Technische Universität Hamburg-Harburg

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Technische Universität Hamburg-Harburg
Logo
Motto Technik für die Menschen
Gründung 22. Mai 1978[1]
Trägerschaft Behörde für Wissenschaft und Forschung
Ort Hamburg
Bundesland Hamburg
Land Deutschland
Präsident Garabed Antranikian
Studenten 7.391 WS 2015/16[2]
Mitarbeiter 671 (2013)[3]
davon Professoren 93 (2014)[3]
Jahresetat 122,5 Millionen Euro, davon 39 Mio Euro Drittmittel (2014)[3]
Website http://www.tuhh.de/

Die Technische Universität Hamburg-Harburg (kurz: TUHH; in der Selbstdarstellung auch Technische Universität Hamburg; englisch: Hamburg University of Technology) ist eine staatliche Universität in Hamburg und gehört zu den jüngsten technischen Universitäten in Deutschland. Sie wurde 1978 gegründet und liegt im Stadtteil Hamburg-Harburg im Bezirk Harburg.

Rund 100 Professoren unterrichten die knapp 7400 Studierenden in 42 Bachelor- und Masterstudiengängen.[4] Amtierender Präsident ist seit 1. April 2011 der Biologe Garabed Antranikian. Vizepräsidenten sind Andreas Timm-Giel (Forschung)[5] und Sönke Knutzen (Lehre).[6][7]

Die Universität zeichnet sich vor allem durch ihre ungewöhnliche Struktur aus, da es keine Unterteilung in Fakultäten gibt, sondern eine Gliederung in Forschungsschwerpunkte, was eine engere Zusammenarbeit der verschiedenen Institute ermöglicht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo der TUHH

Die Pläne für eine Technische Universität im Süderelbe-Raum reichen bis in die 1920er Jahre zurück.[8] Die Technische Universität Hamburg wurde 1978 mit dem Ziel gegründet, den Strukturwandel der Region zu fördern. Nachdem 1980 die Forschungstätigkeit aufgenommen worden war, begann 1982/1983 die Lehrtätigkeit. Zunächst wurden in den ersten Jahren noch Vorlesungen in Kneipen gehalten, später dann in den Einrichtungen und entstehenden Gebäuden auf dem Campus.

1979 wurde die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg gegründet.[9]

Die 1982 eingerichtete hochschuleigene Technologietransferstelle wurde 1992 als erste ihrer Art in Deutschland in eine eigene Gesellschaft (TUHH-Technologie GmbH, seit 2004: TuTech Innovation GmbH) ausgegründet und ist ein Dienstleister für Hamburger Hochschulen und im Hochschulumfeld entstandene Startup-Unternehmen. Die TuTech Innovation GmbH hat ihren Sitz im Harburger Binnenhafen (channel Hamburg).

Im Juli 1998 gründete die TUHH das Northern Institute of Technology Management (NIT). Die durch Unternehmen finanzierte Business School NIT bietet zusammen mit der TUHH einen englischsprachigen Doppel-Studiengang an.

Neben dem NIT befand sich in den Jahren 2007 bis 2009 auch die Kühne School of Logistics and Management, die als Business School der TUHH in Zusammenarbeit mit der Kühne-Stiftung aus der 2003 gegründeten Hamburg School of Logistics hervorging. Die Kühne School verzog mit der Umwandlung zur eigenständigen privaten Kühne Logistics University in die HafenCity und die TUHH gab ihre Anteile an der Kühne School zurück.

Im Sommer 2005 wurden zwei neue Gebäude fertiggestellt. In ihnen wurden zunächst die Schiffbauer und die Stadtplaner untergebracht, die vorher im Lämmersieth in Barmbek und in der Woellmerstraße in Harburg untergebracht waren. Die Stadtplaner wurden 2006 in die HafenCity Universität überführt. Zum April 2009 sind die Stadtplaner in die Averhoffstraße auf der Uhlenhorst umgezogen, sodass die Räume von der TUHH genutzt werden können.

Von Oktober 2011[7] bis März 2015[10] führte Viktor Sigrist das Amt des Vizepräsidenten für Strukturentwicklung. Er betreute den Ausbau des Ostflügels der Schwarzenbergkaserne sowie die Herrichtung des ehemaligen Bezirksgesundheitsamtes.

Campus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptcampus
Blick über den Campus der TUHH
Hauptgebäude nach Grundsanierung der ehemaligen Pionierkaserne Harburg
Blick auf das Technikum der TUHH von Süden
Gebäude E, der sogenannte Lindwurm.
Gebäude C und D
NIT (Gebäude F)

Die TUHH ist größtenteils eine Campusuniversität. Ihre Gebäude sind fast alle zwischen der Eißendorfer Straße und der Straße „Am Schwarzenberg-Campus“ zu finden. Einzige Außenstellen sind in der Harburger Schloßstraße, in der Blohmstraße und im Schloßmühlendamm, sowie im Technologiezentrum Hamburg-Finkenwerder (THF).

Die Denickestraße teilt den eigentlichen Campus in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Der südliche Teil ist in einen Park eingebettet. Hier findet man unter anderem drei Teiche. Der nördliche Teil ist fast vollständig gepflastert.

Das Studierendenwerk Hamburg betreibt die Mensa an der Denickestraße und seit März 2013 den Café-Shop insgrüne.[11] Gegenüber der Mensa befindet sich die Universitätsbibliothek. Im Gebäude der Universitätsbibliothek befindet sich zudem der Campusshop und ein Service Point der Haspa. Des Weiteren ist im Gebäude F das NIT, ein Cafe, sowie ein Fitnessstudio angesiedelt.

Im März 2015 wurde das Teilstück der Schwarzenbergstraße, das am nördlichen Ende des Campus zwischen Bissing- und Kasernenstraße läuft, durch den Präsidenten Prof. Antranikian und den Harburger Bezirksamtsleiter Thomas Völsch in „Am Schwarzenberg-Campus“ feierlich umbenannt.[12]

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige der Gebäude haben im Laufe der Jahre Eigennamen erhalten. So wird das langgestreckte Gebäude Am Schwarzenberg-Campus 3 Lindwurm genannt. Andere Gebäude haben Namen wie Tortenstück (Audimax I), Wache (Gebäude G) oder Badewanne (Gebäude N). Das Gebäude Kasernenstraße 10 wird Baracke genannt. Es steht der Studierendenschaft zur Verfügung und wird von dieser in Eigenregie verwaltet.

Im August 2009 wurde bekannt gegeben, dass die in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene ehemalige Pionierkaserne nach einer Grundsanierung als neues Hauptgebäude genutzt werden wird.[13] Der Entwurf, der durch das Architektenbüro von Meinhard von Gerkan eingebracht wurde, erhält das denkmalgeschützte Gebäude weitestgehend und setzt Glashöfe zwischen die Gebäudeteile. Neben den 26,6 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln[14] flossen auch 5 Millionen Euro aus Studiengebühren in die Sanierung der Kaserne.[13] Die Grundsteinlegung für das neue Hauptgebäude erfolgte am 17. September 2010,[15] die feierliche Eröffnung erfolgte am 24. August 2012.[16] Im März 2015 wurde das ehemalige Gesundheitsamt als Gebäude Q eröffnet. [17] Ende April 2015 wurde der sanierte Ostflügel feierlich eröffnet.[18]

Das Hauptgebäude beherbergt auch das Studentische Lern- und Kommunikationszentrum, das unter Verwaltung des AStA steht und den Studenten 1000 m² zusätzliche Lernräume bietet.[19]

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1979 gegründete Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg (TUB HH) befindet sich seit 1991 im Herzen des Campus und stellt mit der Mensa einen zentralen Orientierungspunkt dar.

Mensa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mensa wurde 1991[20] eröffnet und bot damals 120 Plätze. 1998 wurde ein Wintergarten angebaut und die Kapazität auf 420 Plätze erweitert. Täglich werden zwischen 2200 und 2400 Mittagessen verkauft. Da die Mensakapazität nicht mehr für die Studierenden und Mitarbeiter ausreicht, wurde die Mensa im Dezember 2011 von einem Weihnachtsmarkt auf dem Campus ergänzt.[21] Seit November 2014 bieten vor dem Audimax I verschiedene food trucks warme Mahlzeiten an.[22]

Park[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunst und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder

Organisation der Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lehre an der TUHH ist in 6 Studiendekanaten organisiert:[23]

  • Bauwesen (Leiter: Uwe Starossek vom Institut für Baustatik und Stahlbau)
  • Elektrotechnik, Informatik und Mathematik (Leiter: Sibylle Schupp vom Institut für Softwaresysteme)
  • Gewerblich-Technische Wissenschaften (Leiter: Franz Ferdinand Mersch vom Institut für Angewandte Bautechnik)
  • Management-Wissenschaften und Technologie (Leiter: Matthias Meyer vom Institut für Controlling und Rechnungswesen)
  • Maschinenbau (Leiter: Günter Ackermann vom Institut für Elektrische Energiesysteme und Automation)
  • Verfahrenstechnik (Leiter: Irina Smirnova vom Institut für Thermische Verfahrenstechnik)

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachelor-Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Allgemeine Ingenieurwissenschaften/General Engineering Science
  • Bau- und Umweltingenieurwesen
  • Bioverfahrenstechnik
  • Computational Informatics
  • Elektrotechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Informatik-Ingenieurwesen
  • Informationstechnologie (auslaufend)
  • Logistik und Mobilität
  • Maschinenbau
  • Mechatronik
  • Schiffbau
  • Technomathematik
  • Verfahrenstechnik

Master-Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bauingenieurwesen
  • Bioverfahrenstechnik
  • Chemical and Bioprocess Engineering
  • Computational Informatics
  • Elektrotechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Energietechnik
  • Flugzeug-Systemtechnik
  • Informatik-Ingenieurwesen
  • Internationales Wirtschaftsingenieurwesen
  • Logistik Infrastruktur Mobilität
  • Mediziningenieurwesen
  • Produktentwickl. Werkstoffe Produktion
  • Schiffbau und Meerestechnik
  • Theoretischer Maschinenbau
  • Verfahrenstechnik
  • Wasser- und Umweltingenieurwesen

Diplomstudiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TUHH bot bis zur vollständigen Umstellung auf das Bachelor/Master System folgende Diplomstudiengänge an:

  • Elektrotechnik
  • Biotechnologie-Verfahrenstechnik
  • Verfahrenstechnik
  • Maschinenbau
  • Bauingenieurwesen und Umwelttechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Informatik-Ingenieurwesen
  • Schiffbau

Die Diplomstudiengänge an der TUHH wurden im Rahmen des Bologna-Prozesses reformiert und werden seit dem Wintersemester 2007 nicht mehr angeboten. Die Studienpläne werden also nach dem ECTS-Punktesystem gestaltet. Der Regelabschluss soll ein Master of Science sein, es soll außerdem die Möglichkeit geben, mit einem berufsbefähigenden Bachelor die Universität nach sechs Semestern zu verlassen. Bis zum 1. Januar 2006 wurde auch der Studiengang Stadtplanung angeboten. Dieser ist seither Teil der HafenCity Universität (HCU).

Diplomstudiengänge im Hauptstudium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Studiengänge konnten nur mit bereits abgeschlossenem Vordiplom begonnen werden:

  • Materialwissenschaft
  • Mechatronik/Joint-Curriculum Mechatronik
  • Mediziningenieurwesen

Hochschulübergreifende Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschluss Lehramt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ein Lehramt an beruflichen Schulen:

  • Bautechnik
  • Elektrotechnik-Informationstechnik
  • Medientechnik
  • Metalltechnik
  • Holztechnik

Für ein Lehramt an der Primarstufe und Sekundarstufe I:

  • Fach Arbeitslehre Technik

Abschluss Diplom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Technomathematik

Abschluss Diplomingenieur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wirtschaftsingenieur

Schwerpunkte in der Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schwerpunkte in der Forschung der Universität liegen in folgenden Bereichen:

  • Integrierte Biotechnologie und Prozesstechnik
  • Klimaschonende Energie- und Umwelttechnik
  • Regeneration, Implantate und Medizintechnik
  • Bauwerke im und am Wasser
  • Maritime Systeme
  • Selbstorganisierende mobile Sensor- und Datenfunknetze
  • Luftfahrttechnik
  • Produktorientierte Werkstoffentwicklung

Durch die Vergabe von Forschungsmitteln durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) konnten bislang an der TUHH vier Sonderforschungsbereiche, vier Forschergruppen und vier Graduiertenkollegs eingerichtet werden.[24]

Sonderforschungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3 (SFB986)
  • Mikromechanik mehrphasiger Werkstoffe (SFB371)
  • Reinigung kontaminierter Böden (SFB188)
  • Prozeßnahe Messtechnik und systemdynamische Modellbildung für mehrphasige Systeme (SFB238)

Forschergruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aktive und abstimmbare mikrophotonische Systeme auf der Basis von Silicon-On-Insulator (SOI)
  • Submillimeterwellen-Schaltungstechnologie
  • Schadensforschung und Schadensbeseitigung an Stahlkonstruktionen im Wasser
  • Plastizität in Nanokristallinen Metallen und Legierungen

Schwerpunktprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Techniken, Algorithmen und Konzepte für zukünftige COFDM-Systeme (TakeOFDM)
  • Molekulare Modellierung und Simulation in der Verfahrenstechnik
  • Poröse Medien mit definierter Porenstruktur in der Verfahrenstechnik – Modellierung, Anwendungen, Synthese

Graduiertenkollegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunst und Technik
  • Seehäfen für Containerschiffe zukünftiger Generationen
  • Meerestechnische Konstruktionen
  • Biotechnologie

Landesexzellenzinitiative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der ersten Runde der Hamburger Landesexzellenzinitiative werden zwei Forschungsbereiche der TUHH mit insgesamt 7,8 Millionen Euro gefördert:

  • Fundamentals for synthetic biological systems
  • Integrierte Materialsysteme

Institute und Arbeitsgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz B-2
  • Angewandte Bautechnik G-1
  • Arbeit-Gender-Technik M-1
  • Baustatik und Stahlbau B-4
  • Baustoffe, Bauphysik und Bauchemie B-3
  • Betriebseinheit Elektronenmikroskopie M-26
  • Bildverarbeitungssysteme E-2
  • Biomechanik M-3
  • Bioprozess- und Biosystemtechnik V-1
  • Chemische Reaktionstechnik V-2
  • Controlling und Rechnungswesen W-1
  • Elektrische Energiesysteme und Automation M-4
  • Energietechnik M-5
  • Entwerfen von Schiffen und Schiffssicherheit M-6
  • Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie V-3
  • Flugzeug-Kabinensysteme M-25
  • Flugzeug-Produktionstechnik M-23
  • Flugzeug-Systemtechnik M-7
  • Fluiddynamik und Schiffstheorie M-8
  • Geotechnik und Baubetrieb B-5
  • Hochfrequenztechnik E-3
  • Human Resource Management and Organizations W-9
  • Humanities B-6
  • Keramische Hochleistungswerkstoffe M-9
  • Kommunikationsnetze E-4
  • Konstruktion und Festigkeit von Schiffen M-10
  • Kunststoffe und Verbundwerkstoffe M-11
  • Laser- und Anlagensystemtechnik G-2
  • Logistik und Unternehmensführung W-2
  • Lufttransportsysteme M-28
  • Maritime Logistik W-12
  • Marketing industrieller Güter und Dienstleistungen W-3
  • Massivbau B-7
  • Mathematik E-10
  • Medizintechnische Systeme E-1
  • Mechanik und Meerestechnik M-13
  • Mehrphasenströmungen V-5
  • Messtechnik E-6
  • Metallkunde und Werkstofftechnik M-15
  • Mikrosystemtechnik E-7
  • Modellierung und Berechnung M-16
  • Nachrichtentechnik E-8
  • Nanoelektronik E-9
  • Optische Kommunikationstechnik E-11
  • Optische und Elektronische Materialien E-12
  • Personalwirtschaft und Arbeitsorganisation W-9
  • Produktentwicklung und Konstruktionstechnik M-17
  • Produktionsmanagement und -technik M-18
  • Prozess- und Anlagentechnik V-4
  • Quantitative Unternehmensforschung und Wirtschaftsinformatik W-4
  • Rechnertechnologie E-13
  • Regelungstechnik E-14
  • Sicherheit in verteilten Anwendungen E-15
  • Softwaresysteme E-16
  • Strategisches und Internationales Management W-10
  • Technik und Gesellschaft W-5
  • Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung G-3
  • Technische Biokatalyse V-6
  • Technische Logistik W-6
  • Technische Mikrobiologie V-7
  • Technologie- und Innovationsmanagement W-7
  • Telematik E-17
  • Theoretische Elektrotechnik E-18
  • Thermische Verfahrenstechnik V-8
  • Thermofluiddynamik M-21
  • Umwelttechnik und Energiewirtschaft V-9
  • Verkehrsplanung und Logistik W-8
  • Verkehrswirtschaft W-11
  • Wasserbau B-10
  • Wasserressourcen und Wasserversorgung B-11
  • Werkstoffphysik und -technologie M-22
  • Zuverlässiges Rechnen E-19
  • Zuverlässigkeitstechnik M-24

