Telekonnektion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen wichtige Informationen. Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.

Unter Telekonnektion versteht man in der Meteorologie einen Zusammenhang zwischen Wettervorgängen in zwei weit voneinander entfernten Gebieten.

Die Zusammenhänge beziehen sich beispielsweise auf das gegensätzliche Verhalten des Luftdrucks oder der Temperatur. So besteht z. B. eine Tendenz zu einem gegensätzlichen Luftdruckverlauf zwischen Island und den Azoren. Das bedeutet, je niedriger der Luftdruck über Island ist, umso höher ist er (über ein längeres Zeitintervall, etwa einen Monat, gemittelt) über den Azoren und umgekehrt. Diese Erscheinung wird als Nordatlantische Oszillation bezeichnet. Ebenso sind im Durchschnitt im Winter unternormale Temperaturen im Raum Ostkanada / Grönland mit übernormalen Temperaturen über Europa verbunden.[1]

Über die heute bekannten Telekonnektionen erfasst man, dass Irregularitäten einer Weltgegend mit anderen korrelieren, direkt oder etwa zeitversetzt, sodass sich Extremwetter oft weltweit häufen. So gilt heute der El-Niño-Zyklus des Pazifik als einer der grundlegenden „Wettermotoren“, der in Intensiven Phasen weltweit Auswirkungen hat, während beispielsweise der Golfstrom als stabilisierendes System gilt.

Wichtige Maße für Telekonnektion sind:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regionales:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Telekonnektion im Universallexikon