Tauberbischofsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Tauberbischofsheim
Tauberbischofsheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Tauberbischofsheim hervorgehoben
49.62259.6627777777778183Koordinaten: 49° 37′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Main-Tauber-Kreis
Höhe: 183 m ü. NHN
Fläche: 69,31 km²
Einwohner: 12.705 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 183 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97941
Vorwahl: 09341
Kfz-Kennzeichen: TBB, MGH
Gemeindeschlüssel: 08 1 28 115
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 8
97941 Tauberbischofsheim
Webpräsenz: www.tauberbischofsheim.de
Bürgermeister: Wolfgang Vockel (parteilos)
Lage der Stadt Tauberbischofsheim im Main-Tauber-Kreis
Ahorn Assamstadt Bad Mergentheim Boxberg Creglingen Freudenberg Großrinderfeld Grünsfeld Igersheim Igersheim Königheim Külsheim Lauda-Königshofen Niederstetten Tauberbischofsheim Weikersheim Werbach Wertheim WittighausenKarte
Über dieses Bild
Blick über die Altstadt

Tauberbischofsheim ist die Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Sie ist Mittelzentrum in der Region Heilbronn-Franken.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Stadtkern Tauberbischofsheims liegt in Tauberfranken, einem baden-württembergischen Teil Frankens, in einem breiten, beständig nordnordwestlich laufenden Talabschnitt der unteren Tauber. Am Südrand der Stadt mündet von links der Brehmbach in den Fluss.

Die Stadtgemarkung erstreckt sich – zumindest auf einer Flussseite – fast 12 km entlang der Tauber und bis zu 7,5 km weit auf die linken und bis zu 4,5 km weit auf die rechten Randberge des Flusstals. Der höchste Punkt liegt an der Westgrenze zur Gemarkung von Külsheim an der Straße nach Eiersheim, dort wird eine Höhe von 372 m ü. NN erreicht, der niedrigste am Ausfluss der Tauber auf unter 168 m ü. NN.

Blick auf Tauberbischofsheim vom Rohnberg im Norden

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Tauberbischofsheim besteht aus folgenden sieben Stadtteilen (ehemalige Gemeinden mit ihren damaligen Ortsteilen):

  • Tauberbischofsheim mit dem Stadtteil Tauberbischofsheim über der Tauberbrücke, den Häusern An der Königheimer Straße und am Bahnhof Dittwar.[2]
  • Dienstadt
  • Distelhausen mit dem Wohnplatz Bahnstation Distelhausen
  • Dittigheim mit dem Weiler Steinbach (Hof) sowie der abgegangenen Ortschaft Losenhofen
  • Dittwar mit der Siedlung Heidenkessel sowie den abgegangenen Ortschaften Willetzheim (auch Willenzheim oder Wieletzheim genannt).[3]
  • Hochhausen mit der abgegangenen Ortschaft Rückertshöflein
  • Impfingen mit der abgegangenen Siedlung Farental (auch Fahrental genannt) an der Gemarkungsgrenze Impfingen-Tauberbischofsheim.[3]

Der Flurname Husenbach (auch Häuserbach genannt) an der Tauberbischofsheimer Gemarkungsgrenze zu Königheim deutet auf eine vermutlich abgegangene Siedlung hin.[3]

Die Gemarkung der Stadtteile ist identisch mit den ehemaligen Gemeinden gleichen Namens. Die Stadtteile bilden Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung und mit Ausnahme von Tauberbischofsheim-Stadt Ortschaften mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.[4]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Jenseits der Stadtgrenze grenzt im Süden Lauda-Königshofen an, im Südwesten Königheim, im Nordwesten Külsheim, im Norden Werbach, im Nordosten kurz Großrinderfeld und im Osten Grünsfeld.

Klima[Bearbeiten]

Niederschlagsdiagramm

Der Jahresniederschlag beträgt 580 mm. Der Niederschlag liegt auf der 17. Perzentile der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Der trockenste Monat ist der Februar; am meisten regnet es im Juni. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. zweimal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen auf der 8. Perzentile innert Deutschlands. In Tauberbischofsheim herrscht im Jahresdurchschnitt eine Temperatur von 9,8°C.

Das Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein silberner Topfhelm, dessen silberne Helmbänder in je zwei silberne Rosetten auslaufen, darüber als Kleinod ein siebenspeichiges silbernes Rad.“[5]

Altes Wappen

Die Stadtsiegel, die von 1309 bis 1726 nachweisbar sind, zeigen das Mainzer Rad als Kleinod auf einem Topfhelm, der später durch eine Mitra ersetzt wurde. Das älteste Siegel von 1499 trägt die Umschrift „SIGILLVM CIVITADIS. D’BISCHOFISHEIM“ (= Siegel der Stadt Bischofsheim). In dem Sekretsiegel der Stadt von 1516 ist der Helm mit der Helmdecke nach hinten gedreht, später steht an Stelle des Helmes die bischöfliche Inful ohne herabhängende Bänder, dahinter ein Pluviale und darüber das freischwebende Mainzer Rad. 1849 bis 1854 wurde ein Farbstempel mit der Umschrift „STADTMAGISTRAT TAUBERBISCHOFSHEIM“ verwendet. Er zeigt das Mainzer Rad sowie den Buchstaben B rechts und links davon und darüber. Spätere Siegel tragen das Mainzer Rad wie ein Helmkleinod. Das Generallandesarchiv bemerkte bereits 1895, dass das Stadtwappen heraldisch durchaus uncorrekt sei und dass besonders eine Mitra keine Helmzier haben könne. Der Gemeinderat beschloss am 9. Januar 1961, ein Stadtsiegel anzunehmen, das dem ältesten Exemplar entsprach. Am 14. Dezember 1961 wurde der Stadt mit einem Erlass des Innenministeriums das Recht zur Führung des Wappens und einer Flagge in den Farben Silber-Rot verliehen.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

Frühzeit[Bearbeiten]

Prähistorische Funde, die im Tauberfränkischen Landschaftsmuseum im Kurmainzischen Schloss Tauberbischofsheim ausgestellt sind, deuten darauf hin, dass das heutige Tauberbischofsheimer Stadtgebiet bereits etwa 3000 v. Chr. und davor besiedelt war.[6]

Gründung im Frühmittelalter[Bearbeiten]

Die Stadt wurde im Jahre 836 in der Lebensbeschreibung der Heiligen Lioba als „Biscofesheim“ erstmals erwähnt.[6] Bereits 735 wurde vom heiligen Bonifatius eines der ersten deutschen Frauenklöster in Bischofsheim gegründet und seine Verwandte, die Heilige Lioba, als Äbtissin eingesetzt.[6][7]

Markt- und Stadtrechte im Hochmittelalter[Bearbeiten]

Eine Zeichnung des kurmainzischen Schlosses
Türmersturm (1280) am kurmainzischen Schloss

Das Marktrecht erhielt Bischofsheim vermutlich schon 1147 bei einem Besuch durch Konrad III.,[6] spätestens jedoch 1165 durch Friedrich Barbarossa bei seinem Besuch der Stadt. 1180 wurde die Peterskapelle erbaut, das älteste Bauwerk der Stadt.[6]

