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Technische Universität Dresden

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Technische Universität Dresden
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Motto Wissen schafft Brücken – Bildung verbindet Menschen.
Gründung 1828/1961
Trägerschaft staatlich
Ort Dresden
Bundesland Sachsen
Land Deutschland
Rektor Hans Müller-Steinhagen
Studenten 35.961 (WS 2015/16)[1]
Mitarbeiter Landesmittel: 4.332
(12, 2014)
Drittmittel: 3.436
(12, 2014)[2]
davon Professoren 536 (2016)
Jahresetat ca. 510 Mio. Euro (2014)[3]
davon Drittmittel: 242,4 Mio. (2014)[4]
Netzwerke TU9, TIME, CESAER, ACQUIN, DRESDEN-concept, EUA, Silicon Saxony u.a.[5]
Website www.tu-dresden.de
1913 für die Abteilung Bauingenieurwesen errichtet: Der Beyer-Bau im Jahr 1953

Die Technische Universität Dresden (TUD) ist mit rund 36.000 Studenten und etwa 7.800 Beschäftigten[1] die größte Universität des Freistaates Sachsen. Sie befindet sich mit drei Standorten in Dresden sowie mehreren kleineren Nebenstellen im Umland der Stadt. Gemessen an der Zahl der Studenten ist sie die zwölftgrößte Universität in Deutschland. Zusammen mit acht anderen Universitäten für technische Studiengänge gründete sie 2006 die TU9 und ist bis heute dort das einzige Mitglied aus den neuen Bundesländern. Mit 124 Studiengängen hat sie eines der breitesten Fächerspektren in Deutschland und zählt sich mit diesen zu den Volluniversitäten.

Seit der dritten Runde der Exzellenzinitiative werden an der TU Dresden zwei Exzellenzcluster und ein Graduiertenkolleg gefördert. Außerdem gewann die TU Dresden mit ihrem Zukunftskonzept „Die Synergetische Universität“ in der größten Förderlinie, die für die Gesamtstrukturen der Universitäten vorgesehen ist. Damit zählt sie zu den elf in den Medien so genannten Elite- bzw. Exzellenzuniversitäten, deren zukunftsträchtiges Konzept bis 2017 gefördert wird.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Andreas Schubert

Technische Bildungsanstalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1828 wurde die Technische Bildungsanstalt zu Dresden gegründet, um für die zunehmende Industrialisierung Fachkräfte in technischen Bereichen wie Mechanik, Maschinenbau und Schiffskonstruktion ausbilden zu können. Gründungsdirektor war Wilhelm Gotthelf Lohrmann, der die Anstalt in einem Pavillon auf der Brühlschen Terrasse aufbaute. Lohrmann leitete seit 1827 den Mathematisch-Physikalischen Salon der Königlichen Kunstsammlungen.

Einer der wichtigsten Charaktere dieser Zeit war Andreas Schubert, der im Alter von 20 Jahren an der gerade gegründeten Schule lehrte und 1832 sowohl an der benachbarten Bauschule der Akademie der bildenden Künste als auch an der Technischen Bildungsanstalt zum Professor berufen wurde. Schubert kann dabei als Universalgenie der Ingenieurwissenschaften bezeichnet werden: Er konstruierte unter anderem Dampfschiffe, die Saxonia (eine der ersten Dampflokomotiven in Deutschland) und die Göltzschtalbrücke. Daneben war er auch schon früh als Unternehmer tätig und folgte später als vierter Direktor der Bildungsanstalt.

Aus ihrer ersten Reform 1851 ging die Schule als Königlich Sächsische Polytechnische Schule hervor und wurde damit der Königlich-Sächsischen Bergakademie zu Freiberg (der heutigen Technischen Universität Bergakademie Freiberg) als höchste technische Bildungsstätte in Sachsen gleichgestellt. Ihren Sitz hatte sie seit September 1846 in der Polytechnischen Schule am Antonsplatz.

Im Jahr 1815 wurde die Chirurgisch-Medizinische Akademie zu Dresden gegründet, deren Gründungsmitglied Carl Gustav Carus auch namensgebend für die heutige medizinische Fakultät war, die sich aus der Medizinischen Akademie Dresden entwickelte. 1816 wurde die im Jahr 1811 in Tharandt durch Heinrich Cotta gegründete Forstlehranstalt zur Königlich-Sächsischen Forstakademie ernannt. Die 1929 integrierte Einrichtung bildet heute die Fachrichtung Forstwissenschaften der Fakultät Umweltwissenschaften.

Technische Hochschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude der Technischen Hochschule (im Bild rechts), um 1890

Im Gründungsjahr des Deutschen Reiches wurde die Bildungsanstalt 1871 in Königlich-Sächsisches Polytechnikum umbenannt. Auch nichttechnische Fächer wie Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Philosophie, Geschichte und Sprachen hielten zu der Zeit Einzug bzw. wurden vertieft. Damit wurde die Anstalt noch vor der Bergakademie in Freiberg in den nach heutigem Ermessen technisch-universitären Stand erhoben. Ihr neues Hauptgebäude, das Dresdner Polytechnikum an der Strehlener Straße, bezog sie 1875. Gleichziehend mit anderen technischen Hochschulen im deutschsprachigen Raum wurden 1883 erstmals Diplomarbeiten als Abschluss des Studiums verfasst und verteidigt. Den Status Technische Hochschule erhielt die Einrichtung mit Erlass vom 3. Februar 1890; sie hieß nun Königlich Sächsische Technische Hochschule. Maßgeblichen Einfluss bei der Umstellung auf das Wahlrektorat hatte der damalige Professor und letzter Direktor des Polytechnikums Gustav Zeuner. Ab 1900 war es der Hochschule möglich Promotionen durchzuführen. Ebenfalls konnten nunmehr Ehrenpromotionen an verdienstvolle Wissenschaftler und Unternehmer verliehen werden. Erster Ehrenpromovend war Friedrich Siemens.

Auf Hermann Krone, der als Begründer der Landschaftsfotografie an der Technischen Hochschule Fotografie lehrte, und den Unternehmer Richard Hüttig geht die Tradition Dresdens und der Hochschule als Zentrum der Fototechnik zurück.

Nachdem die Hochschule schon im 19. Jahrhundert immer größere Räumlichkeiten benötigte, begann zur Jahrhundertwende die Anlage des heutigen Campusgeländes in der Südvorstadt hangabwärts von Räcknitz. Zahlreiche Gebäude des erhaltenen Kerncampus entstanden nach Plänen von Karl Weißbach und Martin Dülfer. Die Bauten sind vorwiegend verklinkert mit Sandsteinelementen und in historistischer Architektur ausgeführt. Zu den markantesten Gebäude des Campus gehören unter anderem das Hauptkollegiengebäude (heute Zeuner-Bau) und das am Fritz-Foerster-Platz seit 1913 gelegene Bauingenieurgebäude (heute Beyer-Bau) mit dem Lohrmann-Observatorium und seiner etwa 40 Meter über Straßenniveau reichenden Kuppel. Der 30-cm-Heyde-Refraktor dient Beobachtungen auf dem Gebiet der Geodätischen Astronomie. Aufgrund ungünstiger Beobachtungsbedingungen wurde für die astronomischen Beobachtungen ab den 1960er Jahren die Außenstelle in Gönnsdorf aufgebaut. Seit 2007 werden die astronomischen Beobachtungen in der neuen modernen Außenstelle auf dem Triebenberg am östlichen Rand von Dresden durchgeführt.

Der 1902 zum Professor für physiologische Chemie und allgemeine Physiologie berufene Arthur Schloßmann begründete in der Dresdner Johannstadt zusammen mit dem Unternehmer Karl August Lingner das Institut (Kinderpoliklinik mit Säuglingsheim), aus dem das heutige Universitätsklinikum Carl Gustav Carus hervorging. Richard Mollier forschte an der TH zur Technischen Thermodynamik und wurde später durch die Bezeichnung der Mollier-Diagramme geehrt. Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner, Gründungsmitglieder der expressionistischen Künstlergruppe Brücke, studierten in der Zeit Architektur an der Hochbauabteilung der TH Dresden.

Der Erste Weltkrieg ließ Forschung und Lehre fast zum Stillstand kommen. Viele Studenten und Mitarbeiter der Hochschule wurden verwundet oder starben im Kriegseinsatz.

Ab 1923 wurde in Sachsen die Volksschullehrerbildung akademisiert und dazu an der TH Dresden ein Pädagogisches Institut unter Leitung von Richard Seyfert gegründet. In den 1920er Jahren wirkten an der jungen Hochschule auch bekannte Wissenschaftler in den nichttechnischen Fächern, so Victor Klemperer, der 1920 als Professor für Romanistik berufen wurde. In der Zeit erhielten die ersten Gebäude ihre Ehrennamen, die sich bis in die Gegenwart erhalten haben (so zum Beispiel der Zeuner-Bau 1928). Der Fritz-Foerster-Bau, (wie schon der Beyer-Bau) von Martin Dülfer entworfen, wurde bis 1927 am Hang leicht überhöht erbaut und schloss den historischen Kern des Campus zur Mommsenstraße ab.

In der Zeit des Nationalsozialismus waren zahlreiche bekannte Wissenschaftler der TH mit Berufsverbot belegt und Repressalien ausgesetzt. Professor Victor Klemperer und andere (zum Beispiel Gustav Kafka, Richard Seyfert oder Hans Gehrig) blieben in Deutschland und arbeiteten verborgen und privat weiter an ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Andere, wie der Mathematiker Richard von Mises, der Theologe Paul Tillich, der Physiker Harry Dember oder der Ingenieur Dr. Heinrich Luftschitz mussten ins Ausland emigrieren. Jüdische Studenten sowie Studenten, die einer kommunistischen oder sozialdemokratischen Partei angehörten, wurden nicht zum Studium zugelassen oder exmatrikuliert.

Auch an der TH Dresden gab es bereits vor 1933 offen nationalsozialistische Wissenschaftler wie den Pädagogen Alfred Baeumler, der an den Grundlagen zur nationalsozialistischen Erziehung mitwirkte oder Otto Oesterhelt (geb. Israel), der bereits 1933 seinen Nachnamen ändern ließ und später unter anderem aktiver Leiter der NS-Dozentenhilfe war. Bei den Luftangriffen auf Dresden wurden große Teile des Campus zerstört, Mitarbeiter und Studenten verloren ihr Leben oder wurden verwundet.

