Ted Bundy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ted Bundy, 1980
Ted Bundy auf dem Weg zum Gericht in Leon County (Florida), 1979

Theodore „Ted“ Robert Bundy (* 24. November 1946 in Burlington, Vermont als Theodore Robert Cowell; † 24. Januar 1989 in Starke, Florida) war ein US-amerikanischer Serienmörder, der zwischen 1974 und 1978 mindestens 30 junge Frauen und Mädchen in den Bundesstaaten Washington, Utah, Colorado, Oregon, Idaho und Florida tötete. Nach seiner Festnahme wurde er zum Tode verurteilt und im Florida State Prison auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Er ist einer der bekanntesten Serienmörder in der Geschichte der USA.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundys Mutter, Louise Cowell, brachte ihren Sohn am 24. November 1946 in einem Heim für unverheiratete Mütter in Burlington im US-Bundesstaat Vermont zur Welt. Seinen Vater lernte er nie kennen. Die folgenden vier Jahre lebten Bundy und seine Mutter bei seinen streng methodistischen Großeltern Samuel und Eleanor Cowell in Philadelphia.[1] Um nicht durch ein uneheliches Kind in der Familie stigmatisiert zu werden, gaben sich Samuel und Eleanor Cowell als die leiblichen Eltern ihres Enkels aus und so wuchs Bundy zunächst in dem Glauben auf, dass seine Mutter seine Schwester sei.[1] (Erst Jahre später konnte er seiner Geburtsurkunde die wahre Identität seiner Mutter entnehmen; sein Vater wurde in dem Dokument als „unbekannt“ angegeben.)[2] Bundys Großvater galt als verbitterter Rassist, der Frauen schlug und Tiere quälte. Von seinem Enkel wurde er später jedoch verklärt.[1] Im Alter von drei Jahren wurde Bundy zum ersten Mal verhaltensauffällig, als er seiner schlafenden, fünfzehnjährigen Tante mehrere Fleischermesser ins Bett legte und grinste, als diese erschrocken erwachte.[1]

1950 zog Louise Cowell mit ihrem Sohn zu Verwandten nach Tacoma im US-Bundesstaat Washington. Bald darauf lernte sie John Bundy kennen, den sie im Mai 1951 heiratete[1] und der Ted adoptierte.[3] Das Paar bekam vier weitere gemeinsame Kinder: Linda (* 1952), Glenn (* 1954), Sandra (* 1956) und Richard (* 1961).[4] Das Verhältnis zu seinem Adoptivvater wurde zunehmend von Spannungen geprägt und Ted lehnte es schließlich ab, John als seinen Vater zu bezeichnen.[5] Bundy besuchte die Woodrow Wilson Highschool in Tacoma und war ein guter Schüler, zugleich aber auch ein Einzelgänger,[6] der durch sein unberechenbares Temperament auffiel[1] und wenig Interesse an Verabredungen mit Mädchen zeigte.[6]

Universitätsjahre und politisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Schulabschluss im Jahr 1965 studierte er ein Jahr lang an der University of Puget Sound, bevor er 1966 an die University of Washington in Seattle wechselte, um Asienwissenschaften zu studieren. Zusätzlich belegte er einen Chinesisch-Intensivkurs an der Stanford University, seine Leistungen fielen jedoch bald hinter die der anderen Studenten zurück. Kurzzeitig belegte er Kurse in Stadtplanung, war jedoch auch in diesem Fach nicht erfolgreich. 1967 verließ ihn seine erste Freundin, eine Kommilitonin, weil sie ihn für „unreif“ hielt.[7]

