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Tarjei Bø

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Tarjei Bø
Tarjei Bø (2015)
Verband Norwegen Norwegen
Geburtstag 29. Juli 1988 (37 Jahre)
Geburtsort Stryn
Größe 186[1] cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Beruf Biathlet
Verein Markane IL
Trainer Egil Kristiansen
Siegfried Mazet
IBU-Cup-Siege 4 (3 Einzelsiege)
Debüt im Europacup 15. Dezember 2006
Debüt im Weltcup 26. März 2009
Weltcupsiege 56 (15 Einzelsiege)
Status zurückgetreten
Karriereende 23. März 2025
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 3 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 12 × Goldmedaille 7 × Silbermedaille 9 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
YWM-Medaillen 1 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
JEM-Medaillen 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
NM-Medaillen 10 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2010 Vancouver Staffel
Bronze 2014 Sotschi Staffel
Silber 2018 Pyeongchang Staffel
Gold 2022 Peking Staffel
Gold 2022 Peking Mixed-Staffel
Silber 2022 Peking Verfolgung
Bronze 2022 Peking Sprint
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2011 Chanty-Mansijsk Einzel
Gold 2011 Chanty-Mansijsk Staffel
Gold 2011 Chanty-Mansijsk Mixed-Staffel
Bronze 2011 Chanty-Mansijsk Sprint
Bronze 2011 Chanty-Mansijsk Verfolgung
Bronze 2011 Chanty-Mansijsk Massenstart
Gold 2012 Ruhpolding Staffel
Gold 2013 Nové Město Massenstart
Gold 2013 Nové Město Staffel
Gold 2013 Nové Město Mixed-Staffel
Silber 2015 Kontiolahti Staffel
Bronze 2015 Kontiolahti Sprint
Bronze 2015 Kontiolahti Verfolgung
Bronze 2015 Kontiolahti Massenstart
Bronze 2015 Kontiolahti Mixed-Staffel
Gold 2016 Oslo Staffel
Bronze 2016 Oslo Mixed-Staffel
Gold 2019 Östersund Staffel
Bronze 2019 Östersund Einzel
Gold 2020 Antholz Mixed-Staffel
Silber 2020 Antholz Staffel
Gold 2021 Pokljuka Staffel
Silber 2023 Oberhof Sprint
Silber 2023 Oberhof Staffel
Silber 2024 Nové Mešto Einzel
Silber 2024 Nové Mešto Staffel
Silber 2024 Nové Mešto Mixed-Staffel
Gold 2025 Lenzerheide Staffel
 Biathlon-Europameisterschaften
Gold 2009 Ufa Staffel
Gold 2019 Minsk Sprint
Gold 2019 Minsk Verfolgung
Silber 2019 Minsk Einzel
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2006 Presque Isle Einzel
Silber 2006 Presque Isle Verfolgung
Silber 2007 Martell Verfolgung
Silber 2007 Martell Staffel
Bronze 2009 Canmore Sprint
Bronze 2009 Canmore Verfolgung
 Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Gold 2009 Ufa Einzel
Gold 2009 Ufa Sprint
Gold 2009 Ufa Verfolgung
 Norwegische Meisterschaften
Gold 2009 Lillehammer Einzel
Silber 2009 Lillehammer Verfolgung
Gold 2011 Målselv Einzel
Gold 2011 Målselv Sprint
Gold 2011 Målselv Verfolgung
Gold 2012 Trondheim Einzel
Gold 2013 Dombås Staffel
Silber 2015 Sirdal Massenstart
Gold 2016 Dombås Massenstart
Silber 2016 Dombås Staffel
Gold 2019 Ål Verfolgung
Gold 2019 Ål Staffel
Silber 2019 Ål Einzel
Gold 2024 Geilo Staffel
Silber 2024 Geilo Sprint
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 01. (2010/11)
Einzelweltcup 01. (2021/22)
Sprintweltcup 01. (2010/11, 2023/24)
Verfolgungsweltcup 01. (2010/11)
Massenstartweltcup 01. (2020/21)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 1 4 1
Sprint 8 11 9
Verfolgung 2 8 10
Massenstart 4 1 10
Staffel 41 18 10
IBU-Cup-Bilanz
Gesamt-IBU-Cup 38. (2018/19)
letzte Änderung: 19. September 2025

Tarjei Bø (* 29. Juli 1988 in Stryn) ist ein ehemaliger norwegischer Biathlet. Bø gewann schon im Juniorenbereich mehrere internationale Medaillen und startete 2009 erstmals bei einem Weltcuprennen. In der Saison 2010/11 wurde er als bis heute jüngster Mann Weltcupgesamtsieger und stieg somit schnell in die Weltspitze auf. Mit dem Olympiasieg mit der Staffel 2010 und seinen ersten drei Weltmeistertiteln im Jahr darauf festigte er seinen Platz in der norwegischen Weltcupmannschaft und gehörte dieser bis zu seinem Karriereende fast ununterbrochen an. Im Laufe seiner Karriere wurde Bø zwölfmal Weltmeister sowie dreimal Olympiasieger und entschied – eingerechnet der Staffelwettkämpfe – 56 Weltcuprennen für sich. Außerdem ist er einer von wenigen Biathleten, denen es gelang, jeden Disziplinenweltcup mindestens einmal zu gewinnen.

Tarjei Bø aus Stryn gehört dem Markane IL an, wo er zu Beginn von Kjetil Sæter trainiert wurde. Seit einigen Jahren lebt und trainiert er in Lillehammer. Er ist der ältere Bruder des in derselben Sportart aktiven Johannes Thingnes Bø, der in seiner Karriere fünfmal den Biathlon-Gesamtweltcup gewinnen konnte. Im Juli 2024 heiratete Bø seine langjährige Freundin Gita Simonsen.[2] Mit ihr hat er einen Sohn (* 2022)[3] und eine Tochter (* 2025)[4].