In der Nachkriegszeit entstanden weitere Gebäude wie der Trefftz-Bau mit dem Übergang zum Willers-Bau

Der Wiederaufbau der Hochschule nach dem Zweiten Weltkrieg begann 1945/46 unter schwierigsten Bedingungen und unter der Aufsicht der Sowjetischen Militäradministration (SMAD). Der strukturelle Neuaufbau begann 1946 mit der Einrichtung von drei Fakultäten für Pädagogik und kommunale Wirtschaft sowie Forstwirtschaft unter dem Rektorat des Maschinenbaugelehrten Enno Heidebroek. Vorübergehend bestand an der TH Dresden von 1949 bis 1961 auch eine Arbeiter-und-Bauern-Fakultät, die die Abiturausbildung zum Inhalt hatte und damit der Vorbereitung von Arbeiter- und Bauernkindern auf ein wissenschaftliches Studium diente.

Für das seit 1951 für alle Studenten in der DDR obligatorische marxistisch-leninistische Grundlagenstudium, später auch für die entsprechende laufende Schulung der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Dozenten und Professoren, gab es ein Institut für Marxismus-Leninismus, ab 1969 eine „Sektion für Marxismus-Leninismus“, die bis 1990 existierte.

Im Jahr 1950 wurde die bis in die Gegenwart einzige Fakultät für Verkehrswissenschaften gegründet. Gründungsdekan dieser Fakultät war Verkehrsminister Hans Reingruber. Ab 1953 bis zu seinem Tod 1964 lehrte und forschte er wieder an der 1952 ausgegliederten eigenständigen Hochschule für Verkehrswesen. Diese wurde vierzig Jahre später wieder als Fakultät in die TU eingegliedert. Ebenfalls einzigartigen Stellenwert erlangten die bis 1961 bestehenden Fakultäten für Luftfahrtwesen sowie für Kerntechnik.

Heinrich Barkhausen baute nach dem Krieg sein Institut für Schwachstromtechnik in einem Neubau wieder auf. Barkhausen wurde bereits 1911 an die Technische Hochschule gerufen und gehörte zu den bekanntesten Elektrotechnikern der TH. Auf Barkhausens Arbeit an der TH über die Transistortechnik, an der er bis zuletzt beteiligt war, geht im Wesentlichen die Bedeutung Dresdens als internationaler Mikroelektronik-Standort zurück. Unterstützend wurde 1951 die Fakultät Maschinenbau und Elektrotechnik geteilt.

Technische Universität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 1961 erfolgte auf Regierungsbeschluss der DDR die Umbenennung in die heutige Bezeichnung Technische Universität Dresden (lateinisch: Universitas litterarum et technicarum Dresdensis). Zu diesem Zeitpunkt existierten acht Fakultäten mit über 10.000 Studenten. In diese Zeit fiel auch der Versuch, mit dem in Dresden entwickelten Flugzeug-Prototyp 152 den Flugzeugbau in der DDR zu etablieren. Nach dem Abbruch der Versuche Ende der 1950er Jahre konnte der leitende Ingenieur Brunolf Baade seine Grundlagenforschung als Direktor des Instituts für Leichtbau an der Hochschule fortsetzen.

Einem Architekturprojekt der TUD aus dem Jahr 1963 entstammt mit dem Schulbau Typ Dresden Atrium einer der am häufigsten realisierten Entwürfe unter den Typenschulbauten der DDR. Allein im damaligen Bezirk Dresden wurden bis 1981 etwa 180 Schulen des Typs Dresden Atrium errichtet.[7]

Die historische Struktur der Fakultäten wurde 1968 im Rahmen der dritten Hochschulreform der DDR so gut wie aufgelöst, an ihre Stelle traten 22 neu gegründete Sektionen mit Wissenschaftsbereichen und Instituten. Für die Durchführung von Promotionen, Ehrenpromotionen sowie Forschungsleistungen, war der neu gebildete Wissenschaftliche Rat zuständig, dem weiterhin Fakultäten untergliedert waren. Die Umsetzung der Hochschulreform, die auf Regierungsebene entwickelt wurde, wurde in Dresden von der Rektorin Lieselott Herforth geleitet; die Kernphysikerin war die erste Rektorin (Frau als Rektor) an einer deutschen Universität überhaupt.[8] Im Jahr 1986 wurde die Ingenieurhochschule Dresden (IHD) mit der TU Dresden vereinigt und bildete zusammen mit der Sektion 8 – Informatik – das Informatikzentrum des Hochschulwesens der DDR, aus welchem Ende 1990 die Fakultät Informatik hervorging.

Der erste frei gewählte Rektor der Technischen Universität Dresden wurde 1990 Günther Landgraf. Er hatte an der Entwicklung der TU Dresden nach 1989 maßgeblichen Anteil. Durch die Gründung neuer Institute, Fachbereiche und Fakultäten (Jura, Wirtschaft, Philosophie, Architektur) und die Integration von anderen Dresdner Hochschulen (Medizinische Akademie, Verkehrshochschule, Pädagogische Hochschule) wurde die TU Dresden 1992 erstmals Volluniversität mit 14 Fakultäten. Bis 1994 wurde die Verwaltung der Universität modernisiert, wozu der damalige Kanzler der TU, Alfred Post, maßgeblich beitrug. Im Jahr 1994 sorgte Harald Schaub für deutschlandweite Schlagzeilen, als er erstmals Werbung zur Finanzierung der Vorlesungsskripte benutzte.[9]

Das 1998 eröffnete Hörsaalzentrum

Seit Mitte der 1990er-Jahre wurden zahlreiche Instituts- und Hörsaalgebäude neu errichtet, andere grundlegend saniert. Zudem wurde der Campus nach Süden (hangaufwärts) und Osten erweitert, wodurch bis Ende der 2000er-Jahre die Fakultät Informatik und die naturwissenschaftlichen Institute (Chemie, Biologie) moderne Forschungseinrichtungen beziehen konnten.

Im Jahr 2002 beschloss die sächsische Staatsregierung erneute Strukturreformen an den Hochschulen des Bundeslandes. So wurden vor allem die geisteswissenschaftlichen Fakultäten (insbesondere die Juristische Fakultät) trotz kostenintensiven Aufbaus in den 1990er-Jahren in ihrem Umfang wieder verkleinert. Diese Pläne führten 2002 zu heftigen Protesten unter Studenten und Mitarbeitern und mussten teilweise revidiert werden.

Im Jahr 2003 wurde das 175-jährige Jubiläum der Universität gefeiert und das neue Hauptgebäude der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek in Campusnähe eingeweiht. Gleichzeitig fand die Gründung der Dresden International University (DIU) statt, der privaten Schwesteruniversität der TUD.

Auf den im Oktober 2005 verstorbenen Alfred Post gehen die inzwischen wieder revidierten Pläne zur Umwandlung der TU Dresden in eine Stiftungsuniversität zurück. Im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative konnte die Universität in der ersten Runde die Förderung einer Graduiertenschule und eines Exzellenzclusters im Forschungsfeld der Biotechnologien durchsetzen. Die TU Dresden bewarb sich in der zweiten Runde auch in der dritten Förderlinie Zukunftskonzepte, scheiterte allerdings mit ihrem Antrag „School of Excellence“, der sich vor allem auf die tertiäre Bildung der Hochschule bezog. In der dritten Runde der Exzellenzinitiative wurde neben zwei Exzellenzclustern und einem Graduiertenkolleg auch das Zukunftskonzept „Die Synergetische Universität“ gefördert, wodurch die TU Dresden zu den elf in den Medien so genannten Exzellenzuniversitäten zählt.

Im Jahr 2014 wurden an der TU Dresden und dabei erstmals in Deutschland Open-Topic-Lehrstühle ausgeschrieben und besetzt.[10][11]

Heute ist die Mehrzahl der Fakultäten in Institute untergliedert. Andere Strukturen sind in den Fakultäten Wirtschaftswissenschaften, Juristische Fakultät und Umweltwissenschaften zu finden. Alle Fakultäten sind seit Mai 2012 zudem fünf Bereichen (Mathematik und Naturwissenschaften; Geistes- und Sozialwissenschaften; Bau und Umwelt; Ingenieurwissenschaften; Medizin) untergeordnet.[12] Weiterhin gehören noch zwölf An-Institute[13] und 16 zentrale wissenschaftluche Einrichtungen zur Technischen Universität Dresden.[14]

Profil und Stellenwert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Motto „Wissen schafft Brücken – Bildung verbindet Menschen.“ formuliert die TU Dresden seit 2003 ihren Anspruch, Synergien zwischen Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken, indem Serviceangebote für lebenslanges Lernen entwickelt und bereitgestellt werden. In diesem Zusammenhang betont die Universität insbesondere die interdisziplinäre Ausrichtung ihrer Forschungseinrichtungen sowie deren internationale Vernetzung.[15] Erklärtes Ziel der TU Dresden ist es, bis 2022 in den Kreis der 100 besten Universitäten weltweit aufzusteigen.[16]

Die Hochschule gilt als deutlich unterfinanziert. Bis 2020 sollen an sächsischen Hochschulen, darunter der TU Dresden, mehr als 1000 Stellen gestrichen werden.[17] Im Budget der Hochschule fehlen rund 50 Millionen Euro pro Jahr (Stand: 2012).[18] Seit März 2012 muss die Schaffung oder Verlängerung von Haushaltsstellen vom Sächsischen Ministerpräsidenten persönlich genehmigt werden.[19] 6 Studiengänge, 49 Professuren und 224 Stellen sollen nunmehr entfallen (Stand: Mai 2013). Aufgrund des Erfolgs in der Exzellenzinitiative waren 94 geplante Stellenkürzungen von der Landesregierung zurückgenommen worden.[20]

Um den „bestehenden Ungleichheiten insbesondere bei der Besetzung von Professuren an der TU Dresden“ entgegenzuwirken, hat die Universität 2013 ein Gastprofessorinnenprogramm begonnen. Es ist nach der Physikerin und Mathematikerin Eleonore Trefftz benannt.[21]

Exzellenzinitiative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern werden an der Universität seit November 2006 die Graduiertenschule „Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering“ (DIGS-BB)[22] und das ExzellenzclusterCenter for Regenerative Therapies Dresden“ (CRTD)[23] gefördert. Zusätzlich wurde am 15. Juni 2012 die Förderung des Exzellenzclusters „Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfAED)[24] eingeworben. In der höchsten Förderlinie Zukunftskonzept war die Universität in der dritten Runde mit dem Programm „Die Synergetische Universität“,[25] das eine enge Zusammenarbeit der TU Dresden mit den weiteren wissenschaftlichen Institutionen in Dresden vorsieht, erfolgreich und gehört daher seit 2012 zu den elf deutschen „Exzellenz-Universitäten“.

