkischen Spielers herbeiführte.

Im zweiten Spiel gegen Costa Rica durfte die Türkei das Spiel nicht verlieren, denn sonst wären sie erneut wie bei der ersten Teilnahme bereits nach der Vorrunde ausgeschieden. Am Ende des Spiels hieß es 1:1 – unentschieden. Die Türkei musste auf die Schützenhilfe der Brasilianer hoffen und selbst das Spiel gegen China gewinnen. Sie besiegten die Chinesen souverän mit 3:0 und erhielten danach die Information, dass Brasilien mit 5:2 das Spiel für sich entschieden hatte. Somit war die Türkei im Achtelfinale. Im Achtelfinale besiegten die Türken den Gastgeber Japan durch ein frühes Kopfballtor von Ümit Davala mit 1:0. Im Viertelfinale traf man auf die Überraschungsmannschaft des Senegal, die den Titelverteidiger Frankreich im Eröffnungsspiel besiegt hatte. Durch ein Golden Goal von İlhan Mansız in der 95. Minute erreichte die Türkei das Halbfinale der WM 2002. Im Halbfinale trafen die Türken erneut auf Brasilien und genauso wie in der Begegnung davor verloren die Türken gegen die Mannschaft aus Südamerika, diesmal mit 0:1. Die Ay-Yıldızlılar erreichten im „kleinen Finale“ den 3. Platz, als man Südkorea mit 3:2 besiegte. Das 1. Tor des Spieles von Hakan Şükür in der 11. Sekunde war dabei das schnellste Tor der WM-Geschichte. Nach der WM 2002 konnte sich die Türkei für die darauffolgenden Turniere nicht qualifizieren.

Auf Endrundenteilnahme verzichtet oder nach Relegation ausgeschieden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei überstand die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien, verzichtete aber auf die Endrundenteilnahme. Die türkische Mannschaft wäre in Gruppe 4 mit Uruguay, Bolivien und Schottland in einer Gruppe. Die schottische Mannschaft verzichtete ebenso auf die Endrundenteilnahme. Der spätere Weltmeister Uruguay und Bolivien bestritten gegeneinander das einzige Spiel in der Gruppe 4, welches die Uruguayer 8:0 gewannen. Darüber hinaus verzichteten Frankreich und Portugal, denen die frei gewordenen Plätze angeboten wurden.

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz des 4:2-Heimsiegs über die Schweiz konnte sich die Türkei nicht für die Weltmeisterschaft 2006 qualifizieren, da die Schweiz aufgrund der Auswärtstorregel nach dem 2:0-Heimsieg von Bern die Endrunde in Deutschland erreichte. Vor Beginn des entscheidenden Spiels am 16. November 2005 wurde die Nationalhymne der Schweiz durch Pfiffe der Türken übertönt. Nach Ende des Spiels kam es zwischen den Spielern beider Mannschaften zu Handgreiflichkeiten und handfesten Auseinandersetzungen. Stephane Grichting erlitt einen Tritt in den Unterleib und musste mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus. Torwarttrainer Erich Burgener erfuhr ein blaues Auge. Der Assistenztrainer der Türken, Mehmet Özdilek, stellte einem Schweizer Spieler ein Bein und bekam anschließend vom Schweizer Benjamin Huggel selbst einen Tritt. Medienvertreter wurden massiv an der Berichterstattung gehindert und ebenfalls tätlich angegriffen.[3][4][5]

Die FIFA-Disziplinarkommission verurteilte daraufhin am 7. Februar 2006 den türkischen Verband zu einer Geldstrafe und der Übernahme der Verfahrenskosten von insgesamt 220.000 Schweizer Franken (über 130.000 Euro), zudem wurde er dazu verurteilt, die nächsten sechs Heimspiele außerhalb der Türkei in einem Stadion, welches mindestens 500 Kilometer vom türkischen Staatsgebiet entfernt liegt, sowie ohne Zuschauer zu bestreiten. Darüber hinaus erhielten Alpay Özalan, Emre Belözoğlu je sechs Länderspiele Sperre – Benjamin Huggel ebenfalls eine Sperre für sechs Länderspiele. Serkan Balcı wurde für zwei Spiele und Mehmet Özdilek (einer der Co-Trainer der Türkei) für zwölf Monate gesperrt, der Schweizer Physiotherapeut Stephan Meyer wurde für zwei Spiele der Nationalmannschaft gesperrt.

Nach der Veröffentlichung dieser Sanktionen seitens der FIFA ging der türkische Fußballverband in Revision ohne sonderlichen Erfolg, da die FIFA nicht bereit war, die Strafen zu mildern. Daraufhin suchte der türkische Verband sein Recht, indem er vor das Sportgericht (CAS) zog, das letztendlich die Strafe milderte und die endgültigen Sanktionen aussprach. Der türkische Fußballverband musste nun seine nächsten drei offiziellen Heimspiele ohne Publikum und in einem Drittland austragen. Die Spieler Huggel und Emre wurden nur noch für vier Pflichtspiele (zuvor sechs) ihrer Verbandsmannschaften gesperrt. Die ausgesprochenen Geldstrafen wurden hingegen bestätigt. Der türkische Verband zog es vor, alle drei Spiele in der Frankfurter Commerzbank-Arena auszutragen. Die Strafe gegen den Verband endete mit dem EM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[6] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien zurückgezogen
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien auf Endrundenteilnahme verzichtet
1954 Schweiz Vorrunde Ungarn, BR Deutschland, Südkorea 9. Sandro Puppo Aus im Entscheidungsspiel gegen BR Deutschland
1958 Schweden zurückgezogen In der Qualifikation zurückgezogen, da die Türkei nicht gegen Israel spielen wollte.
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal gescheitert
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Italien gescheitert
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Österreich gescheitert
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR und der Tschechoslowakei gescheitert
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an England und Nordirland gescheitert
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR und Österreich gescheitert
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation an Norwegen und der Niederlande gescheitert
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Belgien gescheitert
2002 Japan und Südkorea Spiel um Platz 3 Südkorea 3. Şenol Güneş Durch ein Golden Goal von İlhan Mansız in der 95. Minute erreichte die Türkei das Halbfinale.
Im Halbfinale am späteren Weltmeister Brasilien gescheitert.
Hakan Şükürs Tor zum 1:0 im Spiel um Platz 3 nach elf Sekunden ist das schnellste Tor in der WM-Geschichte.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Relegation an der Schweiz gescheitert
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation an Spanien und Bosnien-Herzegowina gescheitert
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Rumänien gescheitert
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Island und Kroatien gescheitert.
2022 Katar nicht qualifiziert Im Play-off-Turnier an Portugal gescheitert.

Teilnahme der Türkei an der Fußball-Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball-Europameisterschaft 1996 in England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Nationalmannschaft nahm das erste Mal an einer Fußball-Europameisterschaft 1996 in England teil. Unter der Leitung von Fatih Terim verlor die Türkei in der Vorrunde 0:1 gegen Kroatien, 0:1 gegen Portugal und 0:3 gegen Dänemark. Das Turnier beendete die Türkei in der Vorrunde als Gruppenletzter punkt- und torlos.

Fußball-Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vier Jahre nach dem Debakel in England qualifizierte sich die Türkei für das Turnier in Belgien und den Niederlanden. Diesmal verlief es besser für die Mannschaft. Mit Mustafa Denizli als Trainer erzielten die Türken durch Okan Buruk das erste Tor gegen Italien in der Fußball-Europameisterschaft. Das Spiel verloren sie 1:2. Beim zweiten Spiel blieb es gegen Schweden bei 0:0. Im letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber Belgien gewann die Türkei durch zwei Tore von Hakan Şükür mit 2:0. Somit qualifizierte man sich als Gruppenzweiter für das Viertelfinale, dem bis dato besten Ergebnis. Jedoch verloren sie gegen Portugal mit 0:2 und mussten sich vom Wettbewerb verabschieden.

Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 waren die Türken wieder an einer Europameisterschaft beteiligt. Im ersten Spiel gegen Portugal verloren die Rot-Weißen mit 0:2. Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber Schweiz lag man eine Zeit lang 0:1 zurück und es sah danach aus, dass die Türken das Turnier verlassen müssten. Durch ein Tor von Semih Şentürk stand es 1:1. In der letzten Minute der Nachspielzeit schoss Arda Turan das Siegtor und gleichzeitig die Schweiz aus dem Turnier. Im letzten Gruppenspiel gegen die Tschechen gab es erstmals eine besondere Ausgangssituation: Ein Unentschieden hätte zu keiner Entscheidung über die Platzierung beider Mannschaften geführt, da beide Mannschaften dieselbe Tordifferenz und Punktzahl hatten. Es hätte nach 90 Minuten ein Elfmeterschießen gegeben, um zu klären, wer als Zweiter hinter den Portugiesen ins Viertelfinale zieht. Nach der 60. Minute hielt man dies nicht mehr für nötig. Tschechien führte zu dieser Zeit mit 2:0. Arda Turan gelang aber das Anschlusstor, und ein Fehler von Petr Čech ermöglichte Nihat Kahveci das 2:2 in der 87. Min. Alles sah wieder nach einem Elfmeterschießen aus. Nihat jedoch drehte das Spiel komplett, denn kurz vor Ende der regulären Spielzeit erzielte er noch das Siegtor zum 3:2. Die Türkei war nach 2000 wieder im Viertelfinale. Das Viertelfinale lautete Kroatien – Türkei. Nachdem die reguläre Spielzeit torlos geendet hatte, ging das Spiel in die Verlängerung, die auch lange torlos blieb. Durch einen Fehler von Rüştü Reçber führten die Kroaten in der 119. Minute. Kroatien fühlte sich wie der sichere Sieger, doch aus dem Nichts erzielte Semih Şentürk in der 120. Minute das Ausgleichstor und rettete seine Mannschaft ins Elfmeterschießen. Das Elfmeterschießen entschieden die Türken für sich und waren somit im Halbfinale, der Gegner hieß Deutschland. Trotz einer guten Leistung gegen die Deutschen schieden die Türken mit 2:3 aus dem Turnier aus. Das Erreichen des Halbfinales ist das beste Ergebnis der Türkei bei einer Europameisterschaft.

Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Nationalmannschaft konnte sich nach acht Jahren für eine Fußball-Europameisterschaft qualifizieren. Die Mannschaft von Trainer Fatih Terim traf in der Gruppe D auf Spanien, Kroatien und Tschechien. Im ersten Gruppenspiel verlor die Türkei, durch ein Tor von Luka Modrić, mit 1:0. Die zweite Partie verloren die Türken ebenfalls gegen Spanien mit 3:0. Im letzten Spiel gegen Tschechien hatte die türkische Mannschaft, aufgrund der neuen Regelung, die Möglichkeit, sich als Gruppendritter für das Achtelfinale zu qualifizieren. Sie gewannen das Spiel 2:0. Die Torschützen waren Burak Yılmaz (10.) und Ozan Tufan (65.). Aufgrund der schlechteren Tordifferenz reicht es dennoch nicht für die nächste Runde.

Fußball-Europameisterschaft 2021 in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei qualifizierte sich als Zweiter der Gruppe H für die Europameisterschaft. Die Milli Takım wurde in die Gruppe A mit Italien, Schweiz und Wales zugelost. Die Mannschaft von Nationaltrainer Şenol Güneş schied punktlos als Gruppenletzter aus, das einzige Tor für die Türkei erzielte İrfan Can Kahveci im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht teilgenommen
1964 Spanien nicht qualifiziert In der Vorrunde an Italien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1968 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Titelverteidiger Spanien gescheitert, der sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1972 Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Europameister Deutschland gescheitert
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Vizeeuropameister UdSSR gescheitert, der sich aber auch nicht qualifizieren konnte.
1980 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Europameister Deutschland gescheitert.
1984 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut an Titelverteidiger Deutschland gescheitert.
1988 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an England gescheitert.
1992 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation wieder an England gescheitert.
1996 England Vorrunde Kroatien, Portugal, Dänemark Fatih Terim Als Gruppenletzter ausgeschieden.
2000 Belgien und Niederlande Viertelfinale Portugal Mustafa Denizli Im Viertelfinale ausgeschieden gegen Portugal
2004 Portugal nicht qualifiziert In den Playoffs der Gruppenzweiten an Lettland gescheitert.
2008 Österreich und Schweiz Halbfinale Deutschland Fatih Terim Im Halbfinale ausgeschieden gegen Deutschland
2012 Polen und Ukraine nicht qualifiziert In den Playoffs der Gruppenzweiten an Kroatien gescheitert.
2016 Frankreich Vorrunde Kroatien, Spanien, Tschechien Fatih Terim Als Gruppendritter ausgeschieden.
2021 Europa Vorrunde Italien, Schweiz, Wales Şenol Güneş Als Gruppenletzter ausgeschieden.
2024 Deutschland

Teilnahme der Türkei am Konföderationen-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konföderationen-Pokal 2003 in Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei nahm das erste und bislang letzte Mal an einem Konföderationen-Pokal 2003 in Frankreich teil. Die Türken wurden aufgrund der Absage von Deutschland als WM-Dritter nachnominiert. In der Gruppe B spielten die Rot-Weißen gegen Brasilien, Kamerun und USA. Im ersten Spiel gegen die USA gewann man 2:1. Die Tore machten Okan Yılmaz und Tuncay Şanlı. Danach folgte die Partie gegen Kamerun. Das Spiel endete mit einer 0:1-Niederlage. Im letzten Gruppenspiel reichte den Türken im Duell gegen die Brasilianer ein Punkt um das Halbfinale zu erreichen. Die Türken spielten eine gute Partie und das Ergebnis lautete 2:2. Kurz vor Schlusspfiff erzielte Alex noch das Ausgleichstor. Im Halbfinale traf man auf den gleichzeitigen Europameister, Titelverteidiger und Gastgeber Frankreich. Trotz einer guten Leistung musste sich die türkische Mannschaft am Ende geschlagen geben. Sie verloren 2:3. Im Spiel um Platz 3 gegen Kolumbien, gelang es durch ein spätes Tor von Okan Yılmaz sich den 3. Platz zu sichern. Vor diesem Treffer stand das Spiel 1:1.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1997 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea und Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich Spiel um Platz 3 Kolumbien 3. Şenol Güneş Die Türkei nahm, aufgrund einer Absage des DFB aus Termingründen, als WM-Dritter am Wettbewerb teil.
2005 Deutschland nicht qualifiziert
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien nicht qualifiziert
2017 Russland nicht qualifiziert

Teilnahme der Türkei an der UEFA Nations League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei nahm bisher zweimal an der Nations League teil.

Jahre Liga Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
2018/19 Liga B Gruppenphase Schweden, Russland 22. Platz Mircea Lucescu
2020/21 Liga B Gruppenphase Russland, Ungarn 29. Platz Şenol Güneş Die Türkei stieg als Gruppenletzter in die Liga C ab.
2022/23 Liga C Gruppenphase Luxemburg, Färöer 35. Platz Stefan Kuntz Die Türkei stieg als Gruppenerster in die Liga B auf.

Teilnahme der Türkei an den Olympischen Sommerspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Mannschaft vor der Partie gegen Ägypten bei den Olympischen Sommerspielen 1928
1924 in Paris Vorrunde
1928 in Amsterdam Achtelfinale
1936 in Berlin Achtelfinale
1948 in London Viertelfinale
1952 in Helsinki Viertelfinale (Amateurauswahl)
1956 in Melbourne Teilnahme abgesagt
1960 in Rom Gruppenphase (Amateurauswahl)
1964 in Tokio nicht teilgenommen
1968 in Mexiko-Stadt nicht teilgenommen
1972 in München nicht teilgenommen
1976 in Montréal nicht teilgenommen
1980 in Moskau nicht teilgenommen
1984 in Los Angeles nicht teilgenommen
1988 in Seoul nicht teilgenommen
1992 in Barcelona nicht teilgenommen
1996 in Atlanta nicht teilgenommen
2000 in Sydney nicht teilgenommen
2004 in Athen nicht teilgenommen
2008 in Peking nicht teilgenommen
2012 in London nicht teilgenommen

Spielkleidung und Trikots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten Spielen spielte die Nationalmannschaft in weißen Hemden mit rotem Brustring und weißen Hosen. Auf den roten Brustring war die türkische Flagge genäht.

