Technomathematik

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Unter dem Sammelbegriff Technomathematik, Technische Mathematik oder auch Ingenieurmathematik versteht man einen Studiengang, der zwischen dem klassischen Mathematikstudium und den Ingenieurwissenschaften angesiedelt ist.

Studium[Bearbeiten]

Als Studium soll es sowohl ein grundlegendes mathematisches Verständnis samt der dazugehörigen Theorie vermitteln als auch in Anwendungsgebiete der Mathematik (Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik usw.) einführen. Das Studium erfordert ein Interesse an formalen und logischen Denkweisen und an der Abstraktion und Analyse verschiedenster Probleme.

Motivation[Bearbeiten]

Die Idee des Studiums ist es, den Mathematiker als Gesprächspartner des Technikers in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie heranzubilden. Viele Prototypen neuer Entwicklungen werden heute zunächst virtuell im Computer simuliert, bevor sie real gebaut werden. Damit das im praktischen Miteinander in einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung problemlos möglich ist, muss der Mathematiker den Techniker verstehen lernen. Daher baut sich das Studium der Technomathematik so auf, dass neben einer gründlichen Ausbildung in Mathematik ein technisches Fach (zum Beispiel Elektrotechnik oder Maschinenbau) sowie spezifische Anteile der Informatik oder des wissenschaftlichen Rechnens studiert werden sollen.

Verwandte Studiengänge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]