TV total

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Seriendaten
Originaltitel TV total
Tv-total.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 1999–2015
Produktions-
unternehmen
Raab TV (Brainpool)
Länge ca. 30–45[A 1] Minuten
Episoden 2303[A 2] in 17[1] Staffeln
Ausstrahlungs-
turnus
Montag – Donnerstag
(nicht bei Produktionspausen)
1999–2000 wöchentlich montags
Genre Comedyshow
Late-Night-Show
Titelmusik Stefan Raab:
TV total Theme 2003
Produktion Stefan Raab
Jobst Benthues
Martin Keß
Idee Stefan Raab
Musik Heavytones
Moderation Stefan Raab
Erstausstrahlung 8. März 1999
auf ProSieben

TV total war eine von Stefan Raab moderierte Fernsehshow auf ProSieben. Die erste Ausgabe wurde am 8. März 1999 ausgestrahlt. In den ersten Jahren gab es eine Ausgabe pro Woche. Seit Februar 2001 lief die Sendung in der Regel viermal wöchentlich. Am 16. Dezember 2015 wurde die Sendung nach 2303 Ausgaben wegen Raabs Rückzug aus dem Fernsehen eingestellt.[2][3][4] Mit über 16 Jahren Laufzeit war die in Köln-Mülheim produzierte Sendung die langlebigste Late-Night-Show im deutschen Fernsehen. Die Wiederholungen der Episoden wurden auf ProSieben Fun ausgestrahlt; außerdem sind ein Großteil der Folgen online bei MySpass.de verfügbar.

Entstehung und Produktion[Bearbeiten]

Im Jahr 1997 produzierte Raab die Sendung Das kann ja mal passieren. Mit dieser Sendung, die erstmals auf der DVD Best of TV total Vol. 2 in voller Länge zu sehen war, versuchte er, die Sender von seinem Konzept zu überzeugen. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis ProSieben ihm seine eigene Sendung gab, die dann als TV total ausgestrahlt wurde. Der Fernsehproduzent Marcus Wolter wirkte bei der Konzeption der Sendung mit. Viele Elemente der Urversion, bei der Karl Dall, Verona Pooth und Rudolph Moshammer zu Gast waren, wurden auch später noch verwendet, wie der Schreibtisch mit den „Nippeln“ und Einspieler wie Raab in Gefahr. Das Quiz mit den zusammengesetzten Melodien wurde in ähnlicher Form in den ersten Ausgaben von Schlag den Raab gespielt.

Der Produktionsgesellschaft Brainpool kam Raab gerade recht, nachdem Harald Schmidt Brainpool verlassen hatte. TV total wurde zunächst im Theater am Rufolfplatz in der Kölner Innenstadt produziert, ehe die Sendung im Jahr 2001 in das ehemalige Capitol Theater am Ring umzug, das Harald Schmidt bis zu seinem Abgang von Brainpool als Studio diente.[5] Es gab zu Beginn Ähnlichkeiten mit Schmidts Late-Night-Show: „Das Raab-Produkt ist ein in seiner Wirkung professionell durchkalkuliertes Spin-off der Harald-Schmidt-Show: Schon dort war die Lust, in dem Meer von Medienprodukten zielsicher das Absurde, Banale, Verquere herauszufinden, der Motor vieler Gags.“[6]

Die Sendung wurde seitdem von Brainpool und Raab TV produziert. Zu Beginn des Jahres 2003 zog die Show zum zweiten Mal, in ein eigenes Studio von Brainpool an der Schanzenstraße in Köln-Mülheim um.[5]

Konzept der Sendung[Bearbeiten]

TV total hatte starke Ähnlichkeit mit einer Late-Night-Show. Raab eröffnete die Sendung mit einem Stand-up-Monolog, in dem er über kuriose Szenen aus anderen Fernsehsendungen und aktuelle Schlagzeilen sprach. Es gab einen Schreibtisch, der in späteren Jahren auf einem fahrbaren Podest stand. Neben Talkgästen gab es diverse Einspieler (siehe unten) sowie Auftritte von Comedians und Musikern. Letztere wurden oft von der Showband Heavytones begleitet, die auch die ganze Sendung musikalisch untermalte. Nach den schlechten Erfahrungen mit Gottschalk Late Night und um eine Konkurrenz zur Harald Schmidt Show zu vermeiden, wurde das Konzept an ein jüngeres Publikum angepasst und erweitert.

Die respektlose Auseinandersetzung mit Pannen und fragwürdigen Entwicklungen im deutschen Fernsehen war eine zentrale Komponente (wie zuvor schon bei Kalkofes Mattscheibe), was auch in Name und Logo (Fernsehapparat mit Teufelshörnern) der Sendung zum Ausdruck kommt. Im Verlauf der Jahre war dieser Aspekt aber zugunsten einmaliger oder wiederkehrender Sonderrubriken etwas zurückgedrängt worden.

Die täglichen Sendungen wurden überwiegend Live-on-Tape produziert. Produktionen wie die Wok-WM, die Stock Car Crash Challenge, aber auch Sonderausgaben wie die Übertragungen aus Oslo und New York waren Liveübertragungen.

Rubriken[Bearbeiten]

Fernsehbezogene Rubriken[Bearbeiten]

Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Fernsehlandschaft fand hauptsächlich über das Einspielen der lustigsten Szenen am Anfang der Sendung statt. Einige kurze Ausschnitte, die auch oder gerade außerhalb des ursprünglichen Kontextes komisch waren, wurden von Raab über spezielle Knöpfe (sogenannte „Nippel“) an seinem Schreibtisch während der Sendung eingespielt, wenn es in die Situation passte oder auch nur eine ungewollte Pause entstand. In der Anfangszeit gab es noch einige spezielle fernsehbezogene Rubriken. Mangels Material oder Resonanz wurden diese aber später aus der Sendung entfernt.

Skizze Raab der Woche
  • Als Auszeichnung wurde der Raab der Woche verliehen. Das Publikum wählte aus mehreren Kandidaten, die durch eine unfreiwillig komische Szene aufgefallen waren, den Sieger. Die Trophäe (ein kniender Athlet schultert einen stilisierten Fernseher) war bis zur letzten Folge auf dem Bildschirm hinter dem Schreibtisch und als Statue neben der Showtreppe zu sehen, obwohl der „Raab der Woche“ bis 2010 nicht mehr verliehen wurde. Am 6. September 2010 kündigte Raab in seiner Sendung jedoch an, diesen für ein spezielles Ereignis wieder einzuführen. Bei Spielen der Fußball-Bundesliga müsste dafür einer der Spieler beim Aufwärmen einen live moderierenden Moderator von hinten mit dem Ball am Kopf treffen, wie es bereits wenige Wochen zuvor passiert war. Dies geschah 2014. Bereits am 23. Februar 2012 verkündete Raab, dass er den Preis an einen Kellner verleihen möchte, der am Politischen Aschermittwoch der CDU aus Versehen hinter Angela Merkel Biergläser verschüttet.
  • Die Rubrik Schocker der Woche zeigte eine Auswahl schockierender oder ekelhafter Szenen. Den vermeintlichen Höhepunkt bildete eine harmlose Szene (z. B. aus der Volksmusik).
  • Mit den in Raabs Tisch eingebauten „Pfui“- und „Respekt“-Kellen signalisierte der Moderator moralische Entrüstung bzw. Anerkennung. Die Kellen konnten mit den Zusätzen „Extra-Gold-2000“ oder „mein lieber – Herr Gesangsverein“ erweitert werden.
  • Als Ingo Dubinski bei einer Reportage in der Sauna versehentlich seinen Penis entblößte, erfand Raab am 31. Januar 2000 den „Puller-Alarm“, der mit Lichtsignalen und Sirenen vor solchen Szenen warnte. Der US-Rapper LL Cool J war von dieser Aktion so belustigt, dass er den Puller-Alarm bei vielen folgenden Deutschlandkonzerten live präsentierte.
  • Mit Bildern aus Talkshows präsentierte Raab als Märchen-Erzähler die Lovestory der Woche.
  • Wenn sich ein Angeklagter in einer Gerichtssendung ungeschickt anstellte, berichtete Raab über den Fall der Woche.
  • In der Kategorie Superbrain wurden diverse Ausschnitte aus Quizsendungen wie Jeder gegen Jeden oder Der Schwächste fliegt gezeigt, in denen Kandidaten lustige bzw. peinliche Antworten auf die Fragen gaben.

Aktionsbezogene Rubriken[Bearbeiten]

Rubriken im Studio[Bearbeiten]

  • Jeden Dienstag spielte Raab gegen einen Studiogast das Quiz Blamieren oder Kassieren. Elton stellte zehn Fragen. Eine richtige Antwort brachte 100 Punkte, bei einer falschen Antwort gab es 100 Punkte Abzug und der Gegner durfte antworten. Bei Gleichstand entschied eine Schätzfrage über den Gewinner, der die Punktedifferenz in Euro erhielt. War es der Studiogast, hatte er die Möglichkeit, als Titelverteidiger in der kommenden Woche wieder anzutreten. Der erfolgreichste Kandidat war der Student Stephan, der siebenmal gegen Raab bestand, als erster alle zehn Fragen richtig beantwortete und mit dem Rekordgewinn von 1.100 € nach Hause ging (Punktestand: 1000 zu −100).[8] Raabs größter Gewinn waren 1.000 €. Theoretisch war ein Maximalgewinn von 2.000 € möglich. Dazu musste der Verlierer zuerst jede Frage falsch beantworten und daraufhin der Gewinner die richtige Antwort geben. Mit leicht abgeänderten Regeln wurde dieses Quiz auch bei Schlag den Raab gespielt.
  • In Anlehnung an Was bin ich? versuchte Raab bei Wer bin ich und was mach ich eigentlich hier? durch Ja-Nein-Fragen einen Mitarbeiter zu erraten, dessen Arbeit anschließend in einem kleinen Videobeitrag vorgestellt wurde. Raab durfte dabei beliebig viele Fragen stellen, sofern er weniger als zehn Nein-Antworten erhielt. Kam es dennoch soweit, hatte er verloren und der Mitarbeiter wurde vorgestellt.
  • Mitte 2007 hatten Schüler bis zur zehnten Klasse aller Schulformen die Möglichkeit, ein circa siebenminütiges Referat zu einem beliebigen Thema zu halten.
  • Beim Wettbewerb Rutscher oder Lutscher konnte in jeder Sendung ein Kandidat mindestens 250.000 DM gewinnen. Raab stellte in seiner Sendung eine Frage, die von den Fernsehzuschauern per Telefon richtig beantwortet werden musste. Einem eingeladenen Kandidaten waren dadurch schon mal 10.000 DM sicher. Um den Jackpot zu knacken, musste er Raabs Rekord beim schnellen Herunterrutschen auf der Treppe brechen. Schaffte er dies nicht, wuchs der Jackpot um 10.000 DM.
  • Unter dem Titel Bei Anruf Bohlen versuchte Raab, mit fremden Menschen ein möglichst langes Telefongespräch zu führen, bei dem er ausschließlich Ausschnitte aus dem Hörbuch von Dieter Bohlens Autobiografie abspielte und dem Gesprächspartner dadurch suggerierte, er spreche mit Dieter Bohlen.
  • Beim Brüllwettbewerb musste die Ansage zu Beginn der Sendung möglichst laut durchgeführt werden.