Der Buchstabe steht für das jeweilige Studiendekanat (M für Maschinenbau, V für Verfahrenstechnik, W für Management-Wissenschaften und Technologie, G für Gewerblich-Technische Wissenschaften, E für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, B für Bauwesen), die Nummer ist die jeweilige Institutsnummer.

Gremien und Ausschüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß dem Hamburgischen Hochschulgesetz ist das Studierendenparlament (StuPa) das höchste Gremium der studentischen Selbstverwaltung[25][26] und der akademische Senat (AS) das höchste Gremium der akademischen Selbstverwaltung.[27]

Da die TUHH keine Fakultäten besitzt werden Studierende je nach Studiendekanat einer von 8 Fachschaften zugeordnet.[25] Studierende des Schiffbaus und Studierende der Allgemeine Ingenieurswissenschaften/General Engineering Sciences (AIW/GES) bilden zwei zusätzliche Fachschaften.[28] Die Mitglieder einer Fachschaft wählen jährlich Fachschaftsräte. Mitglieder des Fachschaftsrats Schiffbau sind traditionell zeitgleich Amtsträger des Vereins Heylige Frawe Latte.

Studienbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studiengebühren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Studienfinanzierungsgesetz zur Einführung von Studiengebühren wurde am 28. Juni 2006 von der Hamburger Bürgerschaft beschlossen und führte zur erstmaligen Erhebung der Gebühren in Höhe von 500 Euro im Sommersemester 2007. Zum Wintersemester 2008/09 ist die Höhe auf 375 Euro pro Semester gesenkt und das Modell der nachgelagerten Studiengebühren eingeführt worden. Die Hamburger Bürgerschaft entschied 2011, die Studiengebühren zum Wintersemester 2012/2013 abzuschaffen und vollständig zu kompensieren.

Semesterbeitrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Semesterbeitrag ist von allen eingeschriebenen Studierenden zu entrichten und beträgt im Sommersemester 2016 309,90 Euro.[29]

  • 10 Euro für die Aufgaben der studentischen Selbstverwaltung (AStA)
  • 75 Euro für die sozialen Aufgaben des Studierendenwerks Hamburg
  • 169,90 Euro für das Semesterticket (sechs Monate im Gesamtbereich des HVV gültig)
  • 50 Euro Verwaltungskostenbeitrag
  • 5 Euro für den Härtefonds des Semestertickets

11. September 2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mohammed Atta als Student (links)

Seit dem Herbst 2001 wird die TUHH mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in Verbindung gebracht, da Mitglieder der sogenannten Hamburger Zelle an der TUHH studierten und dort eine Islam-Arbeitsgemeinschaft unterhielten. Bekanntester Vertreter jener Gruppe war Mohammed Atta, vermutlicher Anführer der Attentäter, der von 1993 bis 1999 Stadtplanung studierte.

Die Räume, die von der Islam-AG genutzt wurden, beherbergen heute verschiedene Arbeitsgemeinschaften der TUHH. Die Räume sind unter studentischer Verwaltung, können also von allen Studenten für verschiedene Zwecke genutzt werden.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßig finden folgende Veranstaltungen an der TUHH statt:

  • TUHH4u – Informationsveranstaltung für Studieninteressierte [30]
  • Schnupperstudium
  • MINT-Camp – Camp für naturwissenschaftlich-technisch besonders begabte Schüler
  • Theateraufführung der Theater AG
  • TUHH goes music – Konzerte der TUHH Big Band SwingING, SingING und SymphonING. [31]
  • TUHH Sommerfest - Gemeinsames Fest der Institute, des ASTAs, der Fachschaftsräte, AGs und Firmen.
  • Die Feuerzangenbowle - Filmaufführung
  • Robotik-Camp [32]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Technische Universität Hamburg-Harburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1], abgerufen am 24. Mai 2016
  2. Internes Dokument der TUHH: Studienstatistik, Wintersemester 2015/16, Stand: 10. Dezember 2015, abgerufen am 24. Mai 2016
  3. a b c Kennzahlen 2014 der TUHH
  4. Kennzahlen 2012 der TUHH
  5. Rolf Zamponi: Stabwechsel und Abschied bei den Vizepräsidenten. Hamburger Abendblatt. 31. Januar 2015. Abgerufen am 6. Februar 2015.
  6. Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg: Professor Knutzen ist der neue Vizepräsident für die Lehre an der TU Hamburg, 25. April 2012
  7. a b Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg: Zwei auf einen Schlag: TU Hamburg wählt zwei neue Vizepräsidenten, 30. Oktober 2011.
  8. TUHH Spektrum (PDF; 1,6 MB)
  9. TUB HH
  10. Pressemitteilung der TUHH: Amtsübergabe an der TUHH vom 29. Januar 2015, abgerufen am 3. Februar 2015.
  11. Pressemitteilung des Studierendenwerks Hamburg zur Eröffnung des Café insgrüne am 12.03. (PDF; 34 kB)
  12. Christian Bittcher: Aus Schwarzenbergstraße wird Am Schwarzenberg-Campus. In: harburg-aktuell.de. 17. März 2015, abgerufen am 17. März 2015.
  13. a b Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg: TU Hamburg-Harburg erhält Hauptgebäude mit Studierenden-Zentrum, 7. August 2009
  14. (dpa): Stapelfeldt spricht von 900 Millionen Euro für Uni-Sanierung. Hamburger Abendblatt. 13. November 2014. Abgerufen am 6. Februar 2015.
  15. Pressemitteilung der TU Hamburg: Start für das Hauptgebäude der TU Hamburg-Harburg, Grundsteinlegung mit Hamburgs Erstem Bürgermeister, 16. September 2010
  16. Pressemitteilung der TUHH: Einweihung des Hauptgebäudes der TU Hamburg – weithin sichtbares Wahrzeichen mit großer Strahlkraft vom 24. August 2012, abgerufen am 6. Februar 2015
  17. Institut fuer Technische Bildung und Hochschuldidaktik, Technische Universitaet Hamburg: iTBH - Wir sind umgezogen! In: www.itbh-hh.de. Abgerufen am 16. April 2016.
  18. Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg: Mehr Räume für Studierende: Einweihung des Ostflügels der TUHH vom 29. April 2015, abgerufen am 30. April 2015
  19. Julia Struck: Studenten büffeln rund um die Uhr. In: Hamburger Abendblatt. 19. September 2012, abgerufen am 6. Februar 2015.}
  20. Standort der Mensa auf der Karte von Service-Portal für das Studium in Hamburg
  21. Präsident und Hochschulrat eröffnen 1. Weihnachtsmarkt auf dem Campus
  22. Pressemitteilung der TUHH: Ab Montag rollt die Lunch-Karawane auf den TUHH-Campus vom 19. November 2014, abgerufen am 6. Februar 2015.
  23. Strukturplan der TUHH, abgerufen am 6. Februar 2015
  24. DFG-Verbundprojekte, 15. Januar 2014.
  25. a b § 102 (3), Hamburgisches Hochschulgesetz. 3. Juli 2014, abgerufen am 27. April 2016 (HTTPS; PDF, 388 KB).
  26. Was ist das StuPa? | STUPA. In: www.tuhh.de. Abgerufen am 27. April 2016 (HTTPS).
  27. § 81, Hamburgisches Hochschulgesetz. 3. Juli 2014, abgerufen am 27. April 2016 (HTTPS; PDF, 388 kB).
  28. Fachschaftsräte (FSR) | STUPA. In: www.tuhh.de. Abgerufen am 27. April 2016 (HTTPS).
  29. TUHH, Semesterbeitrag
  30. Veranstaltungen der Studienberatung | SCHULE. In: www.tuhh.de. Abgerufen am 17. Juni 2016.
  31. Webmaster: TUHH – Universität – Informationen – TUHH goes Music. In: www.tuhh.de. Abgerufen am 17. Juni 2016.
  32. Webmaster: Veranstaltungskalender. In: intranet.tuhh.de. Abgerufen am 17. Juni 2016.

Koordinaten: 53° 27′ 39″ N, 9° 58′ 10″ O