Teach-In (Band)

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Teach-In 1975

Teach-In war eine niederländische Band, die 1975 mit dem Lied Ding-a-dong den Eurovision Song Contest (in Deutschland damals noch: Grand Prix d' Eurovision de la Chanson) für die Niederlande gewann.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band entstand 1969 in Enschede. Die erste Besetzung bestand aus:

1972 verließen alle Mitglieder bis auf Versteeg und Nijhuis die Gruppe; ersetzt wurden sie durch Getty Kaspers (Gesang; * 5. März 1948 in Weiz),[1][2] John Gaasbeek (Bass), Chris de Wolde (Gitarre) und Ard Weeink. In dieser Besetzung gewann die Gruppe den Eurovision Song Contest 1975. Ihr Siegertitel Ding-A-Dong wurde 2009 durch die Gruppe BeFour gecovert.

1976 gab es eine erneute Änderung des Line-ups: Kaspers, Gaasbek und Weeink verließen die Gruppe, neu dazu kamen Hans Nijland (Bass), Betty Vermeulen (Gesang) und Marianne Wolsink. 1977 wurde Nijland durch Nick de Vos ersetzt. Teach-In hatten noch drei kleinere Hits (darunter: Dear John, eine Hommage an John Travolta, und Upside down) und lösten sich 1979 auf.

Die Band spielt heutzutage wiederkehrend in verschiedenen Formationen auf Revival-Konzerten – wie z. B. „Textil Beat“ (dieses Konzert findet in der Heimatstadt der Band, in Enschede, statt). Die Besetzung ist jedoch nicht mehr vergleichbar mit den alten Formationen; so wurde der Schlagzeuger durch Fred Felix ersetzt, Bruder von Hilda Felix’, die immer wieder für den Gesang zuständig ist(/war).

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1974: Roll Along
  • 1975: Festival
  • 1976: Get On Board
  • 1977: See The Sun
  • 1979: Teach In

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE CH CH UK UK NL NL
1974 Fly Away
Roll Along
NL5
(10 Wo.)NL
In The Summernight
Roll Along
NL5
(11 Wo.)NL
Tennessee Town
Roll Along
NL13
(5 Wo.)NL
1975 Ding-A-Dong
Festival
DE9
(14 Wo.)DE
CH1
(11 Wo.)CH
UK13
(7 Wo.)UK
NL3
(7 Wo.)NL
Goodbye Love
Get On Board
NL5
(8 Wo.)NL
1976 Rose Valley
Get On Board
NL17
(5 Wo.)NL
Upside Down
See The Sun
NL2
(11 Wo.)NL
1977 A Ride In The Night
See The Sun
NL31
(3 Wo.)NL
See The Sun
See The Sun
NL26
(6 Wo.)NL
1978 Dear John
Teach In
DE22
(12 Wo.)DE
NL5
(11 Wo.)NL
1979 The Robot
Teach In
NL20
(4 Wo.)NL
Greenpeace
Teach In
NL10
(7 Wo.)NL

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Getty Kaspers bei Famous Why
  2. derStandard.at - Getty Kaspers: Die unbekannte dritte österreichische Song-Contest-Gewinnerin. Artikel vom 19. Mai 2015, abgerufen am 20. Mai 2015.
  3. Chartquellen: DE CH UK NL

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]