Tannensee (Obwalden)

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Tannensee (Obwalden)
Tannensee.jpg
Lage: Kanton Obwalden
Zuflüsse: diverse Bergbäche
Abfluss: Tannenbach → Melchsee → Cheselenbach → Grosse MelchaaSarnersee … → Reuss
Grössere Städte am Ufer: einsames Hochtal
Tannensee (Obwalden) (Kanton Obwalden)
Tannensee (Obwalden)
Koordinaten 666254 / 180636Koordinaten: 46° 46′ 25″ N, 8° 18′ 22″ O; CH1903: 666254 / 180636
Daten zum Bauwerk
Sperrentyp: Erdschüttdamm
Bauzeit: 1958
Höhe des Absperrbauwerks: 25 m
Höhe der Bauwerkskrone: 1976 m ü. M.
Bauwerksvolumen: 360 000 m³
Kronenlänge: 640 m
Betreiber: Elektrizitätswerk Obwalden, Kerns
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche 33 ha
Stauseelänge 1 km
Stauseebreite 450 m
Speicherraum 3 800 000 m³
Einzugsgebiet 1,3 km²

Der Tannensee in den Urner Alpen ist der oberste Stausee im Quellgebiet der Grossen Melchaa, eines Zuflusses der Sarner Aa. Er liegt im Schweizer Kanton Obwalden in der Gemeinde Kerns im Gebiet des Sommer- und Wintersportorts Melchsee-Frutt. Entstanden ist der 0,33 km² grosse See durch einen 1958 fertiggestellten Erdschüttdamm, der die von Norden herabfliessenden Bäche aufstaut. Von Osten und Süden gibt es wegen der nahen Wasserscheide zum Aaretal kaum Zuflüsse.

Lage und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See befindet sich östlich des Melchsees. Dem Melchsee ist auch der Staudamm zugewandt. Der See liegt in einem eher flachen Hochtal namens Tannen, fast auf dem Sattel zum Gental. Wegen der Höhenlage von über 1900 m liegt das Tal über der Baumgrenze, Tannen wachsen hier nicht. Am nördlichen Ufer führt eine Strasse dritter Ordnung entlang, welche als Zufahrtsstrasse von der Frutt zur schon ins Gental entwässernde Tannalp dient. Am südlichen Ufer verläuft ein Feldweg, welcher an beiden Enden in die Zufahrtsstrasse mündet. Benachbarte Berge sind im Norden der 2441 Meter hohe Hohmad, im Osten der Reissend Nollen mit 3002 Metern Höhe, die bis 3042 Meter hohen Wendenstöcke und im Südwesten erhebt sich das Glogghüs (2534 m). Der nächstgelegene bedeutende Ort ist das gut 12 Kilometer Luftlinie südwestlich gelegene Meiringen im Aaretal.

Literatur und Karte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]