Die Vergabe der Stadtrechte an Bischofsheim, das Kurmainz 1237 von Kaiser Friedrich II. als Lehen erhielt,[6] und dort bis 1803 blieb, wird am Ende des Hochmittelalters auf etwa 1240 datiert, da im Mainzer Einkünfteverzeichnis von 1248 die Stadt als „civitas“ bezeichnet ist. Um 1275 wurde mit dem Bau einer Stadtbefestigung sowie einem Stadtschloss begonnen. Das kurmainzische Schloss war der Wohn- oder Verwaltungssitz des Stadtherren.[7]

Neunstädtebund im Spätmittelalter[Bearbeiten]

1318 wird der Der Markt Bischofsheim urkundlich erwähnt.[6] Von 1346 bis 1527 bildete Tauberschofsheim gemeinsam mit Amorbach, Aschaffenburg, Buchen, Dieburg, Külsheim, Miltenberg, Seligenstadt und Walldürn den kurmainzischen Neunstädtebund.[7] Dieser wurde 1346 durch den Mainzer Erzbischof Heinrich III. anerkannt.[6] 1354 wurde das Das Hospital Bischofsheim erstmals urkundlich erwähnt.[6]

16. Jahrhundert[Bearbeiten]

1527 wurde der Neunstädtebund von der Landesherrschaft unter Albrecht von Mainz nach der Beteiligung am Bauernkrieg (1525 bis 1527) wieder aufgelöst. Tauberbischofsheim verlor so auch seine Selbstverwaltung. Später wurde die Stadt Sitz eines Amtes im kurmainzischen Herrschaftsbereich.[7] 1552–1553 kam es zum Verlust eines großen Teils der Bischofsheimer Urkunden durch Kriegszüge des Markgrafen Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach.[6]

17. Jahrhundert[Bearbeiten]

1629 ließen sich Franziskanermönche in Bischofsheim nieder. 1631 kam es im Dreißigjährigen Krieg zu einem Durchmarsch der kaiserlichen Truppen unter General Tilly. Am 3. November 1631 war Tilly in Bischofsheim. Zwischen 1631 und 1635 war Bischofsheim unter schwedischer Besatzung. Von 1656 bis 1657 kam es zum Bau der St.-Lioba-Kirche als Klosterkirche durch die Franziskaner. 1658 war eine Apotheke (Amtsapotheke) in Bischofsheim erstmals nachweisbar. 1688 kam es zur Gründung einer Lateinschule durch die Franziskaner, der Vorläuferin des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Tauberbischofsheim.[6]

18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Von 1719 bis 1722 kam es zum Bau eines Franziskanerklosters in Tauberbischofsheim.[6]

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Bis ins 19. Jahrhundert war der Name der Stadt „Bischofsheim“. Zur besseren Unterscheidung von den Städten Bischofsheim am Neckar und Bischofsheim am hohen Steg bürgerte sich jedoch um 1850 der heutige Name „Tauberbischofsheim“ endgültig ein.[6]

1803 fiel Tauberbischofsheim im Rahmen der Säkularisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses nach mehr als 560jähriger Zugehörigkeit zu Kurmainz an das Fürstentum Leiningen und blieb Amtssitz. Als das Fürstentum durch die Rheinbundakte nur drei Jahre später wieder aufgelöst wurde, kam die Stadt 1806 zum Großherzogtum Baden, in dem das Bezirksamt Tauberbischofsheim gebildet wurde.[8] 1823 wurde das etwa 100 Jahre zuvor errichtete Franziskanerklosters wieder aufgehoben (heutiger Klosterhof). Von 1865 bis 1867 kam es zum Bau des neuen Rathauses.[6] 1866 besiegte Preußen unter Edwin von Manteuffel und August Karl von Goeben im Mainfeldzug während einiger Gefechte bei Tauberbischofsheim die württembergischen Truppen, die an der Seite des Süddeutschen Bundes kämpften.[8] Ein Denkmal an der Albert-Schweitzer-Straße erinnert an die Gefallenen.

Mit der Eröffnung der Taubertalbahn von Lauda bis Hochhausen wurde 1867 eine Eisenbahnlinie mit Bahnhof in Tauberbischofsheim errichtet. Bereits 1868 wurde die Taubertalbahn von Hochhausen bis Wertheim erweitert. 1890–1891 kam es zum Bau des „Erzbischöflichen Knaben-Konvikts“ am Fuße des Steinbergs (heutiger Stammberg). 1894–1895 wurde die evangelische „Christuskirche“ errichtet. 1896 kam es zum Bau der Tauberbischofsheimer Wasserleitung.[6]

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Seit 1900 gab es in Tauberbischofsheim elektrisches Licht.[6] 1935 fand die erste „Martinimesse“ stadt.[9] 1951 konnte mit dem „Frankenbad“ ein städtisches Freibad eröffnet werden.[6]

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Unter der NS-Gewaltherrschaft hatten die jüdischen Familien der Stadt unter einem besonderen örtlichen Pogrom zu leiden. Nach dem Überfall auf Polen wurden die noch im Ort verbliebenen Juden am 3. September 1939 von SA-Männern zusammengetrieben und mit einem Plakat um den Hals mit der Aufschrift „Wir sind die Kriegshetzer“ durch den Ort bis zur Synagoge gejagt, wo sie gedemütigt wurden, indem sie niederknien und den Erdboden küssen mussten. Anschließend wurden sie gezwungen, sich in den dort vorbeifließenden Bach zu stürzen. Die 15 jüdischen Familien wurden wochenlang im Gemeindehaus eingesperrt. Seit 1981 erinnert im Foyer des Rathauses, Marktplatz 8, eine Gedenktafel an die 35 jüdischen Mitbürger, die in der Shoa ermordet wurden.[10] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Tauberbischofsheim 1945 durch amerikanische Truppen besetzt.[6]

Entwicklung zur Kreisstadt[Bearbeiten]

Ab 1952 gehörte der Landkreis Tauberbischofsheim, der bereits 1938 wurde durch die badische Kreisreform geschaffen wurde, zum neuen Land Baden-Württemberg. 1955 wurde das 1200-jährige Jubiläum von Tauberbischofsheim gefeiert. Ab 1960 gab es mit der Kurmainz-Kaserne einen Bundeswehrstandort.[9] 1972 erhielt Tauberbischofsheim einen Autobahn-Anschluss an die [Bundesautobahn 81|A 81].[6] Am 1. Januar 1973 ging der ehemalige badische Landkreis Tauberbischofsheim mit dem ehemaligen württembergischen Landkreis Mergentheim im Zuge der baden-württembergischen Kreisreform im heutigen Main-Tauber-Kreis auf. Zwischen 1971 und 1975 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Dienstadt, Dittigheim, Dittwar, Distelhausen, Hochhausen und Impfingen eingemeindet.[9] Ab 1983 wurde die Stadtverwaltung im Klosterhof untergebracht, nachdem dieser saniert und umgebaut wurde.[6]

