Tang Soo Do

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Tang Soo Do
Hanzi (chinesisch): 唐手道
kor. Silbenzeichen: 당수도
Pinyin (chinesisch): Táng Shǒu Dào
japanisch: Kara Te Dô
MR (koreanisch): Tang Su Do
RR (koreanisch): Dang Su Do

Tang Soo Do (revidierte Romanisierung: Dangsudo) ist eine Kampfkunst. Es ist der koreanische Begriff für die chinesischen Schriftzeichen 唐手道 und bedeutet Weg der chinesischen Hand. Als Tang Soo Doin verstehen sich hauptsächlich jene, die ihre Kunst direkt oder indirekt auf die koreanische Schule Moo Duk Kwan (revidierte Romanisierung: Mudeokgwan) des Meisters Hwang Ki zurückführen.

Trainingsinhalte sind vor allem Hyeong (Formen), Gicho (Grundtechniken) und Daeryon (Partnerübungen).

Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tang oder Dang bezeichnet die chinesische Tang-Dynastie
  • Soo oder Su bedeutet Hand oder Technik
  • Do steht grob übersetzt für einen geistigen Weg.

In Ostasien etablierte sich ähnlich dem Latein in Europa, die chinesischen Schriftzeichen als Schrift. So wurden und werden diese in Korea, Japan, Okinawa und selbstredend in China verwendet. Allerdings werden sie aufgrund verschiedener Sprachen verschieden bezeichnet.

Der Begriff Dang-su-Do ist die koreanische Lesart des Begriffs, der in Japan als Kara-te-Do bekannt ist.

Dessen Ursprünge wiederum liegen auf Okinawa. Dort wurde die einheimische Kampfkunst zunächst mit dem okinawanischen Begriff Ti oder Te (Technik) bezeichnet. Als durch den regen Handel auf Okinawa mit China Kampfkunstmeister nach Okinawa kamen und diese Kampfkunst lehrten, wurden sie als Abgrenzung To-Ti (Technik der Tang oder Technik aus China) bezeichnet. Später wurde diese Kampfkunst in Okinawa-Te (Hand aus Okinawa) umbenannt, um der Kunst einen einheimischen Charakter zu geben.[1]

Als Funakoshi Gichin Anfang des 20. Jahrhunderts das Toti nach Japan brachte, wurden die chinesischen Schriftzeichen für Toti, die sowohl auf Okinawa als auch in Japan verwendet werden, dort japanisch als Kara-te (Hand der Tang oder Technik der Tang) bezeichnet. Der Begriff Kara ist jedoch nicht eindeutig, da auch das Schriftzeichen für leer so bezeichnet wird. Funakoshi legte den Begriff Kara schließlich auf leer fest, so dass von nun an kein Bezug mehr zur chinesischen Tang-Dynastie erkennbar war. Seitdem wird Karate meist mit leere Hand übersetzt.[2][3]

In Japan wurde später häufig der Begriff Do angehängt (Karate-Do). Dies folgte einem Trend, der etwa seit dem 19. Jahrhundert in der japanischen Kampfkunst-Landschaft zu beobachten ist: Die Kampfkünste Ju-Do, Aiki-Do und Ken-Do erhielten in dieser Zeit ebenfalls einen Namen, der auf -Do endete. Do bedeutet wörtlich Weg, Straße oder Pfad. Hiermit ist der philosophische Teil der Kampfkunst gemeint.

Während der Besetzung Koreas durch Japan (1910 bis 1945) wurde Karatedo auch in Korea gelehrt und von Koreanern in Japan erlernt. Der koreanische Begriff für Karate lautet, entweder Dang-su (Hand der Tang oder Hand aus China) oder Gong-su (leere Hand).[4] In der Fachliteratur und auch von den Praktizierenden wird die Schreibweise Tang Soo Do (und nicht Dang Su Do) benutzt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Einmarsch japanischer Truppen nach Korea 1905 und der anschließenden Besetzung wurde die koreanische Kultur japanisiert. Japaner, die Budo gelernt hatten, ließen sich in Korea nieder und Koreaner, die in Japan studierten lernten Budo. Bereits vor der Kapitulation Japans 1945 beherrschten einige Koreaner die chinesische oder leere Hand so weit, dass sie Kampfkunstschulen (Gwan) in Korea gründeten.[5] Nach 1945 folgten weitere Gründungen. Nachfolgende Liste führt in chronologischer Reihenfolge die Schulgründungen auf:

1940er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Song Mu Kwan (송무관) 1943 von Ro Byung-jick – Schüler von Funakoshi Gichin – in Kaesŏng
  • Cheong Do Gwan (청도관) 1944 von Lee Won-kuk – Schüler von Funakoshi Gichin – in Seoul
  • Mu Deok Gwan (무덕관) 1945 von Hwang Ki in Seoul
  • Chang Mu Gwan (창무관) 1946 von Yoon Byung-in – Schüler von Kanken Tōyama – in Seoul
  • Ji Do Gwan (지도관) 1946 von Chun Sang-sup – Schüler von Funakoshi Gichin – in Seoul

1950er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Han Mu Gwan (한무관) 1954 von Lee Kyo-yoon (Schüler von Chun Sang Sup)
  • O Do Gwan (오도관) 1955 von Choi Hong-hi (Schüler von Funakoshi Gichin)
  • Gang Deok Won (강덕원) 1956 von Hong Jong-pyo und Park Chul-hee (Schüler von Yoon Byung-in)
  • Jeong Do Gwan (정도관) 1956 von Lee Yong-woo in Seoul

Diese neun Gwan oder Dojang bildeten das Fundament der chinesischen Hand in Korea. General Choi Hong-hi versuchte sie unter dem Namen Koreanische Tae Kwon Do Vereinigung zu einen und zu standardisieren, wobei er die Ähnlichkeit mit dem Begriff Taekgyeon (eine traditionelle koreanische Kampfkunst) bewusst forcierte. Gleichfalls nannte Hwang Ki bereits 1960 seinen Verband, der aus dem Mu Deok Gwan hervorgegangen war, Koreanische Subak Do Mu Deok Gwan Vereinigung. Subak ist eine historische koreanische Kampfkunst, die jedoch nicht überliefert wurde.[6]

1960er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Abwesenheit von Choi als Botschafter in Malaysia wurde Chois Vereinigung 1961 in Koreanische Tae Su Do Vereinigung umbenannt.[7] Als Choi 1965 wieder kam, wurde er direkt zum Präsidenten der Vereinigung gewählt und änderte Tae Su Do in Tae Kwon Do.[8] Obwohl Choi in diesem Amt nicht lange weilte, wurde der Name Tae Kwon Do von nun an beibehalten. Ungeachtet dieser Namenswechsel unterrichteten Lehrer im Ausland ihre Kunst als koreanisches Karate, Tang Soo Do oder Taekwondo.

1970er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätestens nach der Eröffnung des Kukkiwon 1973 war Hwangs Mu Deok Gwan die letzte Schule in Korea, die im Ausland als Tang Soo Do firmierte. Aus diesem Grund nennen sich heute primär deren Schüler Tang Soo Doin.

„Ein Name ist nicht mehr als ein Name. Alle Stile sind prinzipiell gleich, ungeachtet der Namen, unter denen sie bekannt sind.“

Kanken Toyama[9]

Dieses Zitat veranschaulicht das Verhältnis des Tang Soo Do zu Namen sehr gut. Denn die Bandbreite der Namen (Karate-Do, Taekwondo, Dangsudo, Subakdo) steht letzten Endes immer für verschiedene Variationen derselben Sache mit verschiedenen Schwerpunkten.

Tang Soo Do in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Schüler Shin Jae-chuls, einem Schüler Hwang Kis, war Klaus Trogemann 1982 einer der Gründungstrainer der World Tang Soo Do Association und seinem 1995 gegründeten Verband Deutsche Tang Soo Do Vereinigung sind 15 Schulen angeschlossen.[10]

1996 bildete sich im Deutschen Karateverband ebenfalls eine Tang Soo Do Gruppe, die primär von Norbert Kraus, einem ehemaligen Schüler von Klaus Trogemann, geleitet wird. Mittlerweile gehören fünf Schulen zu dieser Gruppierung.[11]

Weitere Verbände, die wenige Schulen vereinen, existieren.[12][13][14][15]

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hyeong[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Hyeong ist ein stilisierter Kampf gegen mindestens einen imaginären Gegner. Sowohl die Schrittfolgen als auch die Techniken sind zumindest grundlegend festgelegt. Die genaue Ausführung variiert nach Verband, Trainer und Übendem.

Im Tang Soo Do werden hauptsächlich Hyeongs gelehrt, die ihren Ursprung in Okinawa haben:

Weitere Hyeongs sind die von Hwang Ki geschaffenen Chil Sung (七星)-Hyeongs. Auch Anfängerhyeongs existieren wie die Sae Kye (세계) Hyeongs der WTSDA oder die Ki Cho (기초) Hyeongs von Hwang Ki.[16]

Mugisul[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht in allen Verbänden und deswegen nicht in jeder Schule werden Waffentechniken (Mugisul) gelehrt. Jeder Trainingsteil kann prinzipiell mit Waffen trainiert werden. Bekannte Mugi sind Jang Bong (Langstock), Dan Bong (Kurzstock), Dan Geom (Messer) und Jang Geom (Schwert).[17]

Es werden sowohl Verteidigungen gegen diese Waffen, als auch Hyeong, Gicho und Daeryon mit Waffen gelehrt.

Gicho[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gicho (auch Grundtechniken oder Grundschule) ist das Ausführen einer oder mehrerer Techniken hintereinander auf Kommando. Ziel ist es hierbei grundlegende Techniken aus den Hyeongs zu verinnerlichen und isoliert zu üben um nicht mehr über diese nachdenken zu müssen.[18]

Daeryon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daeryon wird meist mit einem Partner, manchmal mit mehreren Partnern geübt. Hierbei haben sich verschiedene Arten der Partnerübungen mit verschiedenen Zielen herausgebildet.

Beim Sambo Daeryon werden drei Angriffe nacheinander vom Angreifer ausgeführt und der Verteidiger blockt erst diese drei bevor er kontert. Primäres Trainingsziel ist es hier die Augen-Hang Koordination und die Geschwindigkeit/Kraft beim Blocken zu üben.

Anders als beim Sambo Daeryon wird beim Ilbo Daeryon direkt nach dem Abwehren eines Angriffs eine oder mehrere Gegentechniken ausgeführt.

Schließlich werden im Hosinsul Befreiungen, Hebel, Würfe, Feger und Fallschule geübt.

Philosophie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in Tang Soo Do enthaltene Begriff Do steht im weiteren Sinne für Philosophie. Sie ist daher ein wichtiges Element dieser Kampfkunst.

Meditation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die obligatorische Kurzmeditation zu Beginn und Ende jeden Trainings ist primär ein Besinnen auf das Training und ein Zur-Ruhe-Kommen. Aber auch längere Mediationen zum Studium der Hyeongs, Gicho oder auch des Daeryon, um sich der Techniken, der Abläufe, der Prozesse klar zu werden, sind üblich. Teilweise wird das Meditieren über rein philosophische Inhalte praktiziert, was im regulären Training selten bis gar nicht vorkommt.

Grundsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jae Chul Shin hat in seinem Gup Manual sieben Grundsätze des Tang Soo Do publiziert:

  • Redlichkeit
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Rücksicht und Gehorsam
  • Selbstbeherrschung
  • Demut
  • Eiserner Wille

Kampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Tang Soo Do werden folgende drei Regeln als die wichtigsten Regeln des Kampfes angesehen:[19]

  • Der größte Kampf ist der mit sich selbst.
  • Nur im Notfall ist der Kampf zur Selbstverteidigung geeignet.
  • Der beste Kampf ist der vermiedene Kampf.

Etikette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unabhängig vom jeweiligen Rang wird im Tang Soo Do der Lehrer Sabeom-nim genannt.

Wichtig in jedem Training sind die Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale. Neben Verbeugungen der Schüler gegenüber dem Lehrer und Ehrerbietungen zur Flagge, wird eine kurze Meditation zur Besinnung auf das Training zelebriert. Auch das Dojang wird rituell geehrt, indem beim Eintritt der Eintretende die Flagge grüßt und sich vor dem Lehrer/der Raummitte verbeugt.

Als respektlos gegenüber dem Lehrer werden verschränkte Arme, in die Hüfte gestützte Hände, das Zeigen der Fußsohlen und das Händeschütteln, sofern es ein Rangniederer gegenüber einem Ranghöheren beginnt, gewertet.

