Telekom Slovenije

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Telekom Slovenije, d. d.
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Rechtsform Delniška Družba
(Aktiengesellschaft)
ISIN SI0031104290
Gründung 7. April 1998 (Privatisierung)
Sitz Ljubljana, Slowenien
Leitung Rudolf Skobe (Vorstandsvorsitzender)
Borut Jamnik (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiter 4.724 (31. Dezember 2012)[1]
Umsatz 793,1 Mio. Euro (2012)[1]
Branche Telekommunikation
Website www.telekom.si

Die Telekom Slovenije, d. d. ist ein Telekommunikationsunternehmen in Slowenien. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ljubljana und ist als Aktiengesellschaft seit dem 2. Oktober 2006 an der Ljubljanska borza gelistet. Die Telekom Slovenije Group ist in mehreren Ländern in Südosteuropa und Gibraltar präsent.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen entstand 1995 nach der Aufspaltung von PTT Slovenije in die beiden eigenständigen Unternehmen Pošta Slovenije und Telekom Slovenije. Ein Jahr später etablierte die Telekom Slovenije sein für Internetdienste zuständiges Unternehmen Slovenija Online. 1998 wurde die Telekom privatisiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen sowohl in Slowenien als auch im benachbarten Ausland. So führte man 2002 die Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) ein und hatte zwei Jahre später mehr als 50.000 Kunden. 2005 etablierte die Telekom Slovenije das Tochterunternehmen GVO d. o. o. und erwarb insgesamt 75 Prozent der Anteile an Avtenta.si.

In den Jahren 2006 und 2007 erwarb die Telekom Slovenije das mazedonische On.net, das kosovarische Telekommunikationsunternehmen IPKO und Blic.net aus Bosnien und Herzegowina sowie Anteile an der Gibtelecom aus Gibraltar, an Aneks (Bosnien und Herzegowina) und an Albanian Online Service Provider (heute Primo). Außerdem erfolgte 2006 die Listung an der Ljubljanska borza.

2011 wurde der 1991 gegründete slowenische Mobilfunknetzbetreiber Mobitel durch die Telekom Slovenije übernommen und besteht seitdem als Marke des Unternehmens.[2]

Am 31. August 2013 wurde bekannt, dass der slowenische Staat seinen 73 Prozent-Anteil an der Telekom Slovenije verkaufen will.[3]

Tochterunternehmen[4][Bearbeiten]

  • GVO (Slowenien)
  • Avtenta.si (Slowenien)
  • TSmedia (Slowenien)
  • IPKO (Kosovo)
  • ONE (Mazedonien)
  • Blicnet (Bosnien und Herzegowina)
  • Gibtelecom (Gibraltar)
  • Primo (Albanien)
  • Soline (Slowenien)
  • SIOL (Montenegro, Bosnien und Herzegowina & Kroatien)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Telekom Slovenije, d.d.: Annual Report 2012. Abgerufen am 1. September 2013 (pdf, englisch).
  2. Telekom Slovenije, d.d.: History. Abgerufen am 1. September 2013.
  3. Heise Online: Privatisierung: Slowenische Telekom wird verkauft. 31. August 2013, abgerufen am 1. September 2013.
  4. Telekom Slovenije, d.d.: Telekom Slovenije Group. Abgerufen am 1. September 2013.