Tamara McKinney

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Tamara McKinney Ski Alpin
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 16. Oktober 1962 (56 Jahre)
Geburtsort Lexington, Vereinigte Staaten
Karriere
Disziplin Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Status zurückgetreten
Karriereende 1990
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 Bormio 1985 Kombination
0Bronze0 Crans-Montana 1987 Kombination
0Gold0 Vail 1989 Kombination
0Bronze0 Vail 1989 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupsiege 18
 Gesamtweltcup 1. (1982/83)
 Super-G-Weltcup 22. (1986/87)
 Riesenslalomweltcup 1. (1980/81), (1982/83)
 Slalomweltcup 1. (1983/84)
 Kombinationsweltcup 6. (1982/83)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 0 0 1
 Riesenslalom 9 3 4
 Slalom 9 8 8
 Kombination 0 2 1
 

Tamara Price McKinney (* 16. Oktober 1962 in Lexington, Kentucky) ist eine ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie gewann in ihrer Karriere 18 Weltcuprennen, jeweils 9 im Slalom und Riesenslalom. Zweimal gewann sie den Disziplinenweltcup im Riesenslalom (1981, 1983) und ein Mal die Kristallkugel für ihren Sieg in der Slalomwertung. Ihr größter Erfolg war – als erste US-Amerikanerin – der Gewinn des Gesamtweltcups 1983.

Bei den Weltmeisterschaften 1985 in Santa Caterina gewann McKinney Bronze in der Kombination, ebenso wie zwei Jahre später bei der Weltmeisterschaft 1987 in Crans-Montana. In der Saison 1987/88 fiel sie lange durch einen in den Vorbereitungs-Trainings erlittenen Beinbruch aus, doch wurde sie kurz vor den Olympischen Spielen in Calgary US-Slalommeisterin.[1][2] Bei der Weltmeisterschaft 1989 in Vail wurde sie dann Weltmeisterin in der Kombination und Bronzemedaillengewinnerin im Slalom. In den Jahren 1980, 1984 und 1988 nahm sie im Slalom und im Riesenslalom an den Olympischen Winterspielen teil, kam aber nur einmal, als Vierte im Riesenslalom von Sarajevo 1984 ins Ziel.

Nach einem weiteren Beinbruch (ihrem insgesamt dritten) Mitte Oktober 1989 während einer Trainingssession in Saas Fee fiel sie für die folgende Saison aus. Da es ihr nicht gelang, sich von dieser Verletzung zu erholen, gab sie im November 1990 offiziell ihren Rücktritt bekannt.[3]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tamara McKinney gewann in der Saison 1982/83 den Gesamtweltcup. Hinzu kommen drei Siege in Disziplinenwertungen (zweimal Riesenslalom, einmal Slalom).

Saison Gesamt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1978/79 25. 59 13. 32 21. 27
1979/80 14. 65 14. 24 10. 41
1980/81 6. 176 1. 102 7. 52 12. 22
1981/82 9. 116 4. 74 12. 42
1982/83 1. 225 1. 120 2. 105 6. 30
1983/84 3. 195 3. 85 1. 110 9. 31
1984/85 8. 139 11. 54 2. 93 17. 9
1985/86 24. 63 31. 2 20. 18 14. 35 28. 8
1986/87 6. 127 22. 7 10. 30 2. 99
1987/88 54. 12 19. 12
1988/89 11. 116 13. 27 3. 77 8. 12

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

McKinney errang insgesamt 45 Podestplätze, davon 18 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
22. Januar 1981 Haute-Nendaz Schweiz Riesenslalom
24. Januar 1981 Les Gets Frankreich Riesenslalom
8. März 1981 Aspen USA Riesenslalom
10. Dezember 1982 Limone Piemonte Italien Slalom
11. Januar 1983 Davos Schweiz Slalom
23. Januar 1983 Saint-Gervais-les-Bains Frankreich Riesenslalom
9. März 1983 Waterville Valley USA Riesenslalom
10. März 1983 Waterville Valley USA Riesenslalom
12. März 1983 Vail USA Riesenslalom
20. März 1983 Furano Japan Slalom
10. März 1984 Waterville Valley USA Slalom
11. März 1984 Waterville Valley USA Riesenslalom
21. März 1984 Zwiesel Deutschland Riesenslalom
24. März 1984 Oslo Norwegen Slalom
5. Januar 1985 Maribor Jugoslawien Slalom
16. März 1985 Waterville Valley USA Slalom
18. Dezember 1986 Courmayeur Italien Slalom
11. Januar 1987 Mellau Österreich Slalom

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Mit neuer Technik zum ersten Sieg im Slalom» letzter Absatz, Volkszeitung Kärnten vom 27. November 1987, Seite 46
  2. Tamara McKinney gelang Comeback. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Februar 1988, S. 22 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  3. Kurzbeitrag in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 276 vom 29. November 1990, Seite 20; POS.: Spalte 1, Mitte