Temnitzquell

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Temnitzquell führt kein Wappen
Temnitzquell
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Temnitzquell hervorgehoben

Koordinaten: 53° 1′ N, 12° 39′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Temnitz
Höhe: 60 m ü. NHN
Fläche: 65,75 km2
Einwohner: 768 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16818
Vorwahl: 033924
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 425
Adresse der Amtsverwaltung: Bergstraße 2
16818 Walsleben
Website: www.amt-temnitz.de
Bürgermeister: Bernd Müller
Lage der Gemeinde Temnitzquell im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
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Über dieses Bild

Temnitzquell ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie wird vom Amt Temnitz verwaltet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt ca. 15 km nordwestlich der Kreisstadt Neuruppin und 70 km von Berlin entfernt. Südlich des Ortsteils Katerbow liegt der etwa 2 km lange Katerbower See, der zu den Ausläufern der Mecklenburgischen Seenplatte gehört.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Temnitzquell gehören folgende Ortsteile und Wohnplätze:[2]

Ortsteile

Katerbow, Netzeband, Rägelin

Wohnplätze

Buchenhaus, Bütow, Darsikow, Dünamünde, Eichengrund, Horst, Katerbower Mühle, Pfalzheim

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katerbow und Rägelin gehörten seit dem 14. Jahrhundert zur Herrschaft Ruppin und seit 1524 zum Kreis Ruppin in der Mark Brandenburg. Netzeband war früher eine Exklave des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin und die südlichste mecklenburgische Gemeinde. Bis 1937 war der Ort eine Enklave innerhalb der preußischen Provinz Brandenburg. Er ist 1937 von Mecklenburg an Preußen übergegangen.[3]

Ab 1952 gehörten die Orte zum Kreis Neuruppin im DDR-Bezirk Potsdam. Seit 1993 liegen sie im brandenburgischen Kreis Ostprignitz-Ruppin.

Die Gemeinde Temnitzquell entstand am 30. Dezember 1997 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Katerbow, Netzeband und Rägelin.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1997 858
1998 865
1999 875
Jahr Einwohner
2000 852
2001 848
2002 860
2003 867
2004 862
Jahr Einwohner
2005 857
2006 831
2007 821
2008 825
2009 819
Jahr Einwohner
2010 811
2011 786
2012 772
2013 761
2014 736
Jahr Einwohner
2015 756
2016 755
2017 758
2018 768

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Temnitzquell besteht aus zehn Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

Wählergruppe Sitze
Wählergruppe Brandenburgische Gemeinde Temnitzquell 2
Bürger für Temnitzquell 2
Einzelbewerberin Gabriela Wäbersky 1
Einzelbewerber Henrik Stamer 1
Einzelbewerber Harri Graf 1
Einzelbewerber Ulf Gentikow 1
Einzelbewerber Tino Schulze-Brandies 1
Einzelbewerber Rüdiger Rogge 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2014: Helmut Braun[9]
  • 2014–2019: Johannes Oblaski (SPD)[10]
  • seit 2019: Bernd Müller

Müller wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 65,3 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[11] gewählt.[12]

Temnitzkirche
„Parzival I“

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Landesstraße L 18 zwischen Herzsprung und Neuruppin. Die Autobahn A 24 Berlin–Hamburg verläuft durch das Gemeindegebiet. Bis zur Anschlussstelle Herzsprung sind es etwa 10 km.

Der Haltepunkt Netzeband liegt an der Bahnstrecke Wittstock/Dosse–Neuruppin. Er wird von der Regionalexpresslinie RE 6 WittenbergeBerlin Gesundbrunnen, dem Prignitz-Express, bedient.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Temnitzquell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung / Kommunen /Landkreis Ostprignitz-Ruppin / Amt Temnitz / Gemeinde Temnitzquell
  3. Exklave Netzeband. Abgerufen am 18. Januar 2015.
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 22–25
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Memento des Originals vom 13. April 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  10. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  11. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019