Sein internationales Debüt gab Bø im Rahmen der Jugendweltmeisterschaften 2006 in Presque Isle im US-Bundesstaat Maine und gewann auf Anhieb den Titel im Einzel. Zudem wurde er in der Verfolgung Zweiter und verpasste im Sprint und im Staffelrennen als Vierter nur knapp eine Medaille. Im Dezember 2006 gab er seinen Einstand im Europacup und belegte in Obertilliach Rang 48 im Sprint. 2007 gewann der Norweger bei den Jugendweltmeisterschaften in Martell zwei weitere Medaillen: Im Einzel als Vierter und im Sprint als Fünftplatzierter verpasste er die Podestränge knapp, im Verfolgungsrennen wurde er hinter dem Deutschen Florian Graf Zweiter, ebenso mit Espen Årvaag und Magnus L’Abée-Lund im Staffelrennen. Schon in seinem jungen Alter musste Bø einige Rückschläge verkraften. Nach der Saison 2006/07 wurde er krank und konnte über Monate kaum trainieren, sodass er nicht für die Juniorenweltmeisterschaften 2008 nominiert wurde. Umso überraschender kam daher der fünfte Rang bei den norwegischen Meisterschaften der Senioren, obwohl er sich vorher den rechten Arm ausgekugelt hatte. Im Frühjahr 2008 ließ sich Bø die Mandeln entfernen. Es traten aber langwierige Blutungen auf, die erst im Herbst endgültig gestoppt werden konnten.

Seine ersten internationalen Rennen nach der gesundheitsbedingten Pause bestritt Bø bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009 in Canmore und gewann in Sprint und im Verfolgungsrennen die Bronzemedaille. Noch erfolgreicher verliefen die Europameisterschaften in Ufa: In Einzel, Sprint und Verfolgung trat er in den Juniorenwettkämpfen an und konnte diese, teils mit enormem Vorsprung, alle für sich entscheiden. Für das Staffelrennen wurde er in die norwegische Herrenmannschaft berufen und gewann an der Seite von Dag Erik Kokkin, Henrik L’Abée-Lund und Rune Brattsveen ebenfalls den Titel. Als Lohn für seine guten Leistungen wurde der 20-Jährige für das Saisonfinale des Weltcups in Chanty-Mansijsk berufen. Er startete im Sprint und verpasste als 61. um einen Platz das Verfolgungsrennen. Eine Woche nach seinem ersten Weltcupstart bewies Bø nochmals seine Form, als er im Einzelrennen norwegischer Meister wurde und dabei den Gesamtweltcupdritten der Jahre 2008 und 2009, Emil Hegle Svendsen, auf den zweiten Platz verwies. Im Verfolgungsrennen wurde er Vizemeister und konnte dabei unter anderem Ole Einar Bjørndalen hinter sich lassen.

Bø beim Weltcup in Oslo im März 2010

Etablierung und Gesamtsieg im Weltcup (Saisons 2009/10 und 2010/11)

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Stark startete Bø in den Winter 2009/10, indem er zunächst im IBU-Cup eingesetzt wurde und auf dieser Ebene in Ridnaun einen Podestplatz erzielte. Auf der Pokljuka-Hochebene in Slowenien gewann er daraufhin im Dezember als 37. des Einzels erstmals Weltcuppunkte. Beim folgenden Sprint erreichte er mit dem vierten Rang seine erste Top-Ten-Platzierung und verpasste nur um 0,3 Sekunden den Sprung aufs Podest. Nach dem Jahreswechsel sicherte er sich mit Halvard Hanevold, Emil Hegle Svendsen und Ole Einar Bjørndalen erstmals einen Staffelsieg im Weltcup. Nach den frühen Erfolgen in der Saison 2009/10 stand Bø schon früh als Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver fest. Bei den Spielen lief Bø das Einzel, in dem er 20. wurde. Außerdem bildete er mit Hanevold, Svendsen und Bjørndalen erneut die norwegische Staffel, die deutlich vor der österreichischen Mannschaft den Olympiasieg errang.

Zu Beginn der Saison 2010/11 bestätigte Bø mit zwei vierten Rängen und einem fünften Platz in Östersund seine Form und feierte schließlich eine Woche später im Sprintrennen von Hochfilzen seinen ersten Weltcupsieg. Im darauf folgenden Verfolgungsrennen gewann er ebenfalls. Nachdem er nach Weihnachten gesundheitliche Probleme gehabt hatte, kehrte er in Oberhof eindrucksvoll in den Weltcup zurück. So gewann er den Sprint und den Massenstart und übernahm zwischenzeitlich die Führung im Gesamtweltcup. Zum Auftakt der Weltmeisterschaften 2011 siegte der Norweger an der Seite von Tora Berger, Ann Kristin Flatland und Ole Einar Bjørndalen mit der Mixedstaffel. Dabei übernahm er als Schlussläufer auf Platz zwei liegend, brachte seine Mannschaft nach dem ersten Schießen in Führung und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf 22 Sekunden gegenüber dem Deutschen Michael Greis aus. Im Sprintrennen konnte er wie im darauf basierenden Verfolgungsrennen den dritten Platz erreichen, was mit dem Gewinn der Bronzemedaille einherging. Im Einzelrennen ergatterte der 22-Jährige schließlich auch seine erste Einzelgoldmedaille. Da er (gemeinsam mit Bjørndalen, Alexander Os und Emil Hegle Svendsen) auch mit der Männerstaffel Gold gewann, war Bø erfolgreichster Teilnehmer seiner ersten Weltmeisterschaften bei den Erwachsenen. Da die WM gleichzeitig das Saisonende dargestellt hatte und Bø mit seinen guten Ergebnissen viele Ranglistenpunkte hatte einfahren können, konnte er seinen Vorsprung auf Svendsen behaupten und erstmals den Gesamtweltcup gewinnen. Damit wurde er zum jüngsten männlichen Gesamtweltcupsieger der Biathlongeschichte. Am 8. Januar 2011 wurde er daraufhin auf der norwegischen Sportsgala als Newcomer des Jahres ausgezeichnet.[5]

Krankheit und Rückkehr in die Weltspitze (Saisons 2011/12 und 2012/13)

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In der darauf folgenden Weltcupsaison konnte Bø nach einem Sprintsieg in Hochfilzen erneut das gelbe Trikot des Gesamtweltcupführenden übernehmen, musste dies aber aufgrund längerer Krankheitsphasen und darauf folgenden mittelmäßigen Ergebnissen wieder abgeben. Auch bei den Weltmeisterschaften konnte der Norweger seine Erfolge aus der vergangenen Saison nicht wiederholen. Er gewann jedoch mit der Männerstaffel seinen vierten WM-Titel.