Gesellschaft und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TU Dresden initiierte oder unterstützte verschiedene Projekte und Einrichtungen, die Universität und Gesellschaft verbinden bzw. Nicht-Studenten die Teilnahme an universitären Angeboten ermöglichen. Im Jahr 1994 initiierte die TU Dresden die Dresdner Bürgeruniversität, die sich an Einwohner von Dresden und Umgebung wendet. Im selben Jahr wurde von TU Dresden, dem Deutschen-Hygiene-Museum und verschiedenen weiteren Bildungseinrichtungen der Stadt die Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst (DSA) gegründet.[26] Teile des universitären Angebots können auch als Gasthörer besucht werden; seit 2015 richtet sich das Gasthörerangebot auch an Asylsuchende.[27]

Im Jahr 2004 wurde von TU Dresden, dem Deutschen-Hygiene-Museum und der Sächsischen Zeitung die Kinderuniversität ins Leben gerufen, die sich an Schulkinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren richtet. Die erste Vorlesung fand im Mai 2004 statt.[28] Die TU Dresden beteiligt sich jährlich an der Langen Nacht der Wissenschaften.

Die TU Dresden stand im Zusammenhang mit der islam- und fremdenfeindlichen Organisation Pegida im Fokus der Öffentlichkeit. Hans Vorländer, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden, veröffentlichte im Januar 2015 die erste empirische Studie zu Pegida-Demonstranten,[29] die aufgrund ihrer Methodik in die Kritik geriet.[30] Werner J. Patzelt, TUD-Professor für Politische Systeme und Systemvergleich, veröffentlichte im selben Monat eine weitere Studie zu Pegida und war zum Thema regelmäßiger Gast in Fernsetalkshows sowie Interwievparter für Presse und Radio.[31]

Im Mai 2015 teilte der Universitätsrektor Hans Müller-Steinhagen mit, dass mehrere Spitzenwissenschaftler im Zusammenhang mit Pegida damit „gedroht“ hätten, die TU Dresden zu verlassen. Die „verbale und physische Gewalt gegen ausländische und ausländisch aussehende“ Studenten und Mitarbeiter komme immer wieder vor, was ein „enormer Reputationsverlust“ auch für die TU Dresden sei. Eines von Müller-Steinhagens Zielen ist, den Anteil ausländischer Studenten bis 2020 von 14 auf 20 Prozent zu erhöhen.[32]

Internationale Kooperation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TU Dresden kooperiert mit zahlreichen Universitäten und Hochschulen weltweit.[33] Hochschulverträge, die zu einer Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie anderen wissenschaftlichen Bereichen verpflichten, bestehen unter anderem mit international renommierten Universitäten wie der Boston University, der Ohio State University und der University of Texas at Austin, die in den Times Higher World University Rankings regelmäßig unter den TOP-100 rangieren. Darüber hinaus bietet die TU Dresden in Kooperation mit verschiedenen Partneruniversitäten für einige Fachrichtungen doppelte Abschlüsse an. Hierzu zählen etwa Doppeldiplome in Bauingenieurwesen mit der ESTP Paris, der INSA Straßburg oder der Universität Trient,[34] in Maschinenbau mit der ENSAM Metz und der VŠB – Technischen Universität Ostrava,[35] in Wirtschaftswissenschaften mit der IECS Straßburg und der Universität Trient[36] und im Wirtschaftsrecht mit der Universität Paris-Nanterre.[37] Ebenso unterhält die TU Dresden im Rahmen von Austauschprogrammen, wie dem Erasmus-Programm oder dem Fulbright-Programm, Partnerschaften zu europäischen, asiatischen und US-amerikanischen Hochschulen.

Rankings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In internationalen Rankings wie dem Shanghai-Ranking oder dem Times Higher Education Ranking wurde die TU Dresden 2015 in der Gruppe der 201–300 (Shanghai-Ranking) bzw. 2016 auf Platz 158 (THER) der weltweit besten Universitäten geführt.[38][39] Deutschlandweit steht die Universität damit auf Platz 14–21 (Shanghai-Ranking) bzw. 16 (THER).[40]

Diplom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TU Dresden ist die einzige Universität der TU9, der neun führenden Technischen Universitäten Deutschlands,[41] die fortwährend einstufige Diplom Studiengänge anbietet. An der Fakultät Maschinenwesen können mehrere Studiengänge, darunter auch Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften und Mechatronik als Diplomstudiengang belegt werden. Anders als in gleichwertigen Bachelor- Master- Studiengängen kann eine Weiterqualifizierung ohne Verzögerung begonnen werden, selbst wenn das Grundstudium nicht komplett abgeschlossen ist.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standorte in Dresden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über den Ostteil des Hauptcampus und die östlichen Vorstädte Dresdens – Mittig der Neubau der Fakultät Informatik

Die TU Dresden ist zu großen Teilen eine Campus-Universität. Ihr Hauptcampus befindet sich südlich des Dresdner Stadtzentrums im Stadtteil Südvorstadt zwischen Fritz-Foerster-Platz und Nöthnitzer Straße in Nord-Süd-Richtung sowie Münchner Platz und Zelleschem Weg in West-Ost-Richtung. Das Campusgelände ist jederzeit öffentlich zugänglich; ehemalige Pförtnereinrichtungen wurden aufgelassen.

Die Medizinische Fakultät ist an der Fetscherstraße in der Johannstadt gelegen. Ein weiterer großer Standort der TU befindet sich im Stadtteil Strehlen zwischen Weberplatz und Wasaplatz. Hier sind hauptsächlich die Philosophische Fakultät sowie die Fakultät Erziehungswissenschaften untergebracht.

Seit dem Wintersemester 2006/07 nutzt die Fakultät Informatik ihr neues Gebäude (Andreas-Pfitzmann-Bau) an der Nöthnitzer Straße auf dem Hauptcampus. Rund um das alte Gebäude in Johannstadt entstand der Campus Johannstadt. Zum Wintersemester 2011/12 zogen dorthin die Berufsakademie Dresden, die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (EHS) sowie mehrere Institute der Fakultät Maschinenwesen der Technischen Universität.[42]

Standorte außerhalb Dresdens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude der TU Dresden in Tharandt im Tal der Wilden Weißeritz

Die TU Dresden erstreckt sich auch über die Stadtgrenzen Dresdens hinaus. Noch innerhalb des erweiterten Stadtgebiets von Dresden liegt das Labor Elektronenmikroskopie und die neue Sternwarte auf dem 385 Meter hohen Triebenberg. Sie besitzt ein automatisches 60-Zentimeter-Spiegelteleskop in Newton-Bauweise und eine CCD-Astrokamera mit 16 Megapixeln. Die Lage weit außerhalb der geschlossenen Ortschaft Dresdens wählte man, um elektromagnetische Störungen zu reduzieren und der für Observatorien ungünstigen Lichtverschmutzung in Ballungsräumen zu entkommen.

Die Gebäude der Fachrichtung Forstwissenschaften der Fakultät Umweltwissenschaften befinden sich in der südwestlich von Dresden gelegenen Stadt Tharandt. In Pirna-Copitz befindet sich das Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten und in Neunzehnhain die „Ökologische Station Neunzehnhain“, die beide zur Fachrichtung Hydrowissenschaften gehören. Der 1811 gegründete Forstbotanische Garten Tharandt ist ebenfalls eine Einrichtung der TU Dresden und gleichzeitig das sächsische Landesarboretum.

In einem Salzbergwerk in Merkers-Kieselbach befindet sich die Außenstelle des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik mit diversen Hochgeschwindigkeitswindkanälen. Für den Betrieb dieser Anlagen werden gezielt Druckunterschiede zwischen einzelnen Salzkammern (Überdruckkammer 100 m³ und Unterdruckkammer 30.000 m³) aufgebaut. Für die Messungen wird die rückströmende Luft genutzt, wodurch sich mit relativ geringem maschinellen Aufwand (Antrieb 300 kW) starke gleichmäßige Strömungen (bis 10 MW) aufbauen lassen.

Seit 2013 gehört das IHI Zittau als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung zur TU Dresden. Es bietet Masterstudiengänge und Promotionsmöglichkeiten im Bereich der Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2005 ist der Ausbau der zwischen Hörsaalzentrum und Hauptmensa verlaufenden Bergstraße (Bundesstraße 170) zu einem vierspurigen Autobahnzubringer abgeschlossen. Das Zentrum der Universität ist somit einem erhöhten Verkehrsaufkommen ausgesetzt. Über diese Straße spannt sich zwischen Hörsaalzentrum und Mensa Bergstraße eine Fußgänger- und Fahrradbrücke. In Ost-West-Richtung wird der TU Campus über den Zelleschen Weg erschlossen.

Im Öffentlichen Personennahverkehr erbringen die Dresdner Verkehrsbetriebe die größte Transportleistung an der Universität. Die Buslinie 61, die den Campus nördlich tangiert, verbindet die zentralen Einrichtungen am Fritz-Foerster-Platz, die Universitätsbibliothek und die Wohnquartiere und ist somit in Stoßzeiten auch bei dreiminütiger Taktfolge an der Kapazitätsgrenze ausgelastet. Südlich des Campus wurde in paralleler Ausrichtung zur Linie 61 die Buslinie 85 eingerichtet. Richtung Norden (Innenstadt) verbindet die Buslinie 66, die ebenfalls stark belastet ist, den Campus mit dem Hauptbahnhof. Die Straßenbahnlinien 3 und 8 tangieren den Campus an dessen westlichem Ende und verbinden ihn ebenfalls mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt. Der Fritz-Foerster-Platz ist etwa 5 Minuten Fahrzeit vom Bahnhof entfernt. Daneben verkehren noch Überlandbusse, die Dresden mit Dippoldiswalde und Altenberg verbinden.

Die Fakultät in Tharandt ist mit der S-Bahnlinie 3 oder Regionalzügen erreichbar. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof beträgt zwischen 15 und 20 Minuten.

Für die Nutzung der Öffentlichen Personennahverkehrsmittel im Verkehrsverbund Oberelbe nutzt der Großteil der Studenten ein Semesterticket, das seit dem Wintersemester 2010/2011 auch sachsenweit für die Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs genutzt werden kann[43][44] und 175,80 Euro pro Semester[45] (Stand Sommersemester 2016) kostet.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek

Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde die Technische Universität um einige zentrale Einrichtungen erweitert. So wurde mit dem Hörsaalzentrum eine Einrichtung geschaffen, die die Kapazität in der Lehre erhöhen soll. Das Hörsaalzentrum bietet insgesamt 3469 Sitzplätze in elf Seminarräumen und davon 2765 Sitzplätze in sechs Hörsälen. Auch das Auditorium maximum mit fast 1000 Sitzplätzen befindet sich im Hörsaalzentrum. Das Hörsaalzentrum liegt am Fritz-Foerster-Platz zentral auf dem Hauptcampus.

Mit der Zusammenlegung der Sächsischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek zur Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden erhielt der Campus eine der größten Bibliotheken Deutschlands mit rund 8,94 Mio. Bestandseinheiten (davon 4,39 Mio. Bücher). Als Universitätsgebäude stellt dieser Bau Arbeitsraum in Form von Gruppenarbeitsräumen und Carrels zur Verfügung. Vier Zweigbibliotheken befinden sich in den Fakultäten.