Die türkische Nationalmannschaft bestreitet ihre Heimspiele in rot-weißen Trikots und roten Hosen. Bis Anfang 2009 trugen die türkischen Spieler in Auswärtsspielen weiße Trikots und türkise Hosen. Diese Farbkombination wurde von vielen Menschen in der Türkei kritisiert, der türkische Fußballverband hielt jedoch daran fest.

Bei der Europameisterschaft 1996, der ersten, an der die Türkei teilnahm, sowie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 trug man Adidas, seit 2003 dagegen ist Nike technischer Sponsor.[7][veraltet]Von 2010 bis 2015 spielte die türkische Nationalelf erneut mit weißen Heimtrikots und rotem Brustring. Das Auswärtstrikot war in rot mit dunklem roten Brustring. Auf diesen Ringen befand sich die türkische Flagge.

Klassik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1925–1995

Heimtrikot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996–1997
1998–2000
2000–2001
2002–2003
2003
2004–2005
2006–2007
2008–2009
2010–2011
2012–2015
2016–2017
2018–2020
2020–

Auswärtstrikot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996–1997
1998–2000
2000–2001
2002–2003
2003
2004–2005
2006–2007
2008–2009
2010–2011
2012–2015
2016–2017
2018–2020
2020–

Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Nationalmannschaft hat kein Nationalstadion wie beispielsweise die englische Fußballnationalmannschaft mit dem Wembley-Stadion. So finden die Heimspiele seit jeher in wechselnden Stadien statt, wobei die Auswahl von der Bedeutung des Spieles und des Gegners abhängt.

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate sowie alle geplanten Begegnungen. Die Ergebnisse werden aus türkischer Sicht dargestellt (Stand: 19. November 2022).

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen
24. März 2022 Porto Portugal Portugal 1:3 (0:2) WM 2022–Play-off-Turnier Otávio (15.), Jota (42.), Yılmaz (65.), nunes (94.)
29. März 2022 Konya Italien Italien 2:3 (1:2) Freundschaftsspiel Ünder (4.), Cristante (35.), Raspadori (39., 69.), Dursun (83.)
4. Juni 2022 Istanbul Faroer Färöer 4:0 (1:0) UEFA Nations League 2022/23 Ünder (37.), Dervişoğlu (47.), Dursun (82.), Demiral (85.)
7. Juni 2022 Vilnius Litauen Litauen 6:0 (2:0) UEFA Nations League 2022/23 Sinik (2., 14.), Dursun (56. Handelfmeter, 81.), Akgün (89.), Dervişoğlu (90.+1.)
11. Juni 2022 Luxemburg (Stadt) Luxemburg Luxemburg 2:0 (1:0) UEFA Nations League 2022/23 Çalhanoğlu (37. Handelfmeter), Dursun (76.)
14. Juni 2022 Izmir Litauen Litauen 2:0 (1:0) UEFA Nations League 2022/23 Ayhan (37.), Çalhanoğlu (54. Foulelfmeter)
22. Sep. 2022 Istanbul Luxemburg Luxemburg 3:3 (2:2) UEFA Nations League 2022/23 Ünder (16. Foulelfmeter), Chanot (39. Eigentor), Yüksek (87.)
25. Sep. 2022 Tórshavn Faroer Färöer 1:2 (0:0) UEFA Nations League 2022/23 Davidsen (51.), Edmundsson (59.), Gürler (89.)
16. Nov. 2022 Diyarbakır Schottland Schottland 2:1 (1:0) Freundschaftsspiel Kabak (40.), Ünder (49.), McGinn (62.)
19. Nov. 2022 Gaziantep Tschechien Tschechien 2:1 (1:0) Freundschaftsspiel Ünal (31.), Černý (56.), Çalhanoğlu (70.)
25. März 2023 Jerevan Armenien Armenien -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
28. März 2023 Kroatien Kroatien -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
16. Juni 2023 Riga Lettland Lettland -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
19. Juni 2023 Wales Wales -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
8. Sep. 2023 Armenien Armenien -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
12. Okt. 2023 Kroatien Kroatien -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
15. Okt. 2023 Lettland Lettland -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
21. Nov. 2023 Cardiff Wales Wales -:- (-:-) EM 2024-Qualifikation
Grün: Sieg der türkischen Mannschaft • Gelb: Unentschieden • Rot: Niederlage der türkischen Mannschaft

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der angegebene Kader umfasst die Nationalspieler, die im Aufgebot für die Freundschaftsspiele gegen Schottland (16. November 2022) und Tschechien (19. November 2022) stehen.[8]

Position Name Geburtsdatum Verein Spiele Tore Debüt Letzter Einsatz
Tor Doğan Alemdar 29. Okt. 2002 Frankreich Stade Rennes 02 00 7. Juni 2022, gegen Litauen Litauen 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Altay Bayındır 14. Apr. 1998 Turkei Fenerbahçe Istanbul 05 00 27. Mai 2021, gegen Aserbaidschan Aserbaidschan 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Uğurcan Çakır 5. Apr. 1996 Turkei Trabzonspor 22 00 30. Mai 2019, gegen Griechenland Griechenland 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland
Abwehr Samet Akaydin 13. März 1994 Turkei Adana Demirspor 01 00 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Onur Bulut 16. Apr. 1994 Turkei Kayserispor 01 00 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Zeki Çelik 17. Feb. 1997 Italien AS Rom 35 02 5. Juni 2018, gegen Russland Russland 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland
Eren Elmalı 7. Juli 2000 Turkei Trabzonspor 06 00 7. Juni 2022, gegen Litauen Litauen 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Ozan Kabak 25. März 2000 Deutschland TSG 1899 Hoffenheim 20 01 17. Nov. 2019, gegen Andorra Andorra 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Cenk Özkacar 6. Okt. 2000 Spanien FC Valencia 03 00 7. Juni 2022, gegen Litauen Litauen 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Tayyip Talha Sanuç 17. Dez. 1999 Turkei Beşiktaş Istanbul 01 00 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Çağlar Söyüncü 23. Mai 1996 England Leicester City 51 02 24. März 2016, gegen Schweden Schweden 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Mittelfeld/
Angriff
Kerem Aktürkoğlu 21. Okt. 1998 Turkei Galatasaray Istanbul 17 03 27. Mai 2021, gegen Aserbaidschan Aserbaidschan 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland
Umut Bozok 19. Sep. 1996 Turkei Trabzonspor 01 00 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Hakan Çalhanoğlu 8. Feb. 1994 Italien Inter Mailand 74 17 6. Sep. 2013, gegen Andorra Andorra 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Arda Güler 25. Feb. 2005 Turkei Fenerbahçe Istanbul 01 00 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Emirhan İlkhan 1. Juni 2004 Italien FC Turin 00 00
Berkay Özcan 15. Feb. 1998 Turkei Istanbul Başakşehir FK 07 00 1. Juni 2018, gegen Tunesien Tunesien 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Salih Özcan 11. Jan. 1998 Deutschland Borussia Dortmund 07 00 29. März 2022, gegen Italien Italien 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Deniz Türüç 29. Jan. 1993 Turkei Istanbul Başakşehir FK 12 02 27. März 2017, gegen Moldau Republik Moldau 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland
Doğukan Sinik 21. Jan. 1999 England Hull City 06 02 29. März 2022, gegen Italien Italien 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Cenk Tosun 7. Juni 1991 Turkei Beşiktaş Istanbul 47 18 15. Okt. 2013, gegen Niederlande Niederlande 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Enes Ünal 10. Mai 1997 Spanien FC Getafe 30 03 31. März 2015, gegen Luxemburg Luxemburg 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Cengiz Ünder 14. Juli 1997 Frankreich Olympique Marseille 45 15 12. Nov. 2016, gegen Kosovo Kosovo 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
İsmail Yüksek 26. Jan. 1999 Turkei Fenerbahçe Istanbul 04 01 22. Sep. 2022, gegen Luxemburg Luxemburg 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien

(Stand: 19. November 2022)