In der Saison 2012/13 konnte Bø nach zunächst erneuten gesundheitlichen Problemen erst ab Januar am Weltcup teilnehmen.[6] Seine ersten Wettkämpfe der Saison bestritt er in Oberhof und wurde 24. im Sprint und 21. in der anschließenden Verfolgung. Mit seinem sechsten Platz im Sprintrennen von Ruhpolding qualifizierte Bø sich schließlich für die Weltmeisterschaften 2013 in Nové Město na Moravě. Den Weltcup in Antholz ließ er daraufhin aus, um sich gezielt auf die WM vorbereiten zu können. Bei den Weltmeisterschaften wurde Bø im ersten Wettbewerb, der Mixedstaffel, zusammen mit Tora Berger, Synnøve Solemdal und seinem Freund Svendsen erneut Weltmeister. Weiterhin gewann er in der Herrenstaffel in der Besetzung Bjørndalen, Henrik L’Abée-Lund, Bø und Svendsen seinen nächsten WM-Titel. Im letzten Rennen der WM, dem Massenstart, meldete sich Bø schließlich endgültig in der Weltspitze zurück[7], da er mit einem fehlerfreien Schießen seine dritte Goldmedaille bei diesen Weltmeisterschaften gewann, dabei am Schießstand fehlerfrei blieb und Anton Schipulin um 3,7 Sekunden distanzierte. Damit wurde er hinter seinen Landsleuten Berger und Svendsen zum dritterfolgreichsten Athleten. Beim darauf folgenden Weltcup in Oslo konnte Bø abermals seine gute Form unterstreichen, so gewann er am Holmenkollen das Sprintrennen und belegte im anschließenden Verfolger Rang zwei. Er beendete die Saison auf Rang 15 im Gesamtweltcup.

Olympiapleite in Sotschi (Saison 2013/14)

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Auch die Weltcupsaison 2013/14 verlief nicht wunschgemäß. Nachdem er sich bereits früh in der Saison für die Olympischen Spiele qualifiziert hatte, verpasste Bø wieder krankheitsbedingt einige Weltcuprennen. Auch bei den Wettkämpfen in Sotschi, dem diesjährigen Saisonhöhepunkt, gelang ihm kein gutes Ergebnis. Einem 38. Platz im Sprint folgte ein 26. Rang in der daran anknüpfenden Verfolgung. Auch im Einzel kam er nicht über Platz 26 hinaus. Da er in der erstmals bei diesen Spielen ausgetragenen Mixedstaffel, die in der Besetzung Berger, Tiril Eckhoff, Svendsen und Bjørndalen Gold gewann, nicht zum Einsatz kam und auch eine Wiederholung des Olympiasiegs in der Staffel von 2010 aufgrund eines Patzers im letzten Schießen durch Svendsen misslang, beendete er diese Saison ohne eine Medaille bei Großereignissen. Es war damit seine erste Saison seit 2009/10, die er ohne Edelmetall beim Saisonhöhepunkt beendete. Im Gesamtweltcup belegte er abschließend Rang 29.

Medaillensammler in Kontiolahti (Saison 2014/15)

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Zu Beginn der Weltcupsaison 2014/15 knüpfte Bø zunächst an die eher durchschnittliche letzte Saison an. Nach teilweise mittelmäßigen Ergebnissen, aber einer abermals frühzeitigen Qualifikation für die diesjährigen Weltmeisterschaften im finnischen Kontiolahti, verpasste er krankheitsbedingt alle Rennen in Oberhof und Ruhpolding. Auch die Rennen vor heimischer Kulisse am Holmenkollen musste er durch eine erneute Krankheit absagen. Er zählte bei den nun folgenden Weltmeisterschaften nicht zum Favoritenkreis. Gleich im ersten Rennen dieser WM, der Mixedstaffel, gewann er zusammen mit seinem Bruder Johannes sowie Fanny Horn und Tiril Eckhoff die Bronzemedaille. Im 10-km-Sprint, in dem Johannes Weltmeister wurde, schaffte Tarjei als Dritter abermals den Sprung aufs Podest. Es stand somit zum ersten Mal überhaupt bei Biathlon-Weltmeisterschaften ein Brüderpaar gemeinsam auf dem Siegerpodest. Während Johannes in der darauf folgenden Verfolgung durch zu viele Schießfehler aussichtslos aus den Medaillenrängen zurückfiel, erlief Tarjei im dritten Rennen der WM die dritte Bronzemedaille; auch gewannen die Brüder zusammen mit Ole Einar Bjørndalen und Emil Hegle Svendsen hinter Deutschland Silber im Staffelwettkampf. Im Massenstart trat Bø als Titelverteidiger an und gewann, abermals nach einem Schießfehler, die nunmehr vierte Bronzemedaille dieser Weltmeisterschaften. Damit gewann Bø in fünf von sechs Rennen eine Medaille, womit er erneut der erfolgreichste Athlet der Meisterschaften wurde. Im Gesamtweltcup belegte er als viertbester Norweger Rang 19.