An den Gebäudekomplex des Instituts für Mathematik (in der Nähe der Universitätsbibliothek am Zelleschen Weg) wurde ein Gebäude für das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) angebaut. Auffällig ist das Gebäude vor allem deshalb, weil die Wasserkühlung der Rechentechnik eine ständige Abführung von Wasserdampf über das Dach des Gebäudes erfordert. Der eingesetzte Supercomputer gehörte bei seiner Inbetriebnahme 2006/07 zu den 100 schnellsten Rechnern der Welt[46] und verarbeitet 11,5 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde. Die Rechentechnik dient vor allem zur Forschung an Themen wie Grid-Computing, Methoden der Programmierung, Optimierungsmethoden und Algorithmen der Mathematik sowie zur Beschreibung biologischer Prozesse. Als Einrichtung der Universität wird das ZIH auch in der Lehre genutzt.

Eingang des Botanischen Gartens in der Nähe des Straßburger Platzes

In der Nähe der Gläsernen Manufaktur befindet sich der 1820 im Großen Garten angelegte Botanische Garten der TU Dresden. Er gehört seit 1949 zur Hochschule, ist aber vorher schon durch das Wirken des Professors Oscar Drude, der die botanische Sammlung 1893 pflanzengeografisch gliederte, mit der Hochschule verbunden gewesen. Der Garten enthält etwa 10.000 Pflanzenarten auf einer Fläche von 3,25 Hektar und ist geographisch gegliedert worden.

Das Mitteleuropazentrum für Staats-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften (MEZ) verleiht jährlich die Chamisso-Poetikdozentur für Migrantenliteratur an deutschsprachige Autoren nichtdeutscher Sprachherkunft.

Fotoalbum im Nachlass Prof. Pressler im Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Dresden gehört bereits seit 1952 zu den zentralen Einrichtungen und umfasst mittlerweile 6000 laufende Meter Akteneinheiten. Diese widerspiegeln die historische Entwicklung der TH/TU Dresden ab 1828 sowie die geschichtliche Entwicklung der integrierten wissenschaftlichen Institutionen (ehemalige Forstliche Hochschule Tharandt ab 1800, Fachschule für Forstwirtschaft Tharandt, Ingenieurhochschule Dresden, Pädagogische Hochschule Dresden, Verkehrshochschule Dresden sowie die ehemalige Medizinische Akademie Carl Gustav Carus). Darüber hinaus werden bestandsübergreifende Sammlungen (Pläne und Zeichnungen, Fotoaufnahmen) und Inventare zur Geschichte angelegt und mit Hilfe von fortlaufenden Übergaben weiter ausgebaut. Neben den wissenschaftlichen Institutionen und den Verwaltungseinrichtungen der TU Dresden, die lt. Sächs. Archivgesetz regelmäßig ihr Schriftgut anzubieten haben, werden Nachlässe oder persönliche Dokumentationen von Wissenschaftlern und herausragenden Alumni aufgenommen. Das Archiv ist eine öffentliche Einrichtung und steht Wissenschaftlern wie Privatpersonen für Auskünfte zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte zur Verfügung.

Mensen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren mehrere Mensen, die alle vom Studentenwerk Dresden betrieben werden und sich mit ihren Angeboten vorwiegend an Studenten und Mitarbeiter der TU Dresden richten. In allen Mensen des Studentenwerks existiert ein System zur bargeldlosen Zahlung (eMeal).

Die Mensa Bergstraße

Größte Mensa Dresdens ist die Neue Mensa Bergstraße am Fritz-Foerster-Platz gegenüber dem Hörsaalzentrum. Sie bietet mehr als 1000 Plätze in Cafeteria und Essenssälen. Die Mensa sollte seit dem Wintersemester 2014/15 renoviert werden, dient jedoch seit Sommer 2015 als Flüchtlingsunterkunft. Als Ausweichmensa für die Neue Mensa wurde dafür die Interrimsmensa Zeltschlösschen mit 700 Plätzen errichtet.[47]

Die Alte Mensa Mommsenstraße befindet sich südlich am Hauptcampus und wurde bis Mitte Januar 2007 vollständig erneuert. Sie dient auch als repräsentatives Gebäude für Empfänge und ähnliches. Die Kernteile der Alten Mensa gehen auf das 1925 eröffnete Studentenhaus zurück. Das Gebäude wurde bis in die 1950er-Jahre um mehrere Anbauten erweitert. Dadurch wurde der westliche Gebäudekomplex auf der Mommsenstraße, Ecke Helmholtzstraße, auch Sitz des Rektorats der Hochschule (bis 2003,[48] heute Günther-Landgraf-Bau mit Universitätsarchiv). Der Innenhof des östlichen Gebäudekomplexes mit Mensa wurde beim Umbau und der Sanierung vom Februar 2004 bis Dezember 2006 glasüberdacht und enthält nun die Essenausgaben. In den vier Sälen und in der Cafeteria rings um den Ausgabebereich bietet die Mensa etwa 850 Plätze.

Eine weitere Mensa, der Siedepunkt, befindet sich gegenüber der Staats- und Universitätsbibliothek am östlichen Rand des Hauptcampus. Ursprünglich als Betriebskantine für die Landesbibliothek geplant, wurde sie nach Eröffnung der Bibliothek erweitert und bietet auch Abendgerichte an. Am Campus Johannstadt eröffnete im Mai 2011 eine Mensa mit ca. 250 Plätzen.[49] Im Mai 2012 folgte die ehemalige Cafeteria U-Boot im Gerhart-Potthoff-Bau, die nach einem Umbau als reine Bio-Mensa wiedereröffnet wurde.[50]

Für die beiden Standorte Universitätsklinikum und Tharandt existieren ebenfalls kleinere Mensen. TU-Studenten können auch die Mensen anderer Hochschulen in Dresden nutzen. Auf Grund der räumlichen Nähe ist insbesondere die Mensa Reichenbachstraße auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden relevant, die nur etwa 650 Meter von der Neuen Mensa Bergstraße entfernt liegt.

Namensgeber von Gebäuden der TU Dresden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstätte Münchner Platz Dresden im Innenhof des nach dem Politiker Georg Schumann benannten Georg-Schumann-Baus
Siehe Liste der Namensgeber von Gebäuden der Technischen Universität Dresden

Zahlreiche Hochschulgebäude der TU Dresden besitzen im Gegensatz zu Gebäuden anderer Universitäten die Besonderheit, dass sie nach Personen benannt wurden. Bei den Namensgebern handelt es sich in der Mehrzahl um Wissenschaftler der TH und späteren TU Dresden, die in einer besonders engen Beziehung zu dem nach ihnen benannten Gebäude, und damit in den meisten Fällen Institut, gestanden haben. Nach Gustav Anton Zeuner, der als Professor für Technische Mechanik und Maschinenlehre an der TH Dresden wirkte, wurde so zum Beispiel 1928 das Hauptgebäude der Fakultät Maschinenwesen in Zeuner-Bau benannt. Der Professor für Betriebstechnik der Verkehrsmittel Gerhart Potthoff wurde 1993 Namensgeber des Hauptgebäudes der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ und den Professor für Kraftfahrtwesen Alfred Jante ehrte man 1993 mit der Namensweihe des Jante-Baus, der heute das Institut für Automobiltechnik Dresden beherbergt.

Auch Hörsäle der Universität und Versuchslabore tragen teilweise die Namen bekannter Wissenschaftler, so lernen Studenten an der TU Dresden unter anderem im Victor-Klemperer-Saal, Lichtenheldt-Hörsaal oder im Heinz-Schönfeld-Hörsaal.

Gebäude- und Hörsaalbenennungen stehen oftmals in engem Zusammenhang mit Geburtstagsjubiläen der zu Ehrenden. Andere Gebäudebenennungen erfolgten vor allem nach 1945 nach der baulichen Fertigstellung eines Universitätsgebäudes oder dem Tod eines besonders verdienten Wissenschaftlers der Universität. Die letzte Namensgebung eines Gebäudes (Stand: Juni 2016) erfolgte im Juni 2016, als das Physikgebäude nach dem Physiker Alfred Recknagel in „Recknagel-Bau“ benannt wurde. Die letzte Namensgebung einer sonstigen Einrichtung war im November 2012, als ein Hörsaal des Hörsaalzentrums nach dem ersten TUD-Kanzler nach der Wende den Namen „Alfred-Post-Hörsaal“ erhielt.[51]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organe und Gremien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TU Dresden besitzt zur zentralen Leitung ein Rektoratskollegium, das aus einem Rektor sowie drei Prorektoren besteht und repräsentative, akademische Aufgaben wahrnimmt. Das Kollegium ist verantwortlich für den Haushalt der Hochschule sowie für die Investitions- und Hochschulplanung. Amtierender Rektor ist seit dem 18. August 2010 Hans Müller-Steinhagen.[52]

Der Kanzler führt die Verwaltung. Dabei unterstützen ihn sechs Dezernate der Verwaltung in jeweiligen Teilaufgaben. Der Kanzler ist Mitglied des Rektoratskollegiums. Andreas Handschuh wurde zum 1. Februar 2016 vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst als Kanzler eingesetzt.[53]

Der Hochschulrat ist Beratungs- und Kontrollorgan, er wirkt an der Strategiebildung sowie an der Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschule mit. Gunda Röstel wurde im April 2010 zu seiner Vorsitzenden bestellt. Neben ihr gehören acht weitere Mitglieder dem Rat an. Der Hochschulrat ersetzte gemäß der Neufassung des Sächsischen Hochschulgesetzes (SächsHSG) vom 10. Dezember 2008 das Konzil. Das Konzil der Hochschule bestand bis Ende 2008 (§ 114 Abs. 4 SächsHSG) aus 428 Mitgliedern, von denen 215 durch die Hochschullehrer, jeweils 84 von den Studenten und den akademischen Mitarbeitern sowie 45 von sonstigen Mitarbeitern gewählt wurden. Es bildete das größte parlamentarische Organ der TU Dresden. Das Konzil wählte das Rektoratskollegium und bewertete die jährlichen Forschungs- und Lehrberichte. Es bestimmte über die Grundordnung der Universität und fasste Beschlüsse.

Der Senat ist für akademische Angelegenheiten in Lehre, Studium, Weiterbildung und Forschung zuständig, die die gesamte Universität betreffen oder von fundamentaler Bedeutung sind. Dazu bildet der Senat Kommissionen, die in der Regel von einem Prorektor geleitet werden. Vorsitzender des Senats, deren Mitglieder ebenfalls von allen vier Interessengruppen stammen, ist der Rektor. Dem Senat gehören unter Vorsitz des Rektors elf Hochschullehrer, vier Vertreter des akademischen Mittelbaus, zwei sonstige Mitarbeiter sowie jeweils ein studentisches Mitglied für die vier Fachbereiche der TU (Ingenieurs-, Geistes-, Naturwissenschaften und Medizin) an; er wird gemäß dem neuen Sächsischen Hochschulgesetz direkt gewählt, zuvor erfolgte dies durch das Konzil.

