TV Movie

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TV Movie
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Beschreibung deutsche Programmzeitschrift
Sprache deutsch
Verlag Heinrich Bauer Programmzeitschriften Verlag KG
Erstausgabe 6. Dezember 1991
Erscheinungsweise 14-täglich
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2017)
975.960 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 1/2017) 979.133 Exemplare
Reichweite (MA 2011 I) 6,40 Mio. Leser
Chefredakteur Uwe Bokelmann
Weblink tvmovie.de
ISSN (Print) 0945-6007

TV Movie ist eine zweiwöchentlich erscheinende Programmzeitschrift, die von der Bauer Media Group herausgegeben wird.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Ausgabe von TV Movie wurde am 6. Dezember 1991 veröffentlicht, nachdem die Verlagsgruppe Milchstraße mit dem Titel TV Spielfilm das Genre der spielfilmorientierten Programmzeitschriften eröffnet hatte. Etwaige Plagiatsvorwürfe von Seiten Milchstraße konnten vor Gericht abgewehrt werden. Parallelen waren aber augenfällig. Außerdem wechselte der Entwicklungschefredakteur Michael Lohmann direkt von TV Spielfilm zu TV Movie. Ansonsten lag die Federführung beim Chefredakteur Andreas Schmidt (später auch Entwickler und Chefredakteur von TV Today) und dem Verlagsleiter Michael Geringer.

Innerhalb des ersten Jahres kletterte die verkaufte Auflage auf 1,6 Millionen Exemplare. Bereits 1994 unter dem Chefredakteur Michael Lohmann wurde die Zwei-Millionen-Grenze überschritten. Den Höchststand erreichten die Verkäufe 1998 unter dem Chefredakteur Michael Hopp, als alle 14 Tage durchschnittlich 2,7 Millionen Hefte über den Ladentisch gingen. Durch das Aufkommen niedrigpreisiger Mitbewerber (TV Direkt und TV 14) konnte diese Auflage nicht mehr gehalten werden. Unter dem heutigen Chefredakteur Stefan Westendorp werden 1.461.652 Exemplare (Quartal 4/2010) verkauft. Einem Teil der Auflage mit dem Titel TV Movie mit DVD bzw. der nur im Abo erhältlichen TV Movie Digital mit DVD liegt für einen höheren Verkaufspreis eine Spielfilm-DVD bei.

Seit 2007 informiert TV Movie im Bereich WEB-TV über die wachsende Anzahl von WEB-TV-Sendern.

Charakteristika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als spielfilmorientierte Programmzeitschrift hat es sich TV Movie zur Aufgabe gemacht, sämtliche Filme des Tages zu besprechen und zu bewerten. Als Qualitätswegweiser gilt ein fünfzackiger Stern mit einem Gesicht (der sogenannte Movie-Star) in verschiedenen Ausprägungen:

  • ein grauer Stern bedeutet langweilig bzw. nicht empfehlenswert
  • ein rosa Stern bedeutet mittelmäßig bis empfehlenswert
  • ein roter Stern zeichnet den Film als empfehlenswert aus
  • ein roter Stern mit Goldglanz bedeutet sehr empfehlenswert / Tipp
  • ein blauer Stern kennzeichnet „Geheimtipps“

Neben fernsehrelevanten Themen und Geschichten aus der Welt des Films enthält das Heft noch Serviceelemente wie CD-, DVD- und Multimedia-Besprechungen im sogenannten Heftmantel.

Während TV Movie in seiner Anfangszeit das Medium Fernsehen durch Hintergrundreportagen kritisch behandelte, führt die Zeitschrift heute vor allem prominente Filmexperten und Hollywoodthemen als redaktionelle Kompetenz an.

Am 23. August 2008 erschien die erste Ausgabe der TV Movie Digital. Sie enthält auch die Programme digitaler Sender.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem TV Movie am 18. August 2015 einen Beitrag über die Krebserkrankung Roger Willemsens veröffentlicht hatte, wurde die Zeitschrift von verschiedenen Seiten kritisiert, geschmackloses Clickbaiting zu betreiben. TV Movie hatte auf Facebook und Twitter geschrieben: „+++ GERADE VERMELDET +++ Einer dieser TV-Moderatoren muss sich wegen KREBSERKRANKUNG zurückziehen. Wir wünschen, dass es ihm bald wieder gut geht“, und dies mit vier Bildern von Stefan Raab, Günther Jauch, Joko Winterscheidt und Roger Willemsen illustriert. Einige Stunden später folgte eine öffentliche Entschuldigung auf Facebook.[1][2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Lückerath: „TV Movie“: Geschmackloses Clickbait mit Krebserkrankung In: DWDL vom 18. August 2015, abgerufen am 18. August 2015
  2. Wie Bauers TV Movie mit Roger Willemsens Krebserkrankung Clickbaiting betreibt. In: Meedia vom 18. August 2015, abgerufen am 18. August 2015
  3. Mats Schönauer: Krebserkrankung als Clickbait. In: Bildblog vom 18. August 2015, abgerufen am 18. August 2015