Tatort: Bienzle und das Doppelspiel

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Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelBienzle und das Doppelspiel
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
SWR
Länge88 Minuten
EinordnungFolge 459 (Liste)
Erstausstrahlung10. Dezember 2000 auf Erstes Deutsches Fernsehen
Stab
RegieHartmut Griesmayr
DrehbuchFelix Huby
Joseph Nelson
ProduktionCarl Bergengruen
MusikJoe Mubare
KameraHans-Jörg Allgeier
SchnittChristiane Hegemann
Besetzung

Bienzle und das Doppelspiel ist eine Folge der Krimireihe Tatort. Die Erstausstrahlung des vom Südwestrundfunk unter der Regie von Hartmut Griesmayr produzierten Beitrags fand am 10. Dezember 2000 im Ersten Deutschen Fernsehen statt. Es handelt sich um die 459. Episode der Filmreihe sowie die zwölfte mit dem Stuttgarter Kommissar Ernst Bienzle.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die junge Journalistin Nina Fischer arbeitet seit einiger Zeit an einer Enthüllungsstory über den Gewerkschafter Hans Damm. Kurz nachdem sie ihn auf seine Verstrickungen mit einem Bauunternehmer anspricht, wird sie ermordet. Die Kommissare Bienzle und Gächter werden zum Tatort gerufen und finden sehr schnell die Spur zu Damm. Dieser wurde bereits von seiner Gewerkschaftsleitung seines Postens enthoben, da die Journalistin dorthin eine Vorinformation ihrer Veröffentlichung gesendet hatte. Somit erscheint der Mord nicht darin begründet zu liegen. Vom Chefredakteur erfahren die Ermittler, dass Nina Fischer auch noch an einer anderen brisanten Geschichte gearbeitet hatte, aber genaueres weiß auch er nicht. Möglicherweise könnte der Laptop der Ermordeten hier weiterhelfen, aber der ist verschwunden.

Für Bienzle rückt auch Dominik Fischer, der Ehemann des Opfers, in den Kreis der Verdächtigen. Er ist der offizielle Erbe des nicht unbeträchtlichen Vermögens seiner Frau. Aber auch Charlotte Damm ist als Täterin denkbar, da nach Bienzles Informationen ihr Mann ein Verhältnis mit Nina Fischer hatte. Nachdem Damm dem Geschäftsführer der Viktorwerke nachweisen kann, dass er 50 Millionen Mark der Firma unterschlagen hat, wird auch er von der Polizei unter die Lupe genommen, jedoch hat er für die Tatzeit ein Alibi. Allerdings kommt dabei heraus, dass Reschke einen Privatdetektiv beauftragt hatte, um Nina Fischer zu observieren. So gelangt Bienzle an Fotos, die alle Leute zeigen, die am Tattag bei Fischer aus- und eingegangen waren und erkennen darauf auch Dominik Fischer. Sie suchen ihn auf und konfrontieren ihn mit den Indizien. Fischer räumt daraufhin ein, seine Frau im Streit erschlagen zu haben.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Erstausstrahlung am 10. Dezember 2000 haben 7,02 Millionen Zuschauer die Sendung verfolgt, was einen Marktanteil von 19,1 Prozent entsprach.[1]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm vergeben die beste Wertung (Daumen nach oben) und meinen anerkennend: „Glaubwürdiger und lebensnaher Krimi,“ bei der Günther Maria Halmer „als gebrochener Mensch“ „eine glänzende Vorstellung“ gibt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einschaltquote bei tatort-blog.de, abgerufen am 8. März 2016.
  2. Gewerkschaftsmann Damm wird als korrupter Kollege entlarvt. Aber ist er auch ein Mörder? TV-Krimi mit dem Stuttgarter Ermittler Bienzle Kurzkritik auf tvspielfilm.de, abgerufen am 8. März 2016.