Tailing (Bergbau)

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Als Tailing bezeichnet man im Bergbau feinkörnige Rückstände aus der Aufbereitung von Erzen, die in Form von Schlämmen vorliegen. Sie werden in der Nähe der Bergwerke oder Aufbereitungsanlagen in großen, meist mit Dämmen abgetrennten Becken oder Schlammteichen gelagert.

Uranbergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tailings im Uranbergbau sind schlammartige Rückstände der Urangewinnung. Ihre Menge korrespondiert direkt mit der Masse des verarbeiteten Erzes, daher fallen weltweit jährlich viele Millionen Tonnen dieser schwachradioaktiven Tailings an. Aufgrund mehrerer in der Vergangenheit aufgetretener Dammbrüche werden heute hohe Anforderungen an die Auslegung, den Bau und den Betrieb dieser Rückhalteeinrichtungen gestellt.

Trotz der Abtrennung des Urans enthalten die Tailings immer noch den größten Teil der ursprünglich im Gestein vorhandenen Aktivität. Es handelt sich vor allem um die Nuklide Radium-226, Radon-222 und Blei-210. Die auf eine Masseneinheit bezogene spezifische Aktivität ist jedoch im Vergleich zu vielen anderen schwachradioaktiven Abfallprodukten gering. Unmittelbare Gesundheitsschäden sind bei sachgemäßer Lagerung daher nicht zu erwarten.

Die Schwierigkeit bei der Lagerung der Tailings besteht darin, dass sich die Schadstoffe, zuvor unter der Erde im Gestein gebunden, nun zerkleinert an der Erdoberfläche befinden und wesentlich mobiler sind und damit leichter in die Umwelt gelangen. Tatsächlich kommt es vor, dass der Wind feine Sande der radioaktiven Nuklide und Schwermetalle von ausgetrockneten Deponien in der Umgebung verteilt.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Greenpeace, Uranabbau, zuletzt abgerufen am 27. Oktober 2011
  2. Greenpeace, „Risiko Atomkraft - Warum der Ausstieg aus der Atomenergie der einzig richtige Weg ist“, PDF-Datei, zuletzt abgerufen am 27. Oktober 2011