Einspieler[Bearbeiten]

  • In den TV total TV Tipps zum Wochenende (ab 21. November 2002) wurden meist donnerstags die angeblichen Höhepunkte aus dem TV-Programm des bevorstehenden Wochenendes präsentiert. Während diese Rubrik früher dazu diente, lustige TV-Ausschnitte zu verarbeiten, kommentierten später mehrere Menschen das Programm. Zunächst spielten ältere Menschen (u. a. das streitende Ehepaar Ingrid & Klaus) die Hauptrolle. Später waren die TV Tipps „on Tour“, d. h. es wurden mehrere Menschen auf der Straße oder in einem Kiosk nach dem TV-Programm befragt. Ingrid und Klaus bekamen eine neue Rubrik (Ingrids Woche und Klaus), in der sie ihre Meinung zu Schlagzeilen der aktuellen Woche kundtaten.[9]
  • In der TV total TV Box, die an wechselnden Orten im deutschsprachigen Raum aufgestellt wurde, konnten Besucher ihre besonderen Fähigkeiten präsentieren.
  • Ein wichtiges Element der Sendung waren die Straßenumfragen mit ahnungslosen Passanten, die u. a. in der Rubrik Was sagen Sie eigentlich (Umfrage zu einem aktuellen Thema) erschienen. Der seriös auftretende Interviewer, der grundsätzlich nie im Bild zu sehen war, brachte die Befragten angesichts ihrer mangelnden Schlagfertigkeit oder geringen Allgemeinbildung in peinliche Situationen. Der als „Günni“ bekannte, ehemalige Autor Lutz van der Horst drehte auch solche Aktionen auf der Straße (siehe unten).
  • Weitere Rubriken waren 3 gute Gründe (verkürzte Form der aus US-amerikanischen Shows bekannten Top 10) und Die Geschichte der Welthits (fiktive Entstehungsgeschichte eines Liedes).
  • Beim Erstwähler-Check wurden junge Menschen, die häufig durch ihre schlechte Allgemeinbildung auffielen, kurz vor Wahlen mit politischen Fragen konfrontiert. In diesen Beiträgen entdeckte Raab den Abiturienten Lukas sowie Sonja Rieger, die später in eigenen Beiträgen (Lukas Dingsbums und Du, Frau Rieger?) die Welt erklärten. Es gab ähnliche Tests zu anderen Themen, z. B. Fernsehen (TV-Check), Fußball-WM (WM-Check) oder Integration (Integrations-Check).
  • In der Rubrik Stefan an der Tickethotline spielte Raab einigen Anrufern, die Eintrittskarten für die Show kaufen wollten, Streiche und machte Scherze mit ihnen.

Elton[Bearbeiten]

Hauptartikel: Elton

Neben der Moderation der Ratespiele Blamieren oder kassieren und Wer bin ich und was mach ich eigentlich hier? (siehe oben) hatte Raabs Sidekick Elton mehrere eigene Rubriken im Rahmen der Show.

  • Bei Elton zockt bat Elton Passanten oder Prominente zum Duell. Wenn der Kandidat gewann, erhielt er ein neues, modernes Produkt bzw. eine bestimmte Summe Bargeld. Bei einer Niederlage musste er sein eigenes Exemplar abgeben, das meist von einem „Vollstrecker“ zerstört wurde. Am 14. Februar 2013 wurde zudem bekannt, dass diese Rubrik in eine eigene Live-Show einfloss, die am Samstagabend bei ProSieben ausgestrahlt wurde. Es war damit die erste eigene Samstagabendshow des Moderators, der zuvor etwa mit Simon Gosejohann in Elton vs. Simon zu sehen gewesen war.[10] Die Erstausstrahlung erfolgte am 20. April 2013.[11]
  • In der Rubrik Ein unmoralisches Angebot, deren Titel an den gleichnamigen Spielfilm angelehnt war, suchte sich Elton zwei Kandidaten auf öffentlichen Plätzen aus, denen er bis zu einem geheimen Limit steigende Geldbeträge anbot. Wenn ein Kandidat bei einer bestimmten Summe „stopp“ sagte, musste er vor den Passanten eine peinliche Aktion ausführen, um das Geld zu erhalten.
  • Beim Bimmelbingo musste Elton ab dem 2. Oktober 2001 Bürger aus dem Schlaf klingeln, die im Gespräch für die Verwendung bestimmter Schimpfwörter Geld erhielten. Diese Aktion sorgte mehrfach für Ärger mit der Polizei sowie zu Schadensersatz für ein Opfer der Sendung, das „regelrecht der Lächerlichkeit preisgegeben worden sei“.[12]
  • Durch Anweisungen von Raab, die er über einen Ohrhörer erhielt, wurde Elton ferngesteuert.
  • Bei Wie lange? nervte Elton Passanten mit einer bestimmten Tätigkeit, bis der Passant ihn davon abhielt. Dabei stoppte Elton die Zeit.
  • Zwei im Park gesuchte Hundebesitzer traten bei Eltons Hundeshow mit ihren Vierbeinern in drei Spielen gegeneinander an und ermittelten so den Sieger.

Günni[Bearbeiten]

Günni heißt mit bürgerlichem Namen Lutz van der Horst und war bis 2005 Autor der Show.

  • In der Rubrik Günnis letzte Chance versuchte er die Gunst des Publikums mittels Straßenumfragen, Sketchen (z. B. als Schlagersänger) und Versteckte Kameradrehs (z. B. im Kiosk) zu gewinnen. Wurde die MAZ vom Publikum für gut befunden, durfte er in der Folgewoche erneut antreten.
  • Zuvor war er Darsteller des „Blasehasen“, einem rosafarbenen Kaninchen, das unvermittelt in die Sendung stolperte. Nach einem Aufruf waren verschiedene Einspieler zu sehen, in denen die Zuschauer den Blasehasen für ihre Party gemietet hatten. Zudem wurde der „Blasehase“ bei der ARD-Sendung Immer wieder sonntags eingeschmuggelt.

Willi und Isabel[Bearbeiten]

Der am 10. April 2003 verstorbene Willi Heß trat als Türsteher auf (Willi macht die Tür, ab 5. Februar 2003) oder konfrontierte in weiteren Einspielern andere ältere Menschen mit Jugendsprache (Check it out Willi, ab 2. Dezember 2002).[13]

Die Thüringer Krankenschwester Isabel Kilian, die Raab anlässlich einer Blutspende-Aktion im November 2001 entdeckt hatte, lockte bei Isabel fragt nach Passanten aus der Reserve, indem sie ihnen immer wieder die gleiche Frage stellte.

Musik[Bearbeiten]

Heavytones[Bearbeiten]

Hauptartikel: Heavytones

Musikalisch untermalt wurde die Sendung von der Band Heavytones, die die von Raab komponierte Titelmelodie am Anfang und Ende der Sendung sowie die diversen Jingles zur Werbepause spielte. Oft begleiteten die Heavytones auch Live-Auftritte musikalischer Gäste. Von Zeit zu Zeit wurde die Hausband durch prominente Gastbands oder interessante musikalische Gruppen wie die Formation Wildes Holz ersetzt. 2015 gehörten folgende Musiker zu den Heavytones: Wolfgang Norman Dalheimer (Keyboard), Herb Jösch (Schlagzeug), Krischan Frehse (E-Bass), Hanno Busch (Gitarre), Alfonso Garrido (Percussion), Rüdiger Baldauf (Trompete), Thorsten Skringer (Saxophon) und Max von Einem (Posaune).

Heavytones Kids[Bearbeiten]

In der Woche nach Ostern 2006 wurden die Heavytones für drei Sendungen durch die „Heavytones Kids“ ersetzt. Das Publikum wählte eine Woche vorher die jungen Talente im Alter zwischen sechs und 14 Jahren. Zu der Band gehörten Max (Gitarre), Constantin (E-Bass), Marcel (Keyboard), Dorothea (Percussion), Adriano (Schlagzeug), Felix (Trompete), Katharina (Posaune) und Jenny (Saxophon). Einen weiteren Auftritt hatten die jungen Musiker in der Silvester-Sendung von TV total gemeinsam mit Tobias Regner. Zur 2000. Sendung am 20. Februar 2014 kamen die jungen Leute nach knapp acht Jahren wieder für ein Lied zusammen.

SSDSGPS[Bearbeiten]

Ende 2003 / Anfang 2004 initiierte Raab die Castingshow SSDSGPS („Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star“), die zwar den Namen von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) parodierte, sich aber als ernst zu nehmende und stärker auf das musikalische Talent ausgerichtete Alternative hierzu verstand.[14] Produziert wurde die Show im dafür umdekorierten TV-total-Studio. Moderatoren waren Stefan Raab, Elton und Annette Frier. Die Heavytones, die die Show musikalisch begleiteten, spielten an ihrem gewöhnlichen aus TV total bekannten Platz.

