TCP-Wrapper

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Ein TCP-Wrapper ist eine Software zum Schutz vor unerwünschtem Zugriff aus einem Rechnernetz. Es gibt verschiedene Implementierungen von TCP-Wrappern.[1] Manches Betriebssystem hat TCP-Wrapper als Daemon namens tcpd implementiert.[2]

Einerseits kann ein Superserver wie der inetd einen TCP-Wrapper befragen, bevor er einen Zugriff weitergibt oder nicht.[3] Andererseits kann mancher Server selbst einen TCP-Wrapper befragen, bevor er auf einen Zugriff antwortet oder nicht.[4]

Zu TCP-Wrappern gehören die beiden Dateien /etc/hosts.allow und /etc/hosts.deny, in die zulässige und abzulehnende Gegenstellen beispielsweise durch DenyHosts eingetragen werden. Letztlich sind TCP-Wrapper eine von Wietse Venema geschaffene Programmbibliothek, die zu ihrer Nutzung entsprechend verknüpfbar und verknüpft sein muss.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. TCP-Wrapper. In: Das FreeBSD-Handbuch. FreeBSD Foundation.
  2. Configuring TCP Wrappers on MAC OS X. Boston University.
  3. Configuring TCP Wrappers. In: UnixWare 7 Documentation. SCO Group.
  4. Daniel J. Barrett, Richard E. Silverman: SSH, The Secure Shell: The Definitive Guide. O’Reilly, 2001, ISBN 0-596-00011-1, Forwarding Security: TCP-wrappers and libwrap (online).