Tadeusz Kościuszko

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Tadeusz Kościuszko, Gemälde von Karl Gottlieb Schweikart (nach 1802)
Autograph-TadeuszKosciuszko.png
Tadeusz Kościuszko während des nach ihm benannten Aufstandes, Gemälde von Juliusz Kossak (1879)

Andrzej Tadeusz Bonawentura Kościuszko[1] (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) (* 4. Februar 1746 in Mereczowszczyzna, Polen-Litauen, heute Weißrussland; † 15. Oktober 1817 in Solothurn, Schweiz) war ein polnischer Militäringenieur, der im Russisch-Polnischen Krieg von 1792 und besonders als Anführer des nach ihm benannten Aufstandes von 1794 gegen die Teilungsmächte Russland und Preußen zum polnischen Nationalhelden[2] wurde. In den Jahren 1777 bis 1783 kämpfte Kościuszko auch im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg an der Seite George Washingtons. Er vertrat die Ideale der Aufklärung und unterstützte die weltweite Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kościuszko kam als jüngstes Kind des dem polnischen Landadel zugehörigen Brester Beamten Ludwik Kościuszko in der mittlerweile entvölkerten Ortschaft Mereczowszczyzna in der damaligen Woiwodschaft Brest-Litowsk zur Welt. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Józef besuchte er ab 1755 ein Piaristenkolleg in Lubieszów in der damaligen Woiwodschaft Wolhynien. Anschließend studierte er ab 1765 an der königlichen Militärhochschule Szkoła Rycerska in Warschau. Neben militärischen Themen lernte er dort Latein, Deutsch, Französisch, Rechtswissenschaft, Volkswirtschaft, Arithmetik, Geometrie und Ingenieurwesen. Er wechselte mit einem königlichen Stipendium 1769 nach Paris, studierte dort an der Académie des Beaux-Arts und hörte nebenher Vorlesungen an militärischen Akademien. Der Aufenthalt im vorrevolutionären Frankreich prägte seine politischen Ansichten nachhaltig.

Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fort Clinton (West Point), befestigt von Kościuszko. Im Hintergrund die Kościuszko-Statue von West Point.

1774 kehrte Kościuszko nach Polen zurück, fand aber keine Anstellung in der stark dezimierten Armee des von der Teilung von 1772 gezeichneten Landes. Nach einem Aufenthalt in Dresden wurde er schließlich während einer erneuten Fahrt nach Paris und Kontakt mit dem Schriftsteller Pierre de Beaumarchais von Silas Deane und Benjamin Franklin rekrutiert. Er traf 1776 in Philadelphia ein und wurde Oberst sowie Chefingenieur der Kontinentalarmee. Er befestigte Philadelphia und den Delaware River. 1777 wurde er der „Nördlichen Armee“ unter Horatio Gates unterstellt. Kościuszko übernahm seit dieser Zeit das Kommando zur Errichtung verschiedener Forts und befestigter Militärcamps an der kanadischen Grenze. 1777 nahm er an der Schlacht von Ticonderoga und der Schlacht von Saratoga teil. Vom 26. März 1778 bis in den Sommer 1780 befestigte er auf Anordnung George Washingtons West Point am Hudson River.[3] Danach wurde er (mit einem Brief Washingtons vom 3. August 1780) an die südlichen Kriegsschauplätze beordert. Kościuszkos Geniearbeiten, insbesondere der Bau von Flachbooten,[4] spielten eine bedeutende Rolle in der „Südlichen Armee“ von General Nathanael Greene, indem sie es ihr ermöglichten, den Truppen des britischen Generals Charles Cornwallis bis zum Eintreffen von Verstärkungen auszuweichen und diese schließlich nach Norden zu drängen,[5] wo die Briten in der Schlacht bei Yorktown besiegt wurden.

