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Technisierung

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Technik als Bestandteil der modernen Gesellschaft

Technisierung (von Technik, neulateinisch technica)[1] lässt sich als Oberbegriff für Automatisierung, Mechanisierung und Maschinisierung fassen.

Die Technisierung begreift sich als „ständig wachsender Einsatz von technischen Hilfsmitteln, auch in Arbeitsprozessen, die bisher ausschließlich der geistigen oder handwerklichen Tätigkeit des Menschen vorbehalten waren.“ (Kai-Ingo Voigt: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/technisierung.html abgerufen am 5. Juli 2017) [2]

Dabei ist sie nicht nur eine durch mehr oder weniger zielgerichtete Handlungszusammenhänge entstandene soziale Konstruktion, sondern fasst zugleich die gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen als prägende Einflussfaktoren zusammen, und ist dabei wesentlicher Impulsgeber des sozioökonomischen und institutionellen Wandels. Zu den fachlichen Beiträgen sind weitere Disziplinen hinzugekommen, z.B. wie Bildungstechnik, Biotechnik, Handlungstechnik, Sozialtechnik wie auch die Philosophie der Technik.

Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird zwar ein Unterschied zwischen den Begriffen Technik, Technologie und Technisierung gemacht, jedoch werden sie in der konkreten Anwendung synonym verwendet. Das Wort Technik kommt ursprünglich von technica (neulateinisch)[1]. Mit dem Begriff Technisierung soll eine analytisch-konstruktive Auseinandersetzung stattfinden, in dem aufgezeigt wird, wie Technisierung sich durch die Epochen zu einem konstitutiven und allgegenwärtigen Bestandteil der modernen Gesellschaften etabliert hat. Dabei beschreibt Technisierung einen wachsenden Einsatz von Technik, ist präzisiert als ein Prozess bzw. Vorgang zu verstehen. Schon in der Antike wurde der Begriff technica nicht mehr nur für „kunstvoll etwas schaffen“ verwendet, sondern auch als Bedeutung für „die List gegen“ bzw. für „die Überlistung der Natur und ihrer Verhältnisse“. Zu einem instrumentellen Technikverständnis geht es im Mittelalter bis zur Renaissance mit drei Bewegungen in der Technisierung. Als erstes ist der Übergang von der Sklaverei zum Lehnswesen, und damit die Aufwertung und Anerkennung des Handwerks, ein entscheidender Wendepunkt (technische Neuerungen als Handwerkstechniken; Buchdruck als Kombination aus verschiedenen Handwerkstechniken). Als weitere Bewegung in der Zeit zwischen Mittelalter und Renaissance gilt die Nutzung der Kraftmaschinen (Beispiel: Wasserkraft), welche Möglichkeiten für unterschiedliche Zwecke schafft. Des Weiteren ist festzustellen, dass im Verlauf der Zeit die menschliche Zwecksetzung einem göttlichen Vorbild folgte. Durch die technischen Erneuerungen wurde der Versuch unternommen „Magisches, Göttliches“ durch menschliches Schaffen nachzustellen. Durch die Jahrhunderte trieben das menschliche Handeln und die technischen Dinge immer weiter auseinander. Heute gilt die Technisierung als zweckmäßiges Optimieren natürlicher Gegebenheiten, dessen sich der handelnde Mensch bedienen kann.[3]

Zur Institutionalisierung sozialwissenschaftlicher Technikforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zentrale Frage, welche die sozialwissenschaftlichen Techniktheorien strukturiert, lautet: ob entweder die Technisierung als treibende Kraft es ist, welche die Entwicklung der Gesellschaft bestimmt, oder andersherum, ob die Gesellschaft selbst die Entwicklung der Technisierung bestimmt. Die sozialwissenschaftliche Technikforschung ist nicht als Teilbereich oder gar als einzelne Disziplin anzusehen, sondern ist immer interdisziplinär ausgerichtet. Ihre Gründung geht in die 1970er Jahre zurück, in denen viele Projekte und Einrichtungen zur Institutionalisierung von sozialwissenschaftlicher Wissenschafts- und Technikforschung führten. Ein nennenswertes Projekt ist das PAREX-Projekt von 1970 zwischen Paris und Sussex; es gilt personell wie auch inhaltlich als Vorläufer der European Association for the Study of Science and Technology. Das Gebiet der Technikforschung wurde durch die nachfolgenden Jahrzehnte kontinuierlich populärer.[4] Dennoch weist der institutionalisierte Rahmen um den Themenkomplex wenig Geschlossenheit auf, wodurch sozialwissenschaftliche Beschäftigungen inner- wie außerhalb der Institution stattfinden.

