Tarot (1986)

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Filmdaten
OriginaltitelTarot
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1986
Länge120 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieRudolf Thome
DrehbuchMax Zihlmann
ProduktionRudolf Thome
MusikChristoph Oliver
KameraMartin Schäfer
SchnittDörte Völz-Mammarella
Besetzung

Tarot ist ein deutscher Film von Rudolf Thome aus dem Jahr 1986. Der Film verwendet Motive aus dem Roman Die Wahlverwandtschaften von Johann Wolfgang von Goethe.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beziehung des Filmregisseurs Eduard mit der Schauspielerin Charlotte währt bereits eine Weile. In der Vergangenheit waren sie jedoch bereits getrennt gewesen, sodass sie sich vornehmen, künftig mehr Zeit miteinander zu verbringen. Sie wollen im Sommer in einem idyllischen Landhaus ihre Liebe auffrischen.

Charlotte hat sich zum Ziel gesetzt, einen Roman zu schreiben, und Eduard ist auf der Suche nach neuen Ideen. Aus den Vorsätzen wird jedoch nichts, als Eduard zufällig seinen alten Freund Otto trifft. Zudem taucht unerwartet Charlottes Nichte Ottilie auf. Es kommt zu Spannungen, da sich Charlotte zu Otto und Eduard zu Ottilie hingezogen fühlen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde von Moana-Film, der Anthea Filmgesellschaft und dem ZDF produziert. Er erhielt Förderung von der Bayerischen Filmförderung und der Filmförderungsanstalt. Die Dreharbeiten fanden vom 7. Juni bis 25. Juli 1985 in Truchtlaching, München und Umgebung statt.

Die Veröffentlichung des Films war am 13. Mai 1986 in Cannes bei der Quinzaine des réalisateurs. Die Erstaufführung in Deutschland war am 6. Juni in Berlin beim Kino-Fest ’86 im Arsenal. Der Kinostart war am 11. September 1986, die Erstausstrahlung am 31. Januar 1988 im ZDF.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der film-dienst bezeichnete den Film als „psychologisch stimmig“. Mit „kommentierenden Naturbildern und einem hervorragenden Schauspielerteam“ verbinde der Film eine „Reflexion über moderne Paarbeziehungen und die Lebenslügen von Menschen mit einer ironischen Kommentierung des Kulturbetriebes“.[1] Cinema urteilte, Thome setze auf eine „handlungsarme, bisweilen gestelzte Inszenierung“. Den „guten, aber unterforderten Darstellern“ gelinge ein „Befindlichkeitsbild der unterkühlten 80er Jahre“.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tarot. film-dienst, abgerufen am 11. Juni 2015 (Kurzkritik).
  2. Tarot. Cinema, abgerufen am 11. Juni 2015.