Mit dem Wettbewerb suchte Raab einen Kandidaten für die deutsche Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest 2004. NDR-Unterhaltungschef Dr. Jürgen Meier-Beer hatte ihm eine Wildcard versprochen, falls sein Künstler Erfolg in den Charts haben sollte. Die Jury bestand aus Raab, Thomas Anders und Joy Fleming.

Als Sieger aus SSDSGPS ging Max Mutzke hervor, der sich im Finale gegen Bonita Jeanetta Louw, Vanessa Henning und Alexandra Schröder durchsetzte. Beim deutschen Vorausscheid trat Mutzke gegen weitere neun deutsche Künstler an und bekam mit 67 % der Zuschauerstimmen gut doppelt so viele Anrufe wie die übrigen neun Künstler gemeinsam. In einer weiteren Anrufrunde standen nur noch die besten zwei Künstler zur Wahl, Mutzke und Scooter. Hier setzte sich Mutzke mit 92 % durch und gewann damit den deutschen Vorausscheid. Beim ESC-Finale in Istanbul erreichte er mit seinem Nr.-1-Hit Can’t Wait Until Tonight den achten Platz.

Raab erhielt für SSDSGPS 2005 einen Grimme-Preis.

SSDSDSSWEMUGABRTLAD[Bearbeiten]

Als Nachfolger von SSDSGPS entstand 2007 SSDSDSSWEMUGABRTLAD. Die Abkürzung steht für „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf!“. Die Show entstand, als im April 2007 bei Deutschland sucht den Superstar der Kandidat Max Buskohl die Castingshow verließ und RTL ihm mit Hinweis auf bestehende Verträge untersagte, unmittelbar danach bei TV total aufzutreten.[14] Raab startete eine Kampagne unter dem Motto „Freiheit für Max Buskohl“, in der er mit der Verwendung eines abgewandelten RAF-Entführungsfotos für Wirbel sorgte. Nachdem die von Kritikern als PR-Aktion[15] eingeschätzte Aktion gescheitert war, startete Raab seine neue Castingshow.[16]

Moderiert wurde die Sendung von Elton und Johanna Klum. Aus den Bewerbern, die sich in einer Casting-Box vorstellten, wurden zwanzig Kandidaten ausgewählt. Den Kandidaten war die Auswahl der Lieder freigestellt, auch eigene Produktionen waren erlaubt. Sie präsentierten sich in zwei Vorrunden dem Publikum und der Jury, die aus Stefan Raab, Max Buskohls Vater Carl Carlton und einem Gastjuror (darunter Sarah Connor, Anke Engelke, Stefanie Kloß von Silbermond, Sasha, Joy Denalane und Barbara Schöneberger) bestand. Per Televoting wurden zehn Kandidaten in die nächste Runde gewählt, die sich in weiteren Live-Shows bewähren mussten.

Im Finale am 10. Januar 2008 traten der Country-Musiker Mario Strohschänk, Rocksängerin Steffi List aus Schweinfurt, der Balladenschreiber Gregor Meyle und die damals 18-jährige Schweizerin Stefanie Heinzmann aus Eyholz an. Strohschänk schied als Erster aus; alle Kandidaten präsentierten ihre kurz vorher aufgenommenen Singles erstmals live. Die aus dem Kanton Wallis stammende Stefanie Heinzmann gewann schließlich den Wettbewerb und erhielt einen Plattenvertrag.

Bundesvision Song Contest[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bundesvision Song Contest

Aus Enttäuschung über die schwachen Ergebnisse beim Eurovision Song Contest erfand Stefan Raab einen neuen musikalischen Wettbewerb. Beim Bundesvision Song Contest (kurz BuViSoCo) traten statt Musikern aus europäischen Staaten Teilnehmer aus den 16 deutschen Bundesländern gegeneinander an. In den regulären Ausgaben von TV total wurde pro Sendung ein Teilnehmer vorgestellt. Wie beim europäischen Vorbild fand der Wettbewerb immer im Bundesland des Vorjahressiegers statt.

Ausgabe Datum Veranstaltungsort Gewinnerland Gewinner
2005 12. Februar Oberhausener König-Pilsener-Arena Hessen Juli und Geile Zeit
2006 09. Februar Wetzlarer Mittelhessen-Arena Berlin Seeed und Ding
2007 09. Februar Berliner Tempodrom Niedersachsen Oomph! feat. Marta Jandová und Träumst du?
2008 14. Februar Hannoveraner TUI-Arena Brandenburg Subway to Sally und Auf Kiel
2009 13. Februar Potsdamer Metropolis-Halle Berlin Peter Fox und Schwarz zu blau
2010 01. Oktober Berliner Max-Schmeling-Halle Nordrhein-Westfalen Unheilig und Unter deiner Flagge
2011 29. September Kölner Lanxess Arena Berlin Tim Bendzko und Wenn Worte meine Sprache wären
2012 28. September Berliner Max-Schmeling-Halle Baden-Württemberg Xavas und Schau nicht mehr zurück
2013 26. September Mannheimer SAP-Arena Niedersachsen Bosse und So oder so
2014 20. September Göttinger Lokhalle Bremen Revolverheld und Lass uns gehen
2015 29. August Bremer ÖVB-Arena Rheinland-Pfalz Mark Forster und Bauch und Kopf

Sondersendungen zum Eurovision Song Contest[Bearbeiten]

Istanbul 2004[Bearbeiten]

In der Woche vor dem Eurovision Song Contest 2004 präsentierten Stefan Raab, Max Mutzke, Elton und andere Gäste die Gastgeber-Stadt Istanbul. Sie stellten die Kultur und die Menschen vor und traten in türkischen Fernsehshows auf.

Oslo 2010[Bearbeiten]

Stefan Raab bei einer Pressekonferenz des Eurovision Song Contest 2010 am 28. Mai 2010 in Oslo

In der Woche vor dem Eurovision Song Contest 2010 sendete TV total von Dienstag bis Freitag aus dem zwölften Stock des Gebäudes der norwegischen Arbeiterpartei in Oslo. In diesen Sendungen wurde u. a. die Rubrik „Lenas Tagebuch“ gezeigt, in der Lena Meyer-Landrut, die Gewinnerin von Unser Star für Oslo und spätere Siegerin des 55. Eurovision Song Contests, von einem Kamerateam während der Proben und Vorbereitungen sowie hinter den Kulissen begleitet wurde. Gäste der Sendungen waren u. a. Charlotte Engelhardt, Elton, Marit Larsen, Wencke Myhre und der ESC-Gewinner von 2009, Alexander Rybak. Auch nach dem Eurovision Song Contest gab es mehrere Spezialausgaben von TV total zu diesem Thema.

Düsseldorf 2011[Bearbeiten]

In der Woche vor dem Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf übernahm Matthias Opdenhövel die Sendung, da Raab als Moderator des Wettbewerbs aufgrund der Live-Shows und zahlreichen Proben terminlich nicht zur Verfügung stand. Die Sondersendungen wurde von Montag bis Freitag als Live-Sendung ausgestrahlt. Am Sonntag nach dem ESC-Finale gab es eine weitere Ausgabe. Das Studio befand sich in der Düsseldorfer Arena, in der der ESC stattfand; durch die Fenster im Studio konnte man direkt auf die Bühne blicken. Auch in dieser Sendung gab es wieder „Lenas Tagebuch“ sowie Hintergrundmaterial zum Wettbewerb. Gäste waren Stefan Raab, Lena Meyer-Landrut, Elton, Anke Engelke und Judith Rakers, die neben Raab den ESC moderierten, sowie Teilnehmer und Experten wie z. B. Jan Feddersen und Nadine Beiler.

Jazz und Swing[Bearbeiten]

Im April 2005 veranstaltete Raab eine Jazz-Night rund um den Swing. Gemeinsam mit Max Mutzke, Tom Gaebel, Helge Schneider, Bonita Jeanetta Louw und einer eigens engagierten Bigband präsentierte er neue Versionen bekannter Lieder wie Hänschen Klein, Über den Wolken oder My Way. Am 22. Dezember 2005 folgte die Große Nacht der Stars mit Jeanette Biedermann, Wigald Boning, Tom Gaebel, Luise Koschinsky, Oli.P, Lucy Diakovska, Max Mutzke, Melanie C, Michael Bublé und Scooter.

Tanzwoche[Bearbeiten]

Nachdem er einige Jahre zuvor mit einer Wildcard an der Foxtrott-WM teilgenommen hatte, präsentierte Stefan Raab im Oktober 2005 eine Tanzwoche. Mit einer Profitänzerin stellte er die Tänze Samba, Jive, Rumba und Cha-Cha-Cha vor.

Sport[Bearbeiten]

Boxen[Bearbeiten]

Ähnlich wie der amerikanische Entertainer Andy Kaufman für den Titel Inter-Gender Wrestling Champion of the World gegen Frauen in den Wrestling-Ring stieg, kämpfte Stefan Raab gegen Regina Halmich bei zwei Kämpfen um den Titel Weltmeisterin sämtlicher Klassen.

Der TV total Boxkampf

Den ersten Kampf über fünf Runden à zwei Minuten gegen die Weltmeisterin im Fliegengewicht verlor Raab als „Killerplauze“ am 22. März 2001 nach Punkten. Das Event fand im damaligen TV-total-Studio statt. Stefan Raab brach sich dabei, wie nach dem Kampf festgestellt wurde, die Nase. Für ProSieben war die Veranstaltung ein voller Erfolg. 7,64 Mio. Zuschauer verfolgten Stefan Raab und Regina Halmich. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte der Sender einen Marktanteil von 50,6 %.