1968 brach er sein Studium an der University of Washington ab und belegte ein Semester an der Temple University in Philadelphia. Im Herbst 1969 kehrte er nach Washington zurück, wo er eine Beziehung mit Elizabeth Kloepfer einging und sich abermals an der University of Washington einschrieb, dieses Mal im Fach Psychologie. Nebenbei arbeitete er halbtags bei einer Suizid-Hotline.[8] Er engagierte sich für die erfolgreiche Wiederwahlkampagne des republikanischen Politikers Daniel J. Evans zum Gouverneur von Washington und wirkte als Mitglied der Kriminalkommission von Seattle an einem Gesetzesentwurf zum Verbot von Trampen mit.[9] 1972 schloss er sein Psychologie-Studium ab.[9] Anschließend belegte er einige Jura-Kurse an der University of Puget Sound,[6] bevor er an die juristische Fakultät der University of Utah wechselte und zum Mormonentum konvertierte.[9]

Beginn der Mordserie in Washington und Oregon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist ungewiss, wann Bundy seine Mordserie begann, da er widersprüchliche Angaben machte. Zu den am weitesten zurückliegenden Taten, die er gestand, gehört der Mord an einer unbekannten Anhalterin im Mai 1973 in Olympia.[10] 1974 häuften sich die Vermisstenfälle junger Frauen im US-Bundesstaat Washington. Die 21-jährige Lynda Healy war die Erste, die verschwand. Am 31. Januar 1974 war Bundy in ihr Studentenwohnheim in Seattle eingedrungen und hatte sie aus ihrem Zimmer entführt. Er fuhr mit ihr zum Taylor Mountain, wo er sie vergewaltigte und tötete.[11] Am 12. März 1974 verschwand die 19-jährige Donna Manson auf dem Weg zu einem Konzert, doch die Polizei brachte ihr Verschwinden nicht mit dem von Healy in Zusammenhang.[12]

Am 17. April 1974 verschwand die 18 Jahre alte Susan Rancourt auf dem Weg zu einer Filmvorführung in Ellensburg.[13] Später meldete sich eine Zeugin bei der Polizei und berichtete, dass ihr drei Tage zuvor ein Mann mit einem verbundenen Arm am Eingang zur Bibliothek von Ellenburgs Central Washington State College begegnet sei, der den Anschein erweckt habe, als ob er Hilfe beim Tragen seiner Bücher benötige. Sie hatte ihm die Bücher daraufhin zu seinem VW Käfer getragen und bemerkt, dass der Vordersitz des Wagens fehlte. Als der Mann sie in schroffem Ton aufgefordert hatte, in den Wagen zu steigen, war sie davongelaufen.[14] Ein weiterer Vermisstenfall kam am 6. Mai 1974 im US-Bundesstaat Oregon hinzu, nachdem die 22-jährige Roberta Parks nicht von einem Spaziergang in Corvallis zurückgekehrt war.[15] Am 1. Juni 1974 verschwand Brenda Ball auf dem Heimweg von einer Kneipe in Burien. Zehn Tage später verlor sich Georgann Hawkins’ Spur auf dem Weg vom Haus eines Freundes zu ihrer Studentenverbindung in Seattle. Die Seattle Times berichtete nun erstmals von einer möglichen Verbindung zum Healy-Fall.[16] Außerdem meldeten sich Zeugen, die am Ort von Hawkins’ Verschwinden einen Mann auf Krücken beobachtet hatten, dessen Beschreibung auch auf den VW-Käfer-Besitzer mit dem verbundenen Arm passte, der am 14. April 1974 in Ellensburg gesehen worden war.[17]

Die zuständigen Polizeibehörden ermittelten in alle Richtungen, begegneten dem in den Medien aufkommenden Verdacht, dass ein Serienmörder am Werk sein könnte, jedoch noch mit Zurückhaltung.[18] Dies änderte sich, als am 14. Juli 1974 am Lake Sammamish im King County gleich zwei junge Frauen, Janice Ott und Denise Naslund, verschwanden. Unter den schätzungsweise 40.000 Menschen, die den See an dem Tag besucht hatten,[19] fanden sich mehrere Zeugen, die einen Mann mit Armschlinge beobachtet hatten, der junge Frauen angesprochen und sich als „Ted“ vorgestellt hatte. Einige der Angesprochenen berichteten, dass der Mann sie um Hilfe beim Beladen seines VW Käfers gebeten habe. Eine weitere Zeugin hatte Ott mit ihm mitgehen sehen.[20] Die Polizei verfügte nun über ein Tatmuster sowie eine genaue Beschreibung des Verdächtigen und leitete die öffentliche Fahndung nach dem Volkswagen fahrenden „Ted“ ein. Aus der beunruhigten Bevölkerung gingen tausende Anrufe bei den Behörden ein,[21] die jedem geäußerten Verdacht nachgingen. Der eingegangene Hinweis auf den politisch engagierten Jurastudenten Ted Bundy wurde dabei rasch als abwegig abgehakt.[15]

