Tabernaemontana

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Tabernaemontana
Tabernaemontana cerifera

Tabernaemontana cerifera

Systematik
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Unterfamilie: Rauvolfioideae
Tribus: Tabernaemontaneae
Untertribus: Tabernaemontaninae
Gattung: Tabernaemontana
Wissenschaftlicher Name
Tabernaemontana
Plum. ex L.

Tabernaemontana ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Die 100 bis 120 Arten sind in den Tropen bis Subtropen der ganzen Welt weitverbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweig mit einfachen Laubblättern und Milchsaft von Tabernaemontana citrifolia
Illustration von Tabernaemontana pandacaqui aus Blanco
Fünfzählige Blüte von Tabernaemontana orientalis
Illustration aus On the Apocynaceae of South America, with some preliminary remarks on the whole family, 1878 von links Tabernaemontana hystrix und rechts Tabernaemontana undulata
Zweig mit geschlossenen Balgfrüchten von Tabernaemontana alternifolia
Reife, offene Früchte mit Samen von Tabernaemontana alternifolia

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Tabernaemontana-Arten handelt sich um kleine Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von meist 2 bis 8 Metern erreichen. Sie führen sämtlich einen weißen Milchsaft. Die Stämme sind dichotom verzweigt.[1]

Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die dunkelgrün glänzenden, einfachen Blattspreiten sind linealisch, eiförmig oder elliptisch mit glattem Blattrand. Am Blattstiel ist oft eine Ochrea vorhanden. Nebenblätter fehlen.[1]

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selten stehen die Blüten einzeln, meist zu vielen in seitenständigen, zymösen, schirmtraubigen oder doldigen Blütenständen. Es sind Deckblätter vorhanden.[1]

Die zwittrigen, meist relativ kleinen und duftenden Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind auf höchstens der Hälfte ihrer Länge röhrig verwachsen und es sind an ihrer Basis wenige bis viele Drüsen vorhanden;[1] die Kelchzipfel sind deutlich länger als die aufrechte Kelchröhre. Die fünf cremefarbenen Kronblätter sind stieltellerförmig verwachsen;[1] die lange schmale Kronröhre ist ungefähr ab der Mitte trichterförmig erweitert. Die Kronzipfel sind deutlich kürzer als die Kronröhre. Die ausgebreiteten Kronzipfel sind deutlich in eine Richtung gedreht und überlappen sich dort.[1] Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Die kurzen bis kaum erkennbaren Staubfäden sind untereinander nicht verwachsen und im erweiterten Teil der Kronröhre inseriert, aus der die Staubblätter nicht herausragen. Die Staubbeutel sind länglich oder schmal dreieckig.[1] Es ist kein Diskus vorhanden. Je Blüte sind zwei freie oberständige Fruchtblätter vorhanden, die viele Samenanlagen enthalten. Die Griffel sind fadenförmig.[1]

Die Balgfrüchte enthalten meist viele (1 bis 50) Samen.[1] Die Samen besitzen einen roten oder orangefarbenen, fleischigen Arillus (Samenmantel).[1] Durch diesen Arillus scheinen die Früchte mancher Arten mit einem unregelmäßigen „Fruchtfleisch“ ausgefüllt zu sein.

Systematik und Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweig mit einfachen Laubblättern und Blütenständen von Tabernaemontana africana
Zweig mit einfachen Laubblättern, Blütenstand und fünfzähligen Blüten von Tabernaemontana alba
Geschlossene und offene Früchte von Tabernaemontana catharinensis
Zweig mit einfachen Laubblättern, Blütenstand, gestielten Blütenknospen und offenen Blüten von Tabernaemontana citrifolia
Ein Paar unreifer Früchte von Tabernaemontana citrifolia
Laubblätter und Früchte von Tabernaemontana crassa
Habitus, einfache Laubblätter und Blütenständen von Tabernaemontana divaricata
Offene Früchte von Tabernaemontana donnell-smithii
Frucht des Zierlichen Krötenbaums (Tabernaemontana elegans)
Blütenstand von Tabernaemontana flavicans
Laubblätter und Blüten von Tabernaemontana glabra
Ein Paar unreifer Früchte von Tabernaemontana hystrix
Zweig mit einfachen Laubblättern von unten und Früchten von Tabernaemontana orientalis