1954–1955 kam es zum Bau der städtischen Festhalle. Zwischen 1957 und 1964 wurde ein Neubau für das Matthias-Grünewald-Gymnasium errichtet. 1959–1961 kam es zum Bau der Bundeswehr-Kaserne auf dem Laurentiusberg. 1960 wurde Tauberbischofsheim zur Garnisonsstadt. 1961 begann eine Städtepartnerschaft mit Duderstadt im Eichsfeld in Niedersachsen. 1961 wurde der Stadt das Recht verliehen, eine Flagge in den Farben Weiß-Rot und ein Wappen (silberner Topfhelm mit Helmbändern, darüber ein silbernes, siebenspeichiges Rad auf rotem Grund) zu führen. Ab 1966 begann eine Städtepartnerschaft mit Vitry-le-François im Département Marne in Frankreich. 1970 wurde das „Tauberfränkische Landschaftsmuseum“ im Kurmainzischen Schloss eröffnet.[6]

1988 wurden 300 Jahre Matthias-Grünewald-Gymnasium Tauberbischofsheim gefeiert. 1988–1990 mit der Tauberbrücke (Nordbrücke) eine weitere Überquerung der Tauber geschaffen. 1998 wurde die Feuerwache neu errichtet. 1999 feierte man 25 Jahre Altstadtfest Tauberbischofsheim.[6]

Ruf als Fechterstadt[Bearbeiten]

1954 kam es auf Initiative von Emil Beck – der durch Fechtszenen aus dem Kinofilm Die drei Musketiere inspiriert wurde[11] – zur Gründungsversammlung einer Fechtabteilung im TSV 1863 Tauberbischofsheim. 1967 trat die Fechtabteilung aus dem TSV 1863 Tauberbischofsheim aus und es kam zur Gründung des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, der den Ruf Tauberbischofsheim ab den 1970er Jahren als „Fechterstadt“ und „Medaillenschmiede“ prägte.[12] Beim Fecht-Club Tauberbischofsheim wurde 1986 der Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim gegründet. 1988 errangen die Tauberbischofsheimer Fechter bei den Olympischen Spielen in Seoul mit 6 Medaillen ihren größten Erfolg.[6]

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im neuen Jahrtausend wurde 2005 das 1250-jährige Jubiläum der Stadt Tauberbischofsheim gefeiert. Am 10. November 2013 wurde der ehemalige Athlet des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim und Tauberbischofsheimer Ehrenbürger Thomas Bach in Buenos Aires zum IOC-Präsidenten gewählt.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Tauberbischofsheimer Gesamtbevölkerung
Jahr Gesamt
1900 3.430[13][14]
1910 3.606[13][15]
1925 3.672[13][16]
1933 3.799[17]
1939 3.609[13][18]
1950 5.824[13]
1995 12.637
2000 13.266
2005 13.334
2008 13.176
2010 13.101

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Religionen[Bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten]

Im 7./8. Jahrhundert kam das Christentum in die main- und tauberfränkischen Gebiete des heutigen Erzbistums Freiburg. Insbesondere der heilige Kilian und der heilige Bonifatius waren es, die mit ihren Helfern den Boden für die frühen Kirchen in Tauberfranken bereiteten. Durch die heilige Lioba von Tauberbischofsheim gewann das Tauberbischofsheimer Benediktinerinnenkloster in dieser Zeit eine große Anziehungskraft, als Lioba es ab etwa 735 als Äbtissin leitete.[19]

1827 kam die katholische Pfarrei Tauberbischofsheim nach rund 1000-jähriger Zugehörigkeit zum Erzbistum Mainz zum neugegründeten Erzbistum Freiburg. Zwischen 1910 und 1914 wurde die katholischen Stadtkirche St. Martin neu errichtet.[6]

Das Dekanat Tauberbischofsheim ist seit der Dekanatsreform ab dem 1. Januar 2008 eines von 26 Dekanaten in der römisch-katholischen Diözese Freiburg. Der Dekanatssitz befindet sich in Tauberbischofsheim.[20]

Hauptartikel: Dekanat Tauberbischofsheim

Judentum[Bearbeiten]

Die jüdische Gemeinde Tauberbischofsheim bestand vom Mittelalter bis 1939, wobei zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert mit vermutlich nur wenigen Unterbrechungen Juden in der Stadt waren. Zu Judenverfolgungen im Mittelalter, welche die jüdische Gemeinde Tauberbischofsheim jeweils fast völlig auslöschten, kam es 1235, 1298, 1336–1339 und 1348/49. Ab dem 17. Jahrhundert stieg die Zahl der Juden in Tauberbischofsheim wieder stärker an.[21][22]

Die jüdische Gemeinde Tauberbischofsheim betrieb eine Synagoge, eine Schule, ein rituelles Bad und den jüdischen Friedhof Tauberbischofsheim. Ein eigener religiöser Lehrer war angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Von 1850 bis 1864 war Tauberbischofsheim vorübergehend Sitz eines Bezirksrabbinates. Davor und danach war dieses das Bezirksrabbinat Wertheim. Von 1852 bis zu seinem Tod 1869 war Jakob Löwenstein Bezirksrabbiner. Davor war er im Bezirksrabbinat Gailingen tätig. Ab 1875 gab es an einer Präparandenschule in Tauberbischofsheim neben katholischen und evangelischen auch für jüdische Schüler die Möglichkeit, eine vorbereitende Ausbildung für den Lehrerberuf zu absolvieren.[21][23] Als die jüdischen Gemeinde Hochhausen und die jüdische Gemeinde Impfingen bereits aufgelöst waren, gehörten die einzelnen dort noch lebenden Juden zur jüdischen Gemeinde in Tauberbischofsheim.[21]

1933, zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, gab es noch 106 jüdische Einwohner in Tauberbischofsheim. Nach zunehmenden Entrechtung und verstärkten Repressalien sowie der Auswirkungen des angeordneten wirtschaftlichen Boykott jüdischer Geschäfte wanderte ein Teil von ihnen aus oder zog in andere Städte Deutschlands. Ab 1938/39 wurden Einwohner der jüdischen Gemeinde Tauberbischofsheim in nationalsozialistische Konzentrationslager deportiert. Am 22. Oktober 1940 wurden die letzten jüdischen Einwohner aus Tauberbischofsheim ins KZ Gurs deportiert.[21][24]

In den Stadtteilen von Tauberbischofsheim existierten die folgenden jüdischen Gemeinden: Jüdische Gemeinde Dittigheim,[25] Jüdische Gemeinde Hochhausen,[26] Jüdische Gemeinde Impfingen.[27] In Dittwar lebende Juden besuchten die Synagoge der jüdischen Gemeinde Dittigheim.[25]

Stadtteile[Bearbeiten]

Die sechs Stadtteile wurden während der Gebietsreform in Baden-Württemberg in den 1970er Jahren zu Tauberbischofsheim eingemeindet:[28]

  • 1. Juli 1971: Hochhausen, Impfingen
  • 1. Januar 1972: Dienstadt
  • 1. Januar 1975: Distelhausen, Dittigheim und Dittwar

Dienstadt[Bearbeiten]

Dienstadt
Hauptartikel: Dienstadt

Dienstadt hat 336 Einwohner[29] und liegt westlich von Tauberbischofsheim im Rinderbachtal.