Die Universität besitzt als Lehreinrichtung einen Studentenrat und als Körperschaft öffentlichen Rechts einen Personalrat.

Jede Fakultät besitzt ein Dekanat mit einem Dekan und einem oder mehreren Studiendekanen. Die Fakultäten verwalten ihre Studienangelegenheiten in eigenen Prüfungsämtern, Ausschüssen und Fakultätsräten. Die Interessenvertretungen der Studenten auf Fakultätsebene sind die Fachschaftsräte.

Bereiche und Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Technische Universität Dresden gliedert sich seit Mai 2012 in fünf übergeordnete Bereiche, denen insgesamt 14 Fakultäten zugeordnet sind.[54] Die im Folgenden dargestellten Studentenzahlen beziehen sich auf das Wintersemester 2015/16.[55]

Naturwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude der Fachrichtung Biologie am Zelleschen Weg

Die Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften umfasst insgesamt 4.195 Studenten (Stand WS 2015/16[55]) und enthält das gesamte naturwissenschaftliche Spektrum sowie Mathematik. Sie gliedert sich in die Fachrichtungen Mathematik, Biologie, Chemie und Lebensmittelchemie, Physik und Psychologie. Jede Fachrichtung fasst einzelne Professuren in Instituten zusammen. Die einzelnen Fachrichtungen befinden sich östlich und westlich der Bergstraße. Für die Fachrichtung Biologie wurde bis 2006 ein Neubau errichtet.

Ingenieurwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas-Pfitzmann-Bau der Fakultät Informatik an der Nöthnitzer Straße
Barkhausen-Bau der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

Die Fakultät Informatik gliedert sich in sechs Institute. In den Studienrichtungen Informatik, Medieninformatik, Informationssystemtechnik sowie den Masterstudiengängen Computational Engineering Science und Computational Logic studieren 1.699 Studenten.[55] Außerdem bietet die Fakultät Aufbaustudiengänge an und ist Bildungsstätte für das Lehramt Informatik. Die Tradition der Informatik an der TH und TU Dresden geht insbesondere auf Nikolaus Joachim Lehmann zurück, der im Kontakt mit Konrad Zuse die Entwicklung des Computers begründete.

An der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik studieren 2.580 Studenten. Sie gliedert sich in 13 Institute und bildet mit dem Institut Halbleiter- und Mikrosystemtechnik und dem Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik die wichtigste Schnittstelle der Technischen Universität zu Halbleiterindustrie und -forschung in Dresden („Silicon Saxony“).

An der, gemessen an der Studentenzahl, größten Fakultät, der Fakultät Maschinenwesen, studieren 6.052[55] Studenten Maschinenbau, Werkstoffwissenschaft, Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen bzw. Verfahrens- und Naturstofftechnik, welches aus den beiden letztgenannten Studiengängen 2012 hervor ging. Sie bildet zudem das Zentrum zahlreicher interdisziplinärer Studiengänge. Gegliedert ist die Fakultät in 16 Institute, die über mehrere Gebäude verteilt sind. Hauptgebäude der Fakultät Maschinenwesen ist der Zeuner-Bau.

Bau und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude der Fakultät Architektur am Zelleschen Weg

Die Fakultät Architektur untergliedert sich in sechs Institute. An ihr studieren 1.112 Studenten Architektur oder Landschaftsarchitektur.[55]

An der Fakultät Bauingenieurwesen studieren 1.786 Studenten.[55] Sie ist in elf Institute gegliedert und kann geschichtlich als Urkern der Universität betrachtet werden. Den Hauptsitz hat sie im Beyer-Bau, der nach dem Bauingenieur Kurt Beyer benannt ist.

Die Fakultät Umweltwissenschaften vereint Fächer aus Ingenieur-, Natur- und auch Sozialwissenschaften. Sie ist in die drei Fachrichtungen Forstwissenschaft, Geowissenschaft und Hydrowissenschaften geteilt, an denen 2.451 Studenten studieren.[55] Die Institute der Fachrichtung Geowissenschaften befinden sich fast ausschließlich auf dem Campus, während sich die Gebäude der Fachrichtung Hydrowissenschaften auf dem Campus, im Stadtgebiet von Dresden, in Pirna und in Tharandt südlich von Dresden befinden. Die Fachrichtung Forstwissenschaft ist ebenfalls am traditionsreichen Standort in Tharandt angesiedelt und geht auf die 1816 von Heinrich Cotta gegründete Königlich-Sächsische Forstakademie zurück. Der Campus in Tharandt war im Jahr 2002 vom Hochwasser der Wilden Weißeritz betroffen. Die Fachrichtung Geowissenschaften ist die einzige universitäre deutsche Einrichtung, in der der selbstständige Studiengang Kartografie (Dipl.-Ing. für Kartographie) ausgebildet wird.

Die Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ mit ihren rund 1.553 Studenten[55] ist die einzige Fakultät für Verkehrswissenschaften im deutschsprachigen Raum. In Tradition des Wirtschaftswissenschaftlers Friedrich List betrachtet die Fakultät das Forschungsgebiet Verkehr einerseits aus sozialwissenschaftlicher Sicht am „Institut für Wirtschaft und Verkehr“ und besitzt dort eine breite Schnittstelle zur Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Die Fachrichtung Verkehrsingenieurwesen ist andererseits interdisziplinär mit weiteren Ingenieurwissenschaften anderer Fakultäten wie Mechatronik, Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik verbunden und teilt sich in fünf Institute.

Geistes- und Sozialwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude der Fakultät Erziehungswissenschaften am Weberplatz
Von-Gerber-Bau der Juristischen Fakultät
Georg-Schumann-Bau der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

An der Fakultät Erziehungswissenschaften studieren 3393 Studenten. [55] Neben dem Bachelorstudiengang Sozialpädagogik mit dem Abschluss B.A. (Bachelor of Arts) findet an dieser Einrichtung die zentrale Lehramtsausbildung statt. Der Hauptsitz der Fakultät befindet sich am nordöstlich gelegenen Weberplatz an der Grenze zum Stadtteil Strehlen.

Die Juristische Fakultät stellte zum Wintersemester 2004/05 den grundständigen Studiengang Rechtswissenschaften ein. Sie folgte damit einer Vereinbarung zwischen den Hochschulen des Freistaates Sachsen und dem zuständigen Staatsministerium (sogenannter Hochschulpakt). Daher konnte sie keine neuen Studenten mehr im grundständigen Studiengang Rechtswissenschaften immatrikulieren. Zum Wintersemester 2007/08 begann dafür der Bachelor-Studiengang „Law in Context“. Dieser soll der Umsetzung der Bologna-Richtlinien dienen und endet nach sechs Semestern mit dem Abschluss LL.B. (Bachelor of Laws). Im Wintersemester 2006/07 begann die juristische Fakultät darüber hinaus mit einem Master-Studiengang „Wirtschaft und Recht“ und soll Juristen wie Wirtschaftswissenschaftlern eine Qualifizierung im jeweils anderen Fachbereich bieten. Die Fakultät gliedert sich in sechs Institute, im Wintersemester 2015/16 studierten 1028 Personen an der Fakultät. [55]

Die Philosophische Fakultät gliedert sich in die Institute für Philosophie, Geschichte, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Kunst- und Musikwissenschaft, Evangelische Theologie sowie Katholische Theologie. An ihr sind derzeit 2436 Studenten immatrikuliert. [55] Die Fakultät nimmt auch die Lehramtsausbildung für die geistes- und sozialwissenschaftlichen Schulfächer wahr.

An der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften studieren 1.448 Studenten. [55] Die Fakultät gliedert sich in die fünf Institute für Germanistik, Romanistik, Anglistik und Amerikanistik, Slavistik sowie Klassische Philologie. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen findet an der Fakultät die Lehramtsausbildung für die sprachlichen Schulfächer statt.

An der Fakultät Wirtschaftswissenschaften studieren 2.724 Studenten. [55] Die Fakultät besitzt keine Institute, sondern gliedert sich in die Fachbereiche Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Statistik/Ökonometrie und Wirtschaftspädagogik. An ihr findet neben den wirtschaftswissenschaftlichen Diplomstudiengängen die Lehramtsausbildung für Berufsschulen statt.

Medizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus hat einen eigenen Campus beim Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in der Johannstadt. Benannt ist sie nach dem Mediziner und Künstler Carl Gustav Carus. An ihr studieren 2.768 Studenten Medizin oder Zahnmedizin. Seit dem 1. Juli 1999 sind Fakultät und Universitätsklinikum rechtlich getrennt; das Klinikum ist seitdem eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Besitz des Freistaats Sachsen. Die TU Dresden gehört neben der TU München und der RWTH Aachen zu den wenigen Technischen Universitäten mit angegliedertem Universitätsklinikum und der Möglichkeit des Medizinstudiums. Die Medizinische Fakultät ist seit 1999 eines von zwölf Partnerinstituten der Harvard Medical School und wird ebenfalls seit 1999 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Reformfakultät gefördert.[56]

Zentrale Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zentralen Einrichtungen der TU Dresden sind:[57]

Weitere Einrichtungen der TU Dresden sind:

  • Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Berufsbildungsforschung (ZLSB) – Zentrale interdisziplinäre Einrichtung
  • Kustodie – Zentrale Betriebseinheit
  • Universitätsarchiv (UA) – Zentrale Betriebseinheit
  • Universitätssportzentrum (USZ) – Zentrale Betriebseinheit

An-Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An-Institute der TU Dresden sind:[58]

Namensgeber für Fakultäten und Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur die medizinische Fakultät und verkehrswissenschaftliche Fakultät tragen Namen von Persönlichkeiten, die sie bei ihrer Integration in die Technische Universität behielten.

Carl Gustav Carus (* 3. Januar 1789 in Leipzig; † 28. Juli 1869 in Dresden) ist Namensgeber der medizinischen Fakultät. Carus studierte in Leipzig unter anderem Medizin und promovierte dort. 1813 wechselte er an die Hebammenschule in Dresden und wurde dort Professor. Zwei Jahre später gehörte er zu den Mitgründern der Chirurgisch-Medizinischen Akademie zu Dresden. Aus dieser ging die Medizinische Akademie Dresden hervor, die seit 1954 seinen Namen trug.

Friedrich List (* 6. August 1789 in Reutlingen; † 30. November 1846 in Kufstein) ist Namensgeber der verkehrswissenschaftlichen Fakultät. Friedrich List war Ökonom und setzte sich in Deutschland gegen die kleinstaatlichen Zollschranken ein. Er unterstützte den Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn von Dresden nach Leipzig. In seinem Werk Über ein sächsisches Eisenbahn-System als Grundlage eines allgemeinen deutschen Eisenbahn-Systems stellte er 1833 die Vorbildrolle des geplanten Eisenbahnnetzes heraus. Die Hochschule für Verkehrswesen trug seit 1962 seinen Namen.