Soziologische Theorieansätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als konstitutive Theorien zur Erklärung des Bezuges von Technik und Gesellschaft, lassen sich bestimmte Techniktheorien heranziehen. Je nachdem mit welchem Ansatz man sich der Thematik annähert, könnte man bei vielen Theorien Technik und Gesellschaft gegenüberstellen. Das Problem des Verhältnisses zwischen Technik und Gesellschaft stellt sich nach der Frage nach den Einflüssen, die sie gegenseitig aufeinander haben. Eine Annahme wäre, dass die Formen der Technik die Entwicklung der Gesellschaft bestimmen, während soziale, politische und ökonomische Bedingungen die Technik weitervoranschreiten lassen. Oder ebenfalls als spannender Ansatz gilt, dass sowohl die Technik, wie auch das Soziale eine Eigenlogik besitzen, welche die Entwicklungen (Technisierung) vorantreiben. Erst in den letzten Jahren wurde versucht eine Theorieposition zu vertreten, die zu erklären versucht, wie zwischen Technik und Gesellschaft ein gemeinsamer Zusammenhang besteht.

Aktor-Netzwerk-Theorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Akteur-Netzwerk-Theorie wurde in den 1980er Jahren von Michel Callon, John Law und insbesondere von Bruno Latour entwickelt. In der Theorie geht es primär nicht darum, die gegenseitigen Einflüsse von Technik und Gesellschaft zu untersuchen, sondern um die wechselseitigen Beteiligungen von menschlichen und technischen Aktoren zu analysieren. In der Aktor-Netzwerk-Theorie sind beide nur vorstellbar in der Auseinandersetzung miteinander geformt und stabilisiert. Allein haben die Objekte aus dem Sozialen, Natur und Technik keinen Einfluss auf die Technikentwicklung, sie bilden nur miteinander verwoben eine (mit)erklärendene Variable. Aktanten sind dabei stets diejenigen Instanzen, die Beiträge dazu leisten, dass eine Handlung passiert. Diese Aktanten bilden dabei ein Netzwerk, das nach dem Eintritt der Handlung für das Passieren einer anderen Handlung Beitrag leisten kann. Diese Netzwerke werden durch die verschiedenen Beiträge der Aktanten zu permanenten Formen stabilisiert. Durch die Handlung des Netzwerkes entsteht dabei ein neuer Aktant, der als Produkt einer solchen Stabilisierung gilt. Also kann bei allen Aktanten erfragt werden, welches Netzwerk von Handlungsbeiträgen diesen geschaffen hat. Die Technik hat einen besonderen Einfluss auf die Stabilisierung; durch die Materialität übt sie eine Härtung auf die Handlung aus. Netzwerke, an denen Technik beteiligt ist, gelten als besonders stabil. Je stabiler sie sind, desto schwieriger wird es allerdings, ihre vielschichtigen Prozesse innerhalb des soziotechnischen Handlungsnetzes zu rekonstruieren.[5][6]

Pragmatisch-realistische Techniktheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der theoretische wie methodische Fokus der pragmatisch-realistischen Techniktheorie richtet sich auf Prozesse des Findens, Verwendens und Modifizierens von Technik und Gesellschaft. Dazu wurde von den Philosophen William James, Charles Sanders Peirce und John Dewey das doubt-belief-doubt-Schema entwickelt. Ausgegangen wird in diesem Schema von der Feststellung, dass in der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt permanent neue Fragen auftauchen und alte, vermeintlich gelöste Aufgaben sich doch als komplexer herausstellen. Die logische Folgerung daraus wäre nun, dass das Wissen, das man für gesichert hielt, anzweifelbar ist. Dewey hat für den Prozess des Sicherwerdens einer Handlungssituation ein Modell entwickelt, durch welches in fünf Stufen eine Situation läuft, um am Ende den Test an der Welt zu bestehen. Gelingt es der Situation durch Prozesse des Modells der praktischen Erkenntnis zu gelangen, ist die Situation nicht mehr länger unsicher und kann als wahr angesehen werden. Technik entspringt ebenfalls aus diesen Untersuchungsprozessen, um dann in anderen Problemlösungskontexten wiederum als Mittel eingesetzt werden zu können. Dieses zirkuläre Zweck-Mittel-Verhältnis kann ebenfalls als Technik bzw. Technisierung bezeichnet werden.[7]