Bø während des Verfolgungsrennens in Oberhof im Januar 2014

Heimweltmeisterschaften (Saison 2015/16)

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Die folgende Saison begann für die beiden Bø-Brüder, Tiril Eckhoff und Fanny Horn Birkeland mit einem Sieg im Mixed-Staffelwettbewerb von Östersund. Nachdem Bø im Verfolgungsrennen das Podest mit einem vierten Platz knapp verfehlt hatte, erreichte er im folgenden Sprint in Hochfilzen mit einem dritten Rang im Sprint seinen ersten Podestplatz der Saison. Weitere Platzierungen auf dem Siegerpodest gelangen ihm im ersten Rennen des Jahres 2016, dem Sprint in Oberhof, und im Massenstart am gleichen Ort. Bei den Weltcuprennen in Nordamerika nahm Bø nur an den Wettkämpfen in Presque Isle teil und gewann im letzten Rennen vor den Weltmeisterschaften zusammen mit Lars Helge Birkeland, Erlend Bjøntegaard und Johannes Thingnes Bø das Staffelrennen.

Höhepunkt dieser Saison waren die Weltmeisterschaften im heimischen Oslo. Bei diesen begann Bø mit einem dritten Platz in der Mixedstaffel und der daraus folgenden Bronzemedaille. Während Einzel, Sprint und Verfolgung weniger nach Plan verliefen, gelang ihm mit der Staffel (zusammen mit Bjørndalen, Svendsen und seinem Bruder) der Sieg. Den Massenstart beendete er mit einem sechsten Platz, dem bestes Ergebnis bei diesen Weltmeisterschaften. Im Rahmen der WM wurde er außerdem mit der Holmenkollen-Medaille geehrt.[8] Auch bei der abschließenden Weltcupstation in Chanty-Mansijsk erreichte er keinen Podestplatz mehr. Nachdem Bø in den drei vorhergehenden Saisons keinen Platz in den Top Ten hatte erreichen können, beendete er diese Saison als Sechster der Welt. Dies war somit, obwohl ohne Sieg, seine zweitbeste Saison.

WM-Pleite, Krankheit und dritte Olympische Spiele (Saisons 2016/17 und 2017/18)

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Die Saison 2016/17 begann für Bø mit Krankheiten zu Beginn der Saison wenig erfreulich.[9] Aus diesem Grund konnte er vor den Weltmeisterschaften in Hochfilzen kein Weltcuprennen bestreiten und qualifizierte sich in den letzten Rennen vor den Weltmeisterschaften im IBU-Cup für diese. Dort blieb er erneut ohne Einzelmedaille, wobei zwei 14. Plätze seine schlechtesten Ergebnisse darstellten. Im Staffelrennen musste er nach dem Stehendschießen eine Strafrunde laufen und Norwegen belegte beim Sieg Russlands lediglich Rang acht. An den beiden letzten Weltcupstationen nahm er teil und konnte in Oslo mit einem sechsten Platz im Sprint nach dem neunten Platz in der WM-Verfolgung seinen zweiten Top-Ten-Platz der Saison erreichen.

Die olympische Saison 2017/18 startete Bø mit einem Sieg beim Auftakt des IBU-Cups in Sjusjøen. Daraufhin startete er auch beim Auftakt des Biathlonweltcups in Östersund. Nachdem er im Einzel nur 20. geworden war, gelang ihm im Sprint sein erster Sieg seit über vier Jahren. Nach sechs Schießfehlern fiel er in der Verfolgung auf den 19. Platz zurück. Nachdem er in der Verfolgung in Hochfilzen das Podest um knapp 2 Sekunden verfehlt hatte und Fünfter geworden war, kam er erst im neuen Jahr wieder in Podestnähe. Einen weiteren Podestplatz erzielte Bø in Oberhof als Dritter der Verfolgung; im letzten Wettkampf vor den Olympischen Spielen, dem Massenstart in Antholz, stieg er als Zweiter, knapp hinter Martin Fourcade, erneut auf das Podest. Die Olympischen Spiele in Pyeongchang stellten Bøs bis zu diesem Zeitpunkt besten dar, obgleich er erneut keine Einzelmedaille ergattern konnte. Am nächsten kam er einer solchen mit einem vierten Platz in der Verfolgung. Zusammen mit der norwegischen Staffel konnte er sich aber mit einem zweiten Platz seine zweite Olympiamedaille sichern. Sowohl das Einzel als auch die Verfolgung beendete er auf dem 13. Platz. In der restlichen Saison konnte er bis auf im letzten Rennen keine Top-Ten-Platzierung mehr erreichen. Im abschließenden Massenstart wurde er Sechster; wie schon zwei Jahre zuvor gehörte er mit einem siebten Platz im Gesamtweltcup schließlich zu den besten zehn Biathleten der Welt.

Einzelmedaille und Europameisterschaften (Saison 2018/19)

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Die Saison 2018/19 begann für Bø zunächst ohne Podestplätze, erst beim dritten Weltcup in Nové Město wurde er Dritter in der Verfolgung. Nach der Weihnachtspause konnte er dann in Ruhpolding hinter seinem Bruder seinen nächsten Podestplatz im Sprint erreichen. Nachdem er in Antholz außerhalb der Top Ten gelandet war, ließ er die Wettkämpfe in Nordamerika aus und nahm das erste Mal seit zehn Jahren wieder an den Europameisterschaften teil. Diese begann er mit drei Strafminuten im Einzel, wurde aber dank Laufbestzeit Zweiter. Im Sprint und in der Verfolgung gewann er daraufhin jeweils die Goldmedaille.