Urkundlich wurde Dienstadt erstmals im Jahr 1314 unter dem Namen Diestadt erwähnt. Bereits im Jahr 1341 wurde es umbenannt in Dienstadt.

Dienstadt hat bis heute seinen dörflichen Charakter beibehalten. Die vielen Bildstöcke und Wegkreuze sind charakteristisch für das Madonnenländchen. Es gibt eine dem heiligen Jakobus geweihte Dorfkirche sowie die kleine Marienkirche.

Eine funktionsfähige Grünkerndarre wird im Zweijahresrhythmus in Betrieb genommen, um nach altem Brauch Grünkern zu darren. Durch das Darren wird Dinkelgetreide zum Grünkern, eine Spezialität des Taubertals.

Ein alter Handelsweg führt von Tauberbischofsheim über Dienstadt, Külsheim und Miltenberg nach Frankfurt am Main. Er ist heute als Wanderweg ausgeschildert und zum Teil an den Taubertalradweg angeschlossen.

Distelhausen[Bearbeiten]

Distelhausen
Hauptartikel: Distelhausen

Distelhausen hat 942 Einwohner[29] und liegt südlich von Tauberbischofsheim am Taubertalradweg.

In Distelhausen steht die unter Aufsicht von Balthasar Neumann 1731 erbaute Barockkirche St. Markus. Es gibt einige Fachwerkhäuser, das Zobelschloss, den Herrenhof des Weinhändlers Abendanz aus dem Jahre 1758 und das private Bauernhofmuseum der Familie Hollerbach.

Jenseits der Tauber steht die St.-Wolfgang-Kapelle aus dem Jahre 1472. Sie ist das Ziel des alljährlich am Pfingstmontag stattfindenden St.-Wolfgangs-Ritts. Bei diesem Kirchenfest mit langer Tradition treffen sich Gläubige aus nah und fern an der Distelhäuser Kirche. Der vom Pfarrer angeführte Reiterzug zieht zur St.-Wolfgangs-Kapelle auf der anderen Tauberseite. In einem Festgottesdienst wird der Heilige Wolfgang um Fürbitte gegen alle Krankheiten von Mensch und Vieh angerufen. Anschließend werden vor der Kirche Reiter, Kutschfahrer und Pferde gesegnet.

Dittigheim[Bearbeiten]

Dittigheim
Dittigheim
Hauptartikel: Dittigheim

Dittigheim hat 1002 Einwohner[29] und liegt südlich von Tauberbischofsheim am Taubertalradweg.

Prähistorische Grabfunde aus der Jungsteinzeit belegen, dass der Ort bereits vor 4000 Jahren besiedelt war. Die erste Nennung geht auf das Jahr 772 zurück. Bereits seit der fränkischen Zeit lässt sich das Adelsgeschlecht der Ritter von Dittigheim nachweisen.

In Dittigheim stehen die Barockkirche St. Vitus, die 1748 von Balthasar Neumann erbaut wurde, sowie mehrere reich verzierte Bildstöcke.

Dittwar[Bearbeiten]

Dittwar

Dittwar hat 764[29] Einwohner und liegt südwestlich von Tauberbischofsheim im Muckbachtal. Bereits 1169 wurde es urkundlich erwähnt. 1968 wurde eine Dorfchronik von Manfred Maninger erstellt.[30] 1979 begann eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Vanault-les-Dames in Frankreich. Deren 30-jähriges Bestehen wurde 2009 bei einem gemeinsamen Austausch gefeiert.[31]

Im Ort steht die 1753 erbaute Barockkirche St. Laurentius Dittwar mit mehreren barocken Portalen und reich verzierten Bildstöcken. Weitere Bildstöcke befinden sich auf der Germarkung Dittwars.[32] Seit 1670 ist eine Wallfahrt zum Kreuzhölzle nachgewiesen.[33]

Hochhausen[Bearbeiten]

Hochhausen

Hochhausen hat 712 Einwohner[29] und liegt nördlich von Tauberbischofsheim am Taubertalradweg.

Erstmals erwähnt wurde Hochhausen um 780 im Codex Eberhardi, die erste schriftliche Urkunde über Hochhausen stammt aus dem Jahr 1149. Der Ortsadel ist von 1244 bis 1393 belegt. Wichtige Inhaber von Gütern und Rechten im Spätmittelalter waren neben Kurmainz die Grafen von Wertheim, die Freiherren von Rosenberg als Lehensträger und das Hochstift Würzburg bzw. die Freiherren von Echter.

Der Bau der Taubertalbahn 1865 bis 1867 trennte das Obstwiesen- und Weinberggelände vom eigentlichen Ortskern. Dieser ist bäuerlich geprägt und wird vom weithin sichtbaren Zwiebelturm beherrscht, der 1329 begonnen und 1795 im barocken Stil fertiggestellt wurde. Das Kirchenschiff wurde zuletzt im Jahre 1963/64 erneut gebaut. In Hochhausen stehen der Grünauer Hof und das von Leonhard Pfreundschig 1612 erbaute Gasthaus Zum Engel.

Die „weithin charmanteste unter den badischen Tauberbrücken“ (Sprotte) mit einer Nepomukfigur verbindet Hochhausen mit Werbach.

Impfingen[Bearbeiten]

Impfingen
Hauptartikel: Impfingen

Impfingen hat 1044 Einwohner[29] und liegt nördlich von Tauberbischofsheim. Mitte des 12. Jahrhunderts gehört Impfingen zum Teil den Grafen von Hohenlohe und zum anderen Teil den Grafen von Rieneck in Grünsfeld. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Impfingen 1309.[29] Es ist davon auszugehen, dass der Ort älter ist, da am südlichen Ortsrand ein fränkischer Reihengräberfriedhof entdeckt wurde. „Umphenkeyn“ (1320) ist die älteste Schreibweise von Impfingen.[34] Weitere Schreibweisen sind: „Umpfigheim“ und „Umpfingheim“ (jeweils 1578),[34] „Umpicheim“, „Umpfenkein“, „Umpfheikein“ oder „Ympffigkheim“. Die Pfarrkirche St. Nikolaus enthält mittelalterliche Fresken und ein Bildstockrundwanderweg führt um den Ort.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 brachte bei einer Wahlbeteiligung von 52.6 % folgendes Ergebnis:[35]

Partei / Liste Stimmenanteil G/V %p Sitze
CDU 47,6 % + 2,6 10
Bürgerliste (BL) 30,7 % − 2,9 6
Unabhängige Freie Wähler (UFW) 11,2 % − 7,4 2
Engagierte Bürger Tauber (EBT) 10,6 % 2

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren folgende Personen Bürgermeister von Tauberbischofsheim:[36]

  • 1945–1946: August Haun
  • 1946–1952: August Otto Bruch
  • 1952–1958: Anton Baumann
  • 1958–1972: Walter Grosch
  • 1973–1980: Hans Dörfle
  • 1981–1995: Erich Hollerbach (CDU)
  • seit 1995: Wolfgang Vockel

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Duderstadt[Bearbeiten]

Seit 1961 besteht die Partnerschaft Tauberbischofsheims mit Duderstadt im Eichsfeld in Niedersachsen.[37] Die beiden Gemeinden verband das Hilfsprogramm des Bundes für „Städte in ländlich schwach strukturierten Gebieten“ und die Unterstützung und Stärkung der Städte im ehemaligen Zonenrandgebiet, wozu auch Duderstadt gehörte.

