Take On Me

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Take On Me
a-ha
Veröffentlichung 1. VÖ: 19. Oktober 1984
2. VÖ: 5. April 1985
3. VÖ: 16. September 1985
Länge 3:48
Autor(en) Pål Waaktaar, Magne Furuholmen, Morten Harket
Album Hunting High and Low

Take On Me ist ein Popsong der norwegischen Band a-ha aus ihrem ersten Album Hunting High and Low aus dem Jahr 1984. Es war die Debütsingle der Gruppe.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stück wurde erstmals in der von Tony Mansfield produzierten Version im Herbst 1984 veröffentlicht. Im Sommer 1985 belegte der Song in der von Alan Tarney produzierten Version und mit einem neuen Video im dritten Anlauf Platz 1.[1] In Europa wurden von der ersten Veröffentlichung etwa 300 Stück verkauft.[2] Das macht die Single zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Das zweite, von Steve Barron gedrehte Musikvideo zu diesem Song wurde Mitte 1985 von einem lokalen Sender in Boston und danach auf MTV in der Heavy Rotation gesendet, was das Lied weltweit bekannt machte. Das zu diesem Zeitpunkt innovative Video ist eine Mischung aus Rotoskopie und Realfilm. Es gewann 1986 sechs Auszeichnungen bei den MTV Video Music Awards und wurde für zwei weitere nominiert.

Musikvideo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Video wurde unter der Regie von Steve Barron gedreht. Es zeigt eine junge blonde Frau (gespielt von Bunty Bailey),[3] die in einem Londoner Café sitzt und ein Comicheft über Motorradrennen liest. Der Sieger dieses Rennens, gespielt von Morten Harket, dem Leadsänger der Band, zwinkert dem Mädchen aus dem Heft heraus zu. Er reicht ihr dann seine schwarz-weiße Cartoonhand und zieht das Mädchen in seine animierte Welt. Durch einen Filmeffekt, der Comic- und Realwelt vermischt, sehen sie einander durch einen Comicrahmen, der auch die Bandmitglieder zeigt.

Die Kellnerin glaubt, das Mädchen sei ohne zu zahlen gegangen. Verärgert zerknüllt sie das Heft und wirft es in den Papierkorb. Kurz danach kommen zwei der Rivalen des Motorradfahrers zurück. Sie wollen Rache, und einer von ihnen zerstört den Comicrahmen mit einem Schraubenschlüssel. Harket schlägt einen der Männer und zieht sich mit dem Mädchen in ein Labyrinth zurück, das durch zerknittertes Papier entsteht. Harket öffnet ein Loch, so dass das Mädchen entkommen kann. In der Cafeteria sieht man das Mädchen mit Tinte eingefärbt neben dem Papierkorb liegen. Es packt erschrocken das zerknitterte Comicheft und läuft aus der Cafeteria in sein Zimmer, wo es versucht, die Falten zu glätten.

Eines der Panels zeigt Harket bewusstlos am Boden liegen, und das Mädchen beginnt zu weinen. Als er wieder zu sich kommt, erscheint er im Zimmer des Mädchens und wirft sich im Türrahmen hin und her, während das Video zwischen Realität und Comic wechselt. Irgendwann wird er real, und die beiden fallen sich in die Arme. Zuletzt ist das Comicheft zu sehen, das den Titel a-ha trägt. Am Anfang des Nachfolgevideos The Sun Always Shines on T.V. wird die Geschichte kurz fortgesetzt und beendet, bevor der Hauptteil des Videos beginnt.

Charts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. September 1985 wurde die Single auch europaweit veröffentlicht. Der Titel erreichte in 36 Ländern Platz 1 der Charts und wurde mehr als acht Millionen Mal verkauft. Er belegte Platz 1 in den Billboard Hot 100 in den USA und kletterte in England bis auf Platz 2 sowie in a-has Heimat Norwegen auf Platz 1.

Jahr Single AT CH DE UK NO US Verkäufe (weltweit)
1985 Take On Me[2][4] 1 1 1 2 1 1 8.000.000+

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den MTV Video Music Awards am 5. September 1986 gewann das Video sechs Auszeichnungen.[5]

2006 war der Song auf Platz 24 der „Greatest Songs of the 1980s“ des Senders VH1.[6]

a-ha[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI)[7] Gold record icon.svg Gold 45.000
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI)[8] Gold record icon.svg Gold 250.000
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP)[9] Gold record icon.svg Gold 500.000
ItalienItalien Italien (FIMI)[10] Platinum record icon.svg Platin 50.000
JapanJapan Japan (RIAJ)[11] Gold record icon.svg Gold 100.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI)[12] Gold record icon.svg Gold 500.000
Insgesamt Gold record icon.svg 5× Gold
Platinum record icon.svg 1× Platin
1.445.000

A1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
NorwegenNorwegen Norwegen (IFPI)[13] Gold record icon.svg Gold 5.000
SchwedenSchweden Schweden (IFPI)[14] Gold record icon.svg Gold 15.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI)[12] Silver record icon.svg Silber 200.000
Insgesamt Silver record icon.svg 1× Silber
Gold record icon.svg 2× Gold
220.000

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musiker oder Musikstudenten, die sich im Fach Gehörbildung Intervalle mit Hilfe von Liedanfängen merken wollen, können Take On Me als Beispiel für die große Septim aufwärts nehmen.

Coverversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Single Feel This Moment von Pitbull feat. Christina Aguilera nutzt Teile der Melodie des Liedes.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Morten Harket: My Take on Me, Seiten 123 ff.
  2. a b Take On Me. austriancharts.at (Stand 16. Juli 2008)
  3. Bunty Bailey (weibliche Hauptrolle im Video Take On Me) Abfrage bei myspace.com (Stand 19. Juli 2008)
  4. Take On Me. charts-surfer.de (Stand 16. Juli 2008)
  5. 80s Music Lyrics: Best Music from the 1980s.
  6. Press Release<. VH1 Press
  7. Auszeichnung in Dänemark
  8. Auszeichnung in Deutschland
  9. Auszeichnung in Frankreich
  10. Auszeichnung in Italien
  11. Auszeichnung in Japan
  12. a b Auszeichnung im Vereinigten Königreich
  13. Auszeichnung in Norwegen
  14. Auszeichnung in Schweden