Tako-yaki

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Takoyaki
Takoyaki-Eisen

Takoyaki (japanisch たこ焼き, „Gebratener Krake“) ist ein kleines warmes Gericht aus Kansai. In eine etwa pflaumengroße Teigkugel wird ein Stückchen Oktopusarm eingelassen. Zum Garen benutzt man ein spezielles Brateisen mit 16 oder mehr runden Vertiefungen, ähnlich wie bei der Zubereitung von Poffertjes oder einem einseitigen Waffeleisen. Das Wenden erfordert ein wenig Geschick, um eine ansprechend runde Form zu erhalten. Die oft acht Takoyaki pro Portion werden je nach Geschmack mit einer Sauce ähnlich der Okonomiyaki-Sauce und wahlweise mit Mayonnaise garniert. Auf die Sauce kommt dann oft noch Aonori (getrockneter Seetang) und Katsuobushi (in hauchdünne Flocken geraspelter getrockneter Bonito-Fisch).

Beliebt ist Takoyaki unter anderem als Snack bei Festen und in Vergnügungsparks. Gegessen wird nicht mit Stäbchen, sondern mit einem japanischen Zahnstocher.

Typische Zutaten sind Wasser, Mehl, Ei, Oktopus, Shōga, Tenkasu und Frühlingszwiebeln.

Bei veganen Imitationen des Takoyaki werden entweder Champignons oder Tofu als Tintenfischersatz genutzt.[1]

Siehe auch: Akashiyaki, Okonomiyaki

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jasmin Erler, Laura Weslau: Umami – vegan japanisch kochen. Books on Demand, Norderstedt 2016, ISBN 978-3-7431-5289-2, S. 56.