Türkische Fußballnationalmannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Türkei
Türkiye
Logo des türkischen Fußballverbandes
Spitzname(n) Ay-Yıldızlılar (die Halbmond-Sterne)
Verband Türkiye Futbol Federasyonu
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Trainer Fatih Terim, seit 2013
Co-Trainer Abdullah Ercan
Vedat İnceefe
Kapitän Arda Turan
Rekordtorschütze Hakan Şükür (51)
Rekordspieler Rüştü Reçber (120)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code TUR
FIFA-Rang 13. (983 Punkte)
(Stand: 5. Mai 2016)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
537 Spiele
203 Siege
124 Unentschieden
210 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
TurkeiTürkei Türkei 2:2 Rumänien Rumänien KonigreichRumänien
(Istanbul, Türkei; 26. Oktober 1923)
Höchste Siege
TurkeiTürkei Türkei 7:0 Syrien Syrien 1932Syrien
(Ankara, Türkei; 20. November 1949)
TurkeiTürkei Türkei 7:0 Südkorea Korea SudSüdkorea
(Genf, Schweiz; 20. Juni 1954)
TurkeiTürkei Türkei 7:0 San Marino San MarinoSan Marino
(Istanbul, Türkei; 10. November 1996)
Höchste Niederlagen
Polen 1944Polen Polen 8:0 Türkei TurkeiTürkei
(Chorzów, Polen; 24. April 1968)
TurkeiTürkei Türkei 0:8 England EnglandEngland
(Istanbul, Türkei; 14. November 1984)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1954)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 2002
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1996)
Beste Ergebnisse Halbfinale 2008
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2003)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 2003
(Stand: 29. Mai 2016)
Die türkische Fußballnationalmannschaft (2016)

Die türkische Fußballnationalmannschaft ist eine nationale Auswahl von türkischen Fußballspielern, die den türkischen Fußballverband (TFF) auf internationaler Ebene, z. B. bei Freundschaftsspielen, der Europameisterschaft oder der Weltmeisterschaft, vertritt.

In der FIFA-Weltrangliste im November stieg die Mannschaft von Platz 37 auf Platz 18.[2] Dies ist die beste Platzierung seit 2008, als man auf Platz 10 gelistet wurde. Ihr größter Erfolg ist der dritte Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 unter Trainer Şenol Güneş. Ihr bislang bestes Ergebnis in einer Fußball-Europameisterschaft war der Einzug ins Halbfinale im Jahr 2008.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der türkische Fußballverband Türkiye Futbol Federasyonu, kurz TFF genannt, wurde am 23. April 1923 gegründet. Er ist seit dem Jahr 1923 Mitglied der FIFA und seit 1962 der UEFA. Das erste Länderspiel der Türkei fand am 26. Oktober 1923 im Taksim-Stadion in Istanbul statt. Gegner war Rumänien. Rumänien ging zunächst durch den österreichischen Gastspieler Isidor Gansl in der 25. Minute mit 1:0 in Führung, doch durch zwei Tore von Zeki Rıza Sporel in der 32. Minute und 50. Minute gelang es der Türkei überraschend, für kurze Zeit in Führung zu gehen. Doch in der 67. Minute schaffte Rumänien durch ein erneutes Tor von Gansl noch den Ausgleich und so blieb der Spielstand des ersten Freundschaftsspiels für die Türkei bis zum Abpfiff. Mit seinen beiden Toren war Zeki Rıza Sporel der erste Torschütze der türkischen Nationalmannschaft. Insgesamt schoss er 15 Tore für die Türkei und war lange Zeit bester Torschütze, bis er von Lefter Küçükandonyadis eingeholt wurde. Den ersten Sieg feierte die türkische Nationalelf mit einem 4:2 am 17. Juni 1924 gegen Finnland. In Helsinkis Helsingfors-Stadion traf Zeki Rıza Sporel viermal und erzielte somit alle Treffer der Türken.

Aufstellung der Türkei im ersten Länderspiel:[3]

Die türkische Mannschaft im Taksim-Stadion vor ihrem ersten Spiel am 26. Oktober 1923 gegen Rumänien.
Position Name Verein
Tor Nedim Kaleci Flag of Turkey.svg Altınordu İdman Yurdu
Abwehr Hasan Kâmil Sporel (C)Kapitän der Mannschaft Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul
İsmet Uluğ Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul
Fevzi Baron Flag of Turkey.svg Altınordu İdman Yurdu
Cafer Çağatay Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul
Mittelfeld Nihat Bekdik Flag of Turkey.svg Galatasaray Istanbul
Sabih Arca Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul
Emin Bey Flag of Turkey.svg Altınordu İdman Yurdu
Sturm Alaaddin Baydar Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul
Zeki Rıza Sporel Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul
Bedri Gürsoy Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul

Teilnahme der Türkei an der Fußball-Weltmeisterschaft (zweimal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei nahm bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erstmals an einer WM-Endrunde teil. Die türkische Mannschaft war in Gruppe 2 mit Ungarn, Deutschland und Südkorea in einer Gruppe, wo sie als Außenseiter galt. Das erste Spiel verlor die Türkei gegen Deutschland mit 1:4. Drei Tage später besiegte man den WM-Neuling Südkorea deutlich mit 7:0. Am 23. April 1954 kam es zu einem Entscheidungsspiel zwischen Türken und Deutschen. Die Türkei unterlag dem späteren Weltmeister mit 2:7 und schied daraufhin aus dem Turnier aus.

Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Fußballnationalmannschaft auf einer aserbaidschanischen Briefmarke zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002

Erst 48 Jahre später konnte sich die Türkei erneut für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren. Die Türkei setzte sich in der Relegation gegen Österreich mit einem Auswärtssieg 1:0 und einem Heimsieg mit 5:0 durch und erhielt die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. In der Gruppe C trafen die Türken auf den Rekordweltmeister Brasilien, Costa Rica und China. Man galt hinter Brasilien als Favorit für die Qualifikation ins Achtelfinale. Im ersten Gruppenspiel gegen Brasilien boten die Türken ein gutes Spiel und gingen durch ein Tor von Hasan Şaş in Führung. Nachdem Ronaldo die Partie egalisiert hatte, bewertete der koreanische Schiedsrichter eine strittige Situation als Notbremse, verwies den Türken Alpay des Feldes und sprach den Brasilianern einen Elfmeter zu, den Rivaldo zum Siegtreffer verwandelte. In der Nachspielzeit sorgte Rivaldo für eine unrühmliche Szene, als er von Hakan Ünsal angeschossen wurde, eine Kopfverletzung vortäuschte und so den Platzverweis des türkischen Spielers herbeiführte.

Im zweiten Spiel gegen Costa Rica durfte die Türkei das Spiel nicht verlieren, denn sonst wären sie erneut wie bei der ersten Teilnahme bereits nach der Vorrunde ausgeschieden. Am Ende des Spiels hieß es 1:1 – unentschieden. Die Türkei musste auf die Schützenhilfe der Brasilianer hoffen und selbst das Spiel gegen China gewinnen. Sie besiegten die Chinesen souverän mit 3:0 und erhielten danach die Information, dass Brasilien mit 5:2 das Spiel für sich entschieden hatte. Somit war die Türkei im Achtelfinale. Im Achtelfinale besiegten die Türken den Gastgeber Japan durch ein frühes Kopfballtor von Ümit Davala mit 1:0. Im Viertelfinale traf man auf die Überraschungsmannschaft des Senegal, die den Titelverteidiger Frankreich im Eröffnungsspiel besiegt hatte. Durch ein Golden Goal von İlhan Mansız in der 95. Minute erreichte die Türkei das Halbfinale der WM 2002. Im Halbfinale trafen die Türken erneut auf Brasilien und genauso wie in der Begegnung davor verloren die Türken gegen die Mannschaft aus Südamerika, diesmal mit 0:1. Die Ay-Yıldızlılar erreichten im „kleinen Finale“ den 3. Platz, als man Südkorea mit 3:2 besiegte. Das 1. Tor des Spieles von Hakan Şükür in der 11. Sekunde war dabei das schnellste Tor der WM-Geschichte. Nach der WM 2002 konnte sich die Türkei für die Turniere 2006, 2010 und 2014 nicht qualifizieren.

Auf Endrundenteilnahme verzichtet oder nach Relegation ausgeschieden (zweimal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei überstand die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien, verzichtete aber auf die Endrundenteilnahme. Die türkische Mannschaft wäre in Gruppe 4 mit Uruguay, Bolivien und Schottland in einer Gruppe. Die schottische Mannschaft verzichtete ebenso auf die Endrundenteilnahme. Der spätere Weltmeister Uruguay und Bolivien bestritten gegeneinander das einzige Spiel in der Gruppe 4, welches die Uruguayer 8:0 gewannen. Darüber hinaus verzichteten Frankreich und Portugal, denen die frei gewordenen Plätze angeboten wurden.

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz des 4:2-Heimsiegs über die Schweiz konnte sich die Türkei nicht für die Weltmeisterschaft 2006 qualifizieren, da die Schweiz aufgrund der Auswärtstorregel nach dem 2:0-Heimsieg von Bern die Endrunde in Deutschland erreichte. In der Hindrunde, wurden die türkischen Spieler von den schweizen Zuschauern mit Gegenständen beworfen. Während die Nationalhymne der Türkei gespielt worden ist, haben die schweizer Zuschauer durch pfiffe diese übertont. Vor Beginn des entscheidenden Spiels am 16. November 2005 wurde die Nationalhymne der Schweiz durch Pfiffe der Türken übertönt. Nach Ende des Spiels kam es zwischen den Spielern beider Mannschaften zu Handgreiflichkeiten und handfesten Auseinandersetzungen. Stephane Grichting erlitt einen Tritt in den Unterleib und musste mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus. Torwarttrainer Erich Burgener erfuhr ein blaues Auge. Der Assistenztrainer der Türken, Mehmet Özdilek, stellte einem Schweizer Spieler ein Bein und bekam anschließend vom Schweizer Benjamin Huggel selbst einen Tritt. Medienvertreter wurden massiv an der Berichterstattung gehindert und ebenfalls tätlich angegriffen.[4][5][6]

Die FIFA-Disziplinarkommission verurteilte daraufhin am 7. Februar 2006 den türkischen Verband zu einer Geldstrafe und der Übernahme der Verfahrenskosten von insgesamt 220.000 Schweizer Franken (über 130.000 Euro), zudem wurde er dazu verurteilt, die nächsten sechs Heimspiele außerhalb der Türkei in einem Stadion, welches mindestens 500 km vom türkischen Staatsgebiet entfernt liegt, sowie ohne Zuschauer zu bestreiten. Darüber hinaus erhielten Alpay Özalan, Emre Belözoğlu je sechs Länderspiele Sperre – Benjamin Huggel ebenfalls eine Sperre für sechs Länderspiele. Serkan Balcı wurde für zwei Spiele und Mehmet Özdilek (einer der Co-Trainer der Türkei) für zwölf Monate gesperrt, der Schweizer Physiotherapeut Stephan Meyer wurde für zwei Spiele der Nationalmannschaft gesperrt.