Die Gattung Tabernaemontana wurde 1753 durch Charles Plumier in Carl von Linné: Species Plantarum, 1, Seite 210–211 aufgestellt.[2][1] Der Gattungsname Tabernaemontana ehrt den Gelehrten und Kräuterkundler Jacob Theodor, der im 16. Jahrhundert lebte und sich den latinisierten Namen seiner Geburtsstadt Bergzabern (Tabernaemontanus) zulegte. Synonyme für Tabernaemontana Plum. ex L. sind: Anacampta Miers, Anartia Miers, Bonafousia A.DC., Bonafousia guyanensis (Müll. Arg.) Miers, Camerunia (Pichon) Boiteau, Capuronetta Markgr., Clerkia Neck., Codonemma Miers, Conopharyngia G.Don, Capuronetta Markgr., Domkeocarpa Markgr., Ervatamia (DC.) Stapf, Gabunia Schum. ex Stapf, Hazunta Pichon, Leptopharyngia Boiteau, Merizadenia Miers, Muntafara Pichon, Ochronerium Baill., Odontostigma A.Rich., Oistanthera Markgr., Pagiantha Markgr., Pandaca Noronha ex Thouars, Pandacastrum Pichon, Peschiera A.DC., Phrissocarpus Miers, Protogabunia Boiteau, Pterotaberna Stapf, Pterotaberna Stapf., Quadricasaea Woodson, Reichardia Dennst., Rejoua Gaudich., Sarcopharyngia (Stapf) Boiteau, Stemmadenia Benth., Stenosolen (Müll. Arg.) Markgr., Taberna Miers, Testudipes Markgr., Woytkowskia Woodson, Tabernaemontana sect. Ervatamia DC., Conopharyngia sect. Sarcopharyngia Stapf.[2][3]

Die Gattung Tabernaemontana ist in den Tropen und Subtropen der ganzen Welt weit verbreitet (Afrika, Asien, Nord- und Südamerika, Ozeanien). Es handelt sich in der Regel um Bewohner der Regenwälder.

Es gibt 100 bis 120[3] Tabernaemontana-Arten. Beispiele für Arten der Gattung sind:

  • Tabernaemontana abbreviata (J.F.Morales) A.O.Simões & M.E.Endress (Syn.: Stemmadenia abbreviata J.F.Morales): Diese Neukombination erfolgte 2010. Sie kommt nur in Costa Rica vor.[3]
  • Tabernaemontana africana Hook. (Syn.: Tabernaemontana grandiflora Hook. nom. illeg., Tabernaemontana longiflora Benth., Tabernaemontana chippii (Stapf) Pichon): Sie ist im tropischen Westafrika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana alba Mill. (Syn.: Tabernaemontana amblyblasta S.F.Blake, Tabernaemontana amblyocarpa Urb., Tabernaemontana berteroi var. parviflora A.DC., Tabernaemontana chrysocarpa S.F.Blake, Tabernaemontana cymosa Sessé & Moc. nom. illeg., Tabernaemontana martensii Peyr., Tabernaemontana paisavelensis Loes., Tabernaemontana tuxtlensis Sessé & Moc., Tabernaemontana umbellata Sessé & Moc., Tabernaemontana veracrucensis Sessé & Moc.): Sie ist von Mexiko über Zentralamerika bis Kolumbien und vom südlichen Florida bis Kuba verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana alfaroi Donn.Sm.: Sie kommt in Costa Rica sowie Panama vor.[3]
  • Tabernaemontana allenii (Woodson) A.O.Simões & M.E.Endress (Syn.: Stemmadenia allenii Woodson): Diese Neukombination erfolgte 2010. Sie kommt nur in Panama vor.[3]
  • Tabernaemontana alternifolia L. (Syn.: Tabernaemontana crispa Roxb., Tabernaemontana heyneana Wall., Tabernaemontana intercedens Van Heurck & Müll.Arg., Tabernaemontana oblonga Wall.): Sie kommt im westlichen sowie südlichen Indien vor.[3]
  • Tabernaemontana amplifolia L.Allorge: Sie kommt in Kolumbien sowie Ekuador vor.[3]
  • Tabernaemontana amygdalifolia Jacq. (Syn.: Tabernaemontana acapulcensis Miers, Tabernaemontana deamii Donn.Sm., Tabernaemontana dichotoma Sessé & Moc. nom. illeg., Tabernaemontana jasminoides Kunth Tabernaemontana nereifolia Vahl, Tabernaemontana occidentalis Miers, Tabernaemontana amygdalifolia var. glaucophylla L.Allorge, Tabernaemontana amygdalifolia var. obtusiloba A.DC.): Sie ist von Mexiko über Zentralamerika und auf karibischen Inseln bis zum tropischen Südamerika weitverbreitet.[3]
  • Tabernaemontana angulata Mart. ex Müll.Arg.: Sie kommt vom nördlichen bis nordöstlichen Brasilien vor.[3]
  • Tabernaemontana antheonycta Leeuwenb.: Sie kommt in Borneo vor.[3]
  • Tabernaemontana apoda C.Wright: Sie kommt in Kuba vor.[3]
  • Tabernaemontana arborea Rose (Syn.: Tabernaemontana schippii Standl.): Sie ist von Mexiko über Zentralamerika bis Kolumbien verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana attenuata (Miers) Urb.: Sie ist im nördlichen Südamerika und auf der Insel Trinidad verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana aurantiaca Gaudich. (Syn.: Tabernaemontana anguinea Hemsl., Tabernaemontana longipedunculata K.Schum., Tabernaemontana novoguineensis Scheff., Tabernaemontana pentasticta Scheff.): Sie kommt von Maluku bis zu Inseln des westlichen Pazifik vor.[3]
  • Tabernaemontana bouquetii (Boiteau) Leeuwenb.: Sie kommt in der Demokratischen Republik Kongo und in Gabun vor.[3]
  • Tabernaemontana bovina Lour. (Syn.: Tabernaemontana balansae Pit., Tabernaemontana bonii Pit., Tabernaemontana dakgleiensis (Lý) Lý, Tabernaemontana daktoensis (Lý) Lý, Tabernaemontana hoabinhensis (Lý) Lý, Tabernaemontana longocuspidata (Lý) Lý, Tabernaemontana nemoralis Pit., Tabernaemontana officinalis (Tsiang) P.T.Li, Tabernaemontana pallida (Pierre ex Spire) Hu, Tabernaemontana tonkinensis Pierre ex Pit. nom. illeg.): Sie kommt in Thailand, Vietnam und in den chinesischen Provinzen Yunnan, Hainan sowie westliches Guangxi vor.[3][1]