Vitry-le-François[Bearbeiten]

1963 wurde die Partnerschaft zwischen dem Regierungsbezirk Nordbaden und dem französischen Département Marne geschlossen. Hierdurch angeregt schloss Tauberbischofsheim 1966 eine Partnerschaft mit der Stadt Vitry-le-François in der Region Champagne-Ardenne.[37]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Ferienstraßen[Bearbeiten]

Tauberbischofsheim liegt an der Romantischen Straße, die älteste und eine der bekanntesten Ferienstraßen in Deutschland, sowie an der Siegfriedstraße.[38] Beide Ferienstraßen führen an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten]

Tauberbischofsheim liegt am Taubertalradweg, ein 101 Kilometer langer Radwanderweg in Tauberfranken. Der Radweg, der auch als „Liebliches Taubertal – der Klassiker“ bekannt ist, verläuft in seiner ganzen Länge durch das Tal der Tauber und hat nur wenig Steigungen.[39] Neben Radfahrern wird der Taubertalradweg aufgrund seiner flachen Strecken auch von Inlineskatern sowie zum Joggen und Walken genutzt.[40]

Die etwa 40 Kilometer lange und ausgeschilderte Mountainbiketour links der Tauber mit 840 Höhenmetern beginnt und endet am Schlossplatz in Tauberbischofsheim.[41]

Für Wanderer weist das Städtische Rebgut am Edelberg einen neu angelegten „pädagogischen Weinlehrpfad“ auf.[42] Daneben können beim städtischen „Trimm-Dich-Pfad“ mehrere Routen mit Bewegungs- und Hinweistafeln abgelaufen werden.[43] In Tauberbischofsheims Stadtteilen gibt es daneben mehrere ausgeschilderte Wanderwege, beispielsweise ein Bildstockrundwanderweg in Impfingen oder den Jakobusweg, der durch Tauberbischofsheim und Dienstadt führt.

Museen[Bearbeiten]

In Tauberbischofsheim und seinen sieben Stadtteilen gibt es folgende Museen:

  • Apothekenmuseum in der ehemaligen Apotheke am Sonnenplatz, Tauberbischofsheim[44]
  • Bauernhofmuseum, Distelhausen[45]
  • Dorfmuseum, Dittwar[46]
  • Dorfmuseum, Impfingen[29]
  • Schulmöbel-Museum, Tauberbischofsheim[47]
  • Tauberfränkisches Landschaftsmuseum im Kurmainzischen Schloss, Tauberbischofsheim[48]

Bauwerke[Bearbeiten]

In der vormals von einer Stadtmauer umgebenen Altstadt befinden sich das Schloss und zahlreiche Renaissance-Häuser. Der Marktplatz ist vom Rathaus und etlichen Fachwerkhäusern umgeben.[49]

Badischer Hof: Das denkmalgeschützte Gebäude von 1733 diente früher als Poststation.

Bismarcksäule: Sie wurde 1903 am Höhberg errichtet.

Kurmainzisches Schloss: Es stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

„Lioba-Kloster“ mit Kirche: Die Nachfolgebauten des auf die heilige Lioba zurückgehenden Frauenklosters sind noch vorhanden. Im sogenannten Klosterhof ist ein Teil der Stadtverwaltung untergebracht. Der Hof ist umgeben von drei Gebäuden darunter das ehemalige Dormitorium. Die ehemalige Klosterkirche mit barocker Ausstattung, die der heiligen Lioba geweiht ist, schließt sich zum Marktplatz hin an.

Peterskapelle: Als ältester Kirchenbau stammt sie aus dem 12. Jahrhundert.[50]

Stadtpfarrkirche St. Martin: Sie wurde 1914 fertiggestellt und ist im neugotischen Stil mit barockem Turmhelm errichtet. Sie enthält Kunstwerke aus zahlreichen Vorgängerbauten, darunter ein Altar aus der Ulmer Werkstatt von Niklaus Weckmann d. Ä. mit Tafelbildern von Hans Schäufelein, eine Madonna von Hans Multscher und eine Kopie der Tauberbischofsheimer Kreuzigung von Matthias Grünewald. Das Original wurde 1900 nach erheblichen Schäden des Bildes vom Großherzogtum Baden aufgekauft und der Kunsthalle in Karlsruhe übergeben.

Schwimmbäder[Bearbeiten]

Das solarbeheizte „Frankenbad“ als städtisches Freibad besteht aus einem Nichtschwimmerbereich mit großer Wasserrutsche und einem 50 Meter langen Schwimmerbereich mit mehreren Startblöcken, einem Ein-Meter-Sprungturm und einem Drei-Meter-Sprungturm. Für Kinder bietet das Bad ein Erlebnisplanschbecken mit Rutsch- und Wasserspielmöglichkeiten. Für das leibliche Wohl sorgt ein Kiosk.[51]

Das Krankenhaus Tauberbischofsheim verfügt über ein öffentliches Hallenbad mit Bewegungsbad und Sauna.[52]

Sport[Bearbeiten]

Fechterstadt Tauberbischofsheim[Bearbeiten]

Die Stadt wurde als Sitz des u. a. von Emil Beck aufgebauten Landes- und Bundesleistungszentrums für Fechtsport als „Fechterstadt“ bekannt. In den 1970er Jahren prägte der FC Tauberbischofsheim den Ruf der Stadt als „Tauberbischofsheimer Goldschmiede“. Seit 1986 ist der Verein Olympiastützpunkt für mehrere Sportarten. Athleten des Fecht-Club Tauberbischofsheim e. V. errangen bisher über 370 Medaillen bei olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften, darunter 40 Medaillen bei Olympischen Spielen und Paralympics. Darunter waren u. a. Thomas Bach, Matthias Behr, Anja Fichtel, Zita Funkenhauser, Jürgen Hehn, Harald Hein und Alexander Pusch.[53][54]

Weitere Sportarten[Bearbeiten]

Der TSV 1863 Tauberbischofsheim e. V. weist als Breitensportverein mit 2.304 Mitgliedern (Stand: 10. Februar 2014) elf verschiedene Abteilungen für die nachfolgenden Sportarten auf:[55]