Nach der Veröffentlichung dieser Sanktionen seitens der FIFA ging der türkische Fußballverband in Revision ohne sonderlichen Erfolg, da die FIFA nicht bereit war die Strafen zu mildern. Daraufhin suchte der türkische Verband sein Recht, indem er vor das Sportgericht (CAS) zog, das letztendlich die Strafe milderte und die endgültigen Sanktionen aussprach. Der türkische Fußballverband musste nun seine nächsten drei offiziellen Heimspiele ohne Publikum und in einem Drittland austragen. Die Spieler Huggel und Emre wurden nur noch für vier Pflichtspiele (zuvor sechs) ihrer Verbandsmannschaften gesperrt. Die ausgesprochenen Geldstrafen wurden hingegen bestätigt. Der türkische Verband zog es vor, alle drei Spiele in der Frankfurter Commerzbank-Arena auszutragen. Die Strafe gegen den Verband endete mit dem EM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen.

1930 in Uruguay nicht teilgenommen
1934 in Italien zurückgezogen
1938 in Frankreich nicht teilgenommen
1950 in Brasilien auf Endrundenteilnahme verzichtet
1954 in der Schweiz Vorrunde
1958 in Schweden zurückgezogen
1962 in Chile nicht qualifiziert
1966 in England nicht qualifiziert
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland nicht qualifiziert
1978 in Argentinien nicht qualifiziert
1982 in Spanien nicht qualifiziert
1986 in Mexiko nicht qualifiziert
1990 in Italien nicht qualifiziert
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan 3. Platz
2006 in Deutschland nicht qualifiziert
2010 in Südafrika nicht qualifiziert
2014 in Brasilien nicht qualifiziert
2018 in Russland In der Qualifikation trifft die Türkei auf Finnland, Island, Kroatien und Ukraine

Teilnahme der Türkei an der Fußball-Europameisterschaft (dreimal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball-Europameisterschaft 1996 in England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Nationalmannschaft nahm das erste Mal an einer Fußball-Europameisterschaft 1996 in England teil. Unter der Leitung von Fatih Terim verlor die Türkei in der Vorrunde 0:1 gegen Kroatien, 0:1 gegen Portugal und 0:3 gegen Dänemark. Das Turnier beendete die Türkei in der Vorrunde als Gruppenletzter punkt- und torlos.

Fußball-Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vier Jahre nach dem Debakel in England qualifizierte sich die Türkei für das Turnier in Belgien und den Niederlanden. Diesmal verlief es besser für die Mannschaft. Mit Mustafa Denizli als Trainer erzielten die Türken durch Okan Buruk das erste Tor gegen Italien in der Fußball-Europameisterschaft. Das Spiel verloren sie 1:2. Beim zweiten Spiel blieb es gegen Schweden bei 0:0. Im letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber Belgien gewann die Türkei durch zwei Tore von Hakan Şükür mit 2:0. Somit qualifizierte man sich als Gruppenzweiter für das Viertelfinale, dem bis dato besten Ergebnis. Jedoch verloren sie gegen Portugal mit 0:2 und mussten sich vom Wettbewerb verabschieden.

Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 waren die Türken wieder an einer Europameisterschaft beteiligt. Im ersten Spiel gegen Portugal verloren die Rot-Weißen mit 0:2. Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber Schweiz lag man eine Zeit lang 0:1 zurück und es sah danach aus, dass die Türken das Turnier verlassen müssten. Durch ein Tor von Semih Şentürk stand es 1:1. In der letzten Minute der Nachspielzeit schoss Arda Turan das Siegtor und gleichzeitig die Schweiz aus dem Turnier. Im letzten Gruppenspiel gegen die Tschechen gab es erstmals eine besondere Ausgangssituation: Ein Unentschieden hätte zu keiner Entscheidung über die Platzierung beider Mannschaften geführt, da beide Mannschaften dieselbe Tordifferenz und Punktzahl hatten. Es hätte nach 90 Minuten ein Elfmeterschießen gegeben, um zu klären, wer als Zweiter hinter den Portugiesen ins Viertelfinale zieht. Nach der 60. Minute hielt man dies nicht mehr für nötig. Tschechien führte zu dieser Zeit mit 2:0. Arda Turan gelang aber das Anschlusstor, und ein Fehler von Petr Čech ermöglichte Nihat Kahveci das 2:2 in der 87. Min. Alles sah wieder nach einem Elfmeterschießen aus. Nihat jedoch drehte das Spiel komplett, denn kurz vor Ende der regulären Spielzeit erzielte er noch das Siegtor zum 3:2. Die Türkei war nach 2000 wieder im Viertelfinale. Das Viertelfinale lautete Kroatien – Türkei. Nachdem die reguläre Spielzeit torlos geendet hatte, ging das Spiel in die Verlängerung, die auch lange torlos blieb. Durch einen Fehler von Rüştü Reçber führten die Kroaten in der 119. Minute. Kroatien fühlte sich wie der sichere Sieger, doch aus dem Nichts erzielte Semih Şentürk in der 120. Minute das Ausgleichstor und rettete seine Mannschaft ins Elfmeterschießen. Das Elfmeterschießen entschieden die Türken für sich und waren somit im Halbfinale, der Gegner hieß Deutschland. Trotz einer guten Leistung gegen die Deutschen schieden die Türken mit 2:3 aus dem Turnier aus. Das Erreichen des Halbfinales ist das beste Ergebnis der Türkei bei einer Europameisterschaft.