Aufgrund der ähnlichen Umstände ihres Verschwindens und demselben physischen Profil der acht vermissten Frauen – alle waren jung, galten als konventionell attraktiv und trugen ihre langen Haare in der Mitte gescheitelt – ging die Polizei inzwischen von einer Verbindung der Fälle aus und erkannte daher auch ein zeitliches Muster: „Ted“ suchte seine Opfer in regelmäßigen Abständen von circa einem Monat. Doch anstelle der von Ermittlern befürchteten baldigen Nachricht vom Verschwinden einer „Miss August“,[22] gab es Anfang September 1974 die ersten Leichenfunde. In einem Waldgebiet bei Issaquah waren Jäger auf menschliche Knochen gestoßen, die mithilfe von Röntgenaufnahmen und zahnärztlichen Unterlagen Ott und Naslund zugeordnet werden konnten. Am Fundort der beiden Vermissten wurden außerdem die sterblichen Überreste einer dritten Frau entdeckt, die jedoch nicht identifiziert werden konnte.[23]

Fortsetzung der Mordserie in Utah[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 1974 endete die Serie von Vermisstenfällen in Washington. Die ermittelnden Polizeibehörden gingen deshalb davon aus, dass „Ted“ weitergezogen war. Tatsächlich hatte Bundy zum Herbstsemester seinen Wechsel an die University of Utah vollzogen. Am 2. Oktober 1974 verschwand in einer Vorstadt Salt Lake Citys die 16-jährige Schülerin Nancy Wilcox, die zuletzt in einem vorbeifahrenden VW Käfer gesehen wurde. Die ein Jahr ältere Melissa Smith, Tochter des Polizeichefs im nahegelegenen Midvale, verschwand am Abend des 18. Oktober 1974, nachdem sie laut Zeugen per Anhalter unterwegs gewesen war. Smiths nackte Leiche wurde zehn Tage später in einer Schlucht gefunden. Bei der Autopsie wurde ein gebrochener Schädel und hoher Blutverlust festgestellt. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass das Opfer nach seinem Verschwinden noch bis zu einer Woche gelebt hatte. Außerdem stellte der Gerichtsmediziner trotz fehlender Abwehrspuren fest, dass Smith vergewaltigt worden war.[24]

In der Halloween-Nacht 1974 verschwand die 17-jährige Laura Aime nach einer Party in Orem, ihre Leiche wurde am 27. November 1974 in einem Gebirge nahe Salt Lake City gefunden.[25] Seit Anfang November 1974 wurde außerdem Debra Kent vermisst, die mit ihren Eltern eine Theateraufführung an der Viewmont Highschool in Bountiful besucht hatte und zuletzt während der Pause des Stücks auf dem Weg zum Schulparkplatz gesehen wurde. Eine 24-jährige Lehrerin berichtete der Polizei später, dass ihr ein gutaussehender Mann aufgefallen sei, der während der Aufführung hinter den Kents gesessen habe. Derselbe Mann habe sie vor Beginn des Stücks mehrmals angesprochen und versucht, sie unter einem Vorwand zum Parkplatz zu locken.[26]

