Te Kuiti

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Te Kuiti
Geographische Lage
Te Kuiti (Neuseeland)
Te Kuiti
Koordinaten: 38° 20′ S, 175° 10′ OKoordinaten: 38° 20′ S, 175° 10′ O
Region-ISO: NZ-WKO
Land: Neuseeland
Region: Waikato
Distrikt: Waitomo District
Ward: Te Kuiti Ward
Verwaltungssitz: Sitz der Verwaltung für den Waitomo District
Einwohner: 4 221 (2013 [1])
Höhe: 54 m
Postleitzahl: 3910
Telefonvorwahl: +64 (0)7
UN/LOCODE: NZ TKI
Fotografie des Ortes
Te kuiti nz.jpg
Te Kuiti vom Südwesten vom New Zealand State Highway 3 aus gesehen
Statue eines Schafscherers in Te Kuiti

Te Kuiti ist eine Stadt im Waitomo District der Region Waikato auf der Nordinsel von Neuseeland. Sie ist Sitz des Waitomo District Council. Das Gebiet um Te Kuiti ist als King Country bekannt.

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Te Kuiti ist die Gebietsbezeichnung der Māori, abgeleitet von der ursprünglichen Form Te Kuititanga für das „Tal“ oder die „Verengung“.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt befindet sich rund 17 km südlich von Otorohanga und rund 38 km südsüdwestlich von Te Awamutu und östlich des Mangapu River. Bis nach Hamilton weiter im Norden sind es rund 60 km. Durch die Stadt fließt der Mangaokewa Stream.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Zensus des Jahres 2013 zählte die Stadt 4221 Einwohner, 5,3 % weniger als zur Volkszählung im Jahr 2006.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt vermarktet sich als „Welthauptstadt der Schafschur“ und ist Gastgeber der jährlichen Nationalen Meisterschaften im Schafscheren. In der Stadt wurde eine 7 m hohe Statue eines Schafscherers aufgestellt. Am 1. April 2006 fand in der Stadt die weltgrößte Schafausstellung mit mehr als 2000 teilnehmenden Schafen statt.[4]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Te Kuiti führt der New Zealand State Highway 3, der die Stadt mit Otorohanga, Te Awamutu und Hamilton im Norden verbindet. Im südlichen Teil der Stadt zweigt der New Zealand State Highway 30 nach Südosten ab.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Stadt führt ebenfalls die Eisenbahnstrecke des North Island Main Trunk Railway, der die Stadt mit Wellington im Süden und Auckland im Norden verbindet. Der Personenzug Overlander hält in Te Kuiti.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt ist der King Country Rugby Club, der in der National Provincial Championship spielt, beheimatet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Stadt befindet sich ein japanischer Garten, als Tatsuno Japanese Garden bekannt.[5]
  • Nordwestlich der Stadt befinden sich die Waitomo Caves. Diese Kalksteinhöhlen sind eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Neuseelands.
  • Das mit geschnitzten Verzierungen versehene Versammlungshaus Tokanganui-A-Noho wurde vom Māori-Chief Te Kooti dem lokalen Iwi der Māori, Ngāti Maniapoto, gestiftet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • History. Waitomo District Council, abgerufen am 12. Januar 2016 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b 2013 Census QuickStats about a place: Te Kuti. Statistics New Zealand, abgerufen am 1. Oktober 2017 (englisch).
  2. Brian Newton Davis: Te Kuiti. In: Alexander Hare McLintock (Hrsg.): An Encyclopaedia of New Zealand. Wellington 1966 (englisch, Online [abgerufen am 17. September 2014]).
  3. Topo250 maps. Land Information New Zealand, abgerufen am 1. Oktober 2017 (englisch).
  4. Television NZ News. 1. April 2006
  5. Tatsuno Japanese Garden. Waitomo District Council, abgerufen am 2. Oktober 2017 (englisch).
  6. Kevin Boroevich. All Blacks, abgerufen am 17. September 2014 (englisch).
  7. Colin Meads. Otorohanga District Development Board Inc, abgerufen am 12. Januar 2016 (englisch).
  8. Pinetree's legacy. Ministry of Social Development, abgerufen am 12. Januar 2016 (englisch).
  9. Joseph Romanos: Astounding shearer David Fagan claims yet another Golden Shears title. Listener, 27. März 2004, archiviert vom Original am 28. September 2006, abgerufen am 17. September 2014 (englisch, Originalwebseite nicht mehr verfügbar).
  10. Michael Bassett: James Brendan Bolger: An Early Assessment. Michael Bassett, 2004, archiviert vom Original am 3. Dezember 2016, abgerufen am 2. Oktober 2017 (englisch, Originalwebseite nicht mehr verfügbar).
  11. Copping a Bad Egg. In: The Age. Faifax Media, 19. Juli 2003, abgerufen am 31. Januar 2008 (englisch).
  12. War legend Les Munro to be immortalised. In: New Zealand Herald (Hrsg.): Bay of Plenty Times. Tauranga 2. Mai 2014 (englisch, Online).