  • Tabernaemontana brachyantha Stapf: Sie ist von Nigeria bis zum westlichen-zentralen tropischen Afrika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana brasiliensis (Leeuwenb.) A.O.Simões & M.E.Endress (Syn.: Stemmadenia brasiliensis Leeuwenb.): Diese Neukombination erfolgte 2010. Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat Pará vor.[3]
  • Tabernaemontana bufalina Lour. (Syn.: Tabernaemontana annamensis Eberh. & Dubard, Tabernaemontana celastroides (Kerr) P.T.Li, Tabernaemontana ceratocarpa (Kerr) P.T.Li, Tabernaemontana chengkiangensis (Tsiang) P.T.Li, Tabernaemontana hainanensis (Tsiang) P.T.Li, Tabernaemontana jasminiflora Pit. nom. illeg., Tabernaemontana luensis Pierre ex Pit., Tabernaemontana microphylla Pit., Tabernaemontana pallida Pierre ex Pit. nom. illeg., Tabernaemontana subcapitata Wall.): Sie kommt in Kambodscha, Myanmar, Thailand, Vietnam und in den chinesischen Provinzen südliches Yunnan, Hainan, Guangxi sowie westliches Guangdong vor.[3][1]
  • Tabernaemontana calcarea Pichon (Syn.: Tabernaemontana minutiflora Pichon): Sie kommt in Madagaskar vor.[3]
  • Tabernaemontana capuronii Leeuwenb.: Dieser Endemit kommt in Madagaskar nur im Analalava Forest vor.[3]
  • Tabernaemontana catharinensis A.DC. (Syn.: Tabernaemontana acuminata Müll.Arg, Tabernaemontana affinis Müll.Arg., Tabernaemontana albiflora Rojas Acosta, Tabernaemontana australis Müll.Arg., Tabernaemontana hilariana Müll.Arg., Tabernaemontana hybrida Hand.-Mazz., Tabernaemontana salicifolia Hand.-Mazz. nom. illeg.): Sie ist von Bolivien über Paraguay und Uruguay bis Brasilien und Argentinien verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana cerea (Woodson) Leeuwenb.: Sie kommt in Guayana, Suriname und Venezuela vor.[3]
  • Tabernaemontana cerifera Pancher & Sebert: Sie kommt auf Neukaledonien vor.[3]
  • Tabernaemontana chocoensis (A.H.Gentry) Leeuwenb.: Sie kommt in Kolumbien vor.[3]
  • Tabernaemontana ciliata Pichon (Syn: Tabernaemontana anisophylla Pichon, Tabernaemontana callosa Pichon, Tabernaemontana cuneata Pichon, Tabernaemontana longituba Pichon, Tabernaemontana ochrascens Pichon): Sie kommt nur vom nördlichen bis nordöstlichen Madagaskar vor.[3]
  • Tabernaemontana citrifolia L. (Syn.: Tabernaemontana citrifolia var. lanceolata (Miers) L.Allorge, Tabernaemontana lanceolata Miers, Tabernaemontana plumieri E.H.L.Krause): Sie kommt auf karibischen Inseln vor.[3]
  • Tabernaemontana coffeoides Bojer ex A.DC. (Syn.: Tabernaemontana coffeifolia Bojer ex Baker orth. var., Tabernaemontana membranacea A.DC., Tabernaemontana modesta Baker): Sie kommt auf Madagaskar, den Komoren und den Seychellen vor.[3]
  • Tabernaemontana columbiensis (L.Allorge) Leeuwenb.: Sie ist von Costa Rica und Panama über Kolumbien und Ekuador bis Peru verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana contorta Stapf: Sie kommt in Kamerun vor.[3]
  • Tabernaemontana cordata Merr.: Sie kommt nur auf Mindanao vor.[3]
  • Tabernaemontana coriacea Link ex Roem. & Schult. (Syn.: Tabernaemontana acutissima Müll.Arg., Tabernaemontana brachyantha Woodson nom. illeg., Tabernaemontana congesta Benth. ex Müll.Arg., Tabernaemontana luciliae Leeuwenb., Tabernaemontana prancei (L.Allorge) Leeuwenb., Tabernaemontana riedelii Müll.Arg., Tabernaemontana rubrostriolata Mart. ex Müll.Arg., Tabernaemontana submollis Mart. ex Müll.Arg., Tabernaemontana ulei K.Schum. nom. nud.): Sie kommt vom westlichen Brasilien bis Peru vor.[3]
