Tantris

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Dieser Artikel handelt von dem Münchner Restaurant. Zum Namen Tantris in der Legende siehe Tristan und Isolde.
Restaurant Tantris in München am Abend
Tantris: Beton-Skulptur

Das Tantris ist ein Restaurant in München im Stadtteil Schwabing. Es wird seit 1974 mit mindestens zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und wird seitdem zu den 15 besten Restaurants Deutschlands gezählt.[1]

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude wurde vom Bauunternehmer Fritz Eichbauer gebaut und 1971 eröffnet. Architekt des Gebäudes ist der Schweizer Justus Dahinden, die Beton-Skulpturen stammen vom Schweizer Künstler Bruno Weber. 2004 wurde der Innenbereich von Stephan Braunfels originalgetreu restauriert. 2012 wurde der Bau unter Denkmalschutz gestellt.[2] 2013 wurde seine Innenausstattung in Zusammenarbeit mit Danilo Silvestrin um ein exklusives Lichtobjekt ergänzt.[3]

Küchenchefs und Restaurant[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckart Witzigmann war ab 1971 der erste Küchenchef, der für das Tantris 1973 einen und 1974 zwei Michelin-Sterne erkochte,[4] die seinerzeit höchste in Deutschland vergebene Auszeichnung.

1978 wechselte Witzigmann in sein eigenes Restaurant „Aubergine“, das 1979 als erstes deutsches Restaurant mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Die Küche im Tantris wurde von Heinz Winkler übernommen und erhielt 1981 als zweites deutsches Restaurant drei Michelin-Sterne. Die behielt es zehn Jahre, bis Winkler sein eigenes Restaurant in Aschau im Chiemgau eröffnete.

Seit 1991 leitet Hans Haas, der von 1982 bis 1987 Souschef in Witzigmanns Aubergine war, die Küche. Er hat das Tantris seitdem auf dem hohen Niveau von zwei Michelin-Sternen gehalten. Der Gault-Millau vergibt 18 Punkte, der Restaurantführer Der Feinschmecker sogar die Höchstwertung.

Der Weinkeller des Tantris umfasst 35.000 Flaschen[5] und wurde von 1991 bis Juni 2011 von der Sommelière Paula Bosch betreut.

Seit 2006 ist Felix Eichbauer, der Sohn des Gründers, Geschäftsführer des Tantris.[6] 2011 wurde 40-jähriges Bestehen gefeiert.[7]

Tantris Standl, Tantris Natural Winebar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2011 bis 2014 gab es den Stand Tantris Standl in der Schrannenhalle in München.[8][9] Danach gab es bis 2015 die Tantris Natural Winebar.[10]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. restaurant-ranglisten.de: Restaurants Deutschland
  2. Denkmal zum Genießen. Süddeutsche Zeitung, 21. September 2012, abgerufen am 22. September 2012.
  3. Tantris, München, 2013. Ein maßgeschneidertes Lichtenfest, auf lichtlauf.de, abgerufen am 21. Februar 2016
  4. Auszeichnungen - Küche. Tantris.de. Abgerufen am 20. August 2011.
  5. Weinkeller mit 35.000 Flaschen (PDF; 1,0 MB) Restaurant TANTRIS. Abgerufen am 20. August 2011.
  6. Management der Fritz Eichbauer Bauunternehmung. Fritz Eichbauer Bauunternehmung. Abgerufen am 9. August 2015.
  7. sueddeutsche.de: Im Buddhismus heißt »Tantris«: Suche nach Vollkommenheit
  8. abendzeitung-muenchen.de: Tantris: Das Sternen-Standl in der Schranne
  9. ahgz.de: Käfer will ausziehen
  10. cookionista.com: Tantris Natural Winebar

Koordinaten: 48° 10′ 11″ N, 11° 35′ 18″ O