TVR Griffith 400

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TVR

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Griffith 400 / 600
Verkaufsbezeichnung: Griffith 400 / Griffith 600
Produktionszeitraum: 1964–1967
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotoren:
4,7 Liter
(147−199 kW)
Länge: 3600 mm
Breite: 1664 mm
Höhe: 1194 mm
Radstand: 2171 mm
Leergewicht:
Vorgängermodell Griffith 200
Nachfolgemodell Tuscan V8

Der TVR Griffith 400 war ein zweisitziges Coupé, das von TVR in Blackpool (England) und Griffith Motors Inc. in New York von 1964 bis 1967 als Nachfolger des Griffith 200 gebaut wurde. Der Wagen hatte ein gegenüber dem Vorgänger verbessertes Kühlsystem mit einem größeren Kühler und zwei elektrischen Ventilatoren und ein überarbeitetes Fahrzeugheck mit besserer Rundumsicht und den Rücklichtern des Ford Cortina Mk. 1. Der Griffith 400 besaß eine Karosserie aus GFK. Daneben gab es noch den TVR Griffith 600 mit Ganzstahlkarosserie.

Obwohl der serienmäßig eingebaute Motor stärker als die beiden für den Griffith 200 zur Wahl stehenden Ford-Windsor-Motoren mit 200 bhp (147 kW) und 225 bhp (165 kW) war, gab es wiederum auf Wunsch den Hochleistungsmotor aus dem Griffith 200 mit 271 bhp (199 kW). Der 400 trug einige Pfunde mehr mit sich herum als der 200, aber das dort installierte Salisbury-Differenzial verlieh ihm mit seiner größeren Übersetzung eine größere Höchstgeschwindigkeit.

Als mit der Fertigung der Serie 400 Anfang 1965 begonnen werden sollte, wurde die gesamte Ostküste der USA gerade von einem Dockarbeiterstreik heimgesucht. Dies verursachte nicht nur Lieferschwierigkeiten bei den Chassis und Karosserien von TVR aus Blackpool, sondern auch beim Versand des neueren Designs für die Serie 600. Frank Reisner, dessen Stellmacherbetrieb Costruzione Automobili Intermeccanica in Turin den neuen Griffith mit Stahlkarosserie baute, konnte seine Karosserien auch nicht verschiffen. Jack Griffith schaffte es, seinen Wagen dem Publikum vorzustellen, weil er die Karosserien per Luftfracht über den Atlantik bringen ließ.

Nach nur 59 Exemplaren des Griffith 400 und 10 Stück des Griffith 600 wurde die Griffith-Fabrik in Plainview, Long Island, New York geschlossen.

1991 stellte der Werkstestfahrer Mike Mooney Nachforschungen über die Marke an und veröffentlichte 2003 ein Buch mit dem Titel The Griffith Years[1].

Fahrleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hubraum des Motors: V8 mit 4722 cm³
  • Motorleistung: 271 PS / 199 kW
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 248 km/h
  • Antrieb: Hinterräder über manuelles Vierganggetriebe

Weblinks und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mooney, Mike: The Griffith Years (2003)