Hannah Arendt (Johanna Arendt, * 14. Oktober 1906 in Linden, heute Stadtteil von Hannover; † 4. Dezember 1975 in New York) ist Namensgeberin für das An-Institut für Totalitarismusforschung. Sie stellte in ihrem Werk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft bedeutende Thesen der politischen Philosophie zu totalitären Herrschaftsformen und staatlichen Begrenzungen individueller Freiheit auf.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TU Dresden gehört zu den drittmittelstärksten Universitäten Deutschlands. Sie konnte 2014 Projekte in einem Umfang von 242,4 Millionen Euro einwerben.[4] Ohne die Medizinische Forschung warb sie 2014 insgesamt 195,9 Millionen Euro ein.[4] Partner aus Wirtschaft und Politik stifteten bisher 22 Professuren; acht ausgelaufene Stiftungsprofessuren wurden von der TU Dresden weitergeführt.[59] Auf historische Einbindungen in die Dresdner Wissenschaftslandschaft kann die Universität vor allem im Bereich Mikroelektronik und Verkehrswissenschaften bauen. Neben diesen für den Charakter der Technischen Universität typischen Schwerpunkt der Forschung besitzt die Universität noch weitere Felder mit guten Forschungsleistungen, die vor allem in den letzten Jahren im Bereich Biotechnologien entstanden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Technische Universität durch mehrere Sonderforschungsbereiche, Schwerpunktprogramme sowie Forschergruppen und durch ein Forschungszentrum. Daneben arbeitet die TU Dresden mit Forschungsinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft zusammen, die seit August 2010 im Partnernetzwerk DRESDEN-concept vereinigt sind.

Mikro- und Nanoelektronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Technologiecluster „Silicon Saxony“ geht die Universität über drei Institute der Fakultäten Elektrotechnik und Naturwissenschaften (dabei insbesondere Physik) ein. Mit dem Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien im Zentrum und weiteren Forschungsinstituten ist die Universität Teil eines Forschungsverbunds der Nanoelektronik. Im Jahr 2006 gründete die TU Dresden mit dem ehemaligen Halbleiterspeicherhersteller Qimonda das Labor „NaMLab gGmbH“ (Nanoelectronics Materials Lab) zur Entwicklung von nanoelektronischen Komponenten.

Magnetismus und Werkstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich Magnetismus förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft die TU Dresden von 2002 bis 2012 über den Sonderforschungsbereich „Elektromagnetische Strömungsbeeinflussung in Metallurgie, Kristallzüchtung und Elektrochemie“ (SFB 609).[60] Zuvor bestanden auf diesem Gebiet bereits die Sonderforschungsbereiche „Seltenerd-Übergangsmetallverbindungen: Struktur, Magnetismus und Transport“ (SFB 463) und „Reaktive Polymere in nichthomogenen Systemen, in Schmelzen und an Grenzflächen“ (SFB 287).

Biotechnologie und Medizintechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich Molekulares Bioengineering arbeitet die TU Dresden mit dem Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik zusammen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Arbeit auf diesem Gebiet durch eines von sechs geförderten DFG-Forschungszentren in Deutschland. Das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden („From cells to tissues to therapies – Engineering the cellular basis of regeneration“) hat zum Ziel, neue regenerative Therapien für bisher kaum oder nicht heilbare Krankheiten, wie Diabetes oder Alzheimer, zu entwickeln. Bei der Exzellenzinitiative ging dieses Forschungszentrum 2006 als geförderter Exzellenzcluster hervor. Ergänzt wird es durch die ebenfalls über die Exzellenzinitiative geförderte „Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering“.

Die medizintechnische Forschung wird vor allem zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf betrieben. Hierbei geht es in erster Linie um Strahlenbehandlungs- und Strahlendiagnoseverfahren, wie die Positronen-Emissions-Tomographie.

Geistes- und Sozialwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften förderte die DFG die TU Dresden von 2009 bis 2014 über den Sonderforschungsbereich „Transzendenz und Gemeinsinn“ (SFB 804).[61] Zuvor bestand an der Universität bereits der Sonderforschungsbereich „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ (SFB 537), der seinerzeit von der DFG als erster Sonderforschungsbereich auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften in den neuen Bundesländern eingerichtet wurde.

Leichtbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Sonderforschungsbereiche „Textilverstärkten Verbundkomponenten für funktionsintegrierende Mischbauweisen bei komplexen Leichtbauanwendungen“ (SFB 639; 2004–2015) und „Textilen Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung“ (SFB 528; 1999–2011) beschäftigten sich mit Textilfasern in Verbundwerkstoffen und deren Anwendung insbesondere für Leichtbau-Anwendungen. Die TU Dresden hat hierzu auch das Leichtbauinnovationszentrum (LIZ) sowie das Kompetenzzentrum Technische Textilien etabliert. Am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) wurde der „Funktionsintegrative Systemleichtbau in Multi-Material-Design (Dresdner Modell)“ entwickelt.

Im Jahr 2013 wurde am ILK der TU Dresden gemeinsam mit der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Forschungs und Technologiezentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität (FOREL) gestartet. Die Forschungsplattform FOREL ist ein nationales Netzwerk von Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, um den Standort Deutschland auf dem Gebiet der Elektromobilität langfristig zu stärken.[62] FOREL beinhaltet mehrere Forschungsprojekte, unter anderem das Projekt ReLei (Fertigungs- und Recyclingstrategien für die Elektromobilität zur stofflichen Verwertung von Leichtbaustrukturen in Faserkunststoffverbund-Hybridbauweise), das vom BMBF 2015 als Satellitenprojekt ausgezeichnet und im Juni 2015 auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität in Berlin vorgestellt wurde.[63]

Weitere Forschungsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Verkehrswissenschaften kooperiert die TU Dresden mit dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, das zusammen mit der Universität vor allem an den Informationssystemen des öffentlichen Personennahverkehrs in Dresden wirkt. Seitens der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH wird Unfallforschung bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden betrieben.

Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist über eine Niederlassung des ifo Institut für Wirtschaftsforschung mit der volkswirtschaftlichen Entwicklung der neuen Bundesländer befasst.

Angeschlossen an das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der Fakultät Maschinenwesen, betreibt die TU Dresden einen Niedergeschwindigkeitswindkanal in Johannstadt.

Derzeit (Stand 6/2016) gibt es folgende weitere DFG-Sonderforschungsbereiche an der TU Dresden[64]:

  • SFB 655: „Von Zellen zu Geweben: Determination und Interaktionen von Stammzellen und Vorläuferzellen bei der Gewebebildung“
  • SFB 912: „HAEC – Highly Adaptive Energy-Efficient Computing“
  • SFB 940: „Volition und kognitive Kontrolle: Mechanismen, Modulatoren, Dysfunktionen“
  • SFB 1143: „Korrelierter Magnetismus: Von Frustration zu Topologie“
  • SFB-TR 39: „Großserienfähige Produktionstechnologien für leichtmetall- und faser-verbundbasierte Komponenten mit integrierten Piezosensoren und -aktoren“ (in Verbindung mit der Technischen Universität Chemnitz und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
  • SFB-TR 67: „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ (in Verbindung mit der Universität Leipzig)
  • SFB-TR 79: „Werkstoffe für die Geweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen“ (in Verbindung mit der Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • SFB-TR 83: „Molekulare Architektur und Zelluläre Funktionen von Lipid/Protein Komplexen“ (in Verbindung mit der Universität Heidelberg)
  • SFB-TR 96: „Thermo-Energetische Gestaltung von Werkzeugmaschinen – Eine systemische Lösung des Zielkonflikts von Energieeinsatz, Genauigkeit und Produktivität am Beispiel der spanenden Fertigung“ (zusammen mit der RWTH Aachen und der Technischen Universität Chemnitz)
  • SFB-TR 127: „Biologie der xenogenen Zell- und Organtransplantation“ (in Verbindung mit der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Studenten und Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bologna-Prozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge des Bologna-Prozesses wurden auch an der Technischen Universität Dresden zahlreiche Studiengänge auf das konsekutive Prinzip der Bachelor- und Master-Abschlüsse umgestellt. In einigen Fällen werden auch Masterprogramme angeboten, ohne dass an der Universität selbst ein dafür grundlegender Bachelorabschluss erworben werden kann. Andererseits werden auch Bachelorstudiengänge angeboten, die an der TU Dresden nicht zu einem Masterabschluss fortgesetzt werden können.

In einigen Fächern wurde die Umstellung auf Bachelor und Master aber nicht vollzogen. Zu diesen Fächern zählen zahlreiche technische, aber auch sozialwissenschaftliche Studiengänge, die weiter auf Diplom studiert werden können. Im Zuge des Bologna-Prozesses wurden diese Studiengänge modularisiert und somit vergleichbar entsprechend den Vorgaben. Die Fakultäten und das akkreditierende sächsische Staatsministerium erkannten dabei, dass der Bologna-Prozess die Aufgabe des Diplomstudiums nicht zwingend vorgibt und begründen die Beibehaltung, insbesondere in den technischen Fächern, mit der Berufsqualifizierung des Bachelor-Abschlusses, die am Maßstab des Eigenverständnisses als universitär-technische Bildungsstätte als zu gering erachtet wird.[65]

Diplomabschlüsse können weiterhin in Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik, Maschinenbau, Mechatronik, Regenerative Energiesysteme, Soziologie, Verfahrens- und Naturstofftechnik, Verkehrsingenieurwesen und Werkstoffwissenschaften grundständig erworben werden.

Der Diplomstudiengang Informatik wurde wiedereingeführt, wobei Bachelor und Master Informatik weiter angeboten werden. Zum Wintersemester 2014/2015 stellen auch die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen vom Bachelor-/Mastersystem auf Diplom um. Erste aufgelegte Masterstudiengänge bieten den Zugang zu Lehrinhalten der verschiedenen Hauptstudiumsabschnitte.

Aufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den fünf Wissenschaftsgebieten der Universität teilen sich die Studenten wie folgt auf: 28,7 % studierten Ingenieur-, 32,3 % Geistes- und Sozialwissenschaften, 12,2 % Naturwissenschaften, 19,2 % Bau und Umwelt sowie 7,7 % Medizin.[66]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 35.961 im Wintersemester 2015/16[66] eingeschriebenen Studenten kamen 39,4 % aus Sachsen, 20,9 % aus den neuen Bundesländern (ohne Sachsen), 25,1 % aus den alten Bundesländern und 13,4 % aus dem Ausland.

Die Herkunft wird auf Basis des Orts, an dem das Abitur abgelegt wurde, ermittelt.

Internationale Studenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wintersemester 2015/2016 waren 4317 internationale Studenten an der TU Dresden eingeschrieben. Die meisten ausländischen Studenten kamen aus Europa (EU 1.352, übriges Europa 526), gefolgt von Asien (1.869) und Amerika (400).[67]

Durch das Erasmus-Programm kommen Studenten aus ganz Europa nach Dresden. Um diese Studenten in Dresden zu integrieren und ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, führt die „Erasmus-Initiative TU Dresden“ während des Semesters eine Vielzahl von Aktivitäten durch. Die Veranstaltungen sind für alle Studenten offen (auch für Nicht-Erasmus-Studenten) und dienen dem Kennenlernen der Kultur und der Umgebung der Stadt Dresden. Mit dem „LinkPartnerProgramm“ (LPP) existiert eine weitere studentische Initiative, die Kontakte zwischen internationalen und deutschen Studenten vermittelt.

Besondere Lehreinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Technische Universität betreibt den Ausbildungskernreaktor Dresden (AKR-2) mit einer maximalen Dauerleistung von 2 W. Dieser gehört zum Institut für Energietechnik der Fakultät Maschinenwesen.

Die Fakultät Verkehrswissenschaften besitzt ein Eisenbahnbetriebslabor, in dem durch eine Kombination von Modelleisenbahn, Betriebs- und Stellwerksimulation und virtuell simuliertem Bahnnetz Bahnabläufe in Eisenbahnnetzen erprobt und ausgebildet werden.

Seit Juli 2007 existiert als interdisziplinäres Kompetenzzentrum das Italien-Zentrum der TU Dresden.[68]

Mit der TU Dresden verbundene Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste von Persönlichkeiten der Technischen Universität Dresden

Studentenleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als eine Besonderheit des Dresdner studentischen Nachtlebens hat aus Vorwendezeiten eine Vielzahl an Studentenclubs überlebt. Mit heute noch 14 von Studenten ehrenamtlich geführten Clubs gilt Dresden als „Hauptstadt der Studentenclubs“.[69] Diese befinden sich meist in einem der 33 Studentenwohnheime des Studentenwerks in Dresden. Die Wohnheime verteilen sich dabei über das gesamte Stadtgebiet sowie Tharandt. In diesen wird seit Oktober 2009[70] das Projekt WOMIKO („Wohnen mit Kommilitonen“) angeboten, bei dem Studenten einer Fakultät, auf eigenen Wunsch, in einem Wohnheim zusammen wohnen können.[71]

Kulturgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den vielen Ensembles der TU Dresden sind vier hervorhebenswert. Die Theatergruppe Die Bühne besteht aus einem kleinen Ensemble von Amateurschauspielern und professionellen Regisseuren und ist eine Besonderheit, weil sie eine eigene Spielstätte hat. Das Folkloretanzensemble Thea Maass,[72][73] widmet sich der Wiederbelebung der regionalen Tanzstile und nimmt regelmäßig an Volkstanzwettbewerben und Festivals teil. Die letzten beiden Ensembles sind mit Abstand die größten: der Universitätschor[74] und das Universitätsorchester.[75] Diese haben sowohl studentische als auch nicht-studentische Mitglieder aller Altersstufen. Ein Teil des Universitätsorchesters wurde 1997 in ein Kammerensemble abgezweigt: die TU-Kammerphilharmonie. Da sie fast ausschließlich aus Studenten besteht, probt das Ensemble nur während der Semesterzeiten. Jedes dieser großen Ensembles führt durchschnittlich ein- bis viermal pro Semester auf. Diese Vorstellungen und Konzerte erfolgen oft in Sachsen, manchmal auch überregional.

Studentenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

TUDAG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TU Dresden Aktiengesellschaft ist das Dach der TUDAG-Unternehmensgruppe, die im Umfeld der TU Dresden mit ihren Tochterunternehmen im Wissens- und Technologietransfer für die Universität tätig ist. Das TUDAG-Modell gilt bundesweit als beispielgebend dafür, wie eine öffentlich-rechtliche Universität Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschafts- und Industriepartnern profitabel gestalten kann.[76] Die TUDAG ist dabei der privatrechtliche Teil der Transferstrategie der TU Dresden.

Alleiniger Gesellschafter der TUDAG ist die Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.V. (GFF).[77] Etwaige Überschüsse der TUDAG-Holding fließen als finanzielle Förderung von Lehre und Forschung über die gemeinnützige GFF an die TU Dresden und ihre Mitglieder zurück. Zugleich leistet die TUDAG mit der Einwerbung von Drittmitteln und Forschungsaufträgen einen Beitrag zu Finanzierung des wissenschaftlichen und des technischen Personals der Universität sowie Investitionen in die Forschungsausstattung.

Zur TUDAG-Gruppe gehören folgende Unternehmen: Dresden International University, GWT-TUD GmbH (Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer), TUDIAS – TU Dresden Institute of Advanced Studies,[78] IAM Dresden – Institute of Automotive Mechatronics GmbH, IAP – Institutsambulanz und Tagesklinik für Psychotherapie der TU Dresden, TUD FaCE – TU Dresden Institute for Further and Continuing Education, Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH,[79] Deutsches Zentrum Textilbeton[80] sowie weitere Minderheitsbeteiligungen wie etwa an der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH.

Der Vorstandsvorsitzende der TUDAG ist Ulrich Assmann. Für sein Engagement bei der Gestaltung und dem Aufbau der TUDAG-Holding wurde der inzwischen verstorbene Kanzler Alfred Post vom Centrum für Hochschulentwicklung 2004 als innovativster Universitätskanzler der vergangenen Dekade ausgezeichnet.[81]

Weitere Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Juni 2007 erhielt die TU Dresden das Zertifikat „familiengerechte hochschule“ der audit beruf und familie gGmbH. Dafür wurden von der Universitätsverwaltung Zielvereinbarungen und Maßnahmen beschlossen. Das Grobziel ist die Bildung einer familienbewussten und geschlechtergerechten Universität.[82]

Eine Besonderheit ist das Fernstudienangebot der TUD. Seit 1993 können Studenten im universitären technischen Fernstudium nach dem Dresdner Modell Bauingenieurwesen, Maschinenwesen und Verfahrenstechnik studieren.

Das offizielle Publikationsorgan der TU Dresden ist das vom Rektor herausgegebene Dresdner Universitätsjournal. Diese im Berliner Format vierfarbig gedruckte Zeitung erscheint zwanzigmal im Jahr – von einer Sommerpause abgesehen üblicherweise alle zwei Wochen. Sie berichtet sowohl für die Mitarbeiter der Universität als auch darüber hinaus für alle an der TU Dresden Interessierten im gesamten Dresdner Stadtgebiet und in der Region aus Forschung, Lehre, aus dem akademischen Leben, über die Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft (insbesondere Wirtschaft) und über kulturelle Aktivitäten rund um die Universität. Die Redaktion arbeitet unabhängig und kann Beiträge ablehnen, die einer objektiven Berichterstattung zuwiderlaufen.

Eine Publikation der TU Dresden zur wissenschaftlichen Kommunikation war die Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden, die als Hochglanzmagazin bis Ende 2009[83] zweimal jährlich erschien. Für die Absolventen gibt es das Magazin Kontakt-online. Die Onlinezeitschrift berichtet beispielsweise über Innovationen aus der Wissenschaft und stellt Lebensläufe von TU-Absolventen vor.

Als Sammlungen und Kunstbesitz der TU Dresden werden die künstlerischen und technischen Sammlungen der Universität bezeichnet. Die rund 40 Einzelsammlungen umfassen ungefähr eine Million Objekte. Die Kustodie der Technischen Universität hat die Aufgabe, die Bestände zu bewahren, zu inventarisieren und in Ausstellungen zu präsentieren. Eine ständige Ausstellung zur Hochschulgeschichte wird im Bürogebäude Zellescher Weg gezeigt. Außerdem gibt es seit 2003 unter der Bezeichnung Universitätssammlungen Kunst + Technik in der Altana-Galerie wechselnde Sonderausstellungen.[84]

Der Universitätssportverein TU Dresden ist historisch mit der Universität verknüpft und ging 1990 aus der vormaligen HSG TU Dresden hervor.

Die Universität ist im Ausland oft auch als Dresden University of Technology bekannt. Offiziell ist allerdings nur der deutsche Eigenname: Technische Universität Dresden. Das Akronym TUD ist als Wortmarke der TU Dresden geschützt.[85]

Die Poststelle der TU Dresden besitzt eine eigene Postleitzahl. Diese lautet 01062 im Gegensatz zur Postleitzahl des umgebenden Stadtteils Südvorstadt, der die Postleitzahlen 01069 und 01187 hat.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mathias Lienert u. a.: Von der Technischen Bildungsanstalt (1828) zum Königlich Sächsischen Polytechnikum (1871). In: Günther Landgraf (Hrsg.): Geschichte der Technischen Universität Dresden in Dokumenten und Bildern. Band 1. TU Dresden Verlag, Dresden 1992, ISBN 3-86005-126-1.
  • Mathias Lienert, Ute Hendlmeier: Wissenschaft in Dresden vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis 1945. In: Günther Landgraf (Hrsg.): Geschichte der Technischen Universität Dresden in Dokumenten und Bildern. Band 2. TU Dresden Verlag, Dresden 1994, ISBN 3-86005-140-7.
  • Matthias Lienert, Wolfgang Falta: Zur Wissenschaft in Dresden nach 1945. In: Günther Landgraf (Hrsg.): Geschichte der Technischen Universität Dresden in Dokumenten und Bildern. Band 3. TU Dresden Verlag, Dresden 1996, ISBN 3-86005-172-5.
  • Geschichte der TU Dresden 1828–2003. In: Im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V.: Reiner Pommerin (Hrsg.): 175 Jahre TU Dresden. Band 1. Böhlau, Köln 2003, ISBN 3-412-02303-5.
  • Dorit Petschel (bearb.): Die Professoren der TU Dresden, 1828–2003. In: 175 Jahre TU Dresden. Band 3. Böhlau, Köln 2003, ISBN 3-412-02503-8.
  • Zentrale Studienberatung, Absolventenreferat (Redaktion): Mit dem Motorrad durch den Zeuner-Bau. Erinnerungen ehemaliger TU-Studenten. Hrsg.: Rektor der Technischen Universität Dresden. TUD, Dresden 2005 (Studentenerinnerungen der ersten Nachkriegsgeneration – ohne ISBN).
  • Rolf Sonnemann und Autorenkollektiv: Geschichte der Technischen Universität Dresden 1828 − 1988. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1988, ISBN 3-326-00342-0.
  • Waltraud Voss: „… eine Hochschule (auch) für Mathematiker …“ Dresdner Mathematiker und die höhere Lehrerbildung: 1825 – 1945. Rauner, Augsburg 2005, ISBN 3-936905-12-6.
  • Waltraud Voss: Von Dresden in die Welt. Frühe Promovenden der TU Dresden in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. In: Veröffentlichung des Universitätsarchivs der Technischen Universität Dresden. TUDpress, Dresden 2007, ISBN 978-3-938863-86-2.
  • Matthias Lienert: Zwischen Widerstand und Repression. Studenten der TU Dresden 1946–1989. Böhlau, Köln u.a. 2011, ISBN 978-3-412-20598-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Technische Universität Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Zahlen und Fakten WS 2015/2016, Folie 3, Stand Januar 2016.
  2. TU Dresden – 01 Struktur. PP-Präsentation, Stand 11. Januar 2016.
  3. TU Dresden: Das Blaue Wunder unter den Universitäten. Zahlen und Fakten. Flyer, Stand Januar 2016.
  4. a b c TU Dresden: Zahlen und Fakten 2015/2016, Folie 21: Drittmitteleinnahmen der TU Dresden 2014.
  5. Mitgliedschaften auf tu-dresden.de, Stand 2. März 2016.
  6. Dresdner Neueste Nachrichten: Große Freude in Dresden: Die TU Dresden erhält Zuschlag als Exzellenz-Universität, 15. Juni 2012, abgerufen am 16. Juni 2012.
  7. Sekretariat der Kultusministerkonferenz: Typenschulbauten in den neuen Ländern (Gebäudekatalog – Atriumtypen auf S.20) (PDF; 16,8 MB)
  8. Waltraud Voss: Lieselott Herforth: Die erste Rektorin einer deutschen Universität. Bielefeld 2016: Transcript
  9. z.B. Schokoriegel im Hörsaal. In: Der Spiegel. Nr. 47, 1994, S. 34 (online 21. November 1994).; Werbung an der Uni? In Dresden darf man / Ein Experiment mit Hintergedanken. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. November 1994, S. 16 (kostenpflichtig online)
  10. Catalina Schröder: Open-Topic-Lehrstühle. Ein Prof. für alle Fälle. 28. Oktober 2014 (online „Die Uni Dresden geht neue Wege: Sie schreibt Lehrstühle aus, die nicht an eine Disziplin gebunden sind. Was unspektakulär klingt, ist in Wahrheit eine Sensation in der deutschen Hochschullandschaft“).
  11. Open Topic Tenure Track Professuren. tu-dresden.de, abgerufen 23. Juni 2016
  12. Die Bereiche und Fakultäten der TU Dresden. tu-dresden.de, Stand 14. März 2016.
  13. An-Institute. tu-dresden.de, Stand 2. März 2016.
  14. Zahlen und Fakuten 2015/2016 – Zentrale wissenschaftliche Einrichtungen. tu-dresden.de, Folie 10–11.
  15. Das Leitbild der TU Dresden „Wissen schafft Brücken“. tu-dresden.de, 10. März 2016.
  16. Exzellenzinitiative: TU Dresden reicht vier Vollanträge ein. tu-dresden.de, 1. September 2011.
  17. Schnitt nach vorn. In: Die Zeit, Nr. 44, 27. Oktober 2011.
  18. Halb gedroht. In: Die Zeit, 2. Februar 2012.
  19. Staatsregierung schränkt Personalpolitik an Sachsens Hochschulen ein – Grüne sprechen von „Skandal“. In: Dresdner Neueste Nachrichten (Onlineausgabe), 9. März 2012.
  20. Nadine Faust: Das Ende der Fahnenstange. In: adrem. Band 25, Nr. 9, 2. Mai 2013, S. 1–2 (ähnliche Version online).
  21. Gleichstellung – „Eleonore-Trefftz“-Gastprofessorinnenprogramm. Technische Universität Dresden, abgerufen am 2. Februar 2014.
  22. Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering. tu-dresden.de, 15. März 2016.
  23. Center for Regenerative Therapies Dresden. tu-dresden.de, 15. März 2016.
  24. Center for Advancing Electronics Dresden. tu-dresden.de, 15. März 2016.
  25. Das Zukunftskonzept: Die Synergetische Universität. tu-dresden.de, abgerufen am 28. April 2016.
  26. Bürger-Universität und Seniorenakademie. tu-dresden.de, 16. februar 2016.
  27. Lena Prisner: Weltoffenheit zeigen, politische Bildung betreiben. mdr.de, 21. Dezember 2015.
  28. Eltern müssen draußen bleiben. In: Sächsische Zeitung, 16. November 2003, S. 18.
  29. 48, männlich, sächsisch – und unzufrieden. handelsblatt.com, 14. Januar 2014.
  30. Professor verteidigt Pegida-Studie. wiwo.de, 16. Januar 2015.
  31. Doreen Reinhard: Der Pegida-Versteher. In: Sächsische Zeitung, 4. Februar 2015, S. 3.
  32. Heiko Weckbrodt: Pegida-Effekt: Spitzenforscher wollen TU Dresden verlassen. 20. Mai 2015, abgerufen am 22. Mai 2015.
  33. Hochschulkooperationen. tu-dresden.de, 14. März 2016.
  34. Fakultät Bauingenieurwesen – Doppeldiplome. tu-dresden.de, 10. März 2016.
  35. Doppeldiplomprogramme an der Fakultät Maschinenwesen. tu-dresden.de, 7. September 2015.
  36. TU Dresden: Fakultät Wirtschaftswissenschaften. März 2016, S. 14 (online).
  37. Doppeldiplom Master Wirtschaftsrecht. tu-dresden.de, 21. März 2016.
  38. Technische Universität Dresden. shanghairanking.com, abgerufen am 6. Mai 2016.
  39. Thechnische Universität Dresden. timeshighereducation.com, abgerufen am 6. Mai 2016.
  40. Academic Ranking of World Universities 2015. shanghairanking.com, abgerufen am 6. Mai 2016.
  41. Diplom-Ingenieur. TU Dresden, 30. August 2013, abgerufen am 6. Mai 2016.
  42. Ein neuer Campus entsteht in Dresden-Johannstadt (Memento vom 24. Juli 2012 im Webarchiv archive.is), Pressemitteilung des Dresdner Stadtmarketings, 4. Mai 2011
  43. Semesterticket. stura.tu-dresden.de, abgerufen am 28. Juni 2011.
  44. Semestertickets. Verkehrsverbund Oberelbe, abgerufen am 28. Juni 2011.
  45. Semesterbeitrag / Beitrag für das Studentenwerk Dresden. studentenwerk-dresden.de, abgerufen am 6. Mai 2016.
  46. TOP500 List – June 2007. Auf: TOP500.Org. abgerufen am 26. Feb. 2009.
  47. Details zum Zeltschlösschen in Dresden. studentenwerk-dresden.de, abgerufen am 11. Mai 2016.
  48. Rektorat nun in der Mommsenstraße 11. In: Dresdner Universitätsjournal, 14. Jg., Nr. 16, 14. Oktober 2003, S. 1.
  49. Mensa Johannstadt. studentenwerk-dresden.de, abgerufen 11. Mai 2016.
  50. Studentenwerk Dresden öffnet erste Bio-Mensa Deutschlands, Pressemitteilung Studentenwerk Dresden
  51. Feierliche Benennung „Alfred-Post-Hörsaal“. In: Veranstaltungskalender der TU Dresden. Abgerufen am 28. Mai 2015.
  52. Professor Hans Müller-Steinhagen zum Rektor der TU Dresden bestellt. tu-dresden.de, abgerufen 11. Mai 2016.
  53. Handschuh ist neuer Kanzler der TU Dresden. oiger.de, 1. Februar 2016, abgerufen am 10. Februar 2014.
  54. Die Bereiche und Fakultäten der TU Dresden. tu-dresden.de, abgerufen am 11. Mai 2016.
  55. a b c d e f g h i j k l m Studierende n. Fakultäten der TU Dresden im WS 2015/16. tu-dresden.de, 11. Januar 2016
  56. Innovationen an den fünf ReformFakultäten jetzt nutzen. presseportal.de, 30. Juli 2001.
  57. Zentrale Einrichtungen. tu-dresden.de, 7. April 2016.
  58. An-Institute. tu-dresden.de, 2. März 2016.
  59. Stiftungsprofessuren an der TU Dresden
  60. Detailseite SFB 609: Elektromagnetische Strömungsbeeinflussung in Metallurgie, Kristallzüchtung und Elektrochemie. gepris.dfg.de, abgerufen am 7. Juni 2016.
  61. Detailseite SFB 804: Transzendenz und Gemeinsinn. gepris.dfg.de, abgerufen am 7. Juni 2016.
  62. http://plattform-forel.de/
  63. Tanja Kirsten: Auszeichnung: BMBF ernennt „ReLei“ zum Leuchtturmprojekt. TU Dresden, 20. April 2015, abgerufen am 11. September 2015.
  64. DFG-Sonderforschungsbereiche an der TU Dresden
  65. Interview mit dem Rektor der TU Dresden Hans Müller-Steinhagen zur Lehre
  66. a b Zahlen und Fakten WS 2015/2016, Folie 14, Stand Januar 2016.
  67. Statistischer Jahresbericht der TU Dresden 2014, S. 37.
  68. Italien-Zentrum der TU Dresden
  69. Studentenclubs in Dresden. studentenwerk-dresden.de, abgerufen am 7. Juni 2016.
  70. Anja Buch: WOMIKO - was ist das? Ein Erfahrungsbericht aus dem Pilotprojekt. In: SPIEGEL-Ei, 8/2010.
  71. Zuordnung der Wohnheime nach WOMIKO. studentenwerk-dresden.de, abgerufen am 7. Juni 2016.
  72. Folkloretanzensemble Thea Maass. Abgerufen am 22. November 2015.
  73. Thea Maass. Abgerufen am 24. November 2015.
  74. Universitätschor Dresden. Abgerufen am 22. November 2015.
  75. Universitätsorchester Dresden. Abgerufen am 22. November 2015.
  76. Innovationsfaktor Kooperation. Bericht des Stifterverbandes zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen, S. 106, Mai 2007. (PDF; 3,5 MB)
  77. www.tudag.de
  78. TUDIAS, TU Dresden Institute of Advanced Studies
  79. Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH
  80. Deutsches Zentrum Textilbeton
  81. Innovativster Kanzler. In: Dresdner Universitätsjournal, Nr. 8, 2004, S. 1.
  82. Audit Familiengerechte Hochschule (Memento vom 15. Juli 2012 im Webarchiv archive.is), tu-dresden.de.
  83. Letzte WZ erscheint. In: Dresdner Universitätsjournal, Nr. 18, 2009, S. 1
  84. Seite der Altana-Galerie der TU Dresden.
  85. Patentinformationszentrum (PIZ): Registrierte Marken der TU Dresden (Memento vom 20. Mai 2011 im Internet Archive) (PDF; 122 KB)
Dieser Artikel wurde am 25. September 2007 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.

Koordinaten: 51° 1′ 41″ N, 13° 43′ 36″ O