Die McFit Fight Night – Raab vs. Halmich

Am 30. März 2007 kam es in der ausverkauften Kölnarena zum Rückkampf zwischen Regina Halmich und Stefan Raab unter dem Motto Die Rückkehr der Killerplauze. Das mit einem Panzer, einem Käfig und lauter Musik inszenierte Show-Duell war die zentrale Veranstaltung der McFit-Fight Night, in der es u. a. auch zum WM-Kampf von Susianna Kentikian kam. Raab verlor erwartungsgemäß, konnte aber alle sechs Runden überstehen. Weil Elton nicht an ihn geglaubt hatte, musste der Show-Praktikant im November 2007 den New-York-City-Marathon absolvieren. Er lief ihn in fünfeinhalb Stunden und einer Sekunde, Stefan würdigte Eltons Leistung, indem er ihn zum Showoberpraktikanten beförderte. Moderiert wurde das Event von Oliver Welke, Dariusz Michalczewski, Matthias Preuss, Jan Stecker und Johanna Klum.

Wok-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

SEAT-Hackl-4er-Wok-Team im Zieleinlauf. Wok WM 2006 in Innsbruck.
Hauptartikel: Wok-WM

In der Sendung Wetten, dass..? bot Raab am 22. Februar 2003 als Wettpate an, die Bobbahn Winterberg in einem Wok herunterzufahren. Daraus entstand die „Wok-Weltmeisterschaft“, bei der prominente Teilnehmer aus Sport und Show jedes Jahr in der Einer- und Vierer-Disziplin antraten. Austragungsorte waren die Bahnen in Winterberg, Innsbruck (Tirol), Altenberg (Erzgebirge), Oberhof und Schönau am Königssee. Die erfolgreichsten Teilnehmer waren der Olympia-Sieger Georg Hackl, der Musiker und Extremsportler Joey Kelly, der Moderator Stefan Gödde und Raab persönlich. Wegen des Vorwurfs der Schleichwerbung war ProSieben 2009 erstmals gezwungen, die Wok-WM als Dauerwerbesendung zu kennzeichnen. Als Reaktion darauf wurde seitdem in der täglichen TV-total-Sendung der ironische Hinweis Dauerfernsehsendung eingeblendet.

Eisschnelllauf[Bearbeiten]

Am 4. April 2002 trat Stefan Raab im Eisschnelllauf gegen die Olympiasiegerin Claudia Pechstein an. Er gewann das Rennen über 3000 Meter knapp. Dabei hatte er allerdings einen Vorsprung von 900 Metern erhalten.

Springreiten[Bearbeiten]

Am 30. September 2004 veranstaltete Stefan Raab auf dem CHIO-Gelände in der Aachener Soers ein Springreit-Championat mit vielen Prominenten. Die Dressurreiterin Isabell Werth gewann den Wettbewerb vor Tobias Schlegl und Charlotte Karlinder, während Raab nach dem zweiten Durchgang ausschied.

Turmspringen[Bearbeiten]

Hauptartikel: TV total Turmspringen

Als weiterer sportlicher Wettbewerb fand Das große TV total Turmspringen erstmals am 16. Dezember 2004 in der Olympia-Schwimmhalle in München statt. Er wurde seitdem fast jährlich ausgetragen, 2005 in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin und danach wieder in München. Es traten jeweils etwa zehn Springer und Paare im Einzel- und Synchronspringen an.

Stock Car[Bearbeiten]

Bei einem am 30. September 2002 ausgestrahlten Beitrag für die Rubrik Raab in Gefahr lernte der Moderator das Stockcar-Rennen kennen und entwickelte einen eigenen Wettbewerb. Dieser fand - außer 2008 - jährlich in der Gelsenkirchener Veltins-Arena statt. Bei der TV total Stock-Car-Crash-Challenge gab es drei Wettbewerbe in den Klassen 1500, 1900 und 3000 cm³ sowie ein „Rodeo-Rennen“, das so lange dauerte, bis nur noch Autos eines Teams fahrtüchtig waren. 2011 wurde erstmals ein Caravan-Crash-Cup veranstaltet, bei dem vier Fahrer mit Wohnwagen die Strecke befahren. Moderiert wurde dieses Spektakel von 2005 bis 2008 von Oliver Welke und Sonya Kraus. Im Jahr 2009 wurde Welke von Charlotte Engelhardt unterstützt. 2010 moderierte Matthias Opdenhövel die Sendung, bei den Teams interviewte Sonya Kraus die Fahrer, ebenso wie 2011, als Steven Gätjen die Sendung moderierte.

Parallelslalom[Bearbeiten]

Nach einer witterungsbedingten Verschiebung präsentierte Stefan Raab den Großen TV total Parallelslalom am 16. Dezember 2006 aus St. Anton am Arlberg mit 15 prominenten Teilnehmern. Christian Clerici gewann den Finallauf auf der Weltcup-Strecke gegen Richter Alexander Hold. Den dritten Platz sicherte sich DJ BoBo im Duell mit Raab.

Autoball[Bearbeiten]

Giovanni Zarrella nach seinem Sieg bei der Autoball-EM 2012
Hauptartikel: Autoball

Autoball war eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander antraten, mit ihren Fahrzeugen mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen. Die Sportart galt als eine Variante des Motoball. Stefan Raab entdeckte die Sportart 2007 in seiner Sendung Schlag den Raab und trug zur Fußball-Europameisterschaft 2008 erstmals ein Autoball-Turnier aus. Weitere Turniere folgten zu den Fußball-Weltmeisterschaften 2010 und 2014 und zur Fußball-Europameisterschaft 2012.

Deutscher Eisfußball-Pokal[Bearbeiten]

Bei Schlag den Raab gab es am 17. Januar 2009 das Spiel „Eisfußball“, bei dem die Kontrahenten in Bowlingschuhen auf dem Eis Fußball spielten. Raab gefiel das Spiel so gut, dass er nach einigen Tests einen neuen Wettbewerb entwickelte.

Ausgabe 2009[Bearbeiten]

Die erste Ausgabe des Deutschen Eisfußball-Pokals (DEFB-Pokals) wurde am 29. Mai 2009 – einen Tag vor dem DFB-Pokal-Finale – in der Lanxess Arena in Köln ausgetragen.

Prominente Vertreter und Fans von Mannschaften der Fußball-Bundesliga spielten gegeneinander. Die Netto-Spielzeit pro Begegnung betrug fünf Minuten in der Gruppenphase und acht im K.O-System. Aus jeder Vierergruppe qualifizierten sich die beiden besten Vereine für das Halbfinale. Sieger wurde der VfB Stuttgart.[17] Stefan Raab wurde mit drei Toren Torschützenkönig.

Teilnehmer waren:[18][19]

FC St. Pauli: Elton (Kapitän), Stefan Kretzschmar, Mark Tavassol, Martin Driller, Claudia Pechstein, Michel Mazingu und Benny Adrion
Hamburger SV: Sergej Barbarez (Kapitän), Olli Dittrich, Tim Mälzer, Bjarne Mädel, Erik Meijer, Harald Spörl und Jörg Albertz
VfB Stuttgart: Fredi Bobic (Kapitän), Guido Cantz, Joey Kelly, Jens Keller, Gerhard Poschner, Franz Wohlfahrt und Guido Buchwald
Eintracht Frankfurt: Uli Stein (Kapitän), Lars Niedereichholz, Axel Kruse, Ralf Falkenmayer, Marko Rehmer, Rudi Bommer und Ansgar Brinkmann
1. FC Köln: Stefan Raab (Kapitän), Axel Stein, Jürgen Milski, Christian Springer, Dirk Lottner, Toni Polster und Matthias Scherz
FC Bayern München: Thomas Helmer (Kapitän), Georg Hackl, Peyman Amin, Carlo Thränhardt, Mario Basler, Andreas Herzog und Daniel Aminati
VfL Wolfsburg: Thomas Brdaric (Kapitän), Dero, Frank Greiner, Siegfried Reich, Roy Präger, Stefan Schnoor und Michael Spies
FC Schalke 04: Peter Lohmeyer (Kapitän), Charlotte Engelhardt, Steffen Freund, Yves Eigenrauch, Jörg Böhme, Tomasz Wałdoch und Ingo Anderbrügge

Gruppe A

  1. VfB Stuttgart VfB Stuttgart
  2. FC St. Pauli FC St. Pauli
  3. Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt
  4. Hamburger SV Hamburger SV

Gruppe B

  1. 1. FC Köln 1. FC Köln
  2. FC Bayern München FC Bayern München
  3. VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg
  4. FC Schalke 04 FC Schalke 04
  Halbfinale Finale
                 
FC St. Pauli FC St. Pauli 1  
1. FC Köln 1. FC Köln 0  
  FC St. Pauli FC St. Pauli 0
  VfB Stuttgart VfB Stuttgart 1
VfB Stuttgart VfB Stuttgart 2
FC Bayern München FC Bayern München 1  

Ausgabe 2015[Bearbeiten]

Am 2. Mai 2015 fand die zweite Ausgabe des Deutschen Eisfußball Pokals statt.[20] Moderiert wurde sie von Steven Gätjen und Matze Knop interviewte die Teilnehmer vor und nach dem Spiel. Kommentiert wurde das Event von Frank Buschmann. Sieger wurde der Hamburger SV. Torschützenkönig des Turniers wurde Mike Hanke (Borussia Mönchengladbach) mit vier Toren.

