Tatjana Iwanowna Saslawskaja

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Tatjana Saslawskaja, 2011

Tatjana Iwanowna Saslawskaja (russisch Татьяна Ивановна Заславская; * 9. September 1927 in Kiew; † 23. August 2013 in Moskau) war eine Professorin der Soziologie und Meinungsforscherin.

Im August 1983 hielt sie im sibirischen Zentrum der Russischen Akademie der Wissenschaften in Akademgorodok einen Vortrag, in dem sie ein Programm tiefgreifender sozialer, politischer und wirtschaftlicher Reformen, Perestroika, entwarf, zusammen mit dem ergänzenden Begriff Glasnost. Diese von ihr geprägten Begriffe wurden etwas später vom neuen Generalsekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow, aufgenommen und umgesetzt.[1]

Sie war Leiterin des Meinungsforschungsinstituts WZIOM und erhielt 2000 den Demidow-Preis der Russischen Akademie der Wissenschaften. Sie war auswärtiges Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Zürcher Zeitung (NZZ), 9. Oktober 2007, Autor: Zygmunt Dzieciolowski.