Tatort: Tod und Spiele

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Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelTod und Spiele
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
EinordnungFolge 1067 (Liste)
Erstausstrahlung7. Oktober 2018 auf Das Erste
Stab
RegieMaris Pfeiffer
DrehbuchWolfgang Stauch
MusikJörg Lemberg
KameraEckhard Jansen
Besetzung

Tod und Spiele ist ein Fernsehfilm aus der Fernseh-Kriminalreihe Tatort, der am 7. Oktober 2018 erstmals im Ersten gesendet wurde. Es ist die 1067. Folge der Tatort-Reihe und der zwölfte Fall der Ermittler Faber, Bönisch und Dalay.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Obdachloser findet in einer Grube in einer verlassenen Dortmunder Fabrikhalle zufällig verkohlte menschliche Knochen und die Polizei später an der gleichen Stelle einen Schlüssel zu einem Hotelzimmer. In diesem wird ein ausgehungerter und eingeschüchterter Junge osteuropäischer oder asiatischer Herkunft gefunden, der weder identifiziert noch vernommen werden kann, aber auf den Namen Kambarov reagiert. Kommissarin Bönisch, die früher selbst häufig das Hotel genutzt hat, mietet sich dort undercover ein und stellt den Kontakt zum russischen Oligarchen Kambarov her, der dort ebenfalls ein Zimmer hat.

Die Obduktion der Knochen ergibt, dass es sich um einen männlichen Kampfsportler Anfang 30 handelt, der zahlreiche schlecht behandelte Knochenbrüche hatte und an einem Schädelbruch gestorben war. Ein dritter Armknochen lässt vermuten, dass in der Grube mehr als eine Leiche verbrannt worden war. Kommissar Pawlak lässt sich in ein örtliches Kampfsportstudio aufnehmen, das in den Fokus der Ermittlungen geraten ist.

Kambarov, der nach eigener Darstellung Borussia Dortmund kaufen will, lädt Bönisch zu einem geheimen, illegalen Mixed Martial Arts-Kampf ein, bei dem die Besucher sehr hohe Eintrittsgelder dafür zahlen, dass am Ende nur einer der Kämpfer überleben soll. Kommt es nicht zum Tod des anderen, wird das Preisgeld gestrichen. Während des Final-Kampfes eines Turniers rückt ein Sondereinsatzkommando der Polizei an und verhindert, dass einer der Kämpfer den anderen tötet. Hinter den Kämpfen stecken der Besitzer des Kampfsportstudios und die Rezeptionistin des Hotels. Beide werden wegen Anstiftung zum Mord verhaftet.

Bei dem Jungen handelt es sich um den Sohn eines der verbrannten Kämpfer. Sein Vater hatte ihm aufgetragen, sich im Falle seines Verschwindens an Kambarov zu halten, der ihm dann weiterhelfen würde. Dieser sagt dies zu und nimmt den Jungen in seine Obhut.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tatort Tod und Spiele wurde vom 10. Oktober 2017 bis zum 9. November 2017 in Dortmund und Bonn gedreht.[1] Die Premiere des Films fand am 24. August 2018 im Open-Air-Kino vor der Seebühne im Westfalenpark in Dortmund statt.[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„In seinen guten Momenten ist dieser "Tatort" wie ein Wodka-Schwips: schnelle Schlagabtäusche, warme Farben, im Abgang von sanfter Melancholie. […] Nicht dass wir etwas gegen eine etwas hellere Färbung von Deutschlands wohl düsterstem "Tatort"-Revier hätten. Wir wünschen uns doch auch von ganzem Herzen, dass Faber wieder ins Leben und Bönisch die Liebe findet.“

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstausstrahlung von Tod und Spiele am 7. Oktober 2018 wurde in Deutschland von 8,66 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 25,7 % für Das Erste.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tatort: Tod und Spiele bei crew united
  2. Tatort Dortmund: Tod und Spiele (WDR Premiere). Ausverkauft. In: PSD Bank Kino. Neovaude GmbH, abgerufen am 5. Oktober 2018.
  3. Christian Buß: Oligarchen-"Tatort" aus Dortmund. Hilfe, die Russen wollen Borussia kaufen! Spiegel Online, 5. Oktober 2018, abgerufen am 6. Oktober 2018: „6 von 10 Punkten“
  4. Sidney Schering: Primetime-Check: Sonntag, 7. Oktober 2018. Quotenmeter.de, 8. Oktober 2018, abgerufen am 8. Oktober 2018.