Die Weltmeisterschaften fanden 2019 in Östersund statt. Diese begann Bø mit einem 13. Platz im Sprint, welchen er in der Verfolgung um neun Plätze verbessern konnte, so dass er knapp am Podest vorbeilief. Im folgenden Einzel konnte er dann erstmals seit 2015 wieder eine Einzelmedaille bei Weltmeisterschaften gewinnen und auch mit der norwegischen Staffel gelang ihm wieder ein Sieg. Die Saison beendete er mit einem weiteren Podestplatz und zwei weiteren Top-Ten-Plätzen in Oslo. In der Gesamtwertung wurde er, wie auch 2016, erneut Sechster. Sein Bruder Johannes Thingnes Bø gelang es dabei erstmals, den Gesamtweltcup für sich zu entscheiden. Nachdem Tarjei Bø ihn 2011 gewonnen hatte, siegte in den folgenden Jahren immer Fourcade.

Drei Einzelsiege und Gewinn der Massenstartwertung (Saisons 2019/20 und 2020/21)

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In den Winter 2019/20 startete Bø überzeugend. Nachdem er schon bei der ersten Weltcupstation in Östersund Zweiter des Sprints geworden war und bei den nach sieben Jahren Pause erstmals ausgetragenen Wettkämpfen im französischen Le Grand-Bornand erneut zwei Podestplätze erreicht hatte, belegte er nach Ende des ersten Trimesters hinter seinem Bruder den zweiten Rang der Weltcupgesamtwertung. Mit der Staffel gelangen ihm in Östersund und Hochfilzen – jeweils in der Besetzung Johannes Dale, Erlend Bjøntegaard, Tarjei Bø, Johannes Thingnes Bø – zwei weitere Siege. Bei den Weltmeisterschaften verpasste der Norweger zwar zum erneuten Mal eine Einzelmedaille, klassierte sich aber in Sprint und Massenstart auf Rang vier. Im Männerstaffelrennen gewann er hinter der Auswahl Frankreichs die Silbermedaille, mit der Mixedstaffel sicherte er sich den Titel. Zwar erreichte er im März 2020 in Nové Město einen weiteren dritten Rang im Sprint und auch einen weiteren Staffelsieg, fiel aber im Gesamtklassement auf den vierten Platz zurück. Nichtsdestotrotz stellte diese Platzierung den zweitbesten Wert seiner Karriere dar.

Anfang Dezember 2020 siegte Bø zum ersten Mal seit fast auf den Tag genau drei Jahren wieder in einem Individualwettkampf im Weltcup: Im zweiten Sprintrennen von Kontiolahti blieb er am Schießstand fehlerfrei, bot die zweitschnellste Kurszeit und gewann mit einem Vorsprung von 13,9 Sekunden auf Arnd Peiffer. Besonders erfolgreich agierte der 32-Jährige an den beiden Wochenenden in Oberhof im Januar 2021. In Sprint und Verfolgung belegte er die Positionen zwei und drei, mit der Männerstaffel wurde er ebenfalls Zweiter. Abschließend gelang ihm im Massenstart der Sieg, als er einen möglichen Überraschungstriumph durch Felix Leitner auf der Schlussrunde verhindern konnte. Bøs Weltmeisterschaften 2021 stellten zunächst keinen Erfolg dar, so erreichte er im Einzel lediglich Rang 69 und damit das schlechteste WM-Resultat seiner Laufbahn. Im Massenstart belegte der Norweger mit gut 20 Sekunden Rückstand auf die Medaillenpositionen Platz sechs, mit der Herrenstaffel gelang ihm seine insgesamt sechste Goldmedaille. Auch nach dem Saisonhöhepunkt ließ er mit guten Platzierungen aufhorchen; so siegte er in Nové Město mit dem Verfolger zum dritten Mal im Winter in einem Einzelrennen, ließ zwei weitere Podeste und einen Staffelsieg folgen und belegte wie im Vorjahr den vierten Platz der Weltcupgesamtwertung. Darüber hinaus konnte er erstmals die kleine Kristallkugel in der Disziplin Massenstart für sich entscheiden.

Johannes Thingnes Bø, Martin Fourcade und Tarjei Bø bei der Siegerehrung zum Verfolgungswettkampf, 2018 in Oberhof

Gewinn der ersten olympischen Einzelmedaillen (Saisons 2021/22 und 2022/23)

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In die Saison 2021/22 startete Tarjei Bø mit einem zweiten Platz beim 20-Kilometer-Einzel in Östersund, auch im Massenstart von Le Grand-Bornand lief er auf das Podest. Besonders erfolgreich war er im Laufe der Saison mit der Männerstaffel Norwegens, mit der er sämtliche angetretenen Rennen für sich entscheiden konnte. Früh stand Bø außerdem als Teilnehmer an den Olympischen Spielen von Peking fest und feierte in deren Verlauf große Erfolge. In der Mixedstaffel wurde er erstmals eingesetzt und gewann an der Seite von Marte Olsbu Røiseland, Tiril Eckhoff und seinem Bruder sogleich die Goldmedaille. Auch mit der Herrenstaffel ergatterte der erfahrene Athlet Gold, wobei dies lediglich durch zwei Strafrunden des Russen Eduard Latypow, welcher mit großem Vorsprung zum letzten Schießen gekommen war und dort zwei Strafrunden verursacht hatte, möglich gemacht werden konnte. Weiterhin gewann Bø nun auch seine ersten zwei olympischen Einzelmedaillen, da er im Sprint hinter Johannes Thingnes Bø und Quentin Fillon Maillet den dritten Rang belegte und sich im Verfolger nur noch Fillon Maillet geschlagen geben musste. Gekrönt wurde seine Saison durch den Gewinn der Disziplinenwertung im Einzel, wonach er nun als einer von wenigen Athleten in jeder Disziplinenwertung mindestens einmal die Kristallkugel gewinnen konnte.