Der Kongress der Vereinigten Staaten verlieh Kościuszko 1783 den Rang eines Brigadegenerals und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Im selben Jahr wurde er eines von nur drei ausländischen Mitgliedern der Society of the Cincinnati. Nach Beendigung des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges erhielt Kościuszko als Dank für seine Leistungen 250 ha Land und eine bedeutende Summe Geld, die ihm in jährlichen Raten ausgezahlt wurde. Als er 1798 die letzte Zahlung erhalten hatte, investierte er das Geld in den Freikauf von Sklaven und deren Ausbildung.

Anführer polnischer Truppen, Kościuszko-Aufstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1784 kehrte Kościuszko an den Familiensitz in Siechnowicze in der damaligen Woiwodschaft Podlachien zurück. Nach dem Eintritt in die königliche Armee wurde er 1789 vom polnischen König Stanisław Antoni Poniatowski zum Generalmajor ernannt. Die republikanische Bewegung, die von 1788 bis 1792 durchgeführten Reformen und die am 3. Mai 1791 verabschiedete Verfassung begrüßte Kościuszko sehr. Bereits früh beteiligte er sich an der Seite Józef Poniatowskis an Plänen für eine Intervention gegen die Teilungsmächte Russland und Preußen. 1792 war er schließlich einer der Anführer der polnischen Truppen gegen die russische Invasion in Polen, die sich gegen den liberalen Kurs des polnischen Parlaments richtete und zum Ausbruch des Russisch-Polnischen Krieges von 1792 führte. Polen unterlag den kaiserlichen Truppen und der Niederlage folgte die Zweite Teilung Polens durch Russland und Preußen. Danach floh Kościuszko nach Kursachsen. Bei der Ankunft in Leipzig überreichte ihm ein französischer Diplomat die Urkunde des Ehrenbürgerrechts Frankreichs, das ihm die französische Nationalversammlung im August 1792 zusammen mit George Washington, dem schweizerischen Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi und anderen Persönlichkeiten verliehen hatte.[6]

1794 kehrte Kościuszko zurück und führte den Freiheitskampf der Polen in dem nach ihm benannten Kościuszko-Aufstand gegen Russland und Preußen an. Hierfür ließ er sich in Krakau nach römischem Recht zum Diktator vereidigen und führte unter anderem anschließend seine Truppen in der Schlacht bei Szczekociny ins Feld. In der Schlacht bei Maciejowice wurde er verwundet und geriet in russische Gefangenschaft.

Exil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Zar Paul I. besucht den gefangenen Kościuszko“. Kupferstich von Thomas Gaugain nach Aleksander Orłowski (1801)
Kościuszko in seinen letzten Lebensjahren
Kościuszkos Wohnung in Solothurn, heute Kościuszko-Museum

Kościuszko befand sich zwei Jahre in russischer Gefangenschaft. Nach dem Tod der Zarin Katharina II. begnadigte ihn ihr Nachfolger Paul I., der Kościuszko Wohlwollen entgegenbrachte, ohne vom russischen Machtanspruch in Polen abzurücken. Da er damit die Befreiung 12.000 in Russland gefangener Polen erwirken konnte, erkannte Kościuszko Paul I. aus politischen Gründen vorerst als polnischen Landesherren an.[7]

In der Folge ging Kościuszko ins Exil, zunächst in die Vereinigten Staaten. Er hielt sich dort bis 1798 auf. In dieser Zeit stand er in engem Kontakt mit dem amerikanischen „GründervaterThomas Jefferson. Gegen Ende seines Aufenthalts setzte er mit Jeffersons Unterstützung ein Testament auf, in dem er sein amerikanisches Vermögen Jefferson mit dem Auftrag überschrieb, die Mittel zum Freikauf und für die Schulbildung von Sklaven, spezifisch Jeffersons eigener Sklaven, zu verwenden.[8] Noch einen Monat vor seinem Tod 1817 erinnerte Kościuszko Jefferson brieflich an diesen Verwendungszweck[9] – Jefferson jedoch, obwohl er sich in der Vergangenheit selbst gegen die Sklaverei ausgesprochen hatte, fürchtete die Konflikte, die er mit einer solchen Aktion auslösen könnte, und war nicht mehr bereit, eigene oder fremde Sklaven freizukaufen.[10]