1960 in Frankreich nicht teilgenommen
1964 in Spanien nicht qualifiziert
1968 in Italien nicht qualifiziert
1972 in Belgien nicht qualifiziert
1976 in Jugoslawien nicht qualifiziert
1980 in Italien nicht qualifiziert
1984 in Frankreich nicht qualifiziert
1988 in der BR Deutschland nicht qualifiziert
1992 in Schweden nicht qualifiziert
1996 in England Gruppenphase
2000 in Belgien und den Niederlanden Viertelfinale
2004 in Portugal nicht qualifiziert
2008 in Österreich/Schweiz Halbfinale
2012 in Polen/Ukraine nicht qualifiziert
2016 in Frankreich qualifiziert

Teilnahme der Türkei am Konföderationen-Pokal (einmal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Türkei nahm das erste und bislang letzte Mal an einem Konföderationen-Pokal 2003 in Frankreich teil. Die Türken wurden aufgrund der Absage von Deutschland als WM-Dritter nachnominiert. In der Gruppe B spielten die Rot-Weißen gegen Brasilien, Kamerun und USA. Im ersten Spiel gegen die USA gewann man 2:1. Die Tore machten Okan Yılmaz und Tuncay Şanlı. Danach folgte die Partie gegen Kamerun. Das Spiel endete mit einer 0:1-Niederlage. Im letzten Gruppenspiel reichte den Türken im Duell gegen die Brasilianer ein Punkt um das Halbfinale zu erreichen. Die Türken spielten eine gute Partie und das Ergebnis lautete 2:2. Kurz vor Schlusspfiff erzielte Alex noch das Ausgleichstor. Im Halbfinale traf man auf den gleichzeitigen Europameister, Titelverteidiger und Gastgeber Frankreich. Trotz einer guten Leistung musste sich die türkische Mannschaft am Ende geschlagen geben. Sie verloren 2:3. Im Spiel um Platz 3 gegen Kolumbien, gelang es durch ein spätes Tor von Okan Yılmaz sich den 3. Platz zu sichern. Vor diesem Treffer stand das Spiel 1:1.

1992 in Saudi-Arabien nicht teilgenommen
1995 in Saudi-Arabien nicht teilgenommen
1997 in Saudi-Arabien nicht teilgenommen
1999 in Mexiko nicht teilgenommen
2001 in Südkorea und Japan nicht teilgenommen
2003 in Frankreich 3. Platz
2005 in Deutschland nicht teilgenommen
2009 in Südafrika nicht teilgenommen
2013 in Brasilien nicht teilgenommen

Teilnahme der Türkei an den Olympischen Sommerspielen (siebenmal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Mannschaft vor der Partie gegen Ägypten bei den Olympischen Sommerspielen 1928
1924 in Paris Vorrunde
1928 in Amsterdam Achtelfinale
1936 in Berlin Achtelfinale
1948 in London Viertelfinale
1952 in Helsinki Viertelfinale (Amateurauswahl)
1956 in Melbourne Teilnahme abgesagt
1960 in Rom Gruppenphase (Amateurauswahl)
1964 in Tokio nicht teilgenommen
1968 in Mexiko-Stadt nicht teilgenommen
1972 in München nicht teilgenommen
1976 in Montréal nicht teilgenommen
1980 in Moskau nicht teilgenommen
1984 in Los Angeles nicht teilgenommen
1988 in Seoul nicht teilgenommen
1992 in Barcelona nicht teilgenommen
1996 in Atlanta nicht teilgenommen
2000 in Sydney nicht teilgenommen
2004 in Athen nicht teilgenommen
2008 in Peking nicht teilgenommen
2012 in London nicht teilgenommen

Spielkleidung und Trikots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimtrikots seit 1923

In den ersten Spielen spielte die Nationalmannschaft in weißen Hemden mit rotem Brustring und weißen Hosen. Auf den roten Brustring war die türkische Flagge genäht.

Die türkische Nationalmannschaft bestreitet ihre Heimspiele in rot-weißen Trikots und roten Hosen. Bis Anfang 2009 trugen die türkischen Spieler in Auswärtsspielen weiße Trikots und türkise Hosen. Diese Farbkombination wurde von vielen Menschen in der Türkei kritisiert, der türkische Fußballverband hielt jedoch daran fest.

Bei der Europameisterschaft 1996, der ersten, an der die Türkei teilnahm, war der Ausrüster Adidas. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 trug man ebenfalls Trikots von dem deutschen Sportartikel-Hersteller, seit 2003 wird dagegen in Trikots von Nike gespielt. Der Vertrag läuft bis 2017.[7] Seit 2010 spielt die türkische Nationalelf erneut mit weißen Heimtrikots und rotem Brustring. Das Auswärtstrikot ist in rot mit weißem Brustring. Auf diesen Ringen befindet sich die türkische Flagge.

Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die türkische Nationalmannschaft hat kein Nationalstadion wie beispielsweise die englische Fußballnationalmannschaft mit dem Wembley-Stadion. So finden die Heimspiele seit jeher in wechselnden Stadien statt, wobei die Auswahl von der Bedeutung des Spieles und des Gegners abhängt.

EM-Qualifikation 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Qualifikation für die EM 2016 traf die Türkei in Gruppe A auf die Niederlande, Tschechien, Lettland, Island und Kasachstan.

Qualifikationsspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse stets aus türkischer Sicht[8]

Datum Spielort Gegner Ergebnis Torschützen
09.09.2014 Laugardalsvöllur in Reykjavík IslandIsland Island 0:3 (0:1) 0:1 Jón Daði Böðvarsson (18.), 0:2 Gylfi Þór Sigurðsson (76.), 0:3 Kolbeinn Sigþórsson (77.)
10.10.2014 Şükrü-Saracoğlu-Stadion in Istanbul TschechienTschechien Tschechien 1:2 (1:1) 1:0 Umut Bulut (8.), 1:1 Tomáš Sivok (16.), 1:2 Bořek Dočkal (58.)
13.10.2014 Skonto-Stadion in Riga LettlandLettland Lettland 1:1 (0:0) 1:0 Bilal Kısa (47.), 1:1 Valērijs Šabala (54.)
16.11.2014 Türk Telekom Arena in Istanbul KasachstanKasachstan Kasachstan 3:1 (2:0) 1:0 Burak Yılmaz (26. Foulelfmeter), 2:0 Burak Yılmaz (29.), 3:0 Serdar Aziz (82.), 3:1 Samat Smakov (87.)
28.03.2015 Amsterdam Arena in Amsterdam NiederlandeNiederlande Niederlande 1:1 (1:0) 1:0 Burak Yılmaz (37.), 1:1 Klaas-Jan Huntelaar (90+2.)
12.06.2015 Zentralstadion Almaty in Almaty KasachstanKasachstan Kasachstan 1:0 (0:0) 1:0 Arda Turan (83.)
03.09.2015 Konya Büyükşehir Stadı in Konya LettlandLettland Lettland 1:1 (0:0) 1:0 Selçuk İnan (77.), 1:1 Valērijs Šabala (90+1.)
06.09.2015 Konya Büyükşehir Stadı in Konya NiederlandeNiederlande Niederlande 3:0 (2:0) 1:0 Oğuzhan Özyakup (8.), 2:0 Arda Turan (26.), 3:0 Burak Yılmaz (86.)
10.10.2015 Generali Arena in Prag TschechienTschechien Tschechien 2:0 (0:0) 1:0 Selçuk İnan (62.), 2:0 Hakan Çalhanoğlu (80.)
13.10.2015 Konya Büyükşehir Stadı in Konya IslandIsland Island 1:0 (0:0) 1:0 Selçuk İnan (89.)

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. TschechienTschechien Tschechien  10  7  1  2 019:140  +5 22
 2. IslandIsland Island  10  6  2  2 017:600 +11 20
 3. TurkeiTürkei Türkei  10  5  3  2 014:900  +5 18
 4. NiederlandeNiederlande Niederlande  10  4  1  5 017:140  +3 13
 5. KasachstanKasachstan Kasachstan  10  1  2  7 007:180 −11 05
 6. LettlandLettland Lettland  10  0  4  6 006:190 −13 04

Kader der türkischen Fußballnationalmannschaft 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der angegebene Kader umfasst die Nationalspieler, die vorläufig im Aufgebot für die Freundschaftsspiele gegen England (22. Mai), Montenegro (29. Mai) und gegen Slowenien (5. Juni) stehen.[9] Am 31. Mai 2016 muss der endgültige Kader für die Fußball-Europameisterschaft 2016 feststehen.[10]

Nr. Name Geburtstag Verein Spiele Tore Debüt
Torwart
1 Volkan Babacan 11. Aug. 1988 TurkeiTürkei Medipol Başakşehir FK 16 0 13. Okt. 2014
12 Onur Recep Kıvrak 01. Jan. 1988 TurkeiTürkei Trabzonspor 12 0 26. Mai  2010
23 Harun Tekin 17. Juni 1989 TurkeiTürkei Bursaspor 0 0
32 Ali Şaşal Vural 10. Juli 1990 TurkeiTürkei Eskişehirspor 0 0
Abwehr
2 Semih Kaya 24. Feb. 1991 TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul 23 0 16. Nov. 2014
3 Hakan Balta 23. Mär. 1983 TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul 45 2 12. Apr. 2006
4 Serdar Aziz 23. Okt. 1990 TurkeiTürkei Bursaspor 9 1 16. Nov. 2014
7 Gökhan Gönül 04. Jan. 1985 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 56 1 17. Nov. 2007
13 İsmail Köybaşı 10. Juli 1989 TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 18 0 12. Aug. 2009
18 Caner Erkin 04. Okt. 1988 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 46 2 26. Mai  2006
24 Çağlar Söyüncü 23. Mai  1996 TurkeiTürkei Altınordu Izmir 1 0 24. Mär. 2016
27 Ahmet Yılmaz Çalık 26. Feb. 1994 TurkeiTürkei Gençlerbirliği Ankara 4 0 17. Nov. 2015
28 Şener Özbayraklı 23. Jan. 1990 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 8 0 31. Mär. 2015
Mittelfeld
5 Nuri Şahin 05. Sep. 1988 DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund 48 2 08. Okt. 2005
6 Alper Potuk 08. Apr. 1991 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 15 0 29. Feb. 2012
8 Selçuk İnan 10. Feb. 1985 TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul 51 8 13. Okt. 2007
10 Arda Turan (C)Kapitän der Mannschaft 30. Jan. 1987 SpanienSpanien FC Barcelona 90 17 16. Aug. 2006
14 Oğuzhan Özyakup 23. Sep. 1992 TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 19 1 28. Mai  2013
15 Mehmet Topal 03. Mär. 1986 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 58 1 06. Feb. 2008
16 Ozan Tufan 23. Mär. 1995 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 24 1 25. Mai  2014
20 Volkan Şen 07. Juli 1987 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 16 0 03. Mär. 2010
21 Olcay Şahan 26. Mai  1987 TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 23 2 22. Mär. 2013
22 Yasin Öztekin 19. Mär. 1987 TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul 5 0 08. Juni 2015
25 Hakan Çalhanoğlu 08. Feb. 1994 DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen 19 6 06. Sep. 2013
26 Mahmut Tekdemir 20. Jan. 1988 TurkeiTürkei Medipol Başakşehir FK 2 0 31. Mär. 2015
29 Emre Mor 24. Juli 1997 DanemarkDänemark FC Nordsjælland 1 0 29. Mai  2016
30 Yunus Mallı 24. Feb. 1992 DeutschlandDeutschland 1. FSV Mainz 05 5 0 13. Nov. 2015
Sturm
9 Cenk Tosun 07. Juni 1991 TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 9 3 15. Okt. 2013
17 Burak Yılmaz 15. Juli 1985 China VolksrepublikVolksrepublik China Beijing Guoan 43 19 26. Mär. 2008
19 Mevlüt Erdinç 25. Feb. 1987 FrankreichFrankreich EA Guingamp 34 8 26. Mär. 2008

