TT33

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Das Grab TT33 (englisch Theban Tomb 33) befindet sich in der Nekropole von al-Asasif in Theben-West in Ägypten. Es wurde von dem Obersten Vorlesepriester Petamenophis kurz vor oder während der Regierung des Pharaos Psammetich I. (26. Dynastie) angelegt.

Erforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert wurde das Grab entdeckt. Johannes Dümichen hatte es untersucht und plante, seine Forschungen in sieben Bänden zu veröffentlichen. Er starb jedoch 1894 kurz nach der Veröffentlichung des 3. Bandes.[1] Die Untersuchungen wurden deshalb abgebrochen und das Grab verschlossen. Am 7. Dezember 2005 ist es erneut geöffnet worden und wird von einem Team um den Straßburger Ägyptologen Claude Traunecker untersucht (Mission épigraphique française dans la tombe TT 33).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Grab befindet sich unweit der Gräber der Pharaonen im Tal der Könige, doch es übertrifft alle sowohl an Größe als auch an der Ausgestaltung. Dem Eingang sind zwei Vorhöfe mit Pylonen vorgelagert. Seine gesamte Länge beträgt über 100 Meter und die 22 Räume verteilen sich auf drei Stockwerke bis auf 20 Meter unter der Erde.

Die Wände sind mit einer außergewöhnlich umfangreichen Sammlung von 'klassischen' Jenseitswerken bedeckt:[2]

Darüber hinaus:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Claude Traunecker, Isabelle Régen: La tombe du prêtre Padiaménopé: éclairages nouveaux. In: BSFE. 193-194, 2016, S. 52–83 (französisch, Academia.edu [abgerufen am 16. Juli 2017]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes Dümichen: Der Grabpalast des Patuamenap in der thebanischen Nekropolis. 3 Bände (1884–1894). Hinrichs, Leipzig.
  2. Alexandre Piankoff: Les grandes compositions religieuses dans la tombe de Pédéménope. In: BIFAO. Band 46, 1947, S. 73–92 (französisch, BIFAO en ligne [abgerufen am 16. Juli 2017]). Daniel A. Werning: Das Höhlenbuch. Textkritische Edition und Textgrammatik (= Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten. Band 1, Nr. 48). Otto Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06635-8, S. 323.
  3. Daniel A. Werning: Das Höhlenbuch. Textkritische Edition und Textgrammatik (= Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten. Band 1, Nr. 48). Otto Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06635-8, S. 42–45. (Publikation in Vorbereitung durch Daniel A. Werning.)
  4. Joshua A. Roberson: The Ancient Egyptian Books of the Earth (= Wilbour Studies in Egypt and Ancient Western Asia. Nr. 1). Lockwood, Atlanta 2012, ISBN 978-1-937040-00-0.
  5. Silvia Einaudi: Le Livre des Morts dans les deux salles hypostyles de la tombe de Padiaménopé (TT33). Étude en cours. In: Julia Budka, Roman Gundacker, Gabriele Piecke (Hrsg.): Florilegium Aegyptiacum. Eine wissenschaftliche Blütenlese von Schülern und Freunden für Helmut Satzinger zum 75. Geburtstag am 21. Jänner 2013 (= Göttinger Miszellen. Beihefte. Band 14). Seminar für Ägyptologie und Koptologie der Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen 2013, S. 59–74.

Koordinaten: 25° 44′ 4″ N, 32° 36′ 44″ O