  • Fußball – Die 1. Mannschaft der Herren des TSV 1863 Tauberbischofsheim spielt seit der Spielsaison 2013/2014 in der Landesliga Odenwald.[56]
  • Judo
  • Turnen
  • Badminton
  • Basketball
  • Tischtennis
  • Tennis
  • Rock´n´Roll
  • Volleyball
  • Handball
  • Karate

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Im Mai findet traditionell ein „Maibaumfest“ der Freiwilligen Feuerwehr Tauberbischofsheim am Wörthplatz statt. Im gleichen Monat findet seit mehreren Jahren eine „italienische Nacht“ auf dem Marktplatz statt.[57]

Das „Tauberbischofsheimer Altstadtfest“ prägt traditionell am ersten Juliwochenende (freitags bis sonntags) das Geschehen in Tauberbischofsheim.[58]

In der Adventszeit ist der traditionsreiche „Tauberbischofsheimer Weihnachtsmarkt“ am Schlossplatz ein beliebter Treffpunkt.[59]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Tauberbischofsheim und seine Stadtteile sind in den Talniederungen durch ausgedehnte Natur-, Obst- und Weinanbaugebiete gekennzeichnet. Daraus werden unter anderem Taubertäler Weine und Sekte, Biere (bei der Distelhäuser Brauerei im Stadtteil Distelhausen) und Edelobstbrände erzeugt. Daneben wird regionaler Apfelmost oder Apfelsaft hergestellt. In der Gastronomie sind neben Landgasthöfen und Dorfschänken mit einfachen Gerichten (wie beispielsweise Vesper mit Hausmacher Spezialitäten) auch gehobene Küche anzutreffen. Auf den Speisekarten sind regionale Besonderheiten wie Tauberforellen, Boeuf de Hohenlohe, Taubertäler Landschweinprodukte, Taubertäler Lamm oder regionaler Grünkern zu finden.[60]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Weinanbau[Bearbeiten]

Seit 1934 betreibt die Stadt das Rebgut „Edelberg“ an einem Muschelkalkhang.[61] Auf 8,5 ha werden zehn verschiedene Rebsorten angebaut,[62] darunter auch der Silvaner, der Wappenwein Frankens.[63] Die gleichnamige Einzellage ist Teil der Großlage Tauberklinge. Diese ist dem Bereich Tauberfranken des Weinanbaugebietes Baden zugeordnet. Bewirtschaftet wird es von der Becksteiner Winzer eG.[64]

In folgenden Stadtteilen wird ebenso Weinanbau betrieben:

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Bahnhof

Tauberbischofsheim liegt an der Taubertalbahn (CrailsheimWertheim). Von 1914 bis 1968 gab es eine Nebenbahn nach Königheim, die über das Industriegebiet Dittwar verlief.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Ebenso liegt Tauberbischofsheim an der Bundesautobahn 81 (WürzburgGottmadingen) und der Bundesstraßen 27 BlankenburgSchaffhausen sowie an der 290 nach Westhausen.

Bus[Bearbeiten]

Die Stadt gehört der VerkehrsGesellschaft Main-Tauber an, die seit 2013 in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert ist.

Flugplätze[Bearbeiten]

Es existiert der Segelflugplatz Tauberbischofsheim Hunsenberg. Ein nahe gelegener Verkehrslandeplatz ist Niederstetten.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Die in Tauberbischofsheim ansässige Weinig International AG ist ein weltweit bedeutender Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen. VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken produziert moderne Schul-, Büro- und Konferenzausstattungen. MAFI Transport-Systeme GmbH ist Hersteller von Schwerlast-Flurförderzeugen und TREPEL Airport Equipment GmbH ist der führende Hersteller von Flughafenvorfeldgeräten im Bereich der zivilen Luftfahrt. Die im Stadtteil Distelhausen ansässige Distelhäuser Brauerei vertreibt ihre Produkte in der Region Heilbronn-Franken und Teilen von Unterfranken.[65]

Medien[Bearbeiten]

  • Tauberbischofsheim ist Sitz eines SWR-Studios für Hörfunkberichterstattung.
  • Die Fränkischen Nachrichten erscheinen als Tageszeitung seit 1946. Der überregionale Teil ist dem Mannheimer Morgen entnommen.
  • Die Tauber-Zeitung aus Bad Mergentheim druckt Teilberichte aus dem Bereich Tauberbischofsheim. Der überregionale Teil ist dem Ulmer Südwestpresse entnommen.
  • Main-Tauber Aktuell erscheint zum Wochenende als Anzeigenblatt für den gesamten Main-Tauber-Kreis.
  • Tauberbischofsheim Aktuell informiert seit dem 3. Oktober 2008 als städtisches Mitteilungsblatt jeweils zum 1. und 3. Donnerstag eines Monats.[66]
  • Financial T(’a)ime, eine überregional bekannte Online-Schülerzeitung aus Tauberbischofsheim. Unter anderem verantwortlich für die Inhalte einer Jugendseite („VON jungen Leuten FÜR junge Leute“) im städtischen Mitteilungsblatt.

Behörden, Gerichte und Einrichtungen[Bearbeiten]

Tauberbischofsheim ist Sitz der Kreisverwaltung sowie Standort mehrerer Landesverwaltungsbehörden, darunter ein Finanzamt und eine Agentur für Arbeit. Tauberbischofsheim ist außerdem Sitz eines Amtsgerichts, das zum Landgerichtsbezirk Mosbach gehört. Die Stadt ist ferner Sitz des Dekanats Tauberbischofsheim des Erzbistums Freiburg.

Darüber hinaus war Tauberbischofsheim bis 2008 Garnisonsstadt. Bis zum Schluss waren dort das Artillerieaufklärungsbataillon 121 sowie diverse kleinere Einheiten stationiert. Mit der Schließung der Kurmainz-Kaserne wurden diese Einheiten aufgelöst. 2011 ging das Gelände in das Eigentum der Stadt über.[67]

Bildung[Bearbeiten]

Tauberbischofsheim hat vier Grundschulen (in der Kernstadt die Christian-Morgenstern-Grundschule und die Grundschule am Schloss sowie in den Stadtteilen eine Grundschule in Impfingen und die Erich-Kästner-Schule in Distelhausen), eine Hauptschule mit Werkrealschule (Pestalozzischule), eine Realschule (Riemenschneider-Realschule), ein allgemeinbildendes Gymnasium (Matthias-Grünewald-Gymnasium) und eine Förderschule (Christophorusschule). Das Matthias-Grünewald-Gymnasium geht in seiner Tradition bis auf die 1688 von den Franziskanern gegründete Lateinschule zurück.