Erweiterter Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum erweiterten Kader gehören alle Spieler, die innerhalb der letzten zwölf Monate in den Kader der Nationalmannschaft berufen wurden. (Stand: 18. November 2022)

Position Name Geburtsdatum Verein Spiele Tore Debüt Letzter Einsatz Letzte Nominierung
Tor Sinan Bolat 3. Sep. 1988 Belgien KAA Gent 12 00 10. Aug. 2011, gegen Estland Estland 2. Juni 2019, gegen Usbekistan Usbekistan 29. März 2022, gegen Italien Italien
Abwehr Kaan Ayhan 10. Nov. 1994 Italien US Sassuolo Calcio 51 05 31. Aug. 2016, gegen Russland Russland 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Serdar Aziz 23. Okt. 1990 Turkei Fenerbahçe Istanbul 18 02 16. Nov. 2014, gegen Kasachstan Kasachstan 8. Okt. 2021, gegen Norwegen Norwegen 29. März 2022, gegen Italien Italien
Merih Demiral 5. März 1998 Italien Atalanta Bergamo 35 02 20. Nov. 2018, gegen Ukraine Ukraine 11. Juni 2022, gegen Luxemburg Luxemburg 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland
Caner Erkin 4. Okt. 1988 Turkei Fatih Karagümrük SK 63 02 26. Mai 2006, gegen Ghana Ghana 16. Nov. 2021, gegen Montenegro Montenegro 29. März 2022, gegen Italien Italien
Ferdi Kadıoğlu 7. Okt. 1999 Turkei Fenerbahçe Istanbul 07 00 4. Juni 2022, gegen Faroer Färöer 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Mert Müldür 3. Apr. 1999 Italien US Sassuolo Calcio 18 01 11. Okt. 2018, gegen Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 14. Juni 2022, gegen Litauen Litauen 14. Juni 2022, gegen Litauen Litauen
Ravil Tagir 6. Mai 2003 Belgien KVC Westerlo 00 00 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Rıdvan Yılmaz 21. Mai 2001 Schottland Glasgow Rangers 06 00 27. Mai 2021, gegen Aserbaidschan Aserbaidschan 29. März 2022, gegen Italien Italien 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Mittelfeld/
Angriff
Yunus Akgün 7. Juli 2000 Turkei Galatasaray Istanbul 05 01 4. Juni 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Taylan Antalyalı 8. Jan. 1995 Turkei Galatasaray Istanbul 08 00 24. März 2021, gegen Niederlande Niederlande 8. Okt. 2021, gegen Norwegen Norwegen 29. März 2022, gegen Italien Italien
Tolga Ciğerci 8. Dez. 1999 Turkei MKE Ankaragücü 04 00 6. Okt. 2016, gegen Ukraine Ukraine 22. Sep. 2022, gegen Luxemburg Luxemburg 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Tiago Çukur 30. Nov. 2002 England FC Watford 01 00 14. Juni 2022, gegen Litauen Litauen 14. Juni 2022, gegen Litauen Litauen 14. Juni 2022, gegen Litauen Litauen
Halil Dervişoğlu 8. Dez. 1999 England FC Burnley 15 06 27. Mai 2021, gegen Aserbaidschan Aserbaidschan 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Serdar Dursun 19. Okt. 1991 Turkei Fenerbahçe Istanbul 10 07 11. Okt. 2021, gegen Lettland Lettland 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Serdar Gürler 14. Sep. 1991 Turkei Istanbul Başakşehir FK 08 01 27. März 2017, gegen Moldau Republik Moldau 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
İrfan Can Kahveci 15. Juli 1995 Turkei Fenerbahçe Istanbul 24 01 23. März 2018, gegen Irland Irland 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Orkun Kökçü 29. Dez. 2000 Niederlande Feyenoord Rotterdam 18 01 6. Sep. 2020, gegen Serbien Serbien 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Berkan Kutlu 25. Jan. 1998 Turkei Galatasaray Istanbul 07 00 8. Okt. 2021, gegen Norwegen Norwegen 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer 25. Sep. 2022, gegen Faroer Färöer
Emre Mor 24. Juli 1997 Turkei Fenerbahçe Istanbul 15 01 29. Mai 2016, gegen Montenegro Montenegro 9. Okt. 2017, gegen Finnland Finnland 16. Nov. 2022, gegen Schottland Schottland
Abdülkadir Ömür 25. Juni 1999 Turkei Trabzonspor 10 00 30. Mai 2019, gegen Griechenland Griechenland 16. Nov. 2021, gegen Montenegro Montenegro 29. März 2022, gegen Italien Italien
Dorukhan Toköz 21. Mai 1996 Turkei Trabzonspor 14 01 22. März 2019, gegen Albanien Albanien 11. Juni 2022, gegen Luxemburg Luxemburg 14. Juni 2022, gegen Litauen Litauen
Yusuf Yazıcı 29. Jan. 1997 Frankreich OSC Lille 39 02 11. Juni 2017, gegen Kosovo Kosovo 24. März 2022, gegen Portugal Portugal 29. März 2022, gegen Italien Italien
Burak Yılmaz 15. Juli 1985 Frankreich OSC Lille 77 31 12. Apr. 2006, gegen Aserbaidschan Aserbaidschan 24. März 2022, gegen Portugal Portugal 24. März 2022, gegen Portugal Portugal

Trainer- und Funktionsteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Position Name
Chef-Trainer Deutschland Stefan Kuntz
Co-Trainer Turkei Kenan Kocak
Co-Trainer Deutschland Jan-Moritz Lichte
Torwarttrainer Deutschland Michael Rechner
Athletik-Performancetrainer Deutschland Axel Busenkell

Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Erstes Spiel Letztes Spiel Sp. S 1 U 1 N 1 Tore Differenz Punkte 2 Punktquote 2 Siegquote 1 Bild Turniere (Endrunden) Erfolge
Turkei Ali Sami Yen (interim) 26. Okt. 1923, gegen Rumänien Konigreich Rumänien 01 00 01 00 2:2 0±0 01 1,0 0 % Ali Sami Yen
Schottland Billy Hunter 25. Mai 1924, gegen Tschechoslowakei 1920 Tschechoslowakei 12. Sep. 1926, gegen Polen 1919 Polen 12 05 00 07 21:29 0–8 15 1,25 41,67 % Billy Hunter Olympia 1924
Ungarn 1918 Béla Tóth 17. Juli 1927, gegen Bulgarien 1908 Bulgarien 17. Apr. 1932, gegen Ungarn 1918 Ungarn (Amateure) 08 02 01 05 14:24 –10 07 0,88 25 % Béla Tóth Olympia 1928
England Fred Pagnam 22. Apr. 1932, gegen Ungarn 1918 Ungarn (Amateure) 4. Nov. 1932, gegen Bulgarien 1908 Bulgarien 02 00 00 02 3:7 0–4 00 0,00 0 %
Irland James Donnelly 12. Juli 1936, gegen Jugoslawien Konigreich 1918 Jugoslawien 3. Aug. 1937, gegen Jugoslawien Konigreich 1918 Jugoslawien 03 00 01 02 4:10 0–6 01 0,33 0 % Olympia 1936
Ungarn 1946 Ignác Molnár 23. Apr. 1948, gegen Erste Hellenische Republik Griechenland 30. Mai 1948, gegen Osterreich Österreich 02 01 00 01 3:2 0+1 03 1,5 50 % Ignác Molnár
Turkei Ulvi Yenal (interim) 2. Aug. 1948, gegen China Republik 1928 China 5. Aug. 1948, gegen Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 02 01 00 01 5:3 0+2 03 1,5 50 % Ulvi Yenal (dritter von rechts) Olympia 1948
England Peter Molloy 28. Nov. 1948, gegen Erste Hellenische Republik Griechenland 20. Mai 1949, gegen Italien Italien B-Mannschaft 05 03 00 02 9:8 0+1 09 1,8 60 %
Turkei Cihat Arman (interim) 20. Nov. 1949, gegen Syrien 1932 Syrien 01 01 00 00 7:0 0+7 03 3 100 % Cihat Arman
England Peter Molloy 28. Mai 1950, gegen Iran 1925 Iran 28. Okt. 1950, gegen Israel Israel 02 01 00 01 7:6 0+1 03 1,5 50 %
England Jimmy McCormick 3. Dez. 1950, gegen Israel Israel 10. Juni 1951, gegen Schweden Schweden 02 01 00 01 4:5 0–1 03 1,5 50 %
Turkei Rebii Erkal 17. Juni 1951, gegen Deutschland Bundesrepublik BRD 21. Nov. 1951, gegen Deutschland Bundesrepublik BRD 03 02 00 01 3:3 0±0 06 2 66,67 % Rebii Erkal
Italien Sandro Puppo 1. Juni 1952, gegen Schweiz Schweiz 23. Juni 1954, gegen Deutschland Bundesrepublik BRD 11 03 03 05 19:26 0–7 12 1,09 27,27 % Sandro Puppo WM 1954
Turkei Gündüz Kılıç 17. Okt. 1954, gegen Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 01 00 00 01 1:5 0–4 00 0 0 % Gündüz Kılıç
Jugoslawien Žarko Mihajlović 3. Apr. 1955, gegen Frankreich Frankreich B-Mannschaft 26. Juni 1955, gegen Italien Italien B-Mannschaft 02 00 02 00 1:1 0±0 02 1 0 %
Italien Giovanni Varglien 18. Dez. 1955, gegen Portugal Portugal 1. Mai 1956, gegen Brasilien 1889 Brasilien 05 02 00 03 8:9 0–1 06 1,2 40 % Giovanni Varglien
Turkei Cihat Arman 16. Nov. 1956, gegen Polen 1944 Polen 25. Nov. 1956, gegen Tschechoslowakei Tschechoslowakei 02 00 02 00 2:2 0±0 02 1 0 % Cihat Arman
Ungarn 1957 László Székely 5. Apr. 1957, gegen Ägypten 1952 Ägypten 8. Dez. 1957, gegen Belgien Belgien 04 02 01 01 6:4 0+2 07 1,75 50 % László Székely
Italien Leandro Remondini 4. Mai 1958, gegen Niederlande Niederlande 10. Mai 1959, gegen Niederlande Niederlande 07 03 03 01 6:5 0+1 12 1,71 42,86 %
Ungarn 1957 Ignác Molnár 8. Juni 1960, gegen Schottland Schottland 01 01 00 00 4:2 +2 3 3 100 % Ignác Molnár
Italien Sandro Puppo 27. Nov. 1960, gegen Bulgarien 1948 Bulgarien 16. Mai 1962, gegen Israel Israel 10 04 00 06 8:13 0–5 12 1,2 40 % Sandro Puppo
Turkei Şeref Görkey 10. Okt. 1962, gegen Athiopien 1941 Äthiopien 01 01 00 00 3:0 0+3 03 3 100 %
Jugoslawien Ljubiša Spajić 25. Nov. 1962, gegen Israel Israel 16. Dez. 1962, gegen Athiopien 1941 Äthiopien 04 01 02 01 3:7 0–4 05 1,25 25 %
Turkei Bülent Eken 27. März 1963, gegen Italien Italien 9. Okt. 1964, gegen Rumänien 1952 Rumänien 04 00 02 02 0:4 0–4 02 0,5 0 % Bülent Eken
Turkei Cihat Arman 27. Sep. 1964, gegen Polen 1944 Polen 20. Dez. 1964, gegen Bulgarien 1948 Bulgarien 03 01 01 01 6:4 0+2 04 1,33 33,33 % Cihat Arman
Italien Sandro Puppo 24. Jan. 1965, gegen Portugal Portugal 30. Mai 1966, gegen Danemark Dänemark 09 01 02 06 5:23 –18 05 0,56 11,11 % Sandro Puppo
Turkei Doğan Andaç 21. Juli 1965, gegen Pakistan Pakistan 25. Juli 1965, gegen Iran 1964 Iran 02 01 01 00 3:1 0+2 04 2 50 %
Italien Sandro Puppo 9. Okt. 1965, gegen Tschechoslowakei Tschechoslowakei 30. Mai 1966, gegen Danemark Dänemark 05 01 02 02 3:10 0–7 05 1 20 % Sandro Puppo
Turkei Adnan Süvari 12. Okt. 1966, gegen Deutschland Deutschland 11. Dez. 1968, gegen Nordirland Nordirland 17 05 04 08 16:32 –16 19 1,12 29,41 %
Turkei Şükrü Gülesin (interim) 17. Jan. 1969, gegen Saudi-Arabien Saudi-Arabien 01 01 00 00 2:1 0+1 03 3 100 %
Jugoslawien Abdulah Gegić 30. Apr. 1969, gegen Polen 1944 Polen 16. Nov. 1969, gegen Sowjetunion 1955 Sowjetunion 06 03 00 03 13:11 0+2 09 1,5 50 %
Turkei Sabri Kiraz 17. Okt. 1970, gegen Deutschland Bundesrepublik BRD 01 00 01 00 1:1 0±0 01 1 0 %
Turkei Doğan Andaç (interim) 13. Dez. 1970, gegen Albanien 1946 Albanien 01 01 00 00 2:1 0+1 03 3 100 %
Turkei Cihat Arman 25. Apr. 1971, gegen Deutschland Bundesrepublik BRD 14. Nov. 1971, gegen Albanien 1946 Albanien 04 00 00 04 1:15 –14 00 0 0 % Cihat Arman
Rumänien 1965 Nicolae Petrescu (interim) 5. Dez. 1971, gegen Polen 1944 Polen 01 01 00 00 1:0 0+1 03 3 100 %
Turkei Coşkun Özarı 12. Apr. 1972, gegen Bulgarien 1971 Bulgarien U-23-Mannschaft 31. Okt. 1976, gegen Malta Malta 29 08 11 10 38:43 0–5 35 1,21 27,59 % Coşkun Özarı
Turkei Doğan Andaç 17. Nov. 1976, gegen Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik 01 00 01 00 1:1 0±0 01 1 0 %
Turkei Metin Türel 16. Feb. 1977, gegen Bulgarien 1971 Bulgarien 5. Okt. 1978, gegen Sowjetunion 1955 Sowjetunion 13 02 01 10 11:22 –11 07 0,54 15,38 %
Turkei Sabri Kiraz 29. Nov. 1978, gegen Wales Wales 15. Okt. 1980, gegen Wales Wales 12 05 01 06 13:15 0–2 16 1,33 41,67 %
Turkei Özkan Sümer 3. Dez. 1980, gegen Tschechoslowakei Tschechoslowakei 25. März 1981, gegen Wales Wales 02 00 00 02 0:3 0–3 00 0 0 %
Turkei Fethi Demircan 15. Apr. 1981, gegen Tschechoslowakei Tschechoslowakei 7. Okt. 1981, gegen Sowjetunion Sowjetunion 04 00 00 04 0:12 –12 00 0 0 %
Turkei Coşkun Özarı 22. Sep. 1982, gegen Ungarn 1957 Ungarn 4. Apr. 1984, gegen Ungarn 1957 Ungarn 17 05 02 10 15:36 –21 17 1 29,41 % Coşkun Özarı
Turkei Candan Tarhan 6. Sep. 1984, gegen Sowjetunion Sowjetunion U-21-Mannschaft 14. Nov. 1984, gegen England England 05 01 01 03 3:13 –10 04 0,8 20 %
Turkei Yılmaz Gökdel 22. Dez. 1984, gegen Luxemburg Luxemburg 3. Apr. 1985, gegen Rumänien 1965 Rumänien 03 01 01 01 1:3 0–2 04 1,33 33,33 %
Ungarn 1957 Kálmán Mészöly 1. Mai 1985, gegen Nordirland Nordirland 28. Aug. 1985, gegen Schweiz Schweiz 02 00 01 01 0:2 0–2 01 0,5 0 % Kálmán Mészöly (rechts)
Turkei Coşkun Özarı 11. Sep. 1985, gegen Nordirland Nordirland 12. Nov. 1986, gegen Nordirland Nordirland 08 01 03 04 3:14 –11 06 0,75 12,5 % Coşkun Özarı
Turkei Mustafa Denizli 4. März 1987, gegen Rumänien 1965 Rumänien 16. Dez. 1987, gegen Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 06 01 01 04 8:16 0–8 04 0,67 16,67 % Mustafa Denizli
Turkei Tınaz Tırpan 16. März 1988, gegen Ungarn 1957 Ungarn 15. Nov. 1989, gegen Sowjetunion Sowjetunion 11 05 01 05 16:12 0+4 16 1,45 45,45 %
Turkei Fatih Terim (interim) 11. Apr. 1990, gegen Danemark Dänemark 01 00 00 01 0:1 0–1 00 0 0 % Fatih Terim
Deutschland Josef Piontek 27. Mai 1990, gegen Irland Irland 28. Apr. 1993, gegen Norwegen Norwegen 27 04 08 15 22:50 –28 20 0,74 14,81 % Sepp Piontek
Turkei Fatih Terim 27. Okt. 1993, gegen Polen Polen 19. Juni 1996, gegen Danemark Dänemark 33 17 08 08 47:35 +12 51 1,55 51,52 % Fatih Terim EM 1996
Turkei Mustafa Denizli 14. Aug. 1996, gegen Moldau Republik Moldau 24. Juni 2000, gegen Portugal Portugal 31 11 09 11 43:38 0+5 42 1,35 35,48 % Mustafa Denizli EM 2000
Turkei Şenol Güneş 16. Aug. 2000, gegen Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 18. Feb. 2004, gegen Danemark Dänemark 50 23 13 14 90:51 +39 82 1,64 46 % Şenol Güneş WM 2002
Confed Cup 2003
WM-Dritter 2002
Confed-Cup-Dritter 2003
Turkei Ünal Karaman (interim) 31. März 2004, gegen Kroatien Kroatien 01 00 01 00 2:2 0±0 01 1 0 %
Turkei Ersun Yanal 28. Apr. 2004, gegen Belgien Belgien 8. Juni 2005, gegen Kasachstan Kasachstan 15 08 04 03 29:14 +15 28 1,87 53,33 % Ersun Yanal
Turkei Fatih Terim 17. Aug. 2005, gegen Bulgarien Bulgarien 14. Okt. 2009, gegen Armenien Armenien 58 26 18 14 90:66 +24 96 1,66 44,83 % Fatih Terim EM 2008 EM-Halbfinale
Turkei Oğuz Çetin (interim) 3. März 2010, gegen Honduras Honduras 29. Mai 2010, gegen Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 04 03 00 01 7:3 0+4 09 2,25 75 % Oğuz Çetin
Niederlande Guus Hiddink 11. Aug. 2010, gegen Rumänien Rumänien 15. Nov. 2011, gegen Kroatien Kroatien 16 07 04 05 18:15 +3 25 1,56 43,75 % Guus Hiddink
Turkei Abdullah Avcı 29. Feb. 2012, gegen Slowakei Slowakei 14. Aug. 2013, gegen Ghana Ghana 18 06 04 08 26:26 0±0 22 1,22 27,78 % Abdullah Avcı
Turkei Fatih Terim 6. Sep. 2013, gegen Andorra Andorra 11. Juni 2017, gegen Kosovo Kosovo 43 27 07 09 68:37 +31 88 2,04 62,79 % Fatih Terim EM 2016
Rumänien Mircea Lucescu 1. Aug. 2017, gegen Ukraine Ukraine 20. Nov. 2018, gegen Ukraine Ukraine 17 04 06 07 17:25 0–8 18 1,06 23,53 % Mircea Lucescu
Turkei Şenol Güneş 22. März 2019, gegen Albanien Albanien 7. Sep. 2021, gegen Niederlande Niederlande 32 15 10 07 37:39 0–2 55 1,72 46,88 % Şenol Güneş EM 2021
Deutschland Stefan Kuntz 8. Okt. 2021, gegen Norwegen Norwegen 14 09 02 03 36:16 +20 29 2,07 64,29 % Stefan Kuntz
Stand: 19. November 2022
1 Spiele, die im Elfmeterschießen entschieden wurden, gehen als Unentschieden in die Statistik ein.
2 Für die Punktberechnung gilt die 3-Punkte-Regel.