Teilnehmer[21] waren:

1. FC Köln
Nr. Spieler
03 DeutschlandDeutschland Alexander Voigt
06 DeutschlandDeutschland Christian Springer
07 DeutschlandDeutschland Axel Stein
08 DeutschlandDeutschland Matthias Scherz
09 DeutschlandDeutschland Stefan Raab
10 DeutschlandDeutschland Dirk Lottner
11 DeutschlandDeutschland Jonas Reckermann
FC Bayern München
Nr. Spieler
03 DeutschlandDeutschland Noah Becker
04 DeutschlandDeutschland Oliver Kreuzer
05 DeutschlandDeutschland Thomas Helmer
06 DeutschlandDeutschland Christine Theiss
09 BrasilienBrasilien Giovane Élber
10 DeutschlandDeutschland Pietro Lombardi
11 DeutschlandDeutschland Marcel Witeczek
Werder Bremen
Nr. Spieler
02 DeutschlandDeutschland Andreas Reinke
09 DeutschlandDeutschland Bernd Hobsch
11 DeutschlandDeutschland Harro Füllgrabe
16 DeutschlandDeutschland Frank Ordenewitz
17 KroatienKroatien Ivan Klasnić
18 DeutschlandDeutschland Jürgen Milski
32 BrasilienBrasilien Aílton
Borussia M'gladbach
Nr. Spieler
02 DeutschlandDeutschland Claus Reitmaier
04 DeutschlandDeutschland Stephan Paßlack
07 DeutschlandDeutschland Jan Kralitschka
08 DeutschlandDeutschland Marcel Ketelaer
09 DeutschlandDeutschland Mike Hanke
10 DeutschlandDeutschland Serdar Somuncu
16 BrasilienBrasilien Chiquinho
FC St. Pauli
Nr. Spieler
02 DeutschlandDeutschland Florian Lechner
05 DeutschlandDeutschland Stefan Kretzschmar
06 Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Michél Mazingu
08 DeutschlandDeutschland Mark Tavassol
09 DeutschlandDeutschland Martin Driller
10 DeutschlandDeutschland Elton
27 DeutschlandDeutschland Nico Patschinski
Hamburger SV
Nr. Spieler
04 DeutschlandDeutschland Ingo Hertzsch
05 DeutschlandDeutschland Stefan Schnoor
06 DeutschlandDeutschland Martin Pieckenhagen
09 DeutschlandDeutschland Buddy Ogün
10 DeutschlandDeutschland Jörg Albertz
11 DeutschlandDeutschland Paul Janke
22 DeutschlandDeutschland Stefan Beinlich
Borussia Dortmund
Nr. Spieler
03 DeutschlandDeutschland Michael Schulz
06 DeutschlandDeutschland Alexander Klaws
08 ItalienItalien Giovanni Federico
09 DeutschlandDeutschland Mauro Corradino
10 DeutschlandDeutschland Thore Schölermann
11 DeutschlandDeutschland Frank Mill
24 DeutschlandDeutschland David Odonkor
FC Schalke 04
Nr. Spieler
03 DeutschlandDeutschland Thorsten Legat
06 DeutschlandDeutschland Willi Landgraf
07 DeutschlandDeutschland Ingo Anderbrügge
08 DeutschlandDeutschland Mario Kotaska
09 DeutschlandDeutschland Peter Lohmeyer
10 DeutschlandDeutschland Olaf Henning
11 IrlandIrland Joey Kelly
Gruppe A
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach  3  2  1  0 006:100  +5 07
 2. 1. FC Köln 1. FC Köln  3  1  2  0 002:000  +2 05
 3. Werder Bremen Werder Bremen  3  1  1  1 001:200  −1 04
 4. FC Bayern München FC Bayern München  3  0  0  3 001:700  −6 00
Gruppe B
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Hamburger SV Hamburger SV  3  2  1  0 005:100  +4 07
 2. FC St. Pauli FC St. Pauli  3  1  2  0 002:100  +1 05
 3. Borussia Dortmund Borussia Dortmund  3  1  1  1 003:200  +1 04
 4. FC Schalke 04 FC Schalke 04  3  0  0  3 001:700  −6 00
  Halbfinale Finale
                 
1. FC Köln 1. FC Köln 1  
Hamburger SV Hamburger SV 2  
  Hamburger SV Hamburger SV 2
  FC St. Pauli FC St. Pauli 1
Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach 0
FC St. Pauli FC St. Pauli 3  

Quizboxen[Bearbeiten]

Am 18. Oktober 2012 startete mit Quizboxen eine neue Show im Rahmen von TV total. Die Show war eine Mischung aus Sport (Boxen) und Quizsendung.[22] Moderiert wurde von Stefan Raab, der auch das Quiz leitete. Am Boxring saßen fünf Wertungsrichter, ein Ringrichter leitete die Boxrunden. Kommentator war Frank Buschmann.

Es wurden zehn Runden gespielt, die jeweils zwei Minuten dauerten. Boxen und Quiz wechselten sich ab. Beim Boxen wurde nach Amateurregeln geboxt und es wurden Punkte in Form von Treffern gesammelt. Gezählt wurden frontal geboxte Kopf- und Körpertreffer, wenn mindestens drei der fünf Wertungsrichter denselben Treffer registrierten. Bei einer Verwarnung durch den Ringrichter bekam der Gegner einen Punkt. Wer bis zum Ende der Runde mehr Treffer sammeln konnte, gewann diese. Ein Kandidat konnte jederzeit K. o. gehen, dann hätte der Gegner das Duell sofort gewonnen. Im Quiz, bei dem gebuzzert wurde, gab es für jede richtige Antwort einen Punkt, bei einer falschen Antwort erhielt der Gegner den Punkt. Der Kandidat mit den meisten Punkten am Ende der Runde gewann diese. Auch im Quiz gab es einen K. o.: Sofern einer der Kandidaten während einer Quizrunde keinen Punkt holte, wurde ihm eine K.-o.-Frage gestellt, die er beantworten musste. Antwortete er zu spät oder falsch, hätte auch hier der Gegner das Duell sofort gewonnen. Herrschte in einer Runde am Ende Punktgleichstand, wurde die Runde geteilt. Am Ende gewann der Kandidat das Duell, der die meisten Runden gewonnen hatte; falls dort Gleichstand herrschte, gewann der Kandidat mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Da ein Duell immer mit einem K. o. beendet werden konnte, hatte ein Kandidat nicht automatisch gewonnen, wenn er nach Anzahl der Runden bereits nicht mehr eingeholt werden konnte, d. h. ein Duell ging ohne K. o. immer über die volle Distanz.[23]

Pro Sendung fanden drei Kämpfe statt, je einer im Leicht-, Mittel- und Schwergewicht. Der Gewinner eines Duells erhielt 25.000 € und trat als Titelverteidiger der von Raab gegründeten „World Quizboxing Association“ (WQBA) in der nächsten Sendung in der gleichen Gewichtsklasse erneut an. Gewann ein Kandidat viermal hintereinander (Gewinnsumme: 100.000 €), wurde er Superchamp und konnte mit einem fünften Sieg zusätzliche 100.000 € gewinnen.[24] Die zweite Ausgabe von TV total Quizboxen fand am 29. November 2012 statt, dabei gewannen alle drei Gewinner der ersten Sendung erneut und verteidigten so ihre Titel.

Folge Datum Leichtgewicht Mittelgewicht Schwergewicht
Kandidat Ergebnis Kandidat Ergebnis Kandidat Ergebnis
Blau Rot Runden Punkte Blau Rot Runden Punkte Blau Rot Runden Punkte
1 18. Okt. 2012 Christoph Ole 3:0
K. o. in Runde 3
15:5 Murat Thomas 4,5:5,5 31:39 Sascha Helge 3:7 39:56
2 29. Nov. 2012 Sven Christoph 2:8 21:56 David Thomas 1:4
K. o. in Runde 5
10:52 Matthias Helge 0:6
Quiz-K.-o. in Runde 6
8:44
3 05. Feb. 2013 Jens Christoph 5:5 41:44 Björn Thomas 5,5:4,5 44:44 Markus Helge 4:6 48:45
4 15. Mär. 2013 Daniel Christoph 2,5:7,5 28:53 Muris Björn 5:3
Quiz-K.-o. in Runde 8
24:15 David Helge 2,5:4,5
K. o. in Runde 7
28:27
5 31. Mai  2013 André Christoph 2:8 32:52 Immanuel Björn 1:0
K. o. in Runde 1
00:00 Lamin David 5:5 53:67

Einschaltquoten

Ausgabe Datum Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
[2]Ausgabe 01[25] 18. Oktober 2012 1,73 Mio. 1,32 Mio. 11,7 % 19,6 %
[2]Ausgabe 02[26] 29. November 2012 1,11 Mio. 0,83 Mio. 8,8 % 15,0 %
[2]Ausgabe 03[27] 5. Februar 2013 0,87 Mio. 0,74 Mio. 5,0 % 11,1 %
[2]Ausgabe 04[28][29] 15. März 2013 0,85 Mio. 0,61 Mio. 4,0 % 7,1 %
[2]Ausgabe 05[30] 31. Mai 2013 0,83 Mio. TBA TBA 9,2 %

Headis[Bearbeiten]

Zweimal fand eine „Headis“-Sondersendung statt. Der Funsport Headis ist eine Mischung aus dem herkömmlichen Tischtennis und dem Kopfball des Fußballs. Da an einer herkömmlichen Tischtennisplatte gespielt wird, der Ball aber nur mit dem Kopf berührt werden darf, verbindet Headis das Kopfballspiel des Fußballs, die taktischen Elemente des Tennis sowie die Beinarbeit des Tischtennis miteinander. Es wurde in zwei Gruppen mit je drei Teilnehmern gespielt, wobei sich die beiden Gruppensieger für das Finale qualifizierten. Ein Spiel ging bis elf Punkte.

Die Teilnehmer beim ersten Turnier am 16. Oktober 2014 waren Elton, Luke Mockridge, Thorsten Legat, Thore Schölermann, Matze Knop und Stefan Raab.[31]

Gruppe A
Elton Luke Mockridge 11:7
Luke Mockridge Thorsten Legat 7:11
Elton Thorsten Legat 2:11
Rang Spieler Verhältnis Punkte
1. Thorsten Legat 22:9 6
2. Elton 13:18 3
3. Luke Mockridge 14:22 0
Gruppe B
Stefan Raab Thore Schölermann 11:7
Thore Schölermann Matze Knop 11:9
Stefan Raab Matze Knop 11:8
Rang Spieler Verhältnis Punkte
1. Stefan Raab 22:15 6
2. Thore Schölermann 18:20 3
3. Matze Knop 17:22 0
Finale
Thorsten Legat Stefan Raab 13:11

Beim zweiten Turnier am 21. Oktober 2015 spielten Elton, Tom Beck, David Odonkor, Célia Šašić, Axel Stein und Stefan Raab.[32]

Gruppe A
Elton David Odonkor 10:12
David Odonkor Tom Beck 06:11
Elton Tom Beck 07:11
Rang Spieler Verhältnis Punkte
1. Tom Beck 22:13 6
2. David Odonkor 18:21 3
3. Elton 17:23 0
Gruppe B
Stefan Raab Axel Stein 13:11
Axel Stein Célia Šašić 11:2
Stefan Raab Célia Šašić 6:11
Rang Spieler Verhältnis Punkte
1. Axel Stein 22:15 3
2. Stefan Raab 19:22 3
3. Célia Šašić 13:17 3
Finale
Tom Beck Axel Stein 15:6

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Parallel zu den Olympischen Spielen 2004 fand die TV-total-Olympiade statt. Stefan Raab, Elton und jeweils ein prominenter Gast maßen sich in verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen: Hochsprung mit Michael Herbig, Zeitfahrrennen mit Oliver Pocher und 100-Meter-Lauf mit Alida Kurras. Zu den Olympischen Winterspielen 2006 gab es eine Neuauflage.

