Zum Inhalt springen

Talschluss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Talschluss des Ridnauntals (Südtirol)

Als Talschluss wird im Hochgebirge der oberste Teil eines Tales bezeichnet, wenn es sich mehrfach verzweigt und eine breite, gleichmäßig geneigte Mulde bildet.[1]

Je höher der Talschluss liegt, desto mehr nähert sich seine geomorphologische Form der eines Kars an.

In Gebirgen mit vorwiegendem Kristallingestein sind die Talschlüsse im Regelfall wasserreich, teilweise sumpfig, tragen oft saftige Almwiesen und kommen als Quellgebiet von Fließgewässern in Frage, während sie bei Kalkgesteinen meist trocken und schotterbedeckt sind. Bei eiszeitlicher Gletscher-Bedeckung werden die Talformen auch durch Moränen geprägt; auch Bergseen finden sich häufig.

Siehe auch:

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. DAV: Gängige Geländeformen kurz erklärt