1798 ging Kościuszko nach Frankreich. Er erhoffte sich, an der Seite der Franzosen und mit Jan Henryk Dąbrowskis und Karol Kniaziewiczs polnischen Legionen Polen zu befreien.[11] Dies passte jedoch nicht zu Napoleon Bonapartes Plänen[11] und seit dem Staatsstreich des 18. Brumaire VIII hatte sich auch Kościuszko innerlich von Napoleon abgewandt.[12] Im Oktober 1806, nachdem er nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt in Berlin eingezogen war, forderte Napoleon Kościuszko über seinen Polizeiminister Joseph Fouché auf, zu ihm zu kommen, um ihn beim Weiterzug nach Polen zu unterstützen. Kościuszko wollte dieser Aufforderung jedoch nicht ohne bestimmte Garantien Napoleons für Polen nachkommen: Napoleon sollte sich zur Wiederherstellung Polens bereit erklären und eine Verfassung mit gleichen Rechten für alle Bürger gewähren.[13] Fouché, der es nicht gewohnt war, dass jemand Forderungen an Napoleon stellte, konnte Kościuszko auch mit Drohungen nicht dazu bewegen, ihm ohne solche Garantien zu folgen. In der Folge ließ Fouché einen gefälschten, angeblich von Kościuszko stammenden Brief an die Zeitungen senden, in dem in pathetischen Worten Kościuszkos Unterstützung für Napoleon erklärt wurde. Nicht nur Kościuszko, sondern auch Napoleon selbst verurteilte diese Fälschung.[14] Nachdem Kościuszko in der Folge einen Brief an Fouché sandte, in dem er für Polen eine konstitutionelle Monarchie nach dem Vorbild Englands, Freiheit für die Bauern und die Wiederherstellung Polens in den Grenzen vor den drei Teilungen Polens forderte, nannte Napoleon ihn einen „Idioten“ und berücksichtigte ihn nicht weiter.[15] Mit dem Herzogtum Warschau errichtete Napoleon schließlich einen polnischen Rumpfstaat, der bis 1815 existierte.

Nach dem Sturz Napoleons gewährte der russische Zar Alexander I. Kościuszko am 3. Mai 1814 eine Audienz im russischen Hauptquartier in Paris. Er soll Kościuszko umarmt und Polen eine glückliche Zukunft versprochen haben.[16] Mit Kongresspolen als Resultat der Verhandlungen am Wiener Kongress 1815 wollte sich Kościuszko jedoch nicht zufriedengeben. Nach einer kurzen weiteren Audienz beim Zaren am 27. Mai 1815 traf Kościuszko am 31. Mai in Wien mit Alexanders Außenminister Adam Jerzy Czartoryski zusammen, der versuchte, Kościuszko von der getroffenen Lösung zu überzeugen. Dies gelang Czartoryski nicht; Kościuszko erklärte, „seine sorgende Liebe gehöre dem ganzen weiten polnischen Reich und nicht bloss dem Stück Land, das jetzt pompös Königreich Polen genannt werde“.[17] Insbesondere war es ihm ein Anliegen, dass seine Heimat Litauen wieder ins Königreich Polen einbezogen werden sollte.[17] Nach dem Scheitern seiner diesbezüglichen Bemühungen blieb Kościuszko im Exil.

Da eine Rückkehr nach Frankreich unter Ludwig XVIII. für Kościuszko nicht in Frage kam, ließ er sich in der Schweiz nieder. Er hatte in Frankreich Peter Josef Zeltner kennengelernt, der von 1798 bis 1800 erster helvetischer Gesandter in Paris war, und war von diesem auf seinem Landgut Berville bei Fontainebleau beherbergt worden.[18] Nun konnte er bei dessen Bruder Xaver Zeltner in Solothurn Wohnsitz nehmen, der Kościuszkos aufgeklärte Weltanschauung teilte. Zeltner gehörte von 1810 bis 1814 als Mitglied der liberalen Opposition dem Solothurner Grossrat an,[19] wurde anschliessend nach der Wiederherstellung der vorrevolutionären Verhältnisse monatelang ohne Prozess in Haft gehalten und war bei der Ankunft Kościuszkos erst seit wenigen Wochen wieder auf freiem Fuss.[20]

