Tarpenbek

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Tarpenbek
Tarpenbek in Hamburg-Groß Borstel

Tarpenbek in Hamburg-Groß Borstel

Daten
Gewässerkennzahl DE: 59566
Lage Schleswig-Holstein und Hamburg, Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Alster → Elbe → Nordsee
Quelle Norderstedt
53° 41′ 6″ N, 10° 0′ 4″ O
Quellhöhe ca. 36 m ü. NN
Mündung in Hamburg-Eppendorf zwischen Hayns Park und Meenkwiese in die AlsterKoordinaten: 53° 35′ 48″ N, 9° 59′ 23″ O
53° 35′ 48″ N, 9° 59′ 23″ O
Länge 20,9 km
Einzugsgebiet 82,5 km²
Abfluss am Pegel Kellerbleek[1]
AEo: 82,5 km²
Lage: 0 m oberhalb der Mündung
NNQ (2. Februar 1970)
MNQ 1970/2012
MQ 1970/2012
Mq 1970/2012
MHQ 1970/2012
HHQ (18. Juli 2002)
51 l/s
252 l/s
696 l/s
8,4 l/(s km²)
5,51 m³/s
11,3 m³/s
Rechte Nebenflüsse Kollau
Großstädte Hamburg
Mittelstädte Norderstedt
Die Tarpenbek als Grenzfluss zwischen Hamburg und Norderstedt.
Mündung der Kollau in die Tarpenbek
Brücke der Güterumgehungsbahn
Mündung der Tarpenbek in die Alster in Eppendorf.

Die Tarpenbek ist ein Bach, der seinen Ursprung in Norderstedt hat. Dort treffen die Bäche Tarpenbek-Ost und Tarpenbek-West zusammen. Am Ochsenzoll erreicht die Tarpenbek Hamburg-Langenhorn und fließt Richtung Flughafen Hamburg, den sie zweimal unterquert. Weiteren Zufluss erhält die Tarpenbek in Groß Borstel durch die Kollau.

Kurz vor der Mündung bei Hayns Park in die Alster ist sie im Stadtteil Eppendorf zum Eppendorfer Mühlenteich aufgestaut.

Ausbaumaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1263 Aufstauung des Eppendorfer Mühlenteichs[2]
  • 1930–1932 Künstliche Begradigung von Hayns Park bis in den Bereich des heutigen Flughafens
  • 1955 Verrohrung zum Unterqueren der Start- und Landbahn des Flughafens
  • 1990er Jahre Renaturierung des westlich des Flughafens gelegenem Abschnitts als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Fühlsbüttler Ortsumgebung

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ältesten überlieferten urkundlichen Erwähnungen des Gewässers sind Terueke (1245 und 1263), Terveke (1266) und Terweke (1325), was sich über Tarwe zu Tarpe entwickelte; das sekundäre Grundwort nd. bek für "Bach" wurde erst spät angehängt.[3] Die Bedeutung des ursprünglichen Namens ist nicht sicher geklärt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil III 2012. ISSN 0949-3654. Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg Port Authority, S. 155, abgerufen am 25. Juli 2015 (PDF, deutsch, Auf: hamburg-port-authority.de).
  2. Franklin Kopitzsch, Daniel Tilgner (Hrsg.): Hamburg Lexikon. 2., durchgesehene Auflage. Zeise Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-9805687-9-2, S. 482, Sp. 2.
  3. Wolfgang Laur: Die Orts- und Gewässernamen der Freien und Hansestadt Hamburg, Neumünster 2012, S. 232.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tarpenbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien