Tara Geraghty-Moats

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Tara Geraghty-Moats Nordische Kombination SkispringenBiathlon
20150201 1310 Skispringen Hinzenbach 8292.jpg
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 12. April 1993
Geburtsort West Fairlee, VermontVereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
Karriere
Disziplin Nordische Kombination
Skispringen
Biathlon
Verein Lebanon Outing Club
Nationalkader seit 2005
Status aktiv
Medaillenspiegel
Nationale Medaillen (SP) 1 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen (NK) 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo des US Ski Teams US-Meisterschaften
0Silber0 2015 Park City Normalschanze
0Gold0 2016 Lake Placid Normalschanze
0Silber0 2018 Park City Großschanze
0Silber0 2018 Park City Normalschanze
Logo des US Ski Teams US-Meisterschaften
0Gold0 2014 Park City Einzel NK
0Gold0 2018 Park City Einzel NK
Skispringen

Debüt im Weltcup 05. Dezember 2014
Debüt im Continental Cup 28. August 2007
Gesamtweltcup 28. (2015/16)
Sommer-Grand-Prix 19. (2017)
Continental Cup 54. (2007/08)
Blue Bird Tour 41. (2019)
Nordische Kombination

Debüt im Continental Cup 14. Dezember 2018
Grand-Prix-Siege (Einzel) 01 (Details)
Continental-Cup-Siege 10 (Details)
Grand Prix 01. (2018)
Continental Cup 01. (2018/19)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Grand Prix Einzel 1 1 0
 Continental Cup Einzel 9 0 0
 Continental Cup Massenstart 1 0 0
letzte Änderung: 10.03.2019

Tara Geraghty-Moats (* 12. April 1993 in West Fairlee, Vermont) ist eine US-amerikanische Wintersportlerin, die als Skispringerin und Nordische Kombiniererin aktiv ist und zwischendurch zudem Biathletin war.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skispringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geraghty-Moats begann bereits im Jugendalter mit dem Skispringen sowie der Nordischen Kombination. Im Alter von 12 Jahren im Oktober 2005 wurde sie erstmals für den Skisprung-Continental-Cup nominiert, trat aber in Lake Placid nicht an. Zwei Jahre später im August 2007 ging sie dann an den Start und erreichte auf Anhieb mit Rang 18 die Punkteränge. Auch einen Tag später im zweiten Springen war sie erfolgreich. Es dauerte jedoch ein weiteres Jahr bis sie erneut bei internationalen Wettbewerben antrat. Im Dezember 2008 startete sie in Park City und erreichte zweimal Rang 27, womit sie am Ende der Saison den 75. Platz der Gesamtwertung erreichte. Dies waren für längere Zeit ihre letzten internationalen Auftritte als Spezialspringerin.

Bei den US-Meisterschaften im Skispringen 2014 wurde sie 5. von der Normalschanze. Bei den US-Meisterschaften 2015 erreichte sie von der Normalschanze den 4. Platz und von der Großschanze den 2. Platz.

Ihr bisher bestes Ergebnis im Skisprung-Weltcup der Damen erreichte sie am 8. Februar 2015 auf der Trambulina Valea Cărbunării Normalschanze im rumänischen Râșnov mit dem neunten Rang. Anschließend belegte sie bei den Weltmeisterschaften 2015 im schwedischen Falun den 18. Platz. 2015/16 wurde sie in der Weltcup-Gesamtwertung 28., was bisher ihre beste Gesamt-Platzierung im Skispringen ist.

Bei den US-Meisterschaften 2016 wurde Geraghty-Moats Meisterin von der Normalschanze des MacKenzie Intervale Ski Jumping Complex in Lake Placid.[1] Zwei Jahre später konnte sie bei den US-Meisterschaften 2018 in Park City sowohl von der Großschanze als auch von der Normalschanze den zweiten Rang hinter Nita Englund belegen.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld belegte Geraghty-Moats gemeinsam mit Logan Sankey, Nina Lussi und Nita Englund den zehnten Platz beim erstmals ausgetragenen Teamwettbewerb der Damen. Zum Saisonende gab Geraghty-Moats bekannt, dass sie sich von nun an auf die Nordische Kombination konzentrieren werde, weshalb sie nicht mehr im Skisprung-Kader für die Saison 2019/20 steht.[2]

Nordische Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. Oktober 2014 wurde Geraghty-Moats die erste US-amerikanische Meisterin in der Nordischen Kombination. Sie war neben Gabby Armstrong nur eine von zwei Athletinnen.[3]

Beim Grand Prix am 18. August 2018 in Oberwiesenthal startete Geraghty-Moats erstmals bei einem FIS-Wettbewerb in der Nordischen Kombination. Sie erreichte mit dem zweiten Platz hinter der Russin Stefanija Nadymowa direkt das Podium. Einen Tag später konnte sie vor der Russin den zweiten Wettkampf gewinnen, womit sie gemeinsam mit Nadymowa die Gesamtwertung des Grand Prix gewinnen konnte.