Hochsprung[Bearbeiten]

Am 2. September 2004 fand das TV total Hochsprung Meeting statt. Pierre Geisensetter gewann mit 1,55 m gegen Elton, Joey Kelly, Matthias Opdenhövel, Simon Gosejohann und Oliver Pocher. Raab konnte verletzungsbedingt nicht teilnehmen.

Beachvolleyball[Bearbeiten]

Am 6. Oktober 2009 fand Der große TV total Beachvolleyball Cup statt. Neben Raab und Elton nahmen die amtierenden Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann teil.[33]

Weitere Sondersendungen[Bearbeiten]

Neben dem regulären Programm und den oben genannten Sport- und Musiksondersendungen wurden in unregelmäßigen Abständen weitere Sondersendungen ausgestrahlt.

TV total PokerStars.de Nacht[Bearbeiten]

Ab dem 6. Juli 2006 veranstaltete Raab mehrmals im Jahr eine Poker-Nacht. Zusammen mit Elton, drei Prominenten und einem Zuschauer-Kandidaten, der sich im Internet qualifizierte, spielte er Texas Hold’em. Der Gewinner erhielt 50.000 €, die zuvor ausgeschiedenen Spieler erhielten 20.000 €, 15.000 €, 10.000 € und 5.000 €, der letzte Platz ging leer aus. Nach Raabs Karriereende wird die Sendung ohne den TV total-Zusatz fortgesetzt.

Bowling-Abend[Bearbeiten]

Nachdem für eine Ausgabe von Schlag den Raab eine Bowling-Anlage aufgebaut worden war, veranstaltete Stefan Raab am 25. Oktober 2006 eine Bowling-Runde mit den Gästen Sonya Kraus, Oliver Welke und Elton. Letzterer gewann mit 116 Punkten vor Raab, Welke und Kraus. Am Nikolaus-Abend gab es eine zweite Ausgabe, bei der sich Raab mit 106 Punkten gegen Elton, Jeanette Biedermann und Ben durchsetzte.

Silvester Spezial[Bearbeiten]

Von 2001 bis 2008 präsentierte ProSieben jedes Jahr zu Silvester ein TV total Silvester Spezial. Bis Silvester 2007 blickten Raab und seine Gäste Christoph Maria Herbst, Rick Kavanian, Michael Herbig und Sonya Kraus auf das abgelaufene Jahr zurück. An Silvester 2008 präsentierte Stefan Raab ohne Gäste auf der Couch die besten TV-Ausschnitte, die Hits des Jahres und die Highlights der TV total-Sendungen des Jahres.

Jahresrückblick[Bearbeiten]

Ab dem Jahr 2009 veranstaltete Raab anstelle des Silvester-Spezials einen Jahresrückblick mit den TV-total-Highlights des Jahres. Die erste Ausgabe wurde am 21. Dezember 2009 ausgestrahlt.

Bundestagswahl[Bearbeiten]

Wahlprognose 2009 TV total
 %
30
20
10
0
26,6
20,5
19,9
17,7
15,4
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Wahlprognose 2013 TV total
 %
40
30
20
10
0
35,0
28,8
15,6
6,2
4,9
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Am 17. September 2005 veranstaltete Stefan Raab eine Sondersendung zur Bundestagswahl 2005 mit den Politikern Christian Wulff (CDU), Franz Müntefering (SPD), Guido Westerwelle (FDP), Günther Beckstein (CSU) und Jürgen Trittin (Grüne). Als Co-Moderator half Peter Limbourg vom Partnersender N24. Matthias Opdenhövel präsentierte die Ergebnisse eines Televotings, bei dem jeder, also auch Minderjährige und Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, beliebig oft für eine Partei stimmen durften: SPD 36,5 %, CDU/CSU 30,1 %, FDP 13,7 %, Grüne 8,9 %, Linkspartei.PDS 10,7 %. Das Ergebnis spiegelte vor allem das politische Spektrum der jüngeren Zielgruppe wider. Für die Show erhielten Raab und Limbourg den Goldenen Prometheus in der Kategorie „Coup des Jahres“.[34]

Am Vorabend der Bundestagswahl 2009 gab es eine weitere Sondersendung, zu der Vertreter von CDU (Christian Wulff), CSU (Karl-Theodor zu Guttenberg), SPD (Franz Müntefering), FDP (Guido Westerwelle), Bündnis90/Grüne (Jürgen Trittin) und Die Linke (Gregor Gysi) eingeladen wurden. Erneut moderierte Raab zusammen mit Peter Limbourg.[35] Die Linkspartei erreichte bei dieser Sendung sehr hohe Ergebnisse (in manchen Bundesländern sogar absolute Mehrheiten).

Zur Bundestagswahl 2013 fand die dritte Sondersendung statt. Gäste dieser Sendung am Vorabend der Wahl waren Ilse Aigner (CSU), Armin Laschet (CDU), Thomas Oppermann (SPD), Rainer Brüderle (FDP), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis90/Die Grünen) und Gregor Gysi (Die Linke). Die Zuschauer konnten per Televoting für die Partei abstimmen, die sie wählen würden.

Fußball-WM und -EM[Bearbeiten]

Bei großen Turnieren stand der Fußball im Mittelpunkt der Sendung. Zur WM 2002 präsentierte Raab seine Erlebnisse in Japan, bei der EM 2004 reiste Elton gemeinsam mit Oliver Pocher in einem Wohnwagen durch das Gastgeberland Portugal.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde die Sendung unter dem Titel WM total live ausgestrahlt. Raab analysierte dabei das Geschehen rund um die WM, tippte die Spiele und spielte gegen den jeweiligen Studiogast den Blind Kick, ein überdimensionale Variante des Tipp-Kick, bei der lebende Spielfiguren, deren Augen verbunden waren, durch Kommandos von Raab und seinem Gegner gesteuert werden. Im Dezember 2005 hatte Raab bereits die Gruppenauslosung mit großen Übereinstimmungen vorweggenommen.

Zur Fußball-Europameisterschaft 2008 und 2012 sowie zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 und 2014 veranstaltete Raab jeweils eine Autoball-EM bzw. -WM.

Maskottchen-WM[Bearbeiten]

Am 1. Juni 2006 fand ein Wettlauf mit den Maskottchen von insgesamt 46 Sportvereinen statt, den der Löwe des TV Großwallstadt vor dem Löwen von Bayer 04 Leverkusen, dem Tiger der Walter Tigers Tübingen und dem Zebra Ennatz vom MSV Duisburg gewann.

TV total goes St. Moritz[Bearbeiten]

Vom 9. bis 12. Januar 2006 zeigte Raab Einspieler von seinen Erlebnissen im Schweizer Skiort St. Moritz. Im Studio, das wie eine Alpenhütte gestaltet war, empfing er u. a. den Curling-Experten Max Reiser, die Jodel-Lehrerin Nadja Räss, den Freeski-Meister Alois Bickel und den ehemaligen Skirennläufer Willy Bogner junior.

TVTNSFDWADKHUWGNEMKAKVANBÜDLZT bei Stefan Raab[Bearbeiten]

In dieser Rubrik suchte Raab die schönste Frau Deutschlands. Die Abkürzung steht für TV totals next schöne Frau, die was auf dem Kasten hat und wenn’s geht noch etwas mehr kann, als Kleider von A nach B über den Laufsteg zu tragen. Ende Oktober 2010 begannen die ersten von insgesamt vier Raab-Castings in Köln. Am 14. März 2011 begann der Recall, bei dem sich täglich drei Kandidatinnen dem Studiopublikum zur Wahl stellen. Am 23. März 2011 ging die 26-jährige Korinna Kramer als Siegerin hervor. Sie trat anschließend bei TV total und ab April 2011 auch bei Schlag den Raab als Assistentin und Backstage-Reporterin auf.

Ursprünglich sollte das Casting TV totals Next Supermodel bei Stefan Raab heißen. Dieser Titel war eine direkte Anspielung auf Heidi Klums Show Germany’s Next Topmodel, die seit 2006 ebenfalls bei ProSieben ausgestrahlt wird. Aus diesem Grund wurde die Sendung später umbenannt.[36]

BallBall[Bearbeiten]

Am 6. November 2012 fand eine BallBall-Sondersendung statt.[37] Das Spiel BallBall wurde erstmals am 22. September 2012 bei Schlag den Raab gespielt. Raab hatte seinerzeit schon angekündigt, eine solche Sondersendung machen zu wollen. Ziel des Spiels ist es, einen auf dem Mittelpunkt des Spielfeldes liegenden Basketball mit Hilfe von Tennisbällen in die Endzone des Gegners zu bringen. Diese werden von außerhalb des Spielfeldes, welches nicht betreten werden darf, geworfen. Bei Schlag den Raab verlor Raab gegen die Kandidatin Manuela mit 2:3. In der TV-total-Sondersendung mit dem Titel TV total Ballball Spezial traten jeweils Zweierteams gegeneinander an. Die teilnehmenden Mannschaften waren:

Teamname Teilnehmer
Volleyball DeutscheDeutsche Ilka Semmler DeutscheDeutsche Katrin Holtwick
Moderatoren DeutscherDeutscher Daniel Aminati DeutscherDeutscher Peter Imhof
Sportskanonen ItalienerItaliener Giovanni Zarrella DeutscherDeutscher Fabian Hambüchen
TV total DeutscherDeutscher Stefan Raab DeutscherDeutscher Elton
  Halbfinale     Finale
                 