Am 15. Oktober 1817 starb Kościuszko in Solothurn, vermutlich an einer Grippe. Während seine Eingeweide (bis auf das Herz, für das eine Urne angefertigt wurde, die sich inzwischen in Warschau befindet) auf einem Friedhof in Zuchwil beigesetzt wurden, überführte man den einbalsamierten Leichnam von der Jesuitenkirche in Solothurn in die Königsgruft der Wawelkathedrale von Krakau.[21]

Gesellschaftliche Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kościuszko war ein „Mensch der Aufklärung[22] und fest von republikanischen und demokratischen Grundsätzen überzeugt.[23] Er las Jean-Jacques Rousseau[24] und stand in Kontakt mit Johann Heinrich Pestalozzi, dessen Ansichten er in vielen Punkten teilte.[25]

Trotz einer deistischen Haltung[25] und seines Bekenntnisses zu einer „universellen Religion aller guten Menschen“[26] blieb Kościuszko auch von seiner römisch-katholischen Erziehung geprägt. So soll er allmorgendlich gebetet haben, auch trat er der katholischen Kirche gegenüber in der Öffentlichkeit stets respektvoll auf.[26]

Kościuszko sprach sich stets deutlich für Toleranz aus und stand anderen Religionen und Völkern offen gegenüber. Franz Xaver Zeltner, in dessen Haus in Solothurn Kościuszko seine letzten Lebensjahre verbrachte, sagte von ihm, dass sein Herz „für die ganze Welt“ geschlagen habe.[27] In einem Brief an General Nathanael Greene schrieb Kościuszko 1786, dass die „Schranken unserer Zuneigung zum Rest der Menschheit durch Vorurteile und Aberglauben“ beengt seien. Zuneigung solle allen achtenswerten Menschen gezeigt werden – „let him be Turck or Polander, American or Japon“.[27] Alex Storozynski kommt in seiner Biografie zum Schluss, Kościuszko, der sich „für Bauern, Juden, Indianer, Frauen und alle Diskriminierten“ einsetzte, sei ein „wahrer Fürst der Toleranz“ gewesen.[28]

Kościuszko als Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Freizeit betätigte sich Kościuszko als Zeichner und Komponist. Seine Zeichnungen und Aquarelle warf er jedoch achtlos fort[29] oder gab sie an seine Gastfamilien weiter. Etliche sind erhalten geblieben, darunter ein bekanntes Porträt seines Freundes Thomas Jefferson. Ende des 18. Jahrhunderts wurden in England zwei Polonaisen und ein Walzer von Kościuszko veröffentlicht, „composed for the Patriotic Army of Poland“.[30] Daneben beschäftigte er sich auch mit Drechselarbeiten.[29]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1803 erschien der Roman Thaddeus of Warsaw der schottischen Schriftstellerin Jane Porter. Eine deutsche Übersetzung wurde einige Jahre später unter dem Titel Thaddäus Constantin veröffentlicht. Es handelt sich bei diesem Werk vermutlich um den ersten historischen Roman in englischer Sprache überhaupt.[31] Porter schildert darin die Erlebnisse eines fiktiven Nachkommen des polnischen Königs Jan Sobieski, Thaddeus Sobieski, vor dem Hintergrund des Kościuszko-Aufstandes.

Zahlreiche weitere Autoren haben sich literarisch mit Kościuszko beschäftigt, so in Romanform unter anderem Józef Ignacy Kraszewski, Władysław Stanisław Reymont und Marianna Lugomirska, in Dramenform Autoren wie Apollo Korzeniowski oder Władysław Ludwik Anczyc. Ein Drama Kosciuszko von Christian Dietrich Grabbe ist nur als Fragment erhalten.