Begrüßungsritual[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sauber in Reihen nach dem Grad und Dienstalter aufgestellt, leitet der ranghöchste Schüler die Begrüßungszeremonie:[20]

  • Charyeot: Alle schließen die Beine und die Hände sind flach an der Seite.
  • Gukgi Bae Rye: Die Flagge wird gegrüßt, indem die rechte Faust zum Herz geht.
  • Baro: Der Flaggengruß wird beendet, die Faust geht zurück.
  • Anja: Alle setzen sich ab.
  • Muk Nyeom: Kurze Meditation und Besinnung auf das Training mit geschlossenen Augen
  • Baro: Alle stehen wieder auf
  • Sabeom-nim e gyeong-nye: Alle verbeugen sich vor dem Lehrer

Kleidung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich dem Karate-Do werden im Tang Soo Do weiße Kampfanzüge (Dobok) getragen. Diese bestehen aus einer Hose mit Gummi- oder Schnürbund und einer Jacke, die durch einen Gürtel zusammen gehalten wird. Der Gürtel dient auch zum Tragen von Waffen wie Messern oder Schwertern, weswegen er robust und beständig ist. Die Jacke sollte weder zu dick (größere Anstrengung), noch zu dünn (Reißgefahr beim Packen) sein und die Hose sollte nicht zu dünn (Fallübungen) sein.

Graduierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schülergrade werden nach schulinternen Richtlinien abgenommen, die aber innerhalb von Verbänden auch genormt sein können. Dabei ist der Hauptgrund für die Zulassung die Charakterentwicklung und nicht ausschließlich die gezeigten Techniken. Auch stellt sich dabei die Frage wie man bestimmte Leistungsziele besser erreichen kann, statt einen Prüfling durchfallen zu lassen.

Die zehn Schülergrade beginnen meist mit der 10. Stufe. Jeder dieser Stufen ist eine Gürtelfarbe zugeordnet, meist in der Reihenfolge weiß, orange, grün, braun, rot und blau. Gelegentlich werden die Kragen entsprechend der Gürtelfarbe eingefärbt.[21]

Im Gegensatz zu den meisten Kampfkünsten existiert im Tang Soo Do ein Rang, der zwischen den Stufen und Dan-Graden liegt: Der Cho Dan Bo (Dan-Anwärter). In diesem Stadium soll der Anwärter seinen Meister davon überzeugen, dass er zum Unterrichten fähig ist und die Basis-Techniken entsprechend beherrscht. Die Gürtelfarbe ist entweder dunkelblau oder ein roter Gürtel mit einem schwarzen Längsstreifen.[22][23]

Ursprünglich waren die Dan-Grade im Tang Soo Do mitternachtsblau, mittlerweile sind sie größtenteils schwarz. Im Tang Soo Do werden die einzelnen Dan-Grade als weiße Streifen festgehalten.[23]

Trainer ab dem vierten Dan tragen meist keine weißen Streifen an ihrem Gürtel, sondern einen schwarzen Gürtel mit einem roten Längsstreifen[21] und in manchen Verbänden wie der World Tang Soo Do Association werden ab dem sechsten Dan zwei rote Längsstreifen getragen.[24]

Auch weiß-rot und schwarz-rot geblockte Gürtel werden von höheren Meistern getragen.[25]

Prüfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler-Prüfungen werden nach schulinternen Richtlinien abgenommen, die innerhalb von Verbänden genormt sein können. Der Hauptgrund für die Zulassung ist die Charakterentwicklung und nicht ausschließlich die gezeigten Techniken.

Die Dan-Prüfungen, zu denen die Cho Dan Bo-Prüfung zählt, sind nicht als Prüfungen in akademischer oder schulischer Art zu verstehen, da meist ein Vorbereitungslehrgang die Prüflinge schon vorsortiert und deshalb die Prüfung ein Fest zum Präsentieren der Leistungen gegenüber möglichst vielen Danträgern verschiedener Herkunft ist. Auch werden Danprüfungen meist überregional abgehalten.

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell sind folgende Titel üblich:

  • Ein Gwanjang-nim (Schulleiter) wird meist als Leiter eines Stils verstanden.
  • Ein Sabeom-nim (Meister) hat mindestens den vierten Dan und eine eigene Schule.
  • Ein Gyosa-nim (Lehrer) ist jeder Danträger, der regelmäßig Training gibt.

Wettkampf/Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der Wettkampf das Technikrepertoire durch Regeln und Vorschriften beschränkt, ist Wettkampftraining im Tang Soo Do eher selten zu finden. Typische Disziplinen bei Tang Soo Do Turnieren sind Sparring, Hyeong, Mugi-Hyeongs und Gyeokpa (Bruchtest).

Da Tang Soo Do in Deutschland keine flächendeckende Verbreitung hat, existieren keine Ligen, Bezirksmeisterschaften oder ähnliches, sondern meist offene Nationalmeisterschaften wie die Deutschen Meisterschaften der deutschen Tang Soo Do Vereinigung.[26]

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonders bekannt ist Chuck Norris, der in Korea bei Jae Chul Shin Tang Soo Do lernte und in den USA einige Schulen besitzt. Norris war der erste Träger des 8. Dan, der nicht aus Asien kam.[27]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ho Sik Pak: Complete Tang Soo Do Manual. From White Belt to Black Belt – Volume 1 High Mountain Publishing, 2002, ISBN 0-9718609-6-3. (Ki Cho und Hyongs bis 1. Dan)
  • Ho Sik Pak: Complete Tang Soo Do Manual. From 2nd Dan to 6th Dan – Volume 2 High Mountain Publishing, 2005, ISBN 0-9718609-1-2. (Höhere Hyongs)
  • Jae Chul Shin: Traditional Tang Soo Do. Volume IV – The Advanced Hyung 2000 (Höhere Hyongs, Bong Hyongs und Dan Gum Hyong)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Werner Lind: Okinawa-Karate SVB Sportverlag Berlin GmbH, 1997, S. 48
  2. Werner Lind: Okinawa-Karate SVB Sportverlag Berlin GmbH, 1997, S. 253
  3. Gichin Funakoshi: Karate-Do Nyumon: The Master Inductory Text, Übersetzt von John Teramoto, Kodansha International, Tokyo 1988, S. 24
  4. Alex Gillis, Thomas Kuklinski-Rhee: Tödliche Kunst. Die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do 2012, S. 37, 46-47
  5. Ho Sik Pak: Complete Tang Soo Do Manual. From 2nd Dan to 6th Dan – Volume 2 High Mountain Publishing, California USA 2005, S. 21–25
  6. Alex Gillis, Thomas Kuklinski-Rhee: Tödliche Kunst. Die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do 2012, S. 69
  7. Alex Gillis, Thomas Kuklinski-Rhee: Tödliche Kunst. Die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do 2012, S. 74
  8. Alex Gillis, Thomas Kuklinski-Rhee: Tödliche Kunst. Die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do 2012, S. 98
  9. Thomas Heinze: Die Meister des Karate und Kobudo: Teil 1: Vor 1900
  10. dtsdv.de – Vereine/Links
  11. TSD im DKV
  12. Traditionelles Tang Soo Do Deutschland
  13. Tang Soo Do Moo Duk Kwan Bund Deutschland
  14. Tang Soo Do Verband Deutschland
  15. Deutscher Soo Bahk Do Moo Duk Kwan Verband
  16. Ho Sik Pak: Complete Tang Soo Do Manual. From 2nd Dan to 6th Dan – Volume 2 High Mountain Publishing, California USA 2005, S. 40–45
  17. Jae Chul Shin: Traditional Tang Soo Do Volume IV. The Advanced Hyung Philadelphia USA 2000, S. 89–94, 151
  18. Jae Chul Shin: Traditional Tang Soo Do Volume II. The Basics, Philadelphia USA 1995, S. 3–4
  19. DTSDV – Was ist Tang Soo Do?
  20. Terminologie TTSDD
  21. a b Norbert Kraus, Manfred Knürr: Tang Soo Do – Koreanische Kampfkunst. Formen Band 1, Ismaning 2008, S. 84
  22. Gürtelsystem der DTSDV
  23. a b Gürtelsystem des TTSDD
  24. Klaus Trogemann mit 6. Dan
  25. Website der WTSDA
  26. Meisterschaften der DTSDV
  27. Chuck Norris auf Tang Soo Do World