Der Main-Tauber-Kreis ist Träger der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus sowie der beiden Beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule, unter anderem mit Technischem Gymnasium und die Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium)

Tauberbischofsheim ist ein Standort der Volkshochschule vhs Main-Tauber[68], sowie der Fachschule für Sozialpädagogik der Euro-Schulen-Organisation.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Mathias Schmieder (verliehen im April 1877)
  • Jakob Schmitt (verliehen am 7. März 1907)
  • Wilhelm Grein (verliehen am 4. November 1907)
  • Alois Kachel (verliehen am 13. Juli 1912)
  • Sebastian Otto (verliehen am 9. Juni 1915)
  • Wilhelm Buger (verliehen am 31. Mai 1929)
  • Richard Trunk (* 1879; † 1968), deutscher Tondichter (verliehen am 2. September 1933)
  • Anton Baumann (verliehen am 27. Oktober 1958)
  • Hans Ziegler (verliehen am 7. Dezember 1960)
  • Ernst Ramminger (verliehen am 1. Januar 1962)
  • Walter Grosch (verliehen am 24. Oktober 1972)
  • Otto Heinrich Chrestin (verliehen am 25. Januar 1973)
  • Georg Demuth (verliehen am 18. Dezember 1987)
  • Berthold Weinig (verliehen am 18. Dezember 1987)
  • Emil Beck (* 1935; † 2006), deutscher Fechttrainer (verliehen am 23. Juni 1989)
  • Hugo Pahl (* 12. Juli 1912; † 27. Mai 2005), verliehen am 6. Dezember 1992.
  • Erich Hollerbach (* 1927), ehemaliger Bürgermeister (verliehen am 25. August 1995)
  • Thomas Bach (* 1953), Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (verliehen am 1. Februar 2008)
  • Thomas Müller (* 1947), Geschäftsführender Gesellschafter VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken (verliehen am 16. Mai 2012)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Sach- und Fachbücher, wissenschaftliche Bücher
  • Gerhard Finger, Erwin Heisswolf, Albert Krämer, Helmuth Lauf, Edgar Münch, Roland Veith: Tauberfranken: Lebensformen und Gesellschaftsordnung im Mittelalter. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1998, ISBN 3-924780-32-3.
  • Carlheinz Gräter: Tauberbischofsheim. Fränkisch-Schwäbischer Heimatverlag, Oettingen 1968.
  • Julius Berberich: Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim und des Amtsbezirks. Mit einem Stadtplane vom Jahre 1790. M. Zöller’s Buchhandlung und Buchdruckerei, Tauberbischofsheim 1895 (Faksimile-Druck: Fränkische Nachrichten Druck- und Verlags-GmbH, Tauberbischofsheim 1984).
  • Hugo Stang, Anton Ullrich, Wilhelm Ogiermann, Josef Kiefer, August Haun: Tauberbischofsheim. Aus der Geschichte einer alten Amtsstadt. Eigenverlag der Stadtverwaltung, Tauberbischofsheim 1955 (Chronik ohne die Zeit 1600 bis 1800).
  • Gernot Wamser: Tauberbischofsheim. Sutton, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-895-6.
  • Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, ISBN 3-924780-48-X.
  • Franz Gehrig, Hermann Müller: Tauberbischofsheim. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e. V., Tauberbischofsheim 1997 (Schwerpunkt der Chronik: 1600 bis 1900).
  • Dietrich Barsch, Werner Fricke, Peter Meusburger, Ulrich Wagner: Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim. Eine Analyse der Raumbeziehungen zweier Städte in der frühen Neuzeit. Universität Heidelberg: Geographisches Institut, Heidelberg 1985, ISBN 3-88570-074-3.
  • Manfred Maninger: Chronik der Gemeinde Dittwar. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V., Dittwar 1968.
  • Elmar Weiß: Dittigheim: Eine alte Siedlung im Taubertal. Interessengemeinschaft Heimatbuch Dittigheim, Tauberbischofsheim 1987.
Reiseführer und Landkarten
  • Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg: Tauberbischofsheim: Bauland Unteres Taubertal. Landkarte. Freizeitkarte 1:50.000. LGL, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89021-605-8.
  • Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg: Bad Mergentheim Tauberbischofsheim: Wanderkarte. Landkarte 1:35.000. LGL, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89021-776-5.
  • Südwestrundfunk (Hrsg.): Tour de Ländle 2012 : 27. Juli bis 3. August – die komplette Route von Tauberbischofsheim bis zum Europa-Park in Rust. Hampp-Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-942561-14-3.
  • Bikeline: Liebliches Taubertal: Der Klassiker – Der Sportive: Zwischen Rothenburg ob der Tauber und Wertheim. Esterbauer, Rodingersdorf 2013, ISBN 978-3-85000-463-3.
Märchen und Sagen
  • Hans Werner Siegel (Hrsg.), Hugo Pahl: Zwischen Tag und Dunkel: Sagen u. Geschichten aus dem Taubergrund. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e.V., Tauberbischofsheim 1982.
Verzeichnis und Bibliografie
  • Richard Möll: Die Fecht-Legende von Tauberbischofsheim. Verlag Laub, Elztal-Dallau 1987, ISBN 3-88260-033-0.
  • Claudia Wieland, Peter Müller: Hospital Tauberbischofsheim 1333–1965: Inventar des Bestands LRA 50 im Archiv des Main-Tauber-Kreises. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-016063-X.
  • Thomas Müller, Romana Schneider: Das Klassenzimmer vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute / The classroom from the late 19th century until the present day: Das Katalogbuch zum VS-Schulmuseum in Tauberbischofsheim. Wasmuth, Tübingen 2010, ISBN 978-3-8030-3348-2. (englisch)
Belletristik
  • Reiner Röber: Tot auf dem Schlossplatz: Ein Tauberfrankenkrimi. TRIGA – Der Verlag Gerlinde Heß, Gründau-Rothenbergen 2012, ISBN 978-3-89774-839-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 343–348
  3. a b c Franz Gehrig, Hermann Müller: Tauberbischofsheim. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e. V., Tauberbischofsheim 1997, S. 20–23 (Untergegangene Siedlungen: Willetzheim und Farental)
  4. Hauptsatzung der Stadt Tauberbischofsheim vom 28. November 2001
  5. a b Zier, Hans Georg; Kastner, Julius Friedich: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967.
  6. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y Stadt Tauberbischofsheim Stadtgeschichte. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 25. Mai 2015.
  7. a b c d Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 9–11.
  8. a b Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 12.
  9. a b c Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 13.
  10. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 92.
  11. Geschichte des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim. Fecht-Club Tauberbischofsheim e.V., abgerufen am 29. April 2015.
  12. Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 91 u. 93.
  13. a b c d e Fränkische Nachrichten: Jubiläum: 75 Jahre Stadt und Kreisstadt Tauberbischofsheim / Erste urkundliche Erwähnung vor über 1250 Jahren / 1938 wurde aus Gemeinde wieder Stadt. 18. Mai 2014. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  14. Statistik des Deutschen Reichs. Band 150: Die Volkszählung am 1. Dez. 1900 im Deutschen Reich.
  15. Statistik des Deutschen Reichs. Band 240: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. 12. 1910.
  16. Statistik des Deutschen Reichs. Band 401: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1925.
  17. Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933.
  18. Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
  19. Erzbistum Freiburg: Geschichte des Erzbistums Freiburg im Früh- und Hochmittelalter. Online auf www.erzbistum-freiburg.de. Abgerufen am 10. Juni 2015.