Postume Ehrungen und Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kościuszko gilt sowohl als Held Polens als auch Litauens, Weißrusslands (auf dessen Staatsgebiet sein Geburtsort Mereczowszczyzna heute liegt) und der Vereinigten Staaten.[32] An Kościuszko erinnern Denkmäler und nach ihm benannte Stätten auch in anderen Ländern. Die UNESCO rief zusammen mit dem Sejm, dem polnischen Parlament, 2017 zum Tadeusz-Kościuszko-Jahr aus.[33]

Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kościuszko-Hügel in Krakau (2006).

Kościuszko zu Ehren wurde in Krakau von 1820 bis 1823 der Kościuszko-Hügel aufgeschüttet. Nach dem Vorbild dieses Hügels entstanden auch in verschiedenen anderen Orten Polens Kościuszko-Hügel, unter anderem 1861 in Olkusz.[34] Ebenfalls in Krakau steht am Eingang zum Wawel ein um 1900 von Leonard Marconi und seinem Schwiegersohn Antoni Popiel entworfenes Kościuszko-Denkmal (ein Reiterstandbild), das erst 1920 errichtet wurde. Das Standbild wurde während der deutschen Besetzung Polens im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die heutige Replik ist ein Geschenk der Stadt Dresden an Krakau aus dem Jahre 1960.[35] Ein 1931 eingeweihtes Denkmal des Bildhauers Mieczysław Lubelski auf dem Plac Wolności (Freiheitsplatz) in Łódź wurde ebenfalls während der deutschen Besetzung Polens zerstört und 1960 wiedererrichtet.[36] Kościuszko-Denkmäler stehen auch in Warschau und weiteren polnischen Städten.[37] In den meisten grösseren Städten Polens gibt es eine nach Kościuszko benannte Strasse oder einen Kościuszko-Platz. Das Panorama von Racławice in Breslau ist das einzige polnische Panoramabild seiner Art.

Im Laufe der Geschichte der Luftstreitkräfte der Republik Polen waren verschiedene Fliegerstaffeln nach Kościuszko benannt, sowie auch die polnische Jagdstaffel Dywizjon 303 der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg.[38]

Litauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Litauen wurde das Andenken an Tadeusz Kościuszko lange Zeit nicht intensiv gepflegt. So beklagt der litauische Autor Albert Cizauskas in einem Artikel von 1996, dass Kościuszko als einer von Litauens „grössten Helden“ ironischerweise auch einer seiner unbekanntesten und am wenigsten geehrten sei.[39] Im Litauischen Nationalmuseum in Vilnius sind einige Exponate im Zusammenhang mit den Teilungen Polens und dem Kościuszko-Aufstand zu sehen, darunter ein Porträt Kościuszkos und ein zeitgenössischer Scherenschnitt, der Kościuszkos Schwur auf dem Krakauer Marktplatz darstellt. Eine Strasse in Vilnius ist nach Kościuszko benannt. Anlässlich des 200. Todestages von Kościuszko 2017 hat das litauische Parlament Seimas zu Gedenkveranstaltungen im Rahmen des „Kościuszko-Jahrs“ aufgerufen.[40]

Weißrussland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekonstruiertes Geburtshaus in Mieračoŭščyna (2016).

Die wichtigste Stätte der Erinnerung an Kościuszko in Weißrussland ist sein rekonstruiertes Geburtshaus in Mieračoŭščyna (polnisch: Mereczowszczyzna, litauisch Meračiauščina) im heutigen Rajon Iwazewitschy bei Brest. Von 2003 bis 2004 wurde es mit finanzieller Unterstützung der Botschaft der Vereinigten Staaten auf der Basis archäologischer Ausgrabungen und historischer Abbildungen auf den erhaltenen Fundamenten wiedererrichtet und 2004 als Museum eröffnet. Das Museum wurde in den folgenden Jahren um rekonstruierte Nebengebäude des Gutes und diverse Exponate erweitert, wobei es mit Ausnahme der Pflästerung im Keller über keine originalen Objekte aus der Zeit Kościuszkos verfügt (Stand 2013).[41] 2005 wurde in Minsk ein Kościuszko-Denkmal eingeweiht.[42]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kosciuszko-Park in Milwaukee.

