Taugenichts

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Taugenichts ist ein nur noch wenig gebräuchliches deutsches Schimpfwort. Es bezeichnet eine Person, die zu nichts taugt oder einen Lebensstil pflegt, der andere über Gebühr belastet und niemandem etwas nützt.[1]

Gebrauch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Literatur vorrangig des 19. und 20. Jahrhunderts wurden auch Nachkommen bürgerlicher Familien mit diesem Namen bedacht, die sich nicht der Tradition der Familie anschlossen, bürgerliche „Brot“-Berufe zu ergreifen, sondern zur Selbstverwirklichung eine künstlerische Tätigkeit ausübten. Aber auch Herrscher wurden zeitgenössisch mit diesem Attribut versehen, wie beispielsweise Friedrich Wilhelm II. von Preußen.

Ähnliche Bezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere Wörter für Taugenichts sind auch:

Film und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film Taugenichts von Bernhard Sinkel aus dem Jahr 1977 entstand nach der 1826 veröffentlichten bedeutenden Novelle von Eichendorff Aus dem Leben eines Taugenichts, in der die Figur des Taugenichts ihre literarische Überhöhung fand.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Taugenichts – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Taugenichts?hl=taugenichts