Wie schon im Vorwinter belegte Bø 2022/23 den sechsten Rang der Weltcupgesamtwertung, stach aber im Laufe der Saison weniger mit herausragenden Ergebnissen hervor. Mit Vetle Sjåstad Christiansen, Sturla Holm Lægreid und seinem Bruder Johannes konnte er das erste Staffelrennen der Saison in Kontiolahti gewinnen; im Verlauf des ersten Trimesters verpasste er hingegen mit Ausnahme zweier Wettkämpfe in sämtlichen Rennen die Top 10 und wurde daher auch als Tauschstarter für einen norwegischen IBU-Cup-Athleten in Betracht gezogen. Nach dem Jahreswechsel meldete er sich mit Podestplätzen in Sprint und Verfolgung auf der Pokljuka zurück, zudem siegte er in Ruhpolding und Antholz mit der Staffel. Erfolgreich schnitt Bø bei den Weltmeisterschaften 2023 ab, so gewann er im Sprint und mit der Staffel die Silbermedaille.

Zweiter Rang im Gesamtweltcup (Saison 2023/24)

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Trotz seiner vorherigen Erfolge und der über die letzten Saisons immer wiederkehrenden Konstanz kamen Tarjei Bøs Erfolge im Winter 2023/24 überraschend. Nach zwei Podestplatzierungen gelang ihm im Dezember mit dem Gewinn des Sprintrennens von Hochfilzen sein erster Einzeltriumph seit fast drei Jahren, damit übernahm er auch zeitweilig das gelbe Trikot des Gesamtweltcupführenden. In der zugehörigen Verfolgung fiel er auf den dritten Platz zurück. Auch nach dem Jahreswechsel ließ der Norweger starke Leistungen folgen, so erreichte er in Oberhof und Ruhpolding mit der Herrenstaffel den ersten Platz. Beim Wettkampf in Oberhof hatten die Norweger dabei einen enormen Vorsprung von 2:01,9 Minuten auf die zweitplatzierte deutsche Mannschaft. Im Vorfeld des Saisonhöhepunktes erreichte der mittlerweile 35-jährige Athlet zwei weitere Einzelpodestplätze, außerdem siegte er am Wochenende von Antholz an der Seite von Juni Arnekleiv, Karoline Knotten und seinem Bruder Johannes im Mixedwettkampf. Im Rahmen der Weltmeisterschaften ergatterte Bø im Einzel und der Mixedstaffel die Silbermedaille; im Herrenstaffelrennen lag lange der Titel in der Luft, bevor Schlussläufer Vetle Sjåstad Christiansen am entscheidenden Anschlag drei Strafrunden schoss und damit hinter die schwedische Auswahl auf den zweiten Platz zurückfiel. Auch das letzte Saisondrittel verlief für Tarjei Bø erfolgreich, so erzielte er drei Podestplätze in Individualrennen und belegte schlussendlich hinter seinem Bruder den zweiten Rang der Gesamtwertung. In der Sprintwertung gelang ihm – erstmals seit seiner erfolgreichsten Saison 2010/11 – sogar der Gewinn der kleinen Kristallkugel.

Letzter WM-Triumph und Rücktritt (Saison 2024/25)

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Wie schon zwei Jahre zuvor lief Bø nach einem durchschnittlichen Start in die Saison 2024/25 Mitte Dezember Gefahr, seinen Weltcupstartplatz zu verlieren. Diese Möglichkeit räumte er am Wochenende von Le Grand-Bornand aus, als er mit 19 Treffern und einer guten Kurszeit den Massenstart für sich entscheiden konnte. Anfang Januar verbesserte er sich zudem im Verfolgungsrennen von Oberhof von Startposition 16 aus auf Schlussrang zwei. Am 24. Januar 2025 entschied der Norweger den Sprint in Antholz für sich. Im Zuge der Siegerehrung gab er daraufhin seinen Rücktritt mit dem Ende der laufenden Saison 2024/25 bekannt, nachdem bereits sein jüngerer Bruder Johannes Thingnes Bø wenige Tage davor ebenfalls seinen Rücktritt erklärt hatte.[10] Seine letzten Weltmeisterschaften bestritt er in der Lenzerheide und sicherte sich mit der Männerstaffel seinen zwölften und letzten Weltmeistertitel. Letztmals an den Start ging Bø am 23. März des Jahres im Rahmen des Massenstartrennens in Oslo, gesundheitlich leicht angeschlagen, und nahm auf der Zielgeraden auf Platz 23 liegend die norwegische Fahne entgegen, mit der er sich an der Ziellinie vor dem Publikum verbeugte.[11]

Bø beim Stehendschießen in Oberhof

Anmerkung: Im Biathlonsport zählen Rennen bei den Olympischen Spielen von 1998 bis 2010 sowie das Mixedstaffelrennen 2014 (OS) und alle Weltmeisterschaften (WM) von 1994 bis 2021 zum Weltcup.

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 10. Dez. 2010 Osterreich Hochfilzen Sprint
2. 11. Dez. 2010 Osterreich Hochfilzen Verfolgung
3. 7. Jan. 2011 Deutschland Oberhof Sprint
4. 9. Jan. 2011 Deutschland Oberhof Massenstart
5. 8. März 2011 Russland Chanty-Mansijsk (WM) Einzel
6. 15. Dez. 2011 Osterreich Hochfilzen Sprint
7. 17. Feb. 2013 Tschechien Nové Město (WM) Massenstart
8. 28. Feb. 2013 Norwegen Oslo Sprint
9. 2. Dez. 2017 Schweden Östersund Sprint
10. 3. Dez. 2020 Finnland Kontiolahti Sprint
11. 17. Jan. 2021 Deutschland Oberhof Massenstart
12. 7. März 2021 Tschechien Nové Město Verfolgung
13. 8. Dez. 2023 Osterreich Hochfilzen Sprint
14. 22. Dez. 2024 Frankreich Le Grand-Bornand Massenstart
15. 24. Jan. 2025 Italien Antholz Sprint
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 7. Jan. 2010 Deutschland Oberhof Staffel 1
2. 26. Feb. 2010 Kanada Whistler (OS) Staffel 1
3. 12. März 2010 Finnland Kontiolahti Mixed-Staffel 2
4. 12. Dez. 2010 Osterreich Hochfilzen Staffel 3
5. 3. März 2011 Russland Chanty-Mansijsk (WM) Mixed-Staffel 4
6. 11. März 2011 Russland Chanty-Mansijsk (WM) Staffel 3
7. 11. Dez. 2011 Osterreich Hochfilzen Staffel 5
8. 9. März 2012 Deutschland Ruhpolding (WM) Staffel 6
9. 7. Feb. 2013 Tschechien Nové Město (WM) Mixed-Staffel 7
10. 16. Feb. 2013 Tschechien Nové Město (WM) Staffel 8
11. 7. Dez. 2013 Osterreich Hochfilzen Staffel 9
12. 25. Jan. 2015 Italien Antholz Staffel 10
13. 6. Feb. 2015 Tschechien Nové Město Mixed-Staffel 11
14. 29. Nov. 2015 Schweden Östersund Mixed-Staffel 11
15. 15. Jan. 2016 Deutschland Ruhpolding Staffel 10
16. 13. Feb. 2016 Vereinigte Staaten Presque Isle Staffel 12
17. 12. März 2016 Norwegen Oslo (WM) Staffel 10
18. 12. Jan. 2018 Deutschland Ruhpolding Staffel 13
19. 18. März 2018 Norwegen Oslo Staffel 14
20. 18. Jan. 2019 Deutschland Ruhpolding Staffel 15
21. 16. März 2019 Schweden Östersund (WM) Staffel 15
22. 7. Dez. 2019 Schweden Östersund Staffel 16
23. 15. Dez. 2019 Osterreich Hochfilzen Staffel 16
24. 13. Feb. 2020 Italien Antholz (WM) Mixed-Staffel 17
25. 7. März 2020 Tschechien Nové Město Staffel 18
26. 6. Dez. 2020 Finnland Kontiolahti Staffel 19
27. 20. Feb. 2021 Slowenien Pokljuka (WM) Staffel 19
28. 14. März 2021 Tschechien Nové Město Mixed-Staffel 17
29. 4. Dez. 2021 Schweden Östersund Staffel 20
30. 12. Dez. 2021 Osterreich Hochfilzen Staffel 19
31. 8. Jan. 2022 Deutschland Oberhof Mixed-Staffel 21
32. 23. Jan. 2022 Italien Antholz Staffel 19
33. 1. Dez. 2022 Finnland Kontiolahti Staffel 19
34. 13. Jan. 2023 Deutschland Ruhpolding Staffel 19
35. 22. Jan. 2023 Italien Antholz Staffel 19
36. 30. Nov. 2023 Schweden Östersund Staffel 22
37. 10. Dez. 2023 Osterreich Hochfilzen Staffel 19
38. 7. Jan. 2024 Deutschland Oberhof Staffel 23
39. 11. Jan. 2024 Deutschland Ruhpolding Staffel 24
40. 20. Jan. 2024 Italien Antholz Mixed-Staffel 25
41. 8. März 2024 Vereinigte Staaten Soldier Hollow Staffel 19
2 
mit Ann Kristin Flatland, Tora Berger und Halvard Hanevold
3 
mit Alexander Os, Ole Einar Bjørndalen und Emil Hegle Svendsen
4 
mit Tora Berger, Ann Kristin Flatland und Ole Einar Bjørndalen
5 
mit Rune Brattsveen, Lars Berger und Emil Hegle Svendsen
6 
mit Ole Einar Bjørndalen, Rune Brattsveen und Emil Hegle Svendsen
7 
mit Tora Berger, Synnøve Solemdal und Emil Hegle Svendsen
8 
mit Ole Einar Bjørndalen, Henrik L’Abée-Lund und Emil Hegle Svendsen
9 
mit Vetle Sjåstad Christiansen, Ole Einar Bjørndalen und Emil Hegle Svendsen
10 
mit Ole Einar Bjørndalen, Johannes Thingnes Bø und Emil Hegle Svendsen
11 
mit Fanny Horn, Tiril Eckhoff und Johannes Thingnes Bø
12 
mit Lars Helge Birkeland, Erlend Bjøntegaard und Johannes Thingnes Bø
13 
mit Lars Helge Birkeland, Emil Hegle Svendsen und Johannes Thingnes Bø
14 
mit Lars Helge Birkeland, Henrik L’Abée-Lund und Johannes Thingnes Bø
15 
mit Lars Helge Birkeland, Vetle Sjåstad Christiansen und Johannes Thingnes Bø
16 
mit Johannes Dale, Erlend Bjøntegaard und Johannes Thingnes Bø
17 
mit Marte Olsbu Røiseland, Tiril Eckhoff und Johannes Thingnes Bø
18 
mit Vetle Sjåstad Christiansen, Johannes Dale und Johannes Thingnes Bø
19 
mit Sturla Holm Lægreid, Vetle Sjåstad Christiansen und Johannes Thingnes Bø
20 
mit Sivert Guttorm Bakken, Vetle Sjåstad Christiansen und Johannes Thingnes Bø
21 
mit Marte Olsbu Røiseland, Ingrid Landmark Tandrevold und Johannes Thingnes Bø
22 
mit Endre Strømsheim, Johannes Thingnes Bø und Vetle Sjåstad Christiansen
23 
mit Endre Strømsheim, Sturla Holm Lægreid und Johannes Thingnes Bø
24 
mit Sturla Holm Lægreid, Johannes Dale-Skjevdal und Vetle Sjåstad Christiansen
25 
mit Juni Arnekleiv, Karoline Offigstad Knotten und Johannes Thingnes Bø

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 8 2 4 41 56
2. Platz 4 11 8 1 18 42
3. Platz 1 9 10 10 10 40
Top 10 12 59 55 40 74 240
Punkteränge 35 104 91 60 74 364
Starts 37 114 92 60 74 377
Bø im Januar 2020 in Oberhof