Die Anzahl der Kościuszko gewidmeten Stätten und Denkmäler in den USA ist hoch. Nach Kościuszko benannt sind unter anderem das Kosciusko County in Indiana, die Kleinstadt Kosciusko im Bundesstaat Mississippi und Kosciusko Island in Alaska. Das Haus in Philadelphia, in dem Kościuszko im Winter 1797/1798 wohnte, ist als Thaddeus Kosciuszko National Memorial eine nationale Gedenkstätte der USA. Zu den weiteren Kościuszko-Denkmälern und -Stätten in den USA gehören:

Das Dorf Poland bei Youngstown im Bundesstaat Ohio trägt seinen Namen zu Ehren von Kościuszko und Kazimierz Pułaski. Statuen von Kościuszko und Pułaski wurden im Peterson Park in Poland errichtet.[43]

Die Kosciuszko Foundation widmet sich seit 1925 der Verständigung zwischen Polen und US-Amerikanern.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Kościuszko-Denkmäler in Solothurn (2017).

Die Urne mit Kościuszkos Herz befand sich seit 1895 im Polenmuseum Rapperswil. Nach der Wiederherstellung Polens als Zweite Polnische Republik wurde sie 1927 zusammen mit den Sammlungen des Museums nach Warschau überführt. Das Kosciuszko-Museum in seinem Sterbehaus in Solothurn wurde am 27. September 1936 eingeweiht.[44] Von den Hausbesitzern und ihren Verwandten wurden dem Museum Erinnerungsstücke aus dem persönlichen Besitz Kościuszkos übergeben. Weitere Objekte und Dokumente konnte es vom Staatsarchiv, dem Museum Altes Zeughaus und dem Kunstmuseum Solothurn sowie den italienischen Erben von Emilia (Emilie) Morosini-Zeltner übernehmen.[44] 1984 wurde das Museum neu gestaltet und 2006 konnte die Sammlung durch eine Pistole, die Kościuszko immer bei sich trug, ergänzt werden.[44]

In Solothurn bestehen zwei Denkmäler für Kościuszko:

  • Am Amthausplatz, der von 1867 bis 1869 Kosciuszkoplatz hiess, befindet sich eine 1967 zum 150. Todestag von Kościuszko eingeweihte Skulptur von Schang Hutter. Die schlanke männliche Bronzefigur soll, so Paul L. Feser im Solothurner Brunnen-Buch, „symbolhaft die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit zum Ausdruck bringen“.[45] Das Denkmal war zum Zeitpunkt seiner Errichtung umstritten. 2014 sagte Hutter in einem Interview dazu: „Als ich den Kosciuszko-Brunnen in Solothurn mit dem sehr schmächtigen Kosciuszko gemacht habe, haben sich die Polen in der Schweiz furchtbar aufgeregt. Die wollten das gar nicht. Die wollten einen Adler. Aber ich hatte einfach das Gefühl: Das ist auch ein Mensch. Und ein Mensch ist verletzlich“.[46] Die Skulptur war Bestandteil einer Brunnenanlage; seit der Brunnen 2005 durch einen Lastwagen zerstört wurde, steht sie auf einer Säule, was Hutters ursprünglichem Konzept entspricht.[47]
  • Ein weiteres Denkmal wurde im Oktober 2017 zum 200. Todestag von Kościuszko im Park zwischen der reformierten Kirche und dem Konzertsaal eingeweiht. Gestiftet wurde es von der Belarussischen Vereinigung in der Schweiz. Neben dem Solothurner Stadtpräsidenten und dem Präsidenten der Belarussischen Vereinigung waren bei der Einweihung auch diplomatische Vertretungen aus Weissrussland, Litauen und Polen anwesend.[48] Auch dieses – im Gegensatz zu Schang Hutters Skulptur naturalistisch ausgeführte – Standbild hat zu Kontroversen geführt. Im Vorfeld seiner Aufstellung wurde eine international beachtete[49] Diskussion über die geplante Beschriftung als „Sohn Weissrusslands“ geführt.[50] Letztlich fand man zu einer Kompromisslösung.[49]