 
   Zarrella/Hambüchen 3  
   Holtwick/Semmler 4    
       Holtwick/Semmler 2
       Aminati/Imhof 12
   Aminati/Imhof 4      
   Raab/Elton 1      
  Spiel um Platz 3
 
   Zarrella/Hambüchen 1
   Raab/Elton 4

Prunksitzung[Bearbeiten]

Am 9. Februar 2013, zwei Tage vor Rosenmontag, wurde Die Große TV total Prunksitzung ausgestrahlt. Teilnehmer waren unter anderem die aus dem Kölner Karneval bekannten Mundartbands Höhner und Brings, Bastian Pastewka und Anke Engelke in ihren Rollen als Wolfgang & Anneliese, die Comedians Markus Krebs, Carolin Kebekus, Dave Davis, Matze Knop und Mundstuhl, die Sängerin Lena als Tanzmariechen, der Schauspieler Martin Klempnow als Robert Geiss und Helge Schneider.[38]

TV total live aus New York[Bearbeiten]

In der Woche vom 27. Januar bis zum 1. Februar 2014 sendete Raab live aus New York City. Neben den üblichen Terminen am Montag bis Donnerstag gab es eine zusätzliche Ausgabe am Samstagabend. Anlass für die Reise war der Super Bowl am 2. Februar. Für diese Sendungen wurde ein kleines Studio direkt am Times Square eingerichtet. Dort empfing Stefan Raab einige Prominente und Sportler aus den Vereinigten Staaten. Unterstützt wurde er vom Sportkommentator Frank Buschmann und dem Comedian Luke Mockridge.[39][40]

Moderatoren der Sendung und der Sondersendungen[Bearbeiten]

Moderator/in Jahre moderierte Sendungen
Stefan Raab 1999–2015
Elton 2001–2015
Annette Frier 2003–2005
Sonya Kraus 2003–2013
Kai Pflaume 2004–2005
Oliver Pocher 2004–2005
Ingolf Lück 2004
Peter Limbourg 2005–2009
  • TV total Bundestagswahl (2005, 2009)
Oliver Welke 2005–2010
Mirjam Weichselbraun 2005–2011
Johanna Klum 2005–2011
Michael Körner 2006–2015
Matthias Opdenhövel 2006–2011
Janin Reinhardt 2006
Charlotte Würdig 2009–2014
Carolin Kebekus 2010
Sabine Heinrich 2010–2011
Jessica Kastrop 2010–2013
  • Die TV total PokerStars.de Nacht (2010–2013)
Steven Gätjen 2011–2015
Olaf Schubert 2011–2012
Matze Knop 2012–2015
Sandra Rieß 2012–2013
Natalie Hof 2013–2015
Rebecca Mir 2013–2014
Sophia Thomalla 2014–2015

Rechtsstreitigkeiten[Bearbeiten]

TV total verfolgte das Ziel, sich auf satirische Art und Weise der Medienkritik mit Hilfe von Fernsehausschnitten aus anderen Fernsehsendern zu widmen. Die parodistische Zielsetzung der gesamten Sendung gab jedoch keinen Freibrief für unfreie Entnahmen durch einzelne Beiträge.[41] Daher kam es mehrmals zu juristischen Auseinandersetzungen.

In einem Fall hatte Raab einen 20 Sekunden dauernden Ausschnitt eines Spontan-Jodelns aus der HR-Sendung Landparty in Hüttenberg relativ unkommentiert gezeigt. Deshalb konnte er sich weder auf das Recht zur freien Bearbeitung noch auf das Zitatrecht stützen. Zudem habe es sich auch nicht um ein aktuelles Tagesereignis gehandelt, über das TV total berichten könnte, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen.[42] Damit wurden TV total einige Grenzen des Urheberrechts aufgezeigt, denn lizenzfrei sind demnach

  • kommentierte Fernsehausschnitte (also nach § 24 Abs. 1 UrhG frei bearbeitete und zum selbständigen Werk führende),
  • zitierte Fernsehausschnitte (§ 51 Nr. 2 UrhG) setzen eine innere Verbindung zwischen der zitierten Stelle und eigenen Gedanken voraus. Ein Zitat ist deshalb grundsätzlich nur zulässig, wenn es als Belegstelle oder Erörterungsgrundlage für selbständige Ausführungen des Zitierenden erscheint.[43] oder
  • aktuelle Tagesereignisse (§ 50 UrhG) sind jedes aktuelle Geschehen, das für die Öffentlichkeit von Interesse ist, wobei ein Geschehen solange aktuell ist, als ein Bericht darüber von der Öffentlichkeit noch als Gegenwartsberichterstattung empfunden wird.[44]

Ein nur aus Gründen der Komik gesendeter Ausschnitt erfüllt diese Bedingungen nicht. Damit wurde im Falle der „Landparty in Hüttenberg“ in das ausschließliche Recht des Filmherstellers nach §§ 95, § 94 Abs. 1 Satz 1 UrhG eingegriffen, den Filmträger zu vervielfältigen (§ 16 UrhG), zu verbreiten (§ 17 UrhG) und zur öffentlichen Vorführung zu benutzen (§ 19 Abs. 4 UrhG). Der Moderator habe mit seinem Beitrag auch weder eine Medienkritik geleistet noch ein Kunstwerk geschaffen. Die Übernahme des Interviews ist deshalb auch unter Berücksichtigung der Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) und der Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) nicht von § 24 Abs. 1 UrhG gedeckt. Werden Lizenzgebühren fällig, verlangen öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten von privaten Sendern einen Lizenzpreis von im Durchschnitt rund 1.300 € pro angefangene Minute.

Kritiker warfen Raab mitunter vor, sein Humor gehe auf Kosten Dritter sowie Fernsehunerfahrener und verletze diese in ihren Persönlichkeitsrechten. So wurde Raab bereits mehrfach verklagt und beispielsweise im Februar 2004 im Fall Lisa Loch wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu einem Schadenersatz von 70.000 Euro[45] oder im September 2005 wegen Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz (Recht am eigenen Bild) und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 150.000 Euro verurteilt.[46]

Einschaltquoten[Bearbeiten]

Zuschauerzahlen TV total von 1999 bis 2015

Die nachfolgenden Einschaltquoten spiegeln die absoluten Zuschauerzahlen im Jahresdurchschnitt wieder und wurden von Media Control ermittelt.[47]

  • 1999: 2,36 Mio.
  • 2000: 3,21 Mio.
  • 2001: 2,09 Mio.
  • 2002: 1,76 Mio.
  • 2003: 1,57 Mio.
  • 2004: 1,29 Mio.
  • 2005: 1,24 Mio.
  • 2006: 1,11 Mio.
  • 2007: 0,85 Mio.
  • 2008: 0,76 Mio.
  • 2009: 0,74 Mio.
  • 2010: 0,83 Mio.
  • 2011: 0,85 Mio.
  • 2012: 0,72 Mio.
  • 2013: 0,68 Mio.
  • 2014: 0,76 Mio.
  • 2015: 0,76 Mio.

Die Sendung mit der prozentual besten Zuschauerzahl wurde am 5. Juni 2008, direkt nach dem Finale von Germany’s Next Topmodel gesendet und erreichte über 23 Prozent der Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren.[48]

Rezeption[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

Kritik erntete die Sendung in ihrer neuen Ausrichtung, die als Grund für den seit Jahren anhaltenden Zuschauerschwund angesehen wurde. War TV total anfangs ein Skurrilitätenkabinett des deutschen Fernsehens, wurde die Sendung später vor allem bestimmt durch Gespräche mit Gästen, durch Werbung für von ProSieben produzierte Filme und durch Ereignisse wie die Poker-Nacht und die Vermarktung von Popmusikern. Im Jahr 2007 erreichte die Sendung nur noch einen Zuschauerschnitt von 910.000 und lag mit einer Einschaltquote von 6,5 % unter dem Senderschnitt. Allerdings begann die Sendung mittlerweile sehr oft erst um 23:15 Uhr. ProSieben verlängerte seinen Vertrag mit Raab im Jahr 2009 „um mehrere Jahre“.[49] 2015 urteilte der Kulturredakteur Jonas Leppin, TV total sei „ein lieblos produziertes Stück Fernsehschrott geworden“.[50] Andere Autoren wie Oliver Rasche von Die Welt lobten Raab und betonten, dass Raab sich immer noch von der Konkurrenz deutlich absetze und „seinen Zenit noch nicht überschritten hat“.[51]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Tabellarische Übersicht der Auszeichnungen und Nominierungen
Jahr Auszeichnung Für Kategorie Resultat
1999 Deutscher Comedypreis Stefan Raab Beste Moderation Gewonnen
Deutscher Fernsehpreis Stefan Raab, Martin Keß und Jobst Benthues Beste Unterhaltungssendung
2000 OnlineStar www.tvtotal.de VIPS und Promis
Adolf-Grimme-Preis Beste Unterhaltung Nominiert
Österreichischer Fernsehpreis Romy Beste Programmidee Gewonnen
Goldene Schallplatte Das TV total Album
2001 Rose d’Or Best of TV total Bronzene Rose für Vielseitigkeit
Radio Regenbogen Award Comedy 2000
2002 OnlineStar www.tvtotal.de VIPS und Promis
2002 Goldene Schallplatte TV total Erstwählercheck, Best of TV total 2001 und Best of TV total Vol. 2
2003 Deutscher Comedypreis Stefan Raab Beste Comedy-Show Nominiert
2004 Adolf-Grimme-Preis Entdeckung und Förderung von Musiktalenten durch SSDSGPS – Ein Lied für Istanbul Spezial Gewonnen
Deutscher Fernsehpreis SSDSGPS – Ein Lied für Istanbul und Die 1. offizielle Wok-WM Beste Unterhaltungssendung Nominiert
Bambi
2005 ECHO Bundesvision Song Contest Medienpartner des Jahres Gewonnen
Deutscher Fernsehpreis Das Große TV total Turmspringen Beste Unterhaltungssendung Nominiert
2006 Goldener Prometheus Coup des Jahres Gewonnen
Rose d’Or Das Große TV total Turmspringen Variety Nominiert
2008 Bambi Stefan Raab Entertainment Gewonnen
2009 Deutscher Comedypreis Beste Late Night Show Nominiert
2010 Deutscher Fernsehpreis Beste Unterhaltung und Besondere Leistung Unterhaltung Gewonnen
2011 Deutscher Comedypreis Beste Late Night Show Nominiert
2013 Deutscher Comedypreis Die Große TV total Prunksitzung Bestes Comedyevent Gewonnen