Systemtheorie: Techniktheorie als Gesellschaftstheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Soziologe Niklas Luhmann begreift in seiner Systemtheorie die Technik im Rahmen einer ausgearbeiteten Theorie der modernen Gesellschaft. In seiner Theorie löst Luhmann die strikte Gegenüberstellung von Technik und Gesellschaft auf. Da seine Systemtheorie auf der Kommunikation basiert, müsste man davon ausgehen, dass er als Gesamtheit aller möglichen Kommunikationen alle nichtkommunikativen Phänomene ausschließt. Als materielle Dinge stellen die Maschinen und Computer in ihrer physikalischen Eigenschaft tatsächlich eine „Umwelt“ dar. Denn die technischen Geräte können sich nicht von selbst mitteilen und Informationen geben. Die Technisierung setzt dort an, wo Luhmann von evolutionären Errungenschaften[8] spricht. Diese werden als Ergebnis von Veränderungen in den Strukturen biologischer, psychischer, natürlicher oder sozialer Systeme verstanden. Als evolutionäre Errungenschaft ist sie eine komplexe Steigerung, die relativ stabile Strukturen aufweist, was dazu führt, dass sich die anderen Strukturen der Gesellschaft auf die Veränderung einstellen. Ein Rückschritt in der Entwicklung wird dabei erschwert oder sogar blockiert. Die Technik dabei ist nicht die evolutionäre Errungenschaft selbst, sondern die „jeweilige Bezugnahme der Gesellschaft auf ein Resultat der Evolution.“ Luhmann spricht dann von „Technik“, wenn die vielfältigen Möglichkeiten, die eine evolutionäre Errungenschaft ermöglichen, in der Gesellschaft lediglich auf ihr Funktionieren reduziert werden, dabei umfasst sein Begriffsverständnis die Kausaltechnik (Produktionsmaschinen und Geräte) und die Informationstechnik (Kalküle und Verfahren).

Soziale und ökonomische Folgen der Technisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Technisierung selbst ist - als Resultat menschlichen Handelns - ein soziales Phänomen, welchem jedoch eigenständige Wirkungen zugerechnet werden. Diese Wirkungen sind oftmals nicht eindeutig, werden sie doch sowohl von konkreten Akteursstrategien als auch von den institutionellen und strukturellen Kontexten beeinflusst, innerhalb deren sie sich entwickeln und genutzt werden.

Arbeitswelt: Technik und Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So wie zu Beginn des Industriezeitalters die Produktion und die Dampfmaschine in den Fabriken installiert wurden, so werden in der heutigen Zeit auch in den Dienstleistungs- und Verwaltungsbetrieben neue Techniken installiert, welche die Aufbau- und Ablauforganisation bestimmen. Der Einsatz von Sensoren und Systemen zur Datenerfassung sowie die systematische Nutzung der damit verfügbaren großen Datenbestände (auf der Basis von Big-Data-Vorgängen), öffnen von Grund auf neue Möglichkeiten für die gleichlaufende Automatisierung und Flexibilisierung von Produktionsprozessen sowie die Optimierung überbetrieblicher Wertschöpfungsketten. Doch dies hat auch Konsequenzen für die industriellen Arbeitsprozesse. Noch nicht ausreichend erforscht ist allerdings, ob es sich dabei um positive oder negative Konsequenzen handeln wird. Ebenso verhält es sich auch mit der Technisierung und der sozialen Welt. Die sozialwissenschaftliche Technik- und Arbeitsforschung ist im Besitz eines breiten Fundus konzeptioneller und empirischer Forschungsergebnisse, die aufzeigen, dass die Entwicklung und die Diffusion neuer Technologien nicht als bruchlos und widerspruchsfrei angesehen werden, und deshalb die sozialen Effekte schwer bestimmt werden können.[9] Da die Technik und der Umgang mit ihr sehr wahrscheinlich große Wichtigkeit auch in Zukunft haben werden, so ist es förderlich für Unternehmen, die Kenntnisse der Mitarbeiter weiter zu fördern und auszubauen. Unter dem Kontext „Technik und Arbeitswelt“ ist weiter zu beachten, dass sich die Geschäftsmodelle generell radikal ändern, Wertschöpfungsketten somit neu gefasst werden, und dahingehend die Formen der konventionellen Arbeitsteilung ersetzt und damit neue hybride, multidisziplinäre Anforderungen an die Arbeitswelt entstehen werden.