Stand: 29. Mai 2016

Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Position Name Nationalität Amtsantritt Vertrag bis
Chef-Trainer Fatih Terim TurkeiTürkei Türke 22.08.2013 2018[11]
Co-Trainer Abdullah Ercan TurkeiTürkei Türke 16.03.2015
Co-Trainer Vedat İnceefe TurkeiTürkei Türke 16.03.2015
Torwarttrainer Alper Boğuşlu[12] TurkeiTürkei Türke 22.08.2013

Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Daten zeigen das erste sowie das letzte Spiel der Trainer.

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rustu Recber 2010.jpg
Rekordspieler
Rüştü Reçber
Hakan.jpg
Rekordtorschütze
Hakan Şükür

Fettgedruckte Spieler sind noch in der Nationalmannschaft aktiv.

Einsätze
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Rüştü Reçber 120 1994–2012
02. Hakan Şükür 112 1992–2008
03. Bülent Korkmaz 102 1990–2005
04. Tugay Kerimoğlu 94 1990–2007
05. Emre Belözoğlu 93 2000–0000
06. Alpay Özalan 90 1995–2005
07. Arda Turan 90 2006–0000
08. Hamit Altıntop 82 2004–0000
09. Tuncay Şanlı 80 2002–0000
10. Ogün Temizkanoğlu 76 1990–2002
Stand: 29. Mai 2016
Tore
Rang Name Tore Zeitraum Einsätze
01. Hakan Şükür 51 1992–2008 112
02. Tuncay Şanlı 22 2002– 80
03. Lefter Küçükandonyadis 21 1948–1961 46
04. Cemil Turan 19 1969–1979 44
0 Metin Oktay 19 1956–1965 36
0 Nihat Kahveci 19 2000–2010 68
0 Burak Yılmaz 19 2006– 43
08. Arda Turan 17 2006– 90
09. Zeki Rıza Sporel 15 1923–1934 16
10. Ertuğrul Sağlam 12 1993–1997 26
Stand: 29. Mai 2016

Länderspielbilanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land Sp. S U N Tore Diff. Wichtige Begegnungen
AgyptenÄgypten Ägypten 5 3 0 2 9:10 –1 Olympia 1928, Mediterranean Cup 1949, 1957
AlbanienAlbanien Albanien 9 4 2 3 8:11 –3 EM-Qualifikation 1972, 1984, WM-Qualifikation 2006
AlgerienAlgerien Algerien 3 1 0 2 4:2 +2
AndorraAndorra Andorra 2 2 0 0 7:0 +7 WM-Qualifikation 2014
AngolaAngola Angola 1 1 0 0 3:2 +1
ArmenienArmenien Armenien 2 2 0 0 4:0 +4 WM-Qualifikation 2010
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 7 5 1 1 9:2 +7 WM-Qualifikation 2002, EM–Qualifikation 2012
AthiopienÄthiopien Äthiopien 2 1 1 0 3:0 +3
AustralienAustralien Australien 2 2 0 0 4:1 +3
BelgienBelgien Belgien 11 3 5 3 17:18 –1 WM-Qualifikation 1998, 2010, EM-Vorrunde 2000, EM-Qualifikation 2010, EM-Qualifikation 2012
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 5 2 1 2 6:7 –1 EM-Qualifikation 2008, WM-Qualifikation 2010
BrasilienBrasilien Brasilien 6 0 2 4 3:10 –7 WM-Vorrunde & Halbfinale 2002, Confederations Cup 2003
BulgarienBulgarien Bulgarien 23 7 6 10 36:44 –8 Balkan-Cup 1931, 1973, 1974, 1977
ChileChile Chile 3 2 1 0 3:0 +3
TaiwanRepublik China (Taiwan) Rep. China 1 1 0 0 4:0 +4 Olympia 1948
China VolksrepublikVolksrepublik China VR China 1 1 0 0 3:0 +3 WM-Vorrunde 2002
Costa RicaCosta Rica Costa Rica 1 0 1 0 1:1 ±0 WM-Vorrunde 2002
DanemarkDänemark Dänemark 10 2 5 3 9:12 –3 EM-Vorrunde 1996, WM-Qualifikation 2006
DeutschlandDeutschland Deutschland 20 3 3 14 13:49 –36 WM-Vorrunde 1954, EM-Qualifikation 1972, 1980, 1984, 2000, 2012; EM-Halbfinale 2008
EcuadorEcuador Ecuador 1 0 0 1 0:1 –1
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 1 0 1 0 1:1 ±0
EnglandEngland England 11 0 2 9 1:33 –32 WM-Qualifikation 1986, 1994, EM-Qualifikation 1988, 1992, 2004
EstlandEstland Estland 8 5 3 0 17:4 +13 WM-Qualifikation 2010, 2014
FaroerFäröer Färöer 1 0 1 0 1:1 ±0
FinnlandFinnland Finnland 13 4 3 6 20:20 ±0 WM-Qualifikation 1986, EM-Qualifikation 2000
FrankreichFrankreich Frankreich 6 0 1 5 3:15 –12 Mediterranean Cup 1955, Confederations Cup 2003
GeorgienGeorgien Georgien 5 3 1 1 12:5 +7 WM-Qualifikation 2006
GhanaGhana Ghana 2 0 2 0 3:3 ±0
GriechenlandGriechenland Griechenland 10 6 3 1 15:6 +9 WM-Qualifikation 2006, EM-Qualifikation 2008
HondurasHonduras Honduras 3 3 0 0 5:0 +5
IrakIrak Irak 1 0 1 0 0:0 ±0
IranIran Iran 6 4 2 0 12:1 +11 ECO-Cup 1965, 1966, 1967, 1969, 1974
IrlandIrland Irland 13 2 6 5 15:27 –12 EM-Qualifikation 1968, 1976, 1992, 2000
IslandIsland Island 9 3 2 4 14:12 +2 WM-Qualifikation 1982, 1990, EM-Qualifikation 1996, 2016
IsraelIsrael Israel 6 4 0 2 9:12 –3
ItalienItalien Italien 13 0 4 9 8:23 –15 Mediterranean Cup 1949, 1953, 1955, EM-Qualifikation 1964, WM-Qualifikation 1974, EM-Vorrunde 2000
JapanJapan Japan 2 1 0 1 1:1 ±0 WM-Achtelfinale 2002
KamerunKamerun Kamerun 1 0 0 1 0:1 –1 Confederations Cup 2003
KanadaKanada Kanada 2 2 0 0 6:1 +5
KasachstanKasachstan Kasachstan 6 6 0 0 19:2 +17 WM-Qualifikation 2006, EM-Qualifikation 2012, 2016
KatarKatar Katar 1 1 0 0 2:1 +1
KolumbienKolumbien Kolumbien 1 1 0 0 2:1 +1 Confederations Cup 2003
KosovoKosovo Kosovo 1 1 0 0 6:1 +5
KroatienKroatien Kroatien 6 1 3 2 7:9 –2 EM-Vorrunde 1996, EM-Viertelfinale 2008, EM-Relegation 2012
LettlandLettland Lettland 6 1 4 1 10:9 +1 EM-Qualifikation 2004, 2014, 2016
LibyenLibyen Libyen 1 0 0 1 1:2 –1
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 2 2 0 0 8:0 +8 EM-Qualifikation 2004
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 7 6 0 1 13:6 +7 WM-Qualifikation 1974
Malaya FoderationFöderation Malaya Malaya 1 1 0 0 3:0 +3
MaltaMalta Malta 6 5 1 0 15:4 +11 WM-Qualifikation 1974, EM-Qualifikation 1980, 2008
MazedonienMazedonien Mazedonien 7 5 1 1 14:9 +5 WM-Qualifikation 2002, EM-Qualifikation 2004
MoldawienMoldawien Moldawien 8 6 2 0 18:2 +16 EM-Qualifikation 2000, 2008, WM-Qualifikation 2002
MontenegroMontenegro Montenegro 1 1 0 0 0:0 +1
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 1 1 0 0 2:1 +1
NiederlandeNiederlande Niederlande 12 3 4 5 9:13 –4 WM-Qualifikation 1994, 1998, 2014, EM-Qualifikation 2016
NordirlandNordirland Nordirland 12 5 2 5 12:12 ±0 WM-Qualifikation 1970, 1986, EM-Qualifikation 1984, 1988, 2000
NorwegenNorwegen Norwegen 9 4 2 3 11:15 –4 WM-Qualifikation 1962, 1994, EM-Qualifikation 2008
OsterreichÖsterreich Österreich 16 7 1 8 22:18 +4 WM-Qualifikation 1978, 1990, 2002, EM-Qualifikation 1984, 2012
PakistanPakistan Pakistan 4 3 1 0 16:9 +7 ECO-Cup 1965, 1967, 1969, 1974
ParaguayParaguay Paraguay 1 0 1 0 0:0 ±0
PolenPolen Polen 17 3 3 11 12:39 –27 EM-Qualifikation 1972, 1992, WM-Qualifikation 1994
PortugalPortugal Portugal 8 2 0 6 8:16 –8 WM-Qualifikation 1966, EM-Vorrunde 1996, 2000, 2008
RumänienRumänien Rumänien 25 5 7 13 24:47 –23 EM-Qualifikation 1960, WM-Qualifikation 1966, 1986, 2014
RusslandRussland Russland 2 0 0 2 0:2 –2
San MarinoSan Marino San Marino 4 3 1 0 16:1 +15 WM-Qualifikation 1994, 1998
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien 3 3 0 0 6:1 +5
SchottlandSchottland Schottland 1 1 0 0 4:2 +2
SchwedenSchweden Schweden 10 4 4 2 12:11 +1 EM-Qualifikation 1996, EM-Vorrunde 2000, WM-Qualifikation 2002
SchweizSchweiz Schweiz 15 8 3 4 21:20 +1 WM-Qualifikation 1974, 2006, EM-Qualifikation 1976, 1996, EM-Vorrunde 2008
SenegalSenegal Senegal 1 1 0 0 1:0 +1 WM-Viertelfinale 2002
SlowakeiSlowakei Slowakei 6 4 1 1 8:3 +6 WM-Qualifikation 2002, EM-Qualifikation 2004
SlowenienSlowenien Slowenien 1 0 0 1 0:2 –2
SpanienSpanien Spanien 10 1 4 5 5:14 –9 WM-Qualifikation 1954, 2010, EM-Qualifikation 1968
SudafrikaSüdafrika Südafrika 1 0 0 1 0:2 –2
Korea SudSüdkorea Südkorea 7 4 2 1 13:4 +9 WM-Vorrunde 1954, WM-Spiel um Platz 3. 2002
SyrienSyrien Syrien 1 1 0 0 7:0 +7 WM-Qualifikation 1950
TschechienTschechien Tschechien 9 3 1 5 11:20 –9 EM-Vorrunde 2008, EM-Qualifikation 2016
TunesienTunesien Tunesien 4 1 3 0 4:1 +3
UkraineUkraine Ukraine 6 4 1 1 9:5 +4 WM-Qualifikation 2006
UngarnUngarn Ungarn 14 4 2 8 17:31 –14 EM-Qualifikation 1996, 2008, WM-Qualifikation 2014
UruguayUruguay Uruguay 1 0 0 1 2:3 –1
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4 1 1 2 5:6 –1 Confederations Cup 2003
WalesWales Wales 6 2 1 3 7:10 –3 EM-Qualifikation 1980, WM-Qualifikation 1982, 1998
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 4 2 1 1 8:7 +1
Ehemalige Nationalmannschaften als UEFA- oder FIFA-Mitglieder:
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 5 3 1 1 10:5 +5 WM-Qualifikation 1978, 1990
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 10 1 3 6 14:26 –12 Balkan-Cup 1931, Olympia 1948, EM-Qualifikation 1988
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 15 3 0 12 8:30 –22 WM-Qualifikation 1962, 1970, 1982, 1990, EM-Qualifikation 1976
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 10 1 2 7 5:24 –19 Olympia 1924, WM-Qualifikation 1966, 1982, EM-Qualifikation 1968
Gesamt 537 203 124 210 713:782 –69

