Temporennen

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Ein Temporennen ist eine Disziplin des Bahnradsports.

Regeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Temporennen wurde im Oktober 2016 eine Teildisziplin des Omniums und als solche erstmals durch die Union Cycliste Internationale formell kodifiziert. Nach diesem Reglement erfolgt im Temporennen nach einem Massenstart und fünf gefahrenen Runden in jeder folgenden Runde eine Vergabe von je einem Punkt an den Führenden beim Erreichen der Ziellinie. Zudem gab es zunächst vier Punkte und seit 2017 20 Punkte[1] Gutschrift je Rundengewinn eines Fahrers gegenüber dem Hauptfeld. Im Falle eines Rundenverlusts gegenüber dem Hauptfeld scheidet der betroffene Fahrer aus und verliert seine Punkte. Sieger oder Siegerin ist, wer am Ende die meisten Punkte errungen hat. Im Rahmen eines Omniums betragen die Distanzen 10 km für Männer, 7,5 km für Frauen und Junioren und 5 km für Juniorinnen. Im Übrigen gelten die gleichen Regeln wie für das Punktefahren.[2][3]

Bis Oktober 2016 wurden bei Temporennen, die z. B. im Rahmen von Sechstagerennen ausgetragen wurden, Punkte oft an die ersten beiden Fahrer am Ende einer Runde vergeben.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. UCI modifiziert Reglement für Temporunden. rad-net.de, 17. Februar 2017, abgerufen am 17. Februar 2017.
  2. UCI Management Committee agrees key changes to the regulations of three cycling disciplines. uci.ch, 13. Oktober 2016, abgerufen am 13. Oktober 2016 (englisch).
  3. Amendments to regulations with effect on 14.10.2016. uci.ch, 13. Oktober 2016, abgerufen am 13. Oktober 2016 (PDF, englisch).
  4. UCI makes sweeping changes to track cycling programme. cyclingnews.com, 13. Oktober 2016, abgerufen am 13. Oktober 2016 (englisch).