Anderes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Australien ist der höchste Berg des australischen Festlandes, der Mount Kosciuszko, nach Tadeusz Kościuszko benannt. Die Benennung geht auf den polnischen Entdecker und Erstbesteiger Paul Edmund de Strzelecki zurück, den die Form des Berges an den Kościuszko-Hügel in Krakau erinnert haben soll.[51]

Nach Tadeusz Kościuszko war die 1. Infanterie-Division der Polnischen Streitkräfte in der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg benannt, die an der Schlacht um Berlin beteiligt war.[52]

Am 2. Juni 2015 wurde ein 1984 von Edward L. G. Bowell entdeckter Asteroid des inneren Hauptgürtels nach Tadeusz Kościuszko benannt: (90698) Kościuszko.[53]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konstantin K. Falkenstein: Thaddäus Kosciuszko. Brockhaus, Leipzig 1827 (zweite Auflage 1834). Einflussreiche Biographie, auf der verschiedene literarische Darstellungen Kościuszkos basieren.
  • Tadeusz Korzon: Kościuszko – Biografia z dokumentów wysnuta (dt. Biographie aus Dokumenten entwickelt). Krakau 1894. Nach wie vor eines der Standardwerke in polnischer Sprache.
  • Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, doi:10.5169/seals-324364.
  • Heiko Haumann und Jerzy Skowronek (Hrsg.): „Der letzte Ritter und erste Bürger im Osten Europas“. Kościuszko, das aufständische Reformpolen und die Verbundenheit zwischen Polen und der Schweiz. Helbing & Lichtenhahn, Basel / Frankfurt a.M. 1996, ISBN 3-7190-1505-X
  • James S. Pula: Thaddeus Kosciuszko – The Purest Son of Liberty. Hippocrene Books, New York 1999, ISBN 978-0-781-80576-6.
  • Barbara Wachowicz: Nazwę Cię Kosciuszko – Szlakiem bitewnym Naczelnika w Ameryce (dt. Auf den Schlachtenpfaden Kościuszkos in Amerika). Oficyna Wydawnicza RYTM, Warschau 2008, ISBN 978-8-373-99265-8.
  • Gary B. Nash und Graham Hodges: Friends of Liberty – Thomas Jefferson, Tadeusz Kosciuszko and Agrippa Hull. Basic Books, New York 2008, ISBN 978-0-465-03148-1
  • Alex Storozynski: The Peasant Prince Thaddeus Kosciuszko and the Age of Revolution. Thomas Dunne Book, New York 2009, ISBN 978-0-312-38802-7. Moderne Biographie unter Einbeziehung von bis dahin unausgewerteten Quellen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tadeusz Kościuszko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zu Kościuszkos Lebzeiten waren auch andere Schreibweisen seines Namens verbreitet, z.B. Thaddeus Kosciusko im englischsprachigen Raum. Siehe: Albert C. Cizauskas: The unusual story of Thaddeus Kosciusko (Englisch) In: Lituanus. Lithuanian quarterly journal of arts and sciences. 1986. Abgerufen am 3. Februar 2017: „A spelling frequently used by his American and English friends“
  2. 200. Todestag von Tadeusz Kościuszko unter Teilnahme des Präsidenten des Senats der Republik Polen. Botschaft der Republik Polen in Bern. 3. Oktober 2017. Abgerufen am 14. Oktober 2017.
  3. Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 364–365, doi:10.5169/seals-324364.
  4. Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 366, doi:10.5169/seals-324364.
  5. Alex Storozynski: The Peasant Prince. Thaddeus Kosciuszko and the Age of Revolution. Thomas Dunne Books, St. Martin's Press, New York 2009, ISBN 978-0-312-38802-7, S. 105.
  6. Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 378, doi:10.5169/seals-324364.
  7. Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 409–410, doi:10.5169/seals-324364.