Ergebnisse bei Biathlon-Weltcups (Disziplinen- und Gesamtweltcup) gemäß Punktesystem:

Saison Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Gesamt
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2009/10 50. 25 29. 110 53. 34 41. 11 43. 180
2010/11 2. 172 1. 393 1. 334 3. 218 1. 1117
2011/12 14. 68 6. 254 4. 259 16. 111 7. 692
2012/13 13. 55 14. 186 24. 127 6. 160 15. 528
2013/14 45. 12 38. 79 21. 134 23. 48 28. 273
2014/15 37. 28 25. 148 7. 183 10. 134 19. 493
2015/16 14. 68 6. 234 4. 267 8. 139 6. 708
2016/17 42. 74 37. 89 30. 56 36. 219
2017/18 35. 21 10. 194 8. 193 4. 183 7. 591
2018/19 17. 54 6. 271 5. 266 11. 133 6. 724
2019/20 4. 114 4. 307 6. 178 8. 166 4. 740
2020/21 15. 55 3. 318 6. 249 1. 184 4. 895
2021/22 1. 108 8. 224 10. 163 10. 106 6. 601
2022/23 32. 31 6. 250 4. 277 7. 126 6. 684
2023/24 2. 165 1. 384 3. 350 4. 181 2. 1080
2024/25 17. 69 12. 192 8. 209 5. 209 8. 679

Olympische Winterspiele

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Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Männerstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2010 Olympische Winterspiele | Kanada Vancouver 20. Gold 1. nicht
ausgetragen
Olympische Winterspiele 2014 Olympische Winterspiele | Russland Sotschi 26. 38. 26. Bronze 3.
Olympische Winterspiele 2018 Olympische Winterspiele | Korea Sud Pyeongchang 13. 13. 4. 8. Silber 2.
Olympische Winterspiele 2022 Olympische Winterspiele | China Volksrepublik Peking 8. Bronze 3. Silber 2. 12. Gold 1. Gold 1.

Weltmeisterschaften

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Ergebnisse bei Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Männerstaffel Mixedstaffel S.-M.-Staffel
2011 Russland Chanty-Mansijsk Gold 1. Bronze 3. Bronze 3. Bronze 3. Gold 1. Gold 1. nicht ausgetragen
2012 Deutschland Ruhpolding 18. 17. 7. 16. Gold 1.
2013 Tschechien Nové Město 12. 17. 16. Gold 1. Gold 1. Gold 1.
2015 Finnland Kontiolahti 25. Bronze 3. Bronze 3. Bronze 3. Silber 2. Bronze 3.
2016 Norwegen Oslo 22. 54. 31. 6. Gold 1. Bronze 3.
2017 Osterreich Hochfilzen 14. 9. 14. 8.
2019 Schweden Östersund Bronze 3. 13. 4. 9. Gold 1.
2020 Italien Antholz 6. 4. 6. 4. Silber 2. Gold 1.
2021 Slowenien Pokljuka 69. 9. 13. 6. Gold 1.
2023 Deutschland Oberhof 7. Silber 2. 4. 9. Silber 2.
2024 Tschechien Nové Město Silber 2. 6. 5. 4. Silber 2. Silber 2.
2025 Schweiz Lenzerheide 10. 10. 10. 18. Gold 1.

Jugend-/Juniorenweltmeisterschaften

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WM 2023: Johannes und Tarjei Bø, Sturla Holm Lægreid sowie Vetle Sjåstad Christiansen mit Staffelsilber

Bø nahm bis 2007 an den Jugend- und 2009 an den Juniorenweltmeisterschaften teil.

Weltmeisterschaften Einzelwettbewerbe Männerstaffel
Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung
2006 Vereinigte Staaten Presque Isle 1. 4. 2. 4. (Junioren)
2007 Italien Martell 4. 5. 2. 2.
2009 Kanada Canmore 23. 3. 3. 6.
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 4. März 2009 Russland Ufa (EM) Staffel 1
2. 25. Nov. 2017 Norwegen Sjusjøen Sprint
3. 23. Feb. 2019 Belarus Minsk (EM) Sprint
4. 24. Feb. 2019 Belarus Minsk (EM) Verfolgung
Commons: Tarjei Bø – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Tarjei Bø. Eurosport, abgerufen am 23. Februar 2020.
  2. Benedicte Andersen Bakken: Tarjei Bø med bryllupsavsløring: – Vet ikke hva de andre tenkte. tv2.no, abgerufen am 5. Oktober 2025 (norwegisch).
  3. Tarjei Bø: Her er Aron, som kom til verden forrige fredag. instagram.com, abgerufen am 5. Oktober 2025 (norwegisch).
  4. Tarjei Bø: Eva er rett over en uke i dag. instagram.com, abgerufen am 5. Oktober 2025 (norwegisch).
  5. Hushovd tok storeslem under Idrettsgallaen (norwegisch, abgerufen am 9. Januar 2011)
  6. Bö: Keine Weltcuprennen 2012 Sport1.de, 1. November 2012, abgerufen am 5. Januar 2013
  7. Boe vermiest Svendsen den WM-Rekord. Spiegel Sport, 17. Februar 2013, abgerufen am 20. Februar 2025.
  8. Holmenkollmedaljen - tildelinger auf snl.no, abgerufen am 1. Februar 2020
  9. Tarjei Bø sliter med mystiske plager: – Vi vet ikke hva som er galt auf nrk.no, 10. November 2016, abgerufen am 1. Februar 2020
  10. Auch zweiter Bö-Bruder verkündet Rücktritt, abgerufen am 24. Januar 2025.
  11. Jonas Schlott: Biathlon: Johannes Thingnes und Tarjei Bö feiern emotionalen Abschied. Abgerufen am 23. März 2025.