Technik und Staat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Staat selbst tritt als Entwickler und Nachfrager konkreter Technologien auf, gerade als Träger von Infrastruktureinrichtungen und -leistungen in den Bereichen der Versorgung mit Wasser und Energie, des Verkehrs, der Entsorgung von Müll, der Sicherung von Einrichtungen der Gesundheit und Erziehung. Eine Steuerung der Technisierung durch die Gesellschaft kann nur in einem negativen Sinne gelingen. Denn keiner der vielen Akteure, die an einer Technologie mitwirken, kann das Gesamtsystem steuern, da er nur Einfluss auf ein Teilgebiet hat. In der modernen Industriegesellschaft gibt es generell drei maßgebende gesellschaftliche Systeme, die Akteure und Ergebnisse hervorbringen: Wissenschaft, Marktwirtschaft (Unternehmen eingeschlossen) und die Demokratie. Keines der drei ist den anderen Systemen total übergeordnet. Die hohe Problemlösungs- und Anpassungsfähigkeit der Gesellschaft basiert darauf, dass ihre Teilsysteme weitgehend selbststeuernd sind.

Veralltäglichung und Vernetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute durchdringen Wissenschaft und Technologie alle Bereiche der Gesellschaft. Durch den permanenten und vereinfachten Zugang zu digitalen Informationen und der Umgang mit technischen Endgeräten erlangt die Technik gesellschaftliche Selbstverständlichkeit, ganz gleich, ob es sich dabei um Arbeitswelt, Straßenverkehr, Alltag oder um Freizeitgestaltung handelt. Im modernen Haushalt gehören Geräte wie die Waschmaschine, Staubsauger und Spülmaschine zum standardisierten Repertoire, was eine Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität zur Folge hat. Der Begriff internet of things, der von Kevin Ashton 1999 eingeführt wurde, beschreibt die aktuelle Tendenz der Technisierung. Nicht mehr nur die Menschen sind dazu im Stande über das Internet zu kommunizieren, sondern auch die technischen Geräte, z.B. das smart home oder das Auto mit integriertem Internetzugang. Durch diese Fortschritte wird erreicht, dass sich die verschiedenen Systeme zu einem großen System vernetzen. Damit sind sowohl Kommunikationsnetze wie Soziale Netzwerke gemeint, die als eine der größten technischen Innovationen und als erschwingliches Konsumgut, als Element von Lebensstil und Jugendkultur gelten, als auch die Möglichkeit zeitnah international politisch und wirtschaftlich zu interagieren. Somit ist die Vernetzung einer der Faktoren, der mit zur Globalisierung beiträgt.

Bewertung und Deutung/ Grenzen der Befreiung durch Technisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei all dem Wissen, Können und „Möglichmachen“ der Personen, welche die Technisierung vorantreiben, stellt sich andererseits auch die Frage nach den Grenzen und den Nebenfolgen, der durch die Technik ermöglichten Entwicklungen. Die Bewertung der Technisierung fällt nach dem jeweiligen Standpunkt und den damit verbundenen Nutzen, Kosten und Risiken aus. Die Entwicklungen der Technisierung werden allerdings für irreversibel eingeschätzt, sodass die momentanen Jahre als Keimform für eine neue Epoche gelten, in denen man sich auf die neuen, die Leitparamter der Gesellschaft übersteigende Konzepte vorbereitet. Die zur Kritik neigenden Begriffe, die im Zusammenhang mit der Technisierung auftreten, z.B. Wertewandel, Wachstumsgesellschaft, strukturelle Massenarbeitslosigkeit, Finanzkrise und Neuorientierung zu alternativen Lebens-und Wohnformen, können als Symptome der Revolutionierung der Gesellschaft und als Beginn einer neuen Epoche angesehen werden [10].

