Tanja Hart

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Tanja Hart
Tanja Hart.jpg
2006 - Tronquet/DVV
Porträt
Geburtsdatum 24. Januar 1974
Geburtsort Marktheidenfeld, Deutschland
Größe 1,76 m
Position Zuspiel
Vereine
–1991
1991–1993
1993–2002
1997
2002–2004
2004–2006
2006–2008
DJK Karbach
CJD Feuerbach
DJK Karbach
UC Santa Barbara
SSV Ulm 1846
USC Münster
1. VC Wiesbaden
Nationalmannschaft
206 mal A-Nationalmannschaft
Erfolge
2003, 2005
2003, 2005
1995, 1999
1996, 2000, 2004
2003
Deutsche Meisterin
DVV-Pokalsiegerin
EM-Vierte
Olympia-Teilnehmerin
EM-Dritte

Stand: 29. Januar 2016

Tanja Hart (* 24. Januar 1974 in Marktheidenfeld, heute Tanja Hart-Schneider) ist eine ehemalige deutsche Volleyball-Nationalspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tanja Hart begann ihre Karriere bei der DJK Karbach. Von 1991 bis 1993 spielte sie beim Bundesligisten CJD Feuerbach. Danach kehrte sie zusammen mit ihrem Trainer Mathias Eichinger zum Zweitligisten DJK Karbach zurück, mit dem sie 1994 in die 1. Bundesliga aufstieg. Im Sommer 1997 spielte sie zwischendurch beim US-amerikanischen Verein UC Santa Barbara. Mit der A-Nationalmannschaft nahm sie an den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney teil. Nach der Karbacher Insolvenz kam Hart 2002 zum SSV Ulm 1846, mit dem sie ein Jahr später das deutsche Double gewann. Anschließend schaffte die Zuspielerin mit der DVV-Auswahl den dritten Platz bei der EM in der Türkei. Nach ihrer dritten Olympia-Teilnahme 2004 in Athen wechselte sie zum USC Münster, mit dem sie 2005 erneut Meister und Pokalsieger wurde. Bei der WM 2006 in Japan erlebte sie ihr nächstes großes Turnier, das jedoch mit einem enttäuschenden elften Platz endete. Ihre letzten beiden aktiven Volleyballjahre verbrachte sie 2006 bis 2008 beim 1. VC Wiesbaden.

Neben ihrer Volleyball-Karriere studierte Tanja Hart Englisch und Sport auf Lehramt und absolvierte danach erfolgreich das Referendariat an einer Gesamtschule in Wiesbaden. Bis 2008 war sie als Lehrerin an der Realschule Höchstadt tätig. Seit 2009 unterrichtet sie an der Staatlichen Realschule in Bessenbach.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]