Colorado-Morde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Krankenschwester Caryn Campbell, die mit ihrem Freund zum Skilaufen in Snowmass nahe Aspen war, verschwand am 12. Januar 1975. Zeugen hatten die junge Frau zuletzt allein auf dem Weg zu ihrem Hotelzimmer gesehen, wo sie jedoch nie ankam. Ihre gefrorene Leiche wurde im März 1975 an einer unbefestigten Straße nahe Snowmass gefunden. Die Leichenschau ergab ein tödliches Schädel-Hirn-Trauma durch stumpfe Gewalteinwirkung. Eine Vergewaltigung ließ sich weder bestätigen noch ausschließen.[27]

Am 15. März 1975 verschwand die Skilehrerin Julie Cunningham in Vail spurlos. Die 25 Jahre alte Denise Oliverson wurde zuletzt am 6. April 1975 in Grand Junction lebend gesehen, als sie nach einem Besuch bei ihrem Freund mit dem Fahrrad nach Hause fuhr. Ihr Fahrrad wurde später unter einer Straßenüberführung gefunden, von Oliverson selbst fehlte jede Spur.[28]

Verhaftungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundy geriet erstmals 1975 in Utah unter Verdacht, wurde 1976 dort verhaftet, kam ins Staatsgefängnis Utah und wurde im Januar 1977 in Colorado vor Gericht gestellt. Bundy bestand darauf, sich selbst zu verteidigen. Während eines Besuches in der juristischen Bibliothek gelang ihm am 7. Juli 1977 die Flucht. Er wurde wieder verhaftet, aber im Dezember 1977 gelang ihm erneut die Flucht, diesmal aus dem Gefängnis in Glenwood Springs. Nach mindestens drei weiteren Morden in Florida, wo er unter anderem das Verbindungshaus der Sorority Chi Omega überfiel, wurde Bundy dann am 13. Februar 1978 erneut gefasst und nach einer Gerichtsverhandlung wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilt. Er wurde unter anderem durch zahnärztliche Gutachten zu Bissspuren an den Opfern überführt.[29]

Gefängnis und Hinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während Bundy im Gefängnis auf die von seinen Anwälten immer wieder verzögerte Vollstreckung der Todesstrafe wartete, wurde er in einem weiteren Gerichtsverfahren nochmals zum Tode verurteilt. Während des zweiten Verfahrens heiratete er die Verwaltungsangestellte Carole Ann Boone, mit der er acht Jahre verheiratet blieb.[30] Bundy wurde am 24. Januar 1989 um 7:16 Uhr (EST) wegen dreifachen Mordes im Florida State Prison auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Erst am Tag vor seiner Hinrichtung gestand Bundy bei Vernehmungen durch Polizisten der betroffenen Bundesstaaten zahlreiche weitere Morde. Außerdem gab er dem Psychologen James Dobson ein Fernsehinterview.[31] Eine halbe Stunde nach seiner Hinrichtung verließ ein Wagen mit dem Leichnam Bundys das Gefängnis Richtung Krematorium. Dem Fahrzeug folgte eine johlende Menge.

Bundys Asche wurde seinem Wunsch entsprechend in den Bergen der Kaskadenkette im US-Bundesstaat Washington verstreut.[32]

Methode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundys VW Käfer, in dem er seine Opfer mitnahm.

Mit seinem Aussehen, Charme und seiner Redegewandtheit oder auch einem Anschein von Autorität, indem er sich als Polizist ausgab, gelang es Bundy immer wieder, Frauen zu überreden, ihn an abgelegene Orte zu begleiten. Dort schlug oder würgte er seine Opfer in der Regel bis zur Bewusstlosigkeit, um sie anschließend zu vergewaltigen. Zum Schluss erdrosselte oder erschlug er die jungen Frauen. Danach zerstückelte er die Leichen und transportierte sie über große Entfernungen, um Spuren zu verwischen. Oft kehrte er dann zur Masturbation wieder an den Tatort zurück. Häufig brachte er seine Opfer in einem VW Käfer zu dem Ort, an dem er sie tötete, zusätzlich nahm er den Beifahrersitz des „Käfers“ heraus, damit er seine Opfer besser transportieren konnte.

Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die genaue Zahl seiner Opfer ist unbekannt. Offiziell gestand Bundy, 30 Morde begangen zu haben.[33] Die tatsächliche Opferzahl wird jedoch auf 60 bis über 100 geschätzt.[34][35][10] Darüber hinaus fielen ihm mehrere Frauen zum Opfer, die ihm – wenn auch zum Teil schwer verletzt – entkommen konnten. Bei seinen Opfern handelte es sich fast ausschließlich um junge, attraktive Frauen, die ihr langes Haar in der Mitte gescheitelt trugen.[15] Die sterblichen Überreste vieler Opfer, die Bundys Mordserie zugeschrieben werden, konnten nicht gefunden oder identifiziert werden. Zu seinen bekannten Mordopfern gehören:

Name Alter[36] Datum des Verschwindens[36] Ort des Verschwindens
Lynda Ann Healy 21 31. Januar 1974 Seattle, Washington
Donna Gail Manson 19 12. März 1974 Olympia, Washington
Susan Elaine Rancourt 18 17. April 1974 Ellensburg, Washington
Roberta Kathleen Parks 22 6. Mai 1974 Corvallis, Oregon
Brenda Carol Ball 22 1. Juni 1974 Burien, Washington
Georgann Hawkins 18 11. Juni 1974 Seattle, Washington
Janice Anne Ott 23 14. Juli 1974 Lake Sammamish, Washington
Denise Marie Naslund 19 14. Juli 1974 Lake Sammamish, Washington
Nancy Wilcox 16 2. Oktober 1974 Salt Lake City, Utah
Melissa Anne Smith 17 18. Oktober 1974 Midvale, Utah
Laura Ann Aime 17 31. Oktober 1974 Orem, Utah
Debra Jean Kent 17 8. November 1974 Bountiful, Utah
Caryn Eileen Campbell 23 12. Januar 1975 Snowmass, Colorado
Julie Cunningham 26 15. März 1975 Vail, Colorado
Denise Lynn Oliverson 25 6. April 1975 Grand Junction, Colorado
Melanie Cooley 18 15. April 1975 Nederland, Colorado
Lynette Culver 12 Mai 1975 Pocatello, Idaho
Shelley Robertson 24 1. Juli 1975 Golden, Colorado
Lisa Levy 20 15. Januar 1978 Tallahassee, Florida
Margaret Bowman 21 15. Januar 1978 Tallahassee, Florida
Kimberly Leach 12 9. Februar 1978 Jacksonville, Florida

Figur der medialen Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder vom Gesicht Ted Bundys wurden in der Popkultur als Ikonen des Wahnsinns dargestellt. Diese Vereinnahmung teilt er mit weiteren Serienmördern sowie der breiten Öffentlichkeit bekannten Schwerverbrechern wie etwa Charles Manson.[37]

Filmmaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Alptraum des Grauens – Nachts wird er zur Bestie (The Deliberate Stranger). Regie: Marvin J. Chomsky, Hauptrolle: Mark Harmon
  • 2002: Ted Bundy. Regie: Matthew Bright, Hauptrolle: Michael Reilly Burke
  • 2003: Ann Rule Presents: The Stranger Beside Me (The Stranger Beside Me). Regie: Paul Shapiro, Hauptrolle: Billy Campbell
  • 2004: The Riverman. Regie: Bill Eagles, Cary Elwes in der Rolle Ted Bundys
  • 2008: Bundy: An American Icon (Alternativtitel: Bundy: A Legacy of Evil). Regie: Michael Feifer, Hauptrolle: Corin Nemec

In der Handlung des US-amerikanischen Spielfilms Copykill von 1995 werden ebenfalls Bezüge zu Ted Bundy hergestellt.

Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Ted Bundy: Natural Porn Killer
  • 2012: In His Own Words: The Ted Bundy Death Row Tapes
  • 2015: The Hunt for Ted Bundy

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robert D. Keppel, William J. Birnes: The Riverman: Ted Bundy And I Hunt for the Green River Killer. Pocket Books, New York 1995, ISBN 0-671-86763-6
  • Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: Ted Bundy: Conversations with a Killer. The Death Row Interviews. Authorlink Press, Irving, Texas 2000, ISBN 1-928704-17-4.
  • Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9.
  • Polly Nelson: Defending the Devil. My Story as Ted Bundy’s Last Lawyer. Morrow, New York 1994, ISBN 0-688-10823-7.
  • Ann Rule: The Stranger Beside Me. Pocket Books, New York 2008, ISBN 1-4165-5959-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ted Bundy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Michael Newton: Die große Enzyklopädie der Serienmörder. V.F. Sammler, Graz 2005, ISBN 3-85365-189-5, S. 49.
  2. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 62.
  3. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 57.
  4. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 58–59.
  5. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 63.
  6. a b c Jon Nordheimer: ALL‐AMERICAN BOY ON TRIAL. In: The New York Times. 10. Dezember 1978; abgerufen am 9. Dezember 2017 (englisch).
  7. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 67–69.
  8. Victoria Beale: Too Close to Ted Bundy. In: The New Yorker. 10. Oktober 2015; abgerufen am 2. Dezember 2017 (englisch).
  9. a b c Madelaine Blaise, John Katzenbach: Courting Passion In the Camera’s Eye. In: The Washington Post. 9. Juli 1979; abgerufen am 9. Dezember 2017 (englisch).
  10. a b Michael Newton: Die große Enzyklopädie der Serienmörder. V.F. Sammler, Graz 2005, ISBN 3-85365-189-5, S. 53.
  11. Colin Wilson, Donald Seaman: The Serial Killers: A Study in the Psychology of Violence. Virgin Books, London 2007, ISBN 978-0-7535-1321-7, S. 263.
  12. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 31.
  13. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 34.
  14. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 32.
  15. a b c Michael Newton: Die große Enzyklopädie der Serienmörder. V.F. Sammler, Graz 2005, ISBN 3-85365-189-5, S. 50.
  16. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 37.
  17. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 38.
  18. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 40.
  19. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 41.
  20. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 41–45.
  21. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 48.
  22. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 35, 53.
  23. Michael Newton: Die große Enzyklopädie der Serienmörder. V.F. Sammler, Graz 2005, ISBN 3-85365-189-5, S. 50–51.
  24. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-35-5, S. 147.
  25. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-35-5, S. 147–148, 155.
  26. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-35-5, S. 151–153.
  27. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-35-5, S. 171–173.
  28. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-35-5, S. 176.
  29. Stephen G. Michaud, Hugh Aynesworth: The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy. Authorlink Press, Irving, Texas 1999, ISBN 978-1-928704-11-9, S. 230, 283–285.
  30. Frauen, die Mörder lieben. Der Spiegel (1991), abgerufen am 15. September 2012.
  31. Ted Bundy Final Interview. In: YouTube. 18. April 2013; abgerufen am 24. Januar 2014 (englisch)., 2, 3
  32. Bundy’s Will requests Cremation and Scattering of Ashes in Washington, deseretnews.com, 26. Januar 1989, abgerufen am 20. November 2016 (englisch).
  33. Marc Pitzke: Bundys letzte Freakshow. In: Spiegel Online. 23. Januar 2014; abgerufen am 2. Dezember 2017.
  34. Ted Bundys VW Käfer. In: Süddeutsche Zeitung. 3. März 2017; abgerufen am 2. Dezember 2017.
  35. Uwe Schmitt: Ein Mordsgeschäft. In: Die Welt. 14. März 2008; abgerufen am 2. Dezember 2017.
  36. a b Michael Newton: Die große Enzyklopädie der Serienmörder. V.F. Sammler, Graz 2005, ISBN 3-85365-189-5, S. 49–53.
  37. Nie gefasste Serienkiller – Tod ohne Ende. In: spiegel.de. 14. April 2011; abgerufen am 30. November 2012.