Stand: 29. Mai 2016

Die türkische Nationalmannschaft in der FIFA-Weltrangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Einführung der FIFA-Weltrangliste im August 1993 belegte die Türkei den 66. Platz. Zwei Monate später war man auf dem 67. Platz, es ist bis heute die schlechteste Platzierung der türkischen Mannschaft. Im November 1993 verbesserte man sich auf den 51. Platz. Im Juni 1995 belegte die Türkei Platz 25. Seit der Einführung war dies die beste Platzierung. Die Türkei konnte ihre Position nicht konstant halten und fiel im September 1998 auf Platz 62. Nach der Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 2000 erreichte man im Juli 2000 den 29. Platz. Auf Grund des 3. Platzes bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 wurden die Türken in der Weltrangliste im September 2002 Siebter. Damit war man zum ersten Mal unter den zehn besten Fußballmannschaften der Welt vertreten. Die türkische Nationalmannschaft schaffte es, zwei Jahre lang unter den ersten zehn zu bleiben. Im September 2004 war sie auf Platz 13. Danach wechselte die Türkei ihre Position durchgehend auf den Plätzen zwischen 15 und 30. Einen Tiefpunkt erreichte man, als sich die Rot-Weißen nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 qualifizieren konnten. Im Februar 2010 fiel man bis auf den 42. Platz.

Aktuell ist die türkische Nationalmannschaft auf dem 13. Platz.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Türkische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 5. Mai 2016. Abgerufen am 5. Mai 2016
  2. FIFA Weltrangliste: Belgien ist die neue Nummer 1 (05. Oktober 2015)
  3. tff.org: Spielbericht der Begegnung Türkei -Rumänien vom 26. Oktober 1923 (25. April 2014)
  4. Skandal in Istanbul: Türken jagen Schweizer WM-Spieler
  5. Türkei-Schweiz: Duell mit besonderer Bedeutung
  6. Mindestens ein blaues Auge
  7. TFF ile Nike arasındaki ortaklık 2017'ye kadar uzatıldı
  8. European Qualifiers – Teams – Turkey (Die jeweiligen Qualifikationsspiele manuell wählen). In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 11. Oktober 2014.
  9. tff.org: "A Milli Takım'ın 2016 Avrupa Şampiyonası geniş kadrosu açıklandı" (abgerufen am 27. Mai 2016)
  10. kicker.de: "Die vorläufigen Kader der EM-Teilnehmer" (abgerufen am 27. Mai 2016)
  11. tff.org: Fatih Terim ile 5+2 yıllık sözleşme imzalandı (abgerufen am 17. November 2013)
  12. ajansspor.com: "Terim'in teknik heyeti şekilleniyor!" (abgerufen am 27. August 2013)