  • Tabernaemontana corymbosa Roxb. ex Wall. (Syn.: Tabernaemontana baviensis Pit., Tabernaemontana carinata Lütjeh. & Ooststr., Tabernaemontana chinensis Merr., Tabernaemontana continentalis (Tsiang) P.T.Li, Tabernaemontana cymulosa Miq., Tabernaemontana hirta Hook. f., Tabernaemontana inaequalifolia Lütjeh. & Ooststr., Tabernaemontana kwangsiensis (Tsiang) P.T.Li, Tabernaemontana kweichowensis (Tsiang) P.T.Li, Tabernaemontana laotica Pit., Tabernaemontana peninsularis (Kerr) P.T.Li, Tabernaemontana pubituba Merr., Tabernaemontana sumatrana (Miq.) Hallier f., Tabernaemontana sumatrana Merr. nom. illeg., Tabernaemontana tsiangiana P.T.Li, Tabernaemontana yunnanensis (Tsiang) P.T.Li): Sie ist vom südlichen China über Indochina bis zum westlichen Malesien verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana crassa Benth. (Syn.: Tabernaemontana durissima Stapf, Tabernaemontana jollyana Pierre ex Stapf, Tabernaemontana smithii Stapf, Tabernaemontana thonneri T.Durand & De Wild. ex Stapf): Sie ist vom tropischen Westafrika bis Angola verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana crassifolia Pichon: Sie kommt nur im nordöstlichen Madagaskar vor.[3]
  • Tabernaemontana cumata Leeuwenb.: Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat Amazonas vor.[3]
  • Tabernaemontana cuspidata Rusby: Sie ist vom westlichen Südamerika bis zum westlichen Brasilien verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana cymosa Jacq. (Syn.: Tabernaemontana arcuata Ruiz & Pav., Tabernaemontana buchtienii H.J.P.Winkl., Tabernaemontana concinna (Miers) J.F.Macbr., Tabernaemontana mapirensis Rusby, Tabernaemontana psychotriifolia Kunth, Tabernaemontana psychotrioides G.Don orth. var., Tabernaemontana umbrosa Kunth): Sie ist von Trinidad und Tobago bis zum tropischen Südamerika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana debrayi (Markgr.) Leeuwenb.: Sie kommt im nördlichen Madagaskar vor.[3]
  • Tabernaemontana dichotoma Roxb. ex Wall. (Syn.: Tabernaemontana laurifolia Ker Gawl.): Sie kommt in Sri Lanka vor.[3]
  • Tabernaemontana disticha A.DC.: Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet.[3]
  • Schmetterlingsgardenie (Tabernaemontana divaricata (L.) R.Br. ex Roem. & Schult., Syn.: Tabernaemontana citrifolia Lunan, Tabernaemontana coronaria (Jacq.) Willd., Tabernaemontana discolor Sw., Tabernaemontana flabelliformis (Tsiang) P.T.Li, Tabernaemontana gratissima Lindl., Tabernaemontana indica Roem. & Schult. nom. illeg., Tabernaemontana lurida Van Heurck & Müll.Arg., Tabernaemontana recurva Lindl., Tabernaemontana siamensis Warb. ex Pit.): Sie kommt im Himalaja, in Indochina und im südlichen Yunnan vor. Sie wird als Zierpflanze verwendet. Sie ist in vielen tropischen Gebieten ein Neophyt.[3]
  • Tabernaemontana donnell-smithii Rose (Syn.: Tabernaemontana donnell-smithii var. costaricensis Donn.Sm.): Sie ist von Mexiko in Zentralamerika bis Panama verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana eglandulosa Stapf (Syn.: Tabernaemontana brachypoda K.Schum., Tabernaemontana chartacea Pichon, Tabernaemontana crispiflora K.Schum., Tabernaemontana latifolia (Stapf) Pichon nom. illeg.): Sie ist vom tropischen Westafrika bis ins nordöstliche Angola verbreitet.[3]
  • Zierlicher Krötenbaum (Tabernaemontana elegans Stapf): Sie ist vom südlichen Somalia über Kenia, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe bis Südafrika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana eubracteata (Woodson) A.O.Simões & M.E.Endress (Syn.: Stemmadenia eubracteata Woodson): Diese Neukombination erfolgte 2010. Sie kommt vom südlichen Mexiko über Guatemala und El Salvador bis Honduras vor.[3]
  • Tabernaemontana eusepala Aug.DC.: Sie kommt nur im nordöstlichen Madagaskar vor.[3]
  • Tabernaemontana eusepaloides (Markgr.) Leeuwenb.: Sie kommt nur im nordöstlichen Madagaskar vor.[3]
  • Tabernaemontana flavicans Roem. & Schult. (Syn.: Tabernaemontana glabrata Mart. ex Miers, Tabernaemontana laevigata Mart. ex Müll.Arg., Tabernaemontana oblongifolia A.DC., Tabernaemontana olivacea Müll.Arg.): Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana gamblei Subr. & A.N.Henry: Sie kommt im südlichen Indien vor.[3]
  • Tabernaemontana glabra (Benth.) A.O.Simões & M.E.Endress (Syn.: Bignonia obovata Hook. & Arn. nom. illeg., Stemmadenia pubescens Benth., Tabernaemontana odontadeniiflora A.O.Simões & M.E.Endress, Stemmadenia obovata K.Schum. nom. superfl., Stemmadenia glabra Benth., Stemmadenia mollis Benth., Stemmadenia obovata var. mollis (Benth.) Woodson, Stemmadenia calycina Brandegee): Diese Neukombination erfolgte 2016. Sie ist von Mexiko über Zentralamerika bis ins westliche Südamerika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana glandulosa (Stapf) Pichon: Sie ist im westlichen und westlichen-zentralen tropischen Afrika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana grandiflora Jacq.: (Syn.: Tabernaemontana riparia Kunth): Sie ist vom südlichen Costa Rica und Panama bis ins tropische Südamerika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana granulosa Pit.: Sie kommt im südlichen Vietnam vor.[3]
  • Tabernaemontana hallei (Boiteau) Leeuwenb.: Sie kommt im südlichen Kamerun und in Gabun vor.[3]
  • Tabernaemontana hannae (M.Méndez & J.F.Morales) A.O.Simões & M.E.Endress (Syn: Stemmadenia hannae M.Méndez & J.F.Morales): Diese Neukombination erfolgte 2010. Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca sowie Chiapas und in Costa Rica vor.[3]
  • Tabernaemontana heterophylla Vahl (Syn.: Tabernaemontana holothuria (Markgr.) Leeuwenb., Tabernaemontana stenoloba Müll.Arg., Tabernaemontana tenuiflora (Poepp.) Müll.Arg., Tabernaemontana urguiculata Rusby): Sie ist von Costa Rica und Panama bis ins tropischen Südamerika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana humblotii (Baill.) Pichon: Sie kommt in Madagaskar vor.[3]
  • Tabernaemontana hystrix Steud. (Syn.: Tabernaemontana bracteolaris Mart. ex Müll.Arg., Tabernaemontana collina Gardner, Tabernaemontana echinata Vell., Tabernaemontana fuchsiifolia A.DC., Tabernaemontana gaudichaudii A.DC., Tabernaemontana gracilis Müll.Arg. nom. illeg., Tabernaemontana gracillima (Miers) Pichon, Tabernaemontana lundii A.DC.): Sie kommt im westlichen-zentralen und östlichen Brasilien vor.[3]
  • Tabernaemontana inconspicua Stapf (Syn.: Tabernaemontana trialata Pierre ex Stapf): Sie ist im westlichen-zentralen tropischen Afrika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana laeta Mart. (Syn.: Tabernaemontana breviflora Müll.Arg., Tabernaemontana spixiana Mart. ex Müll.Arg., Tabernaemontana laeta var. densa Müll.Arg., Tabernaemontana laeta var. minor Müll.Arg., Tabernaemontana laeta var. pubiflora Müll.Arg.): Sie ist in Brasilien verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana lagenaria Leeuwenb.: Sie kommt in Peru, Brasilien und Französisch Guyana vor.[3]