Zu Beginn der zweiten Austragung des Continental Cups der Damen in der Nordischen Kombination trat Geraghty-Moats am 14. Dezember 2018 erstmals in dieser Wettkampfserie an. Dabei gewann sie direkt den ersten Wettbewerb der neuen Saison 2018/19 im heimischen Steamboat Springs. Auch die restlichen Wettkämpfe konnte sie mit einer Ausnahme dominieren.[4] Mit letztlich zehn Siegen bei elf Wettkämpfen gewann Geraghty-Moats mit deutlichem Vorsprung die Gesamtwertung des Continental Cups.

Werdegang Biathlon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 wechselte Geraghty-Moats im Rahmen eines Schüleraustauschs in Schweden zum Biathlon. Dort war sie Schülerin des Biathlon-Gymnasiums Sollefteå. Bei den Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2011 in Nové Město na Moravě erreichte sie Rang 66 im Einzel, Rang 58 im Sprint, Rang 57 in der Verfolgung und mit der Staffel Rang 13. Ein Jahr später bei den Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2012 in Kontiolahti konnte sie mit Rang 44 im Einzel, Rang 18 im Sprint und Rang 52 in der Verfolgung eine deutliche Verbesserung erreichen. Für einen Startplatz im Biathlon-Weltcup wurde sie jedoch nie nominiert. Bei den Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2013 in Obertilliach erreichte Geraghty-Moats im Einzel und im Sprint den 62. Platz. Als US-Amerikanerin, die mit den Schweden trainiert, startete sie bei den offenen Wettbewerben der Biathlon-Europameisterschaften 2013 in Bansko. Dabei wurde sie 40. im Einzel und 37. im Sprint. In der Verfolgung wurde sie überrundet. Mit der Staffel erreichte sie den zehnten Rang.

Ihren einzigen Erfolg im Biathlon erreichte sie 2013, als sie Schwedische Junioren-Meisterin wurde.[5] Nach der Saison 2013/14 trat sie im Biathlon bei internationalen Wettbewerben nicht mehr an.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordische Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grand-Prix-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 19. August 2018 DeutschlandDeutschland Oberwiesenthal Gundersen HS106/4,5 km

Continental-Cup-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
01. 14. Dezember 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steamboat Springs Gundersen HS75/5 km
02. 15. Dezember 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steamboat Springs Gundersen HS75/5 km
03. 19. Dezember 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Park City Gundersen HS100/5 km
04. 5. Januar 2019 EstlandEstland Otepää Gundersen HS97/5 km
05. 6. Januar 2019 EstlandEstland Otepää Gundersen HS97/5 km
06. 16. Februar 2019 NorwegenNorwegen Rena Gundersen HS111/5 km
07. 17. Februar 2019 NorwegenNorwegen Rena Gundersen HS111/5 km
08. 8. März 2019 RusslandRussland Nischni Tagil Gundersen HS100/5 km
09. 9. März 2019 RusslandRussland Nischni Tagil Massenstart 5 km/HS100
10. 10. März 2019 RusslandRussland Nischni Tagil Gundersen HS100/5 km

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skispringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2014/15 30. 0073
2015/16 28. 0092
2016/17 40. 0052

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2017 19. 0036
2018 40. 0011

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2007/08 54. 0021
2008/09 75. 0008
2013/14 16. 0048
2014/15 22. 0075

Nordische Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2018 001. 0180

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2018/19 001. 1000

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tara Geraghty-Moats – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rhoads und Geraghty-Moats US Meister im Skispringen. In: berkutschi.com. 10. Oktober 2016, abgerufen am 20. Februar 2019.
  2. “I’m in this sport for the long run!” In: fis-ski.com. 9. April 2019, abgerufen am 15. April 2019.
  3. Ergebnisse US Nordic Combined Championships vom 13. Oktober 2014 (PDF), abgerufen am 21. Februar 2019
  4. Gretchen Burkholder: Tara Geraghty-Moats, the Undefeated Women’s Nordic Combined Pioneer. In: fasterskier.com. 10. Januar 2019, abgerufen am 17. Februar 2019 (englisch).
  5. Chelsea Little: Now a Swedish National Champion, Geraghty-Moats Says She’s ‘Still the American,’ Plans Return. FasterSkier.com. 10. Mai 2013. Abgerufen am 28. Juni 2013.