  20. Dekanat Tauberbischofsheim: Pastoralkonzeption des Dekanats Tauberbischofsheim. (PDF; 1,3 MB). Beschlussfassung vom 21. Juli 2011. Online auf www.kath-dekanat-tbb.de. Abgerufen am 10. Juni 2015.
  21. a b c d Alemannia Judaica: Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal / Synagoge. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 22. Mai 2015.
  22. Franz Gehrig, Hermann Müller: Tauberbischofsheim. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e. V., Tauberbischofsheim 1997, S. 285–288 (Das Schicksal der tauberfränkischen Juden seit dem Mittelalter).
  23. Franz Gehrig, Hermann Müller: Tauberbischofsheim. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e. V., Tauberbischofsheim 1997, S. 289–292 (Befreiung und Hoffnung) u. S. 294–297 (Zeugen der jüdischen Vergangenheit).
  24. Franz Gehrig, Hermann Müller: Tauberbischofsheim. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e. V., Tauberbischofsheim 1997, S. 292–294 (Verfolgung im Dritten Reich und Auswanderung).
  25. a b Alemannia Judaica: Dittigheim (Stadt Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal / Synagoge. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 27. Mai 2015.
  26. Alemannia Judaica: Hochhausen (Stadt Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal / Synagoge. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 27. Mai 2015.
  27. Alemannia Judaica: Impfingen (Stadt Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal / Synagoge. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 27. Mai 2015.
  28. Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 148–161 (Kapitel: „Stadtteile“ Tauberbischofsheims).
  29. a b c d e f g h Stadt Tauberbischofsheim: Die Stadtteile der Kreisstadt Tauberbischofsheim. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  30. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.: Manfred Maninger – Chronik der Gemeinde Dittwar, 1968. Online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 5. Oktober 2014.
  31. l’union L’Ardennais: Vanault-les-Dames Dittwar: 30 ans de jumelage. 14. Januar 2009. Online auf www.lunion.presse.fr. Abgerufen am 5. Oktober 2014.
  32. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.: Bildstöcke. Online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 5. Oktober 2014.
  33. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.: Wallfahrt zum Kreuzhölzle. Online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 5. Oktober 2014.
  34. a b Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim: Geschichte. Online auf www.feuerwehr-tbb.de. Abgerufen am 17. Oktober 2014.
  35. fn web (Fränkische Nachrichten): Kommunalwahl 25. Mai 2014 – Ergebnisse Tauberbischofsheim. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 25. März 2015.
  36. Franz Gehrig, Hermann Müller: Tauberbischofsheim. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e. V., Tauberbischofsheim 1997, S. 317–318 (Bürgermeister ab 1806).
  37. a b Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 162–165 (Städtepartnerschaft von Tauberbischofsheim und Duderstadt).
  38. Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 139.
  39. Touristikgemeinschaft Liebliches Taubertal: Radfahren – Der Klassiker Online auf www.liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 25. November 2014.
  40. Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 134f. u. S. 145.
  41. Stadt Tauberbischofsheim: Mountainbiketour „Links der Tauber“. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  42. Fränkische Nachrichten: Pädagogischer Weinlehrpfad eingerichtet. Online auf www.fnweb.de. 5. April 2012. Abgerufen am 4. Mai 2015.
  43. Trimm-Dich-Pfad: Trimm-Dich-Pfad Tauberbischofsheim. Online auf www.trimm-dich-pfad.com. Abgerufen am 4. Mai 2015.
  44. fnweb: Reformhaus schließt seine Pforten. Online auf fnweb.de. 17. März 2012.
  45. Bauernhofmuseum: Willkommen im Bauernhofmuseum-Distelhausen. Online auf bauernhofmuseum-distelhausen.de. Abgerufen am 20. Mai 2014.
  46. Heimat- und Kulturverein Dittwar e.V.: Dorfmuseum. Online auf hkvdittwar.de. Abgerufen am 13. Oktober 2014.
  47. Wettin-Verlag – Werner M. Dienel: Hohenlohe-Franken „Das Schulmöbel-Museum“. Online auf museen-in-hohenlohe-franken.de. Abgerufen am 20. Mai 2014.
  48. Stadt Tauberbischofsheim: Tauberfränkisches Landschaftsmuseum im Kurmainzischen Schloss. Online auf tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 20. Mai 2014.
  49. Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 112–133 (Kapitel: „Fachwerk“ in Tauberbischofsheim).
  50. Judith Breuer: Die Peterskapelle in Tauberbischofsheim. Neue Erkenntnisse bei der Restaurierung des ältesten Kirchenbaus der Stadt. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. 33. Jg. 2004, Heft 2, S. 81–87 (PDF)
  51. Stadt Tauberbischofsheim: Frankenbad. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 8. November 2014.
  52. Main-Tauber-Kreis: Hallenbad in Tauberbischofsheim. Online auf www.main-tauber-kreis.de. Abgerufen am 9. November 2014.
  53. Geschichte des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim. Fecht-Club Tauberbischofsheim e.V., abgerufen am 29. April 2015.
  54. Die Tauberbischofsheimer Medaillenschmiede: Erfolge des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim. Fecht-Club Tauberbischofsheim e.V., abgerufen am 2. Mai 2015.
  55. TSV 1863 Tauberbischofsheim e. V.: TSV 1863 Tauberbischofsheim e. V. - Übersicht. Online auf www.tsv-tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 4. Mai 2015.
  56. fussball.de: Landesliga Odenwald – Tabellen. Online auf ergebnisdienst.fussball.de. Abgerufen am 18. Mai 2014.
  57. Main-Post: Bella Italia auf dem Marktplatz. Online auf www.mainpost.de. 1. Juni 2014. Abgerufen am 13. Mai 2015.
  58. Stadt Tauberbischofsheim: Altstadtfest. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 9. November 2014.
  59. Weihnachtsmärkte Deutschland: Tauberbischofsheimer Weihnachtsmarkt. Online auf www.weihnachtsmarkt-deutschland.de. Abgerufen am 13. Mai 2015.
  60. Liebliches Taubertal: Kulinarisches Profil. Online auf www.liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 13. Mai 2015.
  61. Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 101.
  62. Stadt Tauberbischofsheim: Städtisches „Rebgut Edelberg“ – Wein aus Tauberbischofsheim. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 2. November 2014.
  63. Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim, Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, S. 102.
  64. Becksteiner Winzer eG: Weinlagen und Terroir. Online auf www.becksteiner-winzer.de. Abgerufen am 2. November 2014.
  65. Distelhäuser Brauerei: Die Brauerei. Online auf www.distelhaeuser.de. Abgerufen am 13. Mai 2015.
  66. Stadt Tauberbischofsheim: Tauberbischofsheim Aktuell. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 17. Oktober 2014.
  67. fnweb: Tauberbischofsheim: Stadtfahne weht nun über ehemaliger Kaserne. Online auf fnweb.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  68. Unsere Unterrichtsorte. In: http://www.vhs-mt.de. Abgerufen am 14. Dezember 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tauberbischofsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Tauberbischofsheim – Reiseführer
  • Website der Stadt Tauberbischofsheim