  • Tabernaemontana laurifolia L. Miers (Syn.: Tabernaemontana frutescens Miers, Taberna laurina Miers): Sie kommt auf den Cayman Islands und auf Jamaika vor.[3]
  • Tabernaemontana leeuwenbergiana J.F.Morales: Sie wurde 1999 aus Kolumbien erstbeschrieben.[3]
  • Tabernaemontana letestui (Pellegr.) Pichon: Sie kommt in der Demokratischen Republik Kongo und in Gabun vor.[3]
  • Tabernaemontana linkii A.DC. (Syn.: Tabernaemontana benthamiana Müll.Arg., Tabernaemontana multiflora Link ex Roem. & Schult. nom. illeg., Tabernaemontana myriantha Britton ex Rusby, Tabernaemontana stenantha Markgr.): Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana litoralis Kunth (Syn.: Tabernaemontana laurifolia Schott ex Miers): Sie ist von Mexiko über Zentralamerika bis ins westliche Kolumbien verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana longipes Donn.Sm. (Syn.: Tabernaemontana chrysocarpa var. costaricensis (Markgr.) L.Allorge, Tabernaemontana costaricensis Markgr., Tabernaemontana gentryana L.Allorge, Tabernaemontana pendula Woodson): Sie ist von Nicaragua und Panama bis Kolumbien, Venezuela und Ekuador verbreitet.[3]
  • Tabernaemontana lorifera (Miers) Leeuwenb. (Syn.: Tabernaemontana bicolor Klotzsch): Sie kommt von den Guyanas bis ins nördliche Brasilien vor.[3]
  • Tabernaemontana mocquerysii: Madagaskar.
  • Iodstrauch, Australische Bitterrinde (Tabernaemontana orientalis): Australien.
  • Tabernaemontana pachysiphon: Ostafrika.
  • Tabernaemontana pandacaqui: Südostasien, Australasien, westlicher Pazifischer Ozean.
  • Tabernaemontana phymata: Madagaskar.
  • Tabernaemontana retusa: Madagaskar.
  • Tabernaemontana rostrata: Südostasien.
  • Tabernaemontana sambiranensis: Madagaskar.
  • Tabernaemontana sananho: nördliches Südamerika.
  • Tabernaemontana sessilifolia: Madagaskar.
  • Tabernaemontana siphilitica: nördliches Südamerika.
  • Tabernaemontana stellata: Madagaskar.
  • Tabernaemontana undulata Vahl (Syn.: Tabernaemontana albescens Rusby, Tabernaemontana meyeri G.Don, Tabernaemontana obliqua (Miers) Leeuwenb., Tabernaemontana perrottetii A.DC.): Die ist von Costa Rica und Panama bis ins tropische Südamerika weitverbreitet.[3]
  • Wald-Krötenbaum (Tabernaemontana ventricosa): Südafrika.
Gefülltblühende Sorte ‘Flore Plena’ von Tabernaemontana divaricata

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonders die gefülltblühende Sorte von Tabernaemontana divaricata wird als Zierpflanze in Parks und Gärten der frostfreien Gebieten und als Kübelpflanze in Gebieten mit Frösten verwendet.[4]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m Bingtao Li, Antony J. M. Leeuwenberg, David J. Middleton: Apocynaceae.: Tabernaemontana Linnaeus., S. 152 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 16: Gentianaceae through Boraginaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1995, ISBN 0-915279-33-9.
  2. a b Tabernaemontana bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 12. November 2017.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt Rafaël Govaerts (Hrsg.): Tabernaemontana. In: World Checklist of Selected Plant Families = WCSP - The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. . Abgerufen am 12. November 2017.
  4. Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5 (darin Seite 872).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tabernaemontana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien