Temnitzquell

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Temnitzquell führt kein Wappen
Temnitzquell
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Temnitzquell hervorgehoben
Koordinaten: 53° 1′ N, 12° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Temnitz
Höhe: 60 m ü. NHN
Fläche: 65,5 km²
Einwohner: 756 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16818
Vorwahl: 033924
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 425
Adresse der Amtsverwaltung: Bergstraße 2
16818 Walsleben
Bürgermeister: Johannes Oblaski (SPD)
Lage der Gemeinde Temnitzquell im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
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Über dieses Bild

Temnitzquell ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie wird vom Amt Temnitz verwaltet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt ca. 15 km nordwestlich der Kreisstadt Neuruppin und 70 km von Berlin entfernt. Südlich des Ortsteils Katerbow liegt der etwa 2 km lange Katerbower See, der zu den Ausläufern der Mecklenburgischen Seenplatte gehört.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Temnitzquell gehören folgende Ortsteile sowie Wohnplätze und sonstige Siedlungsgebiete:[2]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katerbow, Netzeband, Rägelin

Wohnplätze und sonstige Siedlungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchenhaus, Bütow, Darsikow, Dünamünde, Horst, Katerbower Mühle, Pfalzheim

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 30. Dezember 1997 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Katerbow, Netzeband und Rägelin.[3]

Der Ortsteil Netzeband war früher eine Exklave des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin und die südlichste mecklenburgische Gemeinde. Bis 1937 hatte der Ort den Enklavenstatus innerhalb der preußischen Provinz Brandenburg. Der Ort ist 1937 von Mecklenburg an Preußen übergegangen.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1997 858
1998 865
1999 875
2000 852
2001 848
2002 860
2003 867
Jahr Einwohner
2004 862
2005 857
2006 831
2007 821
2008 825
2009 819
2010 811
Jahr Einwohner
2011 786
2012 772
2013 761
2014 736

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[5][6], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Temnitzquell besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

  • SPD 2 Sitze
  • Einzelbewerber Harri Graf 1 Sitz
  • Einzelbewerber Ulf Gentikow 1 Sitz
  • Einzelbewerberin Gabriela Wäbersky 1 Sitz
  • Einzelbewerber Rüdiger Rogge 1 Sitz
  • Einzelbewerberin Charis Riemer 1 Sitz
  • Einzelbewerber Helmut Braun 1 Sitz
  • Einzelbewerberin Annette Pein 1 Sitz
  • Wählergruppe des Kreisbauernverbandes Ostprignitz-Ruppin 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Oblaski (SPD) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 50,6 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[8] gewählt.[9]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Landesstraße L 18 zwischen Herzsprung und Neuruppin. Die Bundesautobahn 24 verläuft durch das Gemeindegebiet. Bis zur Anschlussstelle Herzsprung sind es etwa 10 km.

Der Haltepunkt Netzeband liegt an der Bahnstrecke Wittstock/Dosse–Neuruppin. Er wird von der Regionalexpresslinie RE 6 Wittenberge–Berlin, dem Prignitz-Express, bedient

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Temnitzquell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung / Kommunen /Landkreis Ostprignitz-Ruppin / Amt Temnitz / Gemeinde Temnitzquell
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997
  4. Exklave Netzeband. Abgerufen am 18. Januar 2015.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 22–25
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  8. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  9. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014