  8. Alex Storozynski: The Peasant Prince. Thaddeus Kosciuszko and the Age of Revolution. Thomas Dunne Books, St. Martin's Press, New York 2009, ISBN 978-0-312-38802-7, S. 236.
  9. Alex Storozynski: The Peasant Prince. Thaddeus Kosciuszko and the Age of Revolution. Thomas Dunne Books, St. Martin's Press, New York 2009, ISBN 978-0-312-38802-7, S. 277.
  10. Gary B. Nash, Graham Russell Gao Hodges: Friends of Liberty. Thomas Jefferson, Tadeusz Kosciuszko, and Agrippa Hull. Basic Books, New York 2012, ISBN 978-0-465-03148-1, S. 215–216.
  11. a b Hans Sigrist: «Ich will die Freiheit des ganzen Volkes». In: Freiheitskämpfer, Reformator, Staatsmann: Tadeusz Kosciuszko. Festzeitung 75 Jahre Kosciuszko-Gesellschaft Solothurn. 2011, S. 4–11, hier S. 8 (online [PDF]).
  12. Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 419 DOI=10.5169/seals-324364.
  13. Alex Storozynski: The Peasant Prince. Thaddeus Kosciuszko and the Age of Revolution. Thomas Dunne Books, St. Martin's Press, New York 2009, ISBN 978-0-312-38802-7, S. 258–259.
  14. Alex Storozynski: The Peasant Prince. Thaddeus Kosciuszko and the Age of Revolution. Thomas Dunne Books, St. Martin's Press, New York 2009, ISBN 978-0-312-38802-7, S. 259–260.
  15. Alex Storozynski: The Peasant Prince. Thaddeus Kosciuszko and the Age of Revolution. Thomas Dunne Books, St. Martin's Press, New York 2009, ISBN 978-0-312-38802-7, S. 261.
  16. Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 422, doi:10.5169/seals-324364.
  17. a b Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 425, doi:10.5169/seals-324364.
  18. Peter F. Kopp: Zeltner, Peter Josef. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 25. Januar 2015. Abgerufen am 15. Oktober 2017.
  19. Peter F. Kopp: Zeltner, Xaver. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 25. Januar 2015. Abgerufen am 15. Oktober 2017.
  20. Peter F. Kopp: Zwei treue Freunde und ein Verräter. In: "Der letzte Ritter und erste Bürger im Osten Europas". Helbing & Lichtenhahn, Basel / Frankfurt a.M. 1996, ISBN 3-7190-1505-X, S. 292–293.
  21. Adele Tatarinoff: Tadeusz Kościuszko. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte. Band 40, 1967, S. 343–443, hier S. 437-439, doi:10.5169/seals-324364.
  22. Mirosław Frančić: Tadeusz Kościuszko – ein Mensch der Aufklärung. In: "Der letzte Ritter und erste Bürger im Osten Europas". Helbing & Lichtenhahn, Basel / Frankfurt a.M. 1996, ISBN 3-7190-1505-X, S. 40.
  23. Mirosław Frančić: Tadeusz Kościuszko – ein Mensch der Aufklärung. In: "Der letzte Ritter und erste Bürger im Osten Europas". Helbing & Lichtenhahn, Basel / Frankfurt a.M. 1996, ISBN 3-7190-1505-X, S. 50.
  24. Mirosław Frančić: Tadeusz Kościuszko – ein Mensch der Aufklärung. In: "Der letzte Ritter und erste Bürger im Osten Europas". Helbing & Lichtenhahn, Basel / Frankfurt a.M. 1996, ISBN 3-7190-1505-X, S. 49.
  25. a b Adam Winiarz: Kościuszko and Pestalozzi. In: "Der letzte Ritter und erste Bürger im Osten Europas". Helbing & Lichtenhahn, Basel / Frankfurt a.M. 1996, ISBN 3-7190-1505-X, S. 276.
  26. a b Miecislaus Haiman: Kosciuszko. Leader and Exile. Polish Institute of Arts and Sciences in America, New York 1946, S. 112.
  27. a b Miecislaus Haiman: Kosciuszko. Leader and Exile. Polish Institute of Arts and Sciences in America, New York 1946, S. 113.
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