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ranglisten zeigen jeweils die Spieler mit den meisten Einsätzen und den meisten Toren der türkischen Nationalmannschaft. Bei gleicher Anzahl an Spielen sind die Spieler nach Nachnamen sortiert, bei gleicher Anzahl an Toren nach der höheren Torquote.

Rekordspieler
Rüştü Reçber
Rekordtorschütze
Hakan Şükür
ältester eingesetzter Spieler
Emre Belözoğlu
Einsätze
Rang Name Spiele Tore erstes Spiel letztes Spiel
01. Rüştü Reçber 120 00 12. Okt. 1994, gegen Island Island 26. Mai 2012, gegen Finnland Finnland
02. Hakan Şükür 112 51 25. März 1992, gegen Luxemburg Luxemburg 17. Okt. 2007, gegen Griechenland Griechenland
03. Bülent Korkmaz 102 03 17. Okt. 1990, gegen Irland Irland 17. Aug. 2005, gegen Bulgarien Bulgarien
04. Emre Belözoğlu 101 09 23. Feb. 2000, gegen Norwegen Norwegen 11. Okt. 2019, gegen Albanien Albanien
05. Arda Turan 100 17 16. Aug. 2006, gegen Luxemburg Luxemburg 6. Okt. 2017, gegen Island Island
06. Tugay Kerimoğlu 094 02 27. Mai 1990, gegen Irland Irland 5. Juni 2007, gegen Brasilien Brasilien
07. Alpay Özalan 090 04 15. Feb. 1995, gegen Rumänien Rumänien 16. Nov. 2005, gegen Schweiz Schweiz
08. Hamit Altıntop 082 08 18. Feb. 2004, gegen Danemark Dänemark 12. Nov. 2014, gegen Brasilien Brasilien
09. Mehmet Topal 081 02 6. Feb. 2008, gegen Schweden Schweden 20. Nov. 2018, gegen Ukraine Ukraine
10. Tuncay Şanlı 080 22 20. Nov. 2002, gegen Italien Italien 12. Okt. 2010, gegen Aserbaidschan Aserbaidschan
Tore
Rang Name Tore Spiele erstes Tor letztes Tor
01. Hakan Şükür 51 112 8. Apr. 1992, gegen Danemark Dänemark 2. Juni 2007, gegen Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
02. Burak Yılmaz 31 077 3. Juni 2011, gegen Belgien Belgien 24. März 2022, gegen Portugal Portugal
03. Tuncay Şanlı 22 080 19. Juni 2003, gegen Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5. Sep. 2009, gegen Estland Estland
04. Lefter Küçükandonyadis 21 046 23. Apr. 1948, gegen Erste Hellenische Republik Griechenland 16. Mai 1962, gegen Israel Israel
05. Metin Oktay 19 036 18. Dez. 1955, gegen Portugal Portugal 9. Mai 1965, gegen Bulgarien 1948 Bulgarien
Cemil Turan 19 044 13. Dez. 1970, gegen Albanien Albanien 5. Apr. 1978, gegen Albanien Albanien
Nihat Kahveci 19 069 6. Okt. 2001, gegen Moldau Republik Moldau 3. Sep. 2010, gegen Kasachstan Kasachstan
08. Cenk Tosun 18 046 13. Nov. 2015, gegen Katar Katar 15. Nov. 2020, gegen Russland Russland
09. Hakan Çalhanoğlu 17 074 31. März 2015, gegen Luxemburg Luxemburg data-sort-value="19 Nov. 2022"| 19. Nov. 2022, gegen Tschechien Tschechien
Arda Turan 17 100 25. Mai 2008, gegen Uruguay Uruguay 29. März 2016, gegen Osterreich Österreich
jüngste eingesetzte Spieler
Rang Name Gegner damaliges Alter
01. Hüsamettin Böke 7. Mai 1926, gegen Rumänien Konigreich Rumänien 16 Jahre und 27 Tage
02. Mehmet Leblebi 25. Mai 1924, gegen Tschechoslowakei 1920 Tschechoslowakei 16 Jahre, 4 Monate und 23 Tage
03. Gündüz Kılıç 12. Juli 1936, gegen Jugoslawien Konigreich 1918 Jugoslawien 16 Jahre, 8 Monate und 13 Tage
04. Necdet Cici 4. Nov. 1932, gegen Bulgarien 1908 Bulgarien 16 Jahre, 10 Monate und 3 Tage
05. Hayri Ragıp Candemir 16. Nov. 1924, gegen Sowjetunion 1923 Sowjetunion 16 Jahre, 10 Monate und 15 Tage
06. Kemal Faruki 17. Juli 1927, gegen Bulgarien 1908 Bulgarien 16 Jahre, 10 Monate und 20 Tage
07. Nuri Şahin 8. Okt. 2005, gegen Deutschland Deutschland 17 Jahre, 1 Monat und 3 Tage
08. Batuhan Karadeniz 11. Okt. 2008, gegen Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 17 Jahre, 5 Monate und 17 Tage
09. Caner Erkin 26. Mai 2006, gegen Ghana Ghana 17 Jahre, 7 Monate und 22 Tage
10. Engin Verel 8. Mai 1974, gegen Bulgarien 1971 Bulgarien 17 Jahre, 7 Monate und 23 Tage
älteste eingesetzte Spieler
Rang Name Gegner damaliges Alter
01. Emre Belözoğlu 11. Okt. 2019, gegen Albanien Albanien 39 Jahre, 1 Monat und 4 Tage
02. Rüştü Reçber 26. Mai 2012, gegen Finnland Finnland 39 Jahre und 16 Tage
03. Engin İpekoğlu 17. Nov. 1999, gegen Irland Irland 38 Jahre, 5 Monate und 10 Tage
04. Lefter Küçükandonyadis † 9. Okt. 1963, gegen Rumänien 1952 Rumänien 37 Jahre, 9 Monate und 17 Tage
05. Tugay Kerimoğlu 5. Juni 2007, gegen Brasilien Brasilien 36 Jahre, 9 Monate und 12 Tage
06. Bülent Korkmaz 17. Aug. 2005, gegen Bulgarien Bulgarien 36 Jahre, 8 Monate und 24 Tage
07. Burak Yılmaz 24. März 2022, gegen Portugal Portugal 36 Jahre, 8 Monate und 9 Tage
08. Okan Buruk 22. Mai 2010, gegen Tschechien Tschechien 36 Jahre, 7 Monate und 3 Tage
09. Emre Aşık 22. Mai 2010, gegen Tschechien Tschechien 36 Jahre, 5 Monate und 9 Tage
10. Hakan Şükür 17. Okt. 2007, gegen Griechenland Griechenland 36 Jahre, 1 Monat und 15 Tage
* Fett markierte Spieler sind noch in der Nationalmannschaft aktiv. Kursiv markierte Spieler sind noch aktiv, jedoch nicht mehr in der Nationalmannschaft.

Stand: 19. November 2022

Länderspielbilanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land Sp. S U N Tore Diff. Wichtige Begegnungen
Agypten Ägypten 5 3 0 2 9:10 −1 Olympia 1928; Mediterranean Cup 1949, 1957
Albanien Albanien 12 6 2 4 13:14 −1 EM-Qualifikation 1972, 1984, 2020; WM-Qualifikation 2006
Algerien Algerien 3 1 0 2 4:2 2
Andorra Andorra 4 4 0 0 10:0 10 WM-Qualifikation 2014; EM-Qualifikation 2020
Angola Angola 1 1 0 0 3:2 1
Armenien Armenien 2 2 0 0 4:0 4 WM-Qualifikation 2010
Aserbaidschan Aserbaidschan 8 6 1 1 11:3 8 WM-Qualifikation 2002; EM-Qualifikation 2012
Athiopien Äthiopien 2 1 1 0 3:0 3
Australien Australien 2 2 0 0 4:1 3
Belgien Belgien 11 3 5 3 17:18 −1 WM-Qualifikation 1998, 2010; EM-Vorrunde 2000; EM-Qualifikation 2010, 2012
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 6 2 2 2 6:7 −1 EM-Qualifikation 2008; WM-Qualifikation 2010
Brasilien Brasilien 6 0 2 4 3:10 −7 WM-Vorrunde & Halbfinale 2002; Confederations Cup 2003
Bulgarien Bulgarien 23 7 6 10 36:44 −8 Balkan-Cup 1931, 1973, 1974, 1977
Chile Chile 3 2 1 0 3:0 3
Taiwan Rep. China 1 1 0 0 4:0 4 Olympia 1948
China Volksrepublik VR China 1 1 0 0 3:0 3 WM-Vorrunde 2002
Costa Rica Costa Rica 1 0 1 0 1:1 ±0 WM-Vorrunde 2002
Danemark Dänemark 10 2 5 3 9:12 −3 EM-Vorrunde 1996;WM-Qualifikation 2006
Deutschland Deutschland 21 3 4 14 16:52 −36 WM-Vorrunde 1954; EM-Qualifikation 1972, 1980, 1984, 2000, 2012; EM-Halbfinale 2008
Ecuador Ecuador 1 0 0 1 0:1 −1
Elfenbeinküste Elfenbeinküste 1 0 1 0 1:1 ±0
England England 11 0 2 9 1:33 −32 WM-Qualifikation 1986, 1994; EM-Qualifikation 1988, 1992, 2004
Estland Estland 8 5 3 0 17:4 13 WM-Qualifikation 2010, 2014
Faroer Färöer 3 1 1 1 6:3 3 Nations League 2022/23
Finnland Finnland 15 5 4 6 24:22 2 WM-Qualifikation 1986, 2018; EM-Qualifikation 2000
Frankreich Frankreich 8 1 2 5 6:16 −10 Mediterranean Cup 1955; Confederations Cup 2003; EM-Qualifikation 2020
Georgien Georgien 5 3 1 1 12:5 7 WM-Qualifikation 2006
Ghana Ghana 2 0 2 0 3:3 ±0
Gibraltar Gibraltar 2 2 0 0 9:0 9 WM-Qualifikation 2022
Guinea-a Guinea 1 0 1 0 0:0 ±0
Griechenland Griechenland 11 8 2 1 20:7 13 WM-Qualifikation 2006; EM-Qualifikation 2008
Honduras Honduras 3 3 0 0 5:0 5
Irak Irak 1 0 1 0 0:0 ±0
Iran Iran 7 5 2 0 14:2 12 ECO-Cup 1965, 1966, 1967, 1969, 1974
Irland Irland 14 3 6 5 16:27 −11 EM-Qualifikation 1968, 1976, 1992, 2000
Island Island 13 2 3 8 11:23 –12 WM-Qualifikation 1982, 1990, 2018; EM-Qualifikation 1996, 2016, 2020
Israel Israel 6 4 0 2 9:12 −3
Italien Italien 15 0 4 15 10:29 −19 Mediterranean Cup 1949, 1953, 1955; EM-Qualifikation 1964, EM-Vorrunde 2000, 2021; WM-Qualifikation 1974
Japan Japan 2 1 0 1 1:1 ±0 WM-Achtelfinale 2002
Kamerun Kamerun 1 0 0 1 0:1 −1 Confederations Cup 2003
Kanada Kanada 2 2 0 0 6:1 5
Kasachstan Kasachstan 6 6 0 0 19:2 17 WM-Qualifikation 2006; EM-Qualifikation 2012, 2016
Katar Katar 1 1 0 0 2:1 1
Kolumbien Kolumbien 1 1 0 0 2:1 1 Confederations Cup 2003
Kosovo Kosovo 2 2 0 0 6:1 5 WM-Qualifikation 2018
Kroatien Kroatien 10 1 6 3 9:13 −4 EM-Vorrunde 1996, EM-Viertelfinale 2008, EM-Relegation 2012; WM-Qualifikation 2018
Lettland Lettland 8 2 5 1 15:13 2 EM-Qualifikation 2004, 2014, 2016; WM-Qualifikation 2022
Libyen Libyen 1 0 0 1 1:2 −1
Liechtenstein Liechtenstein 2 2 0 0 8:0 8 EM-Qualifikation 2004
Litauen Litauen 2 2 0 0 8:0 8 Nations League 2022/23
Luxemburg Luxemburg 9 7 1 1 18:9 9 WM-Qualifikation 1974; Nations League 2022/23
Malaya Foderation Malaya 1 1 0 0 3:0 3
Malta Malta 6 5 1 0 15:4 11 WM-Qualifikation 1974; EM-Qualifikation 1980, 2008
Moldau Republik Moldau 12 10 2 0 31:3 28 EM-Qualifikation 2000, 2008, 2020; WM-Qualifikation 2002
Montenegro Montenegro 4 2 2 0 7:5 2 WM-Qualifikation 2022
Neuseeland Neuseeland 1 1 0 0 2:1 1
Niederlande Niederlande 14 4 4 6 14:21 −7 WM-Qualifikation 1994, 1998, 2014, 2022; EM-Qualifikation 2016
Nordirland Nordirland 12 5 2 5 12:12 ±0 WM-Qualifikation 1970, 1986; EM-Qualifikation 1984, 1988, 2000
Nordmazedonien Nordmazedonien 8 5 2 1 14:9 5 WM-Qualifikation 2002; EM-Qualifikation 2004
Norwegen Norwegen 11 5 3 3 15:16 −1 WM-Qualifikation 1962, 1994, 2022; EM-Qualifikation 2008
Osterreich Österreich 16 7 1 8 22:18 4 WM-Qualifikation 1978, 1990, 2002; EM-Qualifikation 1984, 2012
Pakistan Pakistan 4 3 1 0 16:9 7 ECO-Cup 1965, 1967, 1969, 1974
Paraguay Paraguay 1 0 1 0 0:0 ±0
Polen Polen 17 3 3 11 12:39 −27 EM-Qualifikation 1972, 1992; WM-Qualifikation 1994
Portugal Portugal 9 2 0 7 9:19 −10 WM-Qualifikation 1966, 2022; EM-Vorrunde 1996, 2000, 2008
Rumänien Rumänien 26 5 7 14 24:49 −25 EM-Qualifikation 1960; WM-Qualifikation 1966, 1986, 2014
Russland Russland 8 1 3 4 6:10 −4 Nations League 2018/19, 2020/21
San Marino San Marino 4 3 1 0 16:1 15 WM-Qualifikation 1994, 1998
Saudi-Arabien Saudi-Arabien 3 3 0 0 6:1 5
Schottland Schottland 2 2 0 0 6:3 3
Schweden Schweden 12 5 4 3 15:14 1 EM-Qualifikation 1996, EM-Vorrunde 2000; WM-Qualifikation 2002, Nations League 2018/19
Schweiz Schweiz 16 8 3 5 22:23 –1 WM-Qualifikation 1974, 2006; EM-Qualifikation 1976, 1996, EM-Vorrunde 2008, 2021
Senegal Senegal 1 1 0 0 1:0 1 WM-Viertelfinale 2002
Serbien Serbien 2 0 2 0 2:2 ±0 Nations League 2020/21
Slowakei Slowakei 6 4 1 1 8:3 6 WM-Qualifikation 2002; EM-Qualifikation 2004
Slowenien Slowenien 2 1 0 1 1:2 −1
Spanien Spanien 11 1 4 6 5:17 −12 WM-Qualifikation 1954, 2010; EM-Qualifikation 1968, EM-Vorrunde 2016
Sudafrika Südafrika 1 0 0 1 0:2 −2
Korea Sud Südkorea 7 4 2 1 13:4 9 WM-Vorrunde 1954, WM-Spiel um Platz 3 2002
Syrien Syrien 1 1 0 0 7:0 7 WM-Qualifikation 1950
Tschechien Tschechien 11 5 1 5 15:21 −6 EM-Vorrunde 2008, 2016, EM-Qualifikation 2016
Tunesien Tunesien 5 1 4 0 6:3 3
Ukraine Ukraine 9 4 3 2 11:9 2 WM-Qualifikation 2006, 2016, 2018
Ungarn Ungarn 16 4 2 10 17:34 −17 EM-Qualifikation 1996, 2008; WM-Qualifikation 2014; Nations League 2020/21
Uruguay Uruguay 1 0 0 1 2:3 −1
Usbekistan Usbekistan 1 1 0 0 2:0 2
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4 1 1 2 5:6 −1 Confederations Cup 2003
Wales Wales 7 2 1 4 7:12 −5 EM-Qualifikation 1980; WM-Qualifikation 1982, 1998; EM 2021-Vorrunde
Belarus Belarus 4 2 1 1 8:7 1
Ehemalige Nationalmannschaften als UEFA- oder FIFA-Mitglieder:
Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR 5 3 1 1 10:5 5 WM-Qualifikation 1978, 1990
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 10 1 3 6 14:26 −12 Balkan-Cup 1931; Olympia 1948; EM-Qualifikation 1988
Sowjetunion Sowjetunion 15 3 0 12 8:30 −22 WM-Qualifikation 1962, 1970, 1982, 1990; EM-Qualifikation 1976
Tschechoslowakei Tschechoslowakei 10 1 2 7 5:24 −19 Olympia 1924; WM-Qualifikation 1966, 1982; EM-Qualifikation 1968
Gesamt 612 236 145 231 832:875 −43

Farblegende:

  • positive Bilanz (mehr Siege als Niederlagen)
  • ausgeglichene Bilanz
  • negative Bilanz (mehr Niederlagen als Siege)

Stand: 19. November 2022

Die türkische Nationalmannschaft in der FIFA-Weltrangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Einführung der FIFA-Weltrangliste im August 1993 belegte die Türkei den 66. Platz. Zwei Monate später war man auf dem 67. Platz, es ist bis heute die schlechteste Platzierung der türkischen Mannschaft. Im November 1993 verbesserte man sich auf den 51. Platz. Im Juni 1995 belegte die Türkei Platz 25. Seit der Einführung war dies die beste Platzierung. Die Türkei konnte ihre Position nicht konstant halten und fiel im September 1998 auf Platz 62. Nach der Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 2000 erreichte man im Juli 2000 den 29. Platz. Auf Grund des 3. Platzes bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 wurden die Türken in der Weltrangliste im September 2002 Siebter. Damit war man zum ersten Mal unter den zehn besten Fußballmannschaften der Welt vertreten. Die türkische Nationalmannschaft schaffte es, zwei Jahre lang unter den ersten zehn zu bleiben. Im September 2004 war sie auf Platz 13. Danach wechselte die Türkei ihre Position durchgehend auf den Plätzen zwischen 15 und 30. Einen Tiefpunkt erreichte man, als sich die Rot-Weißen nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 qualifizieren konnten. Im Februar 2010 fiel man bis auf den 42. Platz.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tarık Dede: 111 Gründe, die Milli Takım zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2017, ISBN 978-3-86265-652-3, S. 328.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 6. Oktober 2022, abgerufen am 17. Oktober 2022.
  2. Spielbericht der Begegnung Türkei – Rumänien vom 26. Oktober 1923, tff.org, 25. April 2014.
  3. Skandal in Istanbul: Türken jagen Schweizer WM-Spieler. spiegel.de
  4. Türkei–Schweiz: Duell mit besonderer Bedeutung. (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), fussball.com
  5. Mindestens ein blaues Auge. sueddeutsche.de
  6. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (Memento des Originals vom 22. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com (PDF-Datei; 195 kB).
  7. TFF ile Nike arasındaki ortaklık 2017'ye kadar uzatıldı, tff.org
  8. tff.org: A Millî Takım'ın İskoçya ve Çekya maçları aday kadrosu açıklandı, abgerufen am 11. November 2022. (türkisch)
  9. 19. Sedat Simavi Ödülleri – 1995. … "Avrupa Şampiyonası Finallerine Kalması" nedeniyle … Türkiye Gazeteciler Cemiyeti, 1995, abgerufen am 2. Mai 2019 (türkisch).
  10. 26. Sedat Simavi Ödülleri – 2002. … "Dünya Kupası Üçüncüsü" olması nedeniyle … Türkiye Gazeteciler Cemiyeti, 2002, abgerufen am 2. Mai 2019 (türkisch).
  11. Belgien und Türkei gewinnen Titel – Ungarn schreibt Geschichte. … sicherte sich die Türkei den Titel des Aufsteigers des Jahres 2015 … (Nicht mehr online verfügbar.) In: FIFA.com. FIFA, 3. Dezember 2015, archiviert vom Original am 1. Mai 2019; abgerufen am 1. Mai 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com