Trivia[Bearbeiten]

  • Die Anfang 2001 erschienene Zeitschrift TV total, die von Raab TV, Brainpool und dem Axel Springer Verlag herausgegeben wurde, wurde im Mai, nur vier Monaten nach der ersten Ausgabe, aufgrund geringer Verkaufszahlen wieder eingestellt.[52]
  • Manfred Winkens, der Kommentator der meisten Einspieler, wurde seitens den Produzenten stets geheim gehalten. In der letzten Sendung kündigte dieser Stefan Raab mit der für TV total typischen Ansprache an. Seine Augen waren dabei mit einer Brille verdeckt, die im Stile eines Zensurbalkens gehalten war. Dieser Auftritt war der einzige, bei dem er bei TV total zu sehen war.[53][54]

Blamieren oder Kassieren

  • In der Sendung vom 30. September 2014 stellte Elton die Frage: „Microsoft hat heute offiziell die neueste Version seines Betriebssystems Windows vorgestellt. Wie heißt sie?“ gestellt. Als richtige Antwort wurde „Windows 9“ genannt. Tatsächlich stellte Microsoft jedoch Windows 10 vor. Da TV total jedoch nachmittags aufgezeichnet wurde (16:00 Uhr bis 19:00 Uhr war der offiziell bekanntgegebene Zeitrahmen an diesem Tag), war das der Redaktion zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. So kam es zu diesem Fehler. Nach der falschen Auflösung spaßte Raab sogar noch: „Das ist aber ganz schön kreativ, die lassen sich was einfallen.“
  • In der Sendung vom 25. August 2015 stellte Elton die Frage nach der Autorin von Pumuckl und bezog sich dabei darauf, dass der Bauch des Pumuckl in der neuen Version der Zeichentricksendung nicht mehr vorhanden sein solle. Am selben Tag gab die Tochter von Ellis Kaut, der Erfinderin von Pumuckl, allerdings bekannt, dass man dem Wunsch der Fans nachgehe und der Bauch auch in der Neuauflage der Sendung vorhanden sein werde.[55]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jörg-Uwe Nieland: „Unterhaltend, nicht repräsentativ“ – die Bundestagswahl 2009 als Politshow auf Pro7. In: Christina Holtz-Bacha (Hrsg.): Die Massenmedien im Wahlkampf. Das Wahljahr 2009. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17414-3, S. 258–282.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Anmerkungen

  1. Einige Folgen, wie beispielsweise der Jahresrückblick, das Silvester Spezial oder die letzte Folge, haben eine abweichende Länge von teilweise mehreren Stunden Sendungslänge.
  2. Nach Umstellung von der wöchentlichen auf die tägliche Ausstrahlung wurde die Zählung neu begonnen: Es sind 60 Weekly- (1999–2000) und 2243 Daily-Shows (2001–2015) ausgestrahlt worden.

Quellen

  1. TV total – Ganze Folgen auf MySpass.de
  2. Eine Ära geht zu Ende: Stefan Raab beendet seine TV-Karriere. 17. Juni 2015. Abgerufen am 17. August 2015.
  3. #TVtotal endet.. In: Twitter. 17. August 2015. Abgerufen am 17. August 2015.
  4. Schluss. Aus. Vorbei. Die allerletzte Folge @TVtotal läuft am Mittwoch, 16. Dezember, 23:15 Uhr, auf @ProSieben. #TVtotal Stefan #Raab. In: Twitter. 4. November 2015. Abgerufen am 5. November 2015.
  5. a b Henriette Westphal: Abschied von „TV total“ - Stefan Raab moderiert zum letzten Mal. In: Kölner Rundschau. 16. Dezember 2015. Abgerufen am 22. Dezember 2015.
  6. Postmoderner Schlingel, 19. Juni 1999.
  7. Videos der Raabigramme bei tvtotal.prosieben.de
  8. Blamieren oder Kassieren, Sendung vom 27. März 2006
  9. TV: Die Wahrheit über «Ingrids Woche und Klaus»: Ja, sie sind ein echtes Ehepaar, Nürnberger Zeitung, 14. Mai 2009.
  10. Uwe Mantel: ProSieben macht „Elton zockt“ zur Primetime-Show. Elton bekommt Samstagabend-Show. dwdl.de, 14. Februar 2013, abgerufen am 14. Februar 2013.
  11. Uwe Mantel: Sendetermin: „Elton zockt“ Mitte April bei ProSieben. dwdl.de, 14. März 2013, abgerufen am 14. März 2013.
  12. Stefan Raab wegen «Bimmel-Bingo» verklagt: Entertainer muss Schmerzensgeld zahlen (Memento vom 9. Januar 2008 im Internet Archive), Netzeitung, 5. Juni 2002
  13. Shortnews, Stefan Raab trauert: Show-Opa Willi ist tot
  14. a b vgl. Holger Schramm: Musikcastingshows, in: Peter Moormann (Hrsg.): Musik im Fernsehen. Sendeformen und Gestaltungsprinzipien, 1. Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-15976-8, S. 58.
  15. Verraabscht? Der perfekte PR-Deal.
  16. Spiegel online: Raab kündigt eigene Superstar-Show an
  17. Ergebnisse des Eisfußball-Pokals auf der TV-total-Website
  18. Kader Eisfußball 2009, Teil 1
  19. Kader Eisfußball 2009, Teil 2
  20. Deutscher Eisfußball Pokal 2015, prosieben.de, abgerufen am 30. April 2015
  21. Vereine – Deutscher Eisfußball Pokal 2015, prosieben.de, abgerufen am 30. April 2015
  22. DWDL.de – Neue Raab-Show: „Quizboxen“ startet im Oktober
  23. Das offizielle Reglement des TV-total-Quizboxen
  24. TV total Quizboxen – alle Infos
  25. Jan Schlüter: «The Voice» startet stärker als 2011. Quotenmeter.de, 19. Oktober 2012, abgerufen am 17. Februar 2013.
  26. Jan Schlüter: «The Voice»: Stabil auf niedrigerem Niveau. Quotenmeter.de, 30. November 2012, abgerufen am 17. Februar 2013.
  27. Sidney Schering: Herber Schlag für «TV total Quizboxen». Quotenmeter.de, 6. Februar 2013, abgerufen am 17. Februar 2013.
  28. Uwe Mantel: Raabs „Quizboxen“ floppt, „Fringe“ endet zweistellig. DWDL.de, 16. März 2013, abgerufen am 17. März 2013.
  29. Jens Schröder: Toller Start für RTL-Show „Unschlagbar“. Meedia.de, 16. März 2013, abgerufen am 17. März 2013.
  30. Uwe Mantel: Angezählt: Raabs „Quizboxen“ bleibt unterm Soll. DWDL.de, 1. Juni 2013, abgerufen am 25. Juni 2013.
  31. TV total Sendung vom 16. Oktober 2014 auf myspass.de, abgerufen am 17. Oktober 2014
  32. TV total Sendung vom 21. Oktober 2015 auf myspass.de, abgerufen am 22. Oktober 2015
  33. Video des TV total Beachvolleyball Cups (Sendung 1374 vom 6. Oktober 2009)
  34. Goldener Prometheus für TV total Bundestagswahl (Memento vom 24. Januar 2009 im Internet Archive)
  35. Kölnische Rundschau
  36. Sendung vom 3. November 2010
  37. TV total Sendung vom 6. November 2012. myspass.de, 6. November 2012, abgerufen am 10. Februar 2013.
  38. Stefan Raab macht jetzt auch Karneval, t-online.de
  39. Frankfurter Rundschau: «TV total»: Klassenfahrt nach New York vom 25. Januar 2013
  40. Tagesspiegel: Stefan Raab in New York : „TV total“ am Times Square vom 25. Januar 2013
  41. BGH GRUR 2000, 703, 704 – Mattscheibe
  42. BGH Urteil vom 20. Dezember 2007, Az I 42/05
  43. BGH, Urteil vom 7. März 1985, Az. I ZR 70/82, GRUR 1987, 34, 35 – Liedtextwiedergabe I
  44. BGH, Urteil vom 11. Juli 2002, Az: I ZR 285/99, GRUR 2002, 1050, 1051
  45. Spiegel Online vom 4. Februar 2004, Fall „Lisa Loch“: Raab zu 70.000 Euro Schadenersatz verurteilt
  46. Raab muss 150000 Euro zahlen, dpa via rundschau-online.de, 16. September 2005
  47. Jährliche Durchschnittswerte der Zuschauerzahlen von TV total seit 1999 (gif) 17. Dezember 2015. Abgerufen am 17. Dezember 2015.
  48. «TV total» geht mit bester Quote seit siebeneinhalb Jahren. In: Quotenmeter.de. 17. Dezember 2015. Abgerufen am 17. Dezember 2015.
  49. DWDL.de – Stefan Raab bleibt ProSieben weiterhin treu
  50. Stefan Raab: TV total seit 16 Jahren – Zeit zum Aufhören auf spiegel.de vom 17. März 2015, abgerufen am 18. März 2015
  51. [1]
  52. Enttäuschung bei Raab: Zeitschrift "TV total" eingestellt. In: Spiegel Online. 31. Mai 2001. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  53. #Raabschied mit Spezial-Ausgabe: ‚König Lustig‘ dankt ab. 20. Dezember 2015. Abgerufen am 21. Dezember 2015.
  54. Abschied ohne Schmerz: "TV Total" am Ende. 17. Dezember 2015. Abgerufen am 21. Dezember 2015.
  55. Pumuckl bekommt seinen Bauch zurück. In: Spiegel Online. 25. August 2015. Abgerufen am 26. August 2015.