Es zeigt sich, dass mit fortschreitender Automatisierung und einer steigenden Komplexität der Systeme, die der Mensch zwar geschaffen hat und bedient, dennoch eine begrenzte Beherrschbarkeit der Technologien einkalkuliert werden muss, im Sinne von funktionalem und ökonomischem Störpotenzial. Tritt eine Störung im Arbeitsprozess auf, sind Beschäftigte oftmals nur unzureichend in der Lage in das autonome System einzugreifen, Fehler zu beheben und deren Kontrolle zu übernehmen [11]. Eine (Arbeits-)Haltung zur Technik, die im Alltag und in vielen Unternehmen angetroffen wird, wird auch als Automation bias bezeichnet. Es geht dabei um das ausgeprägte Vertrauen der Arbeiter in die technischen Arbeitsabläufe, und in den Führungsebenen um das Vertrauenin in die Kompetenz der digitalen Systeme, welche die Arbeitsstrukturen unterstützen. Die genauen Auswirkungen der exponentiellen Technisierungsentwicklung und -ausweitung auf die Gesellschaft geschehen noch im Ansatz, gewinnen aber fortschreitend an Relevanz für die Wissenschaft. Die Technikfolgenabschätzung ist eines der bereits bestehenden Forschungsgebiete. Explizit im Bereich der Arbeitswelt können die Veränderungen von Strukturen und Prozessen stets nur mit Bezug auf den jeweiligen Systemkontext diagnostiziert und prognostiziert werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Dolota; Raymund Werle (Hrsg.): Gesellschaft und die Macht der Technik. Sozioökonomischer und institutioneller Wandel durch Technisierung, Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln, Band 58, Campus Verlag, Frankfurt/New York 2007, ISBN 978-3-593-38357-6.
  • Roger Häußling: Die Technologisierung der Gesellschaft. Eine sozialtheoretische Studie zum Paradigmenwechsel von Technik und Lebenswirklichkeit, Königshausen & Neumann GmbH, Würzburg 1998, ISBN 3-8260-1475-8.
  • Jan-Hendrik Passoth: Technik und Gesellschaft. Sozialwissenschaftliche Techniktheorien und die Transformationen der Moderne.VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15582-1
  • Christian Scholz, Erich Staudt; Ulrich Steger (Hrsg.): Die Zukunft der Arbeitsgesellschaft. Technologie und Qualifikation. Campus Verlag, Frankfurt/Main/New York 1992, ISBN 3-593-34740-7
  • Werner Süß; Klaus Schroeder (Hrsg.): Technik und Zukunft. Neue Technologien und ihre Bedeutung für die Gesellschaft. Vorträge u. Diskussionen e. Veranst. d. Freien Universität Berlin. Westdeutscher Verlag, Opladen 1988, ISBN 3-531-12027-1
  • Axel Zweck: Die Entwicklung der Technikfolgenabschätzung zum gesellschaftlichen Vermittlungsinstrument. Band 128 Westdeutscher Verlag, Opladen 1993, ISBN 3-531-12462-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Duden http://www.duden.de/rechtschreibung/Technik : abgerufen am 05.07.17
  2. Definition » Technisierung « | Gabler Wirtschaftslexikon. (gabler.de [abgerufen am 7. November 2017]).
  3. Jan-Hendrik Passoth: Technik und Gesellschaft. Sozialwissenschaftliche Techniktheorien und die Transformationen der Moderne.VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15582-1, S. 69–80.
  4. Jan-Hendrik Passoth: Technik und Gesellschaft. Sozialwissenschaftliche Techniktheorien und die Transformationen der Moderne.VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15582-1, S. 43–48.
  5. Jan-Hendrik Passoth: Technik und Gesellschaft. Sozialwissenschaftliche Techniktheorien und die Transformationen der Moderne.VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15582-1, S. 219–224.
  6. Ingo Schulz-Schaeffer: http://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/12215 : abgerufen am 21. September 2017
  7. Jan-Hendrik Passoth: Technik und Gesellschaft. Sozialwissenschaftliche Techniktheorien und die Transformationen der Moderne.VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15582-1, S. 225–231.
  8. Jan-Hendrik Passoth: Technik und Gesellschaft. Sozialwissenschaftliche Techniktheorien und die Transformationen der Moderne.VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, S.234 ISBN 978-3-531-15582-1
  9. Hartmut Hirsch-Kreinsen: http://www.bpb.de/apuz/225688/arbeit-und-technik-bei-industrie-4-0?p=all : abgerufen am 04.10.17
  10. Werner Süß; Klaus Schroeder (Hrsg.): Aktuelle Strategien zum Zusammenhang von Technik und Gesellschaftswandel. In; Technik und Zukunft. Neue Technologien und ihre Bedeutung für die Gesellschaft. Vorträge u. Diskussionen e. Veranst. d. Freien Universität Berlin. Westdeutscher Verlag, Opladen 1988, ISBN 3-531-12027-1
  11. Johannes Weyer: https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/243905/technischer-fortschritt-